Wie läuft es bei euch zur Zeit?!

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TeamTock

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Dublette der etwas anderen Art.
Hechte konnte ich zur Abwechslung mal besser, als Barsche.
Anhang anzeigen 358601Voll der Nixgönner!

Sonnige Angelrunde mit Tackletalk, viel Schweiß und guter Laune.
Special thx an @Jani22 für die leckere Verpflegung und Organisation, @TeamTock für die Muskelkatze vom Rudern und Lachen und @Old-Tom für die Testköder und ein paar neue Einblicke.

Gern wieder!
„Schnell Schneeeell mach ma n Foto…“ „Geht nicht ich hab selber n Hecht dran“:tearsofjoy:
 

Chri

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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An meinem Lieblingsgewässer wird es leider Jahr für Jahr schlechter …
Ich meine 32 Fische (auf Kunstköder) in den ersten beiden Tagen sind mehr als in Ordnung, aber es sind halt richtig kleine Fische dabei.
Die Hechte haben aktuell null Bock - hoffentlich ändert der Wetterumschwung morgen etwas daran.

Was mich extrem gefreut hat, war die erste Rotfeder, die ich gestern mit Schwimmer auf Made gefangen habe.

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Highlight des heutigen Tages war wieder eine Rotfeder. Dieses Mal aber auf Hardbait im glasklaren Wasser. Wurf an die Schilfkante, einige Male angekurbelt und auf einmal kam die Rotfeder aus dem Schilf und hat den Köder verfolgt. Bei dem zweiten Spinstop hat sie dann zugeschnappt.

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Hangel

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Eine Woche Müritz mit @ErikHbt ist vorbei. Der erhoffte Big Fish blieb aus – nicht wegen fehlender Strategie, sondern auch durch eine Portion Pech.


Die Chancen waren definitiv da... zwei brutale Bisse – einmal auf den 30 cm McRubber, einmal auf den 12" GHST mit Mouse. Keiner von beiden hing, obwohl die Anhiebe sauber durchkamen. Die Haken waren scharf, groß und eigentlich perfekt positioniert – die Bissspuren lagen trotzdem daneben.
Am McRubber war der T-Bone Strike so heftig, dass sowohl Kopf als auch Schwanz getroffen wurden – ein Einschlag, wie man ihn sich kaum deutlicher vorstellen kann. Gefühlt ein klarer 100+ Kontakt, auch wenn man es nie sicher weiß. Ähnlich beim GHST... ein massiver Cut im Köder, der eigentliche Biss vermutlich in der Mouse verpufft.
Dazu kamen zwei Nachläufer – einer definitiv über 100 cm, der andere ebenfalls in der Liga.

Gefangen haben wir am Ende „nur“ bis 75 cm. Kein Fiasko, aber zumindest mehr Fisch als in den Jahren zuvor. Man merkt, wie sich das Verständnis für das Gewässer von Jahr zu Jahr verbessert. Gleichzeitig bleibt man abhängig von Wetter, Bedingungen und der Tageslaune der Fische – und in einer Woche spielt auch immer etwas Glück mit rein.
Die Voraussetzungen mit Wetter und Vollmond waren eigentlich top.

Im Nachhinein fragt man sich natürlich, was man hätte anders machen können. Vielleicht Spots schneller wechseln nach längeren ruhigen Phasen – wobei das mit 15 PS auf der Müritz immer relativ ist. Grundsätzlich waren wir uns in der Strategie einig und haben aus unserer Sicht das Maximum herausgeholt.

Unterm Strich hatten wir viel Aktivität, die richtigen Spots, passende Köder – und vor allem eine richtig gute Zeit.
Beim nächsten Mal kommt vielleicht genau der eine Moment, auf den man immer hin angelt - wir lassen auf jeden Fall nicht locker.
 

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IMG_9747.jpeg IMG_9745.jpeg 1754b14a-a1ce-4c25-8902-1e1a3e4e1001.jpeg 3d9344e4-acdf-4bc1-96cf-69da415b88a1.jpeg IMG_9815.jpeg IMG_9768.jpeg IMG_9769.jpeg IMG_9752.jpeg

benwob

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War in letzter Zeit mehrfach frühmorgens am Fluss.

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Der Plan mit Libellenlarven-Imitation ala Shaky Sneaker den Barschen nach zustellen funktionierte aber leider nicht so gut.
Neben unzähligen Grundelattacken und auch einigen hängengeblieben Grundeln konnte ich nur einen kleinen Barsch landen.

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Das bestätig meine Erfahrungen aus den Jahren zuvor, dass Mai und Juni hier einfach schwierige Barschmonate sind.

Auf den 8cm Sexy Swimmer am unbeschwerten Offset, einfach im flachen Wasser kurz unter der Oberfläche geleiert, gab's dafür einige schöne Attacken und Döbel bis 40cm.

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Auch auf Stickbait und Wobbler gab's noch einige Bisse und weitere Döbelchen.

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Matthi

Gummipapst
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...was ist denn das für ein Köder? :D

Highlight des heutigen Tages war wieder eine Rotfeder. Dieses Mal aber auf Hardbait im glasklaren Wasser. Wurf an die Schilfkante, einige Male angekurbelt und auf einmal kam die Rotfeder aus dem Schilf und hat den Köder verfolgt. Bei dem zweiten Spinstop hat sie dann zugeschnappt.

Anhang anzeigen 358744
 

Mohrchen

Barsch Vader
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War in letzter Zeit mehrfach frühmorgens am Fluss.

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Anhang anzeigen 358793Anhang anzeigen 358794Anhang anzeigen 358795
Der Plan mit Libellenlarven-Imitation ala Shaky Sneaker den Barschen nach zustellen funktionierte aber leider nicht so gut.
Neben unzähligen Grundelattacken und auch einigen hängengeblieben Grundeln konnte ich nur einen kleinen Barsch landen.

Anhang anzeigen 358789Anhang anzeigen 358788

Das bestätig meine Erfahrungen aus den Jahren zuvor, dass Mai und Juni hier einfach schwierige Barschmonate sind.

Auf den 8cm Sexy Swimmer am unbeschwerten Offset, einfach im flachen Wasser kurz unter der Oberfläche geleiert, gab's dafür einige schöne Attacken und Döbel bis 40cm.

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Auch auf Stickbait und Wobbler gab's noch einige Bisse und weitere Döbelchen.

Anhang anzeigen 358796
Anscheinend sind die Grundeln eindeutig in der Überzahl.
 

benwob

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Anscheinend sind die Grundeln eindeutig in der Überzahl.

Ja anscheinend. Während man von anderen Gewässern hört, dass die da allmählich wieder zurückgehen, merke ich hier nix davon.
Deswegen sind kleine Köder grundnah präsentiert eh schwierig.
Fange die aber auch auf alle möglichen Köder die nicht nur direkt am Grund geführt wurden.

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SlidyJerk

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Die Havel bringt zumindest mir aktuell nicht wirklich was. Darum habe ich mal mein Motorrad genommen und bin ein paar Kilometer gefahren.
IMG_9311.jpegDer Gewässerwechsel hat dann endlich den ersehnten Erfolg gebracht. Mein erster Z-Fisch in diesem Jahr hat einen heftigen Tock geliefert und ist mit exakt 70cm auch noch ganz ordentlich. :cool:
Open Saison sag ich mal. IMG_9298.jpeg
 

TOMKE

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Nachdem bei mir urlaubsbedingt erste diese Woche Saisonstart war, bin ich eigentlich ganz zufrieden.
Fische im Sommer wegen extremen Angeldruck eher im monotonen Kanal, weil da sonst keiner angelt. Weniger Fisch, aber dafür meine Ruhe.

Dabei gabs einen kleinen Topwater-Döbel. Einmal schneidern. Und gestern die ersten Barsche des Jahres.
Ich war mir sicher, dass sie am Spot sind. Aber sämtliche Köder wurden ignoriert. Bis ich lehrbuchmäßig auf Larven- und Pintails umgestiegen bin.
Shaky Sneaker, Noike Machobee, Nays Raven am T-Rig. Das wollten sie haben.

Zwischen 100erten Grundelbissen galt es dann die Barsche rauszupicken.
Hin und wieder blieb auch ne Grundel hängen. Mein Favorit siehe Bild. Sauber im Maulbereich gehakt, trotz Größe und Offsethaken.. Unglaublich diese Viecher.
 

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IMG_2181.jpg IMG_2400.jpg IMG_2403.jpg IMG_2407.jpg

Ronnie

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Nabend,
gehts hier eigentlich noch Jemandem so, dass er gelegentlich das Gefühl hat, Der da oben (in meinem Fall eh eher Der da unten ;)) will einen beim Angeln einfach nur verarschen, man steht im Wald und will eigentlich einfach nur noch "so eine verdammte Sch***e" schreien?
Nee?
Also mir gehts bestimmt mehrmals im Jahr so, zuletzt gerade heute mittag :(.

Aber schön der Reihe nach. Eigentlich wars Wetter hier heute ziemlich mies, windig ohne Ende und ständige Schauer. Andererseits hatte ich da die zwei neuen, toll aussehenden Wobbler von @waldgeist hier rumliegen und war schon ewig nicht mehr in der Bach. Die Wobbler hatte ich letztens mal im Boot mit an den Baggersee genommen, aber nur um mir den Lauf anzusehen und wie schnell die absinken, hatte die auch nur 5-6 Würfe im Snap, mir war die Gefahr zu groß, dass die mir ein Hecht zerbeisst.
Heute morgen dann also Wathose, Forellenkescher, Tsurinoya Dragon, Rucksäckchen und natürlich auch die zwei Wobbler ins Auto geschmissen und nachm Mittagessen bei meiner ausm Urlaub zurückgekehrten Mutter an "meine" Forellenbach weitergefahren.
Hatte mir überlegt, den Streckenabschnitt oberhalb des Dorfs bis ans Streckenende im Wald abzulaufen, da hats zwar, da dort kein Besatz gemacht wird, eher kleinere Fische, aber auch viele und es wird wenig dort geangelt. Bei leichtem Nieselregen geparkt, ausgestiegen und umgezogen. Ich entschied mich wegen des bedeckten Wetters für das "buntere" Model mit dem Neonrücken, in nem ganz flachen Bereich gings in die Bach rein und ich hatte ungelogen auf die ersten 4 Würfe 6 oder 7 Kontakte. Blieb aber nur bei Wurf zwei ne Mittlere hängen.
DSC_0018.JPG DSC_0020.JPG DSC_0025.JPG

Mir fiel auf das der Wobbler insbesondere gegen die Strömung extrem nice lief und lieferte, mit ihr wars aber auch ok. Ich bevorzuge es gegen die Strömung zu waten und die Wobbler mit der Strömung einzukurbeln, da tun sich alle "unbauchigen" Wobbler etwas schwer. Nach den ersten Kontakten losmarschiert und ich hatte wirklich viele weitere Kontakte, logischerweise nicht an allen Stellen, aber doch überdurchschnittlich viele. Aber die "Aussteigerquote" war mir wegen Single-Schonhaken deutlich zu hoch, es blieb nicht mal jeder 10 Fisch lang genug hängen um ihn zu keschern bzw. abködern zu müssen. Die (seltenen) Fische die ich in den Kescher bekam schüttelten sich auch sofort frei. Nichts gegen Fischschonung, aber ich geh angeln um was "zu fangen" und nicht nur, um von Fischen meine Köder "abklatschen" zu lassen....
Ich lief also in guten 4 Stunden sicherlich 2 km die Bach hoch, tauschte den Wobbler dabei nur einmal kurz aus, um zu sehen ob einer meiner "Standards" auch liefern würde, tat er, wechselte dann aber zurück. Aus Frustration über die vielen Aussteiger versuchte ich mich zwischendurch auch mal an nem anderen Ziel.....
DSC_0021.JPG

Einmal blieb mir fast das Herz stehen, der Bach ist extrem überwachsen und es liegen viele Bäume drin, ich warf in nen Strauch, zuppelte an der Rute rum um den Wobbler zu lösen und die Hautschnur riss mir. Glücklicherweise blieb das Teil aber im Baum hängen und ich konnte es mir einfach wieder abpflücken.

Ich kam ans Ende der Strecke, was ein seitlich einströmender Bach bildet, der ne tiefe Kuhle bzw, Gumpen ausgeschwemmt hat. Bis dahin hatte ich Kontakt mit mindestens 7 besseren Fischen (auf dem Streckenabschnitt sind das Ü35er für mich) und nicht eine davon blieb lange genug hängen, alle bockten ab oder entkamen durch nen Sprung oder sobald mal für nen Nanosekunde der Kontakt abriss. Sobald ich nicht mehr Ultraspannung auf der Schnur hatte hielten die Einzel-Schonhaken die Fische nicht mehr. Das nervte dann schon etwas. Nahm mir vor, zuhause die Wobbler zumindest hinten umgehend auf Drillinge umzurüsten. Die Strecke im Wald, auf der ich nun unterwegs war, war ich seit über nem Jahr nicht mehr gelaufen. Vor mir lag wieder ein Baum über den Bach. Mit etwas zu viel Schwung geworfen und sauber den Wobbler in dem querliegenden Baum versenkt. Gezuppelt, nix zu machen. Mist. Vorgelaufen und dann erst gesehen.... verfluchter MIst, das Drecksding liegt genau quer am Seiteneinlauf, über der tief ausgespülten Stelle, wos sicherlich Ü2m hat. Scheeeeeisse. Auf Zehenspitzen versucht... ne keine Chance, näher als zwei Meter kam ich nicht in der Wathose nicht an den Wobbler dran. Weitergezupppelt, keine Chance den Wobbler freizubekommen, ich sah zwar Tauchschauffel und den Kopf, wußte somit wo er hing, , kam aber in der Wathose einfach nicht dran. Mist! Also das handmade Teil lass ich da sicher nicht hängen.... ich hatte schon alles was nicht nass werden darf am Ufer abgelegt und bereitete mioch geistig auf ne Kletter- oder Schwimmsession im Bach vor. Da fand ich nen extrem langen Ast. Den Wobbler paar mal angestoßen und siehe da, ich bekam ihn doch ohne nass zu werden frei. Sauber :emoji_thumbsup:.
Ende der Strecke, inzwischen auch schon 20 Uhr, 50m abwärts ist ne gute Stelle zum rausklettern (der Bach ist da tief eingeschnitten).

Komm, machst noch n paar Würfe beim flussabwärts laufen. Erster Wurf von seitlich am Gumpen weit abwärts, beim hochkurbeln sah ich gerade den Neonrücken auf mich zuzuckeln, als plötzlich n Riesenschatten dahinter auftaucht, ich seh noch n aufgerissenenes, weißes Maul, rumms, Rücken weg.
N Entenschnabel, gut 75-80 cm, hat gerade direkt vor meinen Augen @waldgeist den frisch geretteten Wobbler weginhaliert.......:eek:. Fuuuck, das darf doch nicht wahr sein, so eine Scheisse! Ich hab seit 5 Jahren keinen Hecht mehr in der Bach gehabt, noch nie gehört das da im Wald überhaupt mal einer steht und jetzt haut der mir in einem der letzten Würfe auf das kleine Wobblerchen drauf! An ner Stelle, wo ich vorher sicher 15 Minuten lang rumgetanzt bin um den Köder zu retten. Hat das Riesenvieh offensichtlich keineswegs gestört, auch nicht das ich beim hochlaufen wohl an dem vorbeigelatscht bin! Ausgerechnet der kriegt den Haken aber nicht ab, und ich steh da, mit 23er Fluo und 0,06er Hauptschnur. Ich justier direkt die Bremse nach und drill bzw. ziehe den Fisch langsam in meine Richtung. Der merkt die erste halbe MInute erstmal gar nicht das da was nicht stimmt, bis er mich bemerkt und anfängt zu bocken und 2-3 Fluchten hinlegt. Ich seh auch null wo der Wobbler hängt, meine Nervern tanzen Samba. Nach weiteren 1-2 Minuten Tanz in der Bachmitte erster Kescherversuch mit dem kleinen Netzchen, bis ich das hochbekomme ballert der Hecht schon wieder raus. Zweiter Versuch, Entnenschnabel voran, jepp, Fisch ist drin :hearteyes:, so halb zumindest. Mehr passt einfach nicht rein. Ich heb den Kescher ca. nen halben Meter hoch, der Hecht macht nen tollen Katzenbuckel und kataultiert sich förmlich aus meinem flachen Gumminetz raus. Scheisse! Ich will wieder anfangen Kontakt aufzunehmen, bemerke aber sofort beim Versuch Spannung aufzunehmen, dass sich bei dem Sprung wohl das Fluo oben um das Spitzenteil gewickelt hat. Verzweifelt drehe ich die Rute, sehe leider nicht genau wie die verwickelt ist. Pikie realisiert, dass er sich wieder in seinem Element befindet, ballert nochmal flussaufwärts in den Gumpen rein, und natürlich "Peng", Fluo kurz vorm Verbindungsknoten durch.
Ich stehe konstantiert da. Hecht weg, aber noch viel schlimmer, Wobbler auch. ALTER!!!! Was für eine Riesenscheisse war das da den gerade bitte?????
Im (natürlich zum richtigen Zeitpunkt) neu einsetzenden Nieselregen lauf ich die Strecke zurück zu meiner Karre. Bin gerade reichlich bedient mit Angeln.....
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Zwei schöne Wobblerchen, die nahm Ronnie mit zur Forellenjagd an die Bach,
den einen hat sich Esox geschnappt, jetzt hat er nur noch einen :emoji_thumbsdown:.
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PS: Eventuell versuch ich demnächst mal ne Runde zwei, ich weiß jetzt ja wo das Vieh scheinbar "wohnt", dann aber mit Stahl und nem anderen Kescher......
 
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Vik le Trik

Finesse-Fux
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Nabend,
gehts hier eigentlich noch Jemandem so, dass er gelegentlich das Gefühl hat Der da oben (in meinem Fall eh eher Der da unten) will einen beim Angeln einfach nur verarschen, man steht im Wald und will eigentlich einfach nur noch "so eine verdammte Sch***e" schreien?
Nee?
Also mir gehts bestimmt mehrmals im Jahr so, zuletzt gerade heute mittag :(.

Aber schön der Reihe nach. Eigentlich wars Wetter hier heute ziemlich mies, windig ohne Ende und ständige Schauer. Andererseits hatte ich da die zwei neuen, toll aussehenden Wobbler von @waldgeist hier rumliegen und war schon ewig nicht mehr in der Bach. Die Wobbler hatte ich letztens mal im Boot mit an den Baggersee genommen, aber nur um mir den Lauf anzusehen und wie schnell die absinken, hatte die auch nur 5-6 Würfe im Snap, mir war die Gefahr zu groß, dass die mir ein Hecht zerbeisst.
Heute morgen dann also Wathose, Forellenkescher, Tsurinoya Dragon, Rucksäckchen und natürlich auch die zwei Wobbler ins Auto geschmissen und nachm Mittagessen bei meiner ausm Urlaub zurückgekehrten Mutter an "meine" Forellenbach weitergefahren.
Hatte mir überlegt, den Streckenabschnitt oberhalb des Dorfs bis ans Streckenende im Wald abzulaufen, da hats zwar, da dort kein Besatz gemacht wird, eher kleinere Fische, aber auch viele und es wird wenig dort geangelt. Bei leichtem Nieselregen geparkt, ausgestiegen und umgezogen. Ich entschied mich wegen des bedeckten Wetters für das "buntere" Model mit dem Neonrücken, in nem ganz flachen Bereich gings in die Bach rein und ich hatte ungelogen auf die ersten 4 Würfe 6 oder 7 Kontakte. Blieb aber nur bei Wurf zwei ne Mittlere hängen.
Anhang anzeigen 359208 Anhang anzeigen 359209 Anhang anzeigen 359211

Mir fiel auf das der Wobbler insbesondere gegen die Strömiung extrem nice lief und lieferte, mit ihr wars aber auch ok. Ich bevorzuge es gegen die Strömung zu waten und die Wobbler mit der Strömung einzukurbeln, da tun sich alle "unbauchigen" Wobbler etwas schwer. Nach den ersten Kontakten losmarschiert und ich hatte wirklich viele weitere Kontakte, logischerweise nicht an allen Stellen, aber doch überdurchschnittlich viele. Aber die "Aussteigerquote" war mir wegen Single-Schonhaken deutlich zu hoch, es blieb nicht mal jeder 10 Fisch lang genug hängen um ihn zu keschern bzw. abködern zu müssen. Die (seltenen) Fische die ich in den Kescher bekam schüttelten sich auch sofort frei. Ich lief also gut 4 Stunden sicherlich 2 km die Bach hoch, tauschte den Wobbler dabei nur einmal kurz aus, um zu sehen ob einer meiner "Standards" auch liefern würde, tat er, wechselte dann aber zurück. Aus Frustration über die vielen Aussteiger versuchte ich mich zwischendurch auch mal an nem anderen Ziel.....
Anhang anzeigen 359210

Einmal blieb mir fast das Herz stehen, der Bach ist extrem überwachsen und es liegen viele Bäume drin, ich warf in nen Strauch, zuppelte an der Rute rum um den Wobbler zu lösen und die Hautschnur riss mir. Glücklicherweise blieb das Teil aber im Baum hängen und ich konnte es mir wieder abpflücken.

Ich kam ans Ende der Strecke, was ein seitlich einströmender Bach bildet, der ne tiefe Kuhle bzw, Gumpen ausgeschwemmt hat. Bis dahin hatte ich Kontakt mit mindestens 7 besseren Fischen (auf dem Streckenabschnitt sind das Ü35er für mich) und nicht eine davon blieb lange genug hängen, alle bockten ab oder entkamen durch nen Sprung oder sobald mal für nen Nanosekunde der Kontakt abriss. Sobald ich nicht mehr Ultraspannung auf der Schnur hatte hielten die Einzel-Schonhaken die Fische nicht mehr. Das nervte dann schon etwas. Nahm mir vor, zuhause die Wobbler zumindest hinten umgehend auf Drillinge umzurüsten. Die Strecke im Wald, auf der ich nun unterwegs war, war ich seit über nem Jahr nicht mehr gelaufen. Vor mir lag wieder ein Baum über den Bach. Mit etwas zu viel Schwung geworfen und sauber den Wobbler in dem Baum versenkt. Gezuppelt, nix zu machen. Mist. Vorgelaufen und dann erst gesehen.... verfluchter MIst, das Drecksding liegt genau quer am Seiteneinlauf, über der ausgespülten Stelle, wos sicherlich Ü2m hat. Scheeeeeisse. Weitergezupppelt, keine Chance den Wobbler freizubekommen, ich sah zwar Tauchschauffel, kam aber in der Wathose nicht dran. Mist! Also das handmade Teil lass ich da sicher nicht hängen.... ich hatte schon alles was nicht nass werden darf am Ufer abgelegt und bereitete mioch geistig auf ne Kletter- oder Schwimmsession im Bach vor. Da fand ich nen extrem langen Ast. Den Wobbler paar mal angestoßen und siehe da, ich bekam ihn doch ohne nass zu werden frei. Sauber.
Ende der Strecke, inzwischen auch schon 20 Uhr, 50m abwärts ist ne gute Stelle zum rausklettern (der Bach ist da tief eingeschnitten).

Komm, machst noch n paar Würfe beim flussabwärts laufen. Erster Wurf von seitlich am Gumpen weit abwärts, beim hochkurbeln sah ich gerade den Neonrücken auf mich zuzuckeln, als plötzlich n Riesenschatten dahinter auftaucht, ich seh noch n aufgerissenenes, weißes Maul, rumms, Rücken weg.
N Entenschnabel, gut 75-80 cm, hat gerade vor meinen Augen @waldgeist frisch geretteten Wobbler weginhaliert.......:eek:. Fuuuck, das darf doch nicht wahr sein, so eine Scheisse! Ich hab seit 5 Jahren keinen Hecht mehr in der Bach gehabt, noch nie gehört das da im Wald überhaupt mal einer steht und jetzt haut der mir in einem der letzten Würfe auf das kleine Wobblerchen drauf! An ner Stelle, wo ich vorher sicher 15 Minuten lang rumgetanzt bin um den Köder zu retten. Hat das Riesenvieh offensichtlich keineswegs gestört, auch nicht das ichj beim hochlaufen wohl an dem vorbeigelatscht bin! Ausgerechnet der kriegt den Haken aber nicht ab, und ich steh da, mit 23er Fluo und 0,06er Hauptschnur. Ich justier direkt die Bremse nach und drill bzw. ziehe den Fisch langsam in meine Richtung. Der merkt die erste halbe MInute erstmal gar nicht das da was nicht stimmt, bis er mich bemerkt und anfängt zu bocken und 2-3 Fluchten hinlegt. Ich seh auch null wo der Wobbler hängt, meine Nervern tanzen Samba. Nach weiteren 1-2 Minuten tanz in der Bachmitte erster Kescherversuch mit dem kleinen Netzchen, bis ich das hochbekomme ballert der Hecht schon wieder raus. Zweiter Versuch, Entnenschnabel voran, jepp, Fisch ist drin :hearteyes:, so halb zumindest. Mehr passt einfach nicht rein. Ich heb den Kescher ca, nen halben Meter hoch, der Hecht macht nen tollen Katzenbuckel und kataultiert sich förmlich aus meinem flachen Gumminetz raus. Scheisse! Ich will wieder anfangen Kontakt aufzunehmen, bemerke aber sofort beim Versuch Spannung aufzunehmen, dass sich bei dem Sprung wohl das Fluo oben um das Spitzenteil gewickelt hat. Verzweifelt drehe ich die Rute, sehe leider nicht genau wie die verwickelt ist. Pikie realisiert, dass er sich wieder in seinem Element befindet, ballert nochmal flussaufwärts in den Gumpen rein, und "natürlich" Peng" Fluo kurz vorm Verbindungsknoten durch.
Ich stehe konstantiert da. Hecht weg, aber noch viel schlimmer, Wobbler auch. ALTER!!!! Was für eine Riesenscheisse war das da den gerade bitte?????
Im NIeselregen lauf ich die Strecke zurück zu meiner Karre. Bin gerade reichlich bedient mit Angeln.....
Anhang anzeigen 359212

Zwei schöne Wobblerchen, die nahm Ronnie mit zur Forellenjagd an die Bach,
den einen hat sich Esox geschnappt, jetzt hat er nur noch einen :emoji_thumbsdown:.
Anhang anzeigen 359213

PS: Eventuell versuch ich demnächst mal ne Runde zwei, ich weiß ja wo das Vieh scheinbar wohnt, dann aber mit Stahl und nem anderen Kescher......
Ach schade man. Aber was für Erlebnisse und wie toll beschrieben datt janze!
 

Radegast

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Nabend,
gehts hier eigentlich noch Jemandem so, dass er gelegentlich das Gefühl hat Der da oben (in meinem Fall eh eher Der da unten) will einen beim Angeln einfach nur verarschen, man steht im Wald und will eigentlich einfach nur noch "so eine verdammte Sch***e" schreien?
Nee?
Also mir gehts bestimmt mehrmals im Jahr so, zuletzt gerade heute mittag :(.

Aber schön der Reihe nach. Eigentlich wars Wetter hier heute ziemlich mies, windig ohne Ende und ständige Schauer. Andererseits hatte ich da die zwei neuen, toll aussehenden Wobbler von @waldgeist hier rumliegen und war schon ewig nicht mehr in der Bach. Die Wobbler hatte ich letztens mal im Boot mit an den Baggersee genommen, aber nur um mir den Lauf anzusehen und wie schnell die absinken, hatte die auch nur 5-6 Würfe im Snap, mir war die Gefahr zu groß, dass die mir ein Hecht zerbeisst.
Heute morgen dann also Wathose, Forellenkescher, Tsurinoya Dragon, Rucksäckchen und natürlich auch die zwei Wobbler ins Auto geschmissen und nachm Mittagessen bei meiner ausm Urlaub zurückgekehrten Mutter an "meine" Forellenbach weitergefahren.
Hatte mir überlegt, den Streckenabschnitt oberhalb des Dorfs bis ans Streckenende im Wald abzulaufen, da hats zwar, da dort kein Besatz gemacht wird, eher kleinere Fische, aber auch viele und es wird wenig dort geangelt. Bei leichtem Nieselregen geparkt, ausgestiegen und umgezogen. Ich entschied mich wegen des bedeckten Wetters für das "buntere" Model mit dem Neonrücken, in nem ganz flachen Bereich gings in die Bach rein und ich hatte ungelogen auf die ersten 4 Würfe 6 oder 7 Kontakte. Blieb aber nur bei Wurf zwei ne Mittlere hängen.
Anhang anzeigen 359208 Anhang anzeigen 359209 Anhang anzeigen 359211

Mir fiel auf das der Wobbler insbesondere gegen die Strömiung extrem nice lief und lieferte, mit ihr wars aber auch ok. Ich bevorzuge es gegen die Strömung zu waten und die Wobbler mit der Strömung einzukurbeln, da tun sich alle "unbauchigen" Wobbler etwas schwer. Nach den ersten Kontakten losmarschiert und ich hatte wirklich viele weitere Kontakte, logischerweise nicht an allen Stellen, aber doch überdurchschnittlich viele. Aber die "Aussteigerquote" war mir wegen Single-Schonhaken deutlich zu hoch, es blieb nicht mal jeder 10 Fisch lang genug hängen um ihn zu keschern bzw. abködern zu müssen. Die (seltenen) Fische die ich in den Kescher bekam schüttelten sich auch sofort frei. Ich lief also gut 4 Stunden sicherlich 2 km die Bach hoch, tauschte den Wobbler dabei nur einmal kurz aus, um zu sehen ob einer meiner "Standards" auch liefern würde, tat er, wechselte dann aber zurück. Aus Frustration über die vielen Aussteiger versuchte ich mich zwischendurch auch mal an nem anderen Ziel.....
Anhang anzeigen 359210

Einmal blieb mir fast das Herz stehen, der Bach ist extrem überwachsen und es liegen viele Bäume drin, ich warf in nen Strauch, zuppelte an der Rute rum um den Wobbler zu lösen und die Hautschnur riss mir. Glücklicherweise blieb das Teil aber im Baum hängen und ich konnte es mir wieder abpflücken.

Ich kam ans Ende der Strecke, was ein seitlich einströmender Bach bildet, der ne tiefe Kuhle bzw, Gumpen ausgeschwemmt hat. Bis dahin hatte ich Kontakt mit mindestens 7 besseren Fischen (auf dem Streckenabschnitt sind das Ü35er für mich) und nicht eine davon blieb lange genug hängen, alle bockten ab oder entkamen durch nen Sprung oder sobald mal für nen Nanosekunde der Kontakt abriss. Sobald ich nicht mehr Ultraspannung auf der Schnur hatte hielten die Einzel-Schonhaken die Fische nicht mehr. Das nervte dann schon etwas. Nahm mir vor, zuhause die Wobbler zumindest hinten umgehend auf Drillinge umzurüsten. Die Strecke im Wald, auf der ich nun unterwegs war, war ich seit über nem Jahr nicht mehr gelaufen. Vor mir lag wieder ein Baum über den Bach. Mit etwas zu viel Schwung geworfen und sauber den Wobbler in dem Baum versenkt. Gezuppelt, nix zu machen. Mist. Vorgelaufen und dann erst gesehen.... verfluchter MIst, das Drecksding liegt genau quer am Seiteneinlauf, über der ausgespülten Stelle, wos sicherlich Ü2m hat. Scheeeeeisse. Weitergezupppelt, keine Chance den Wobbler freizubekommen, ich sah zwar Tauchschauffel, kam aber in der Wathose nicht dran. Mist! Also das handmade Teil lass ich da sicher nicht hängen.... ich hatte schon alles was nicht nass werden darf am Ufer abgelegt und bereitete mioch geistig auf ne Kletter- oder Schwimmsession im Bach vor. Da fand ich nen extrem langen Ast. Den Wobbler paar mal angestoßen und siehe da, ich bekam ihn doch ohne nass zu werden frei. Sauber.
Ende der Strecke, inzwischen auch schon 20 Uhr, 50m abwärts ist ne gute Stelle zum rausklettern (der Bach ist da tief eingeschnitten).

Komm, machst noch n paar Würfe beim flussabwärts laufen. Erster Wurf von seitlich am Gumpen weit abwärts, beim hochkurbeln sah ich gerade den Neonrücken auf mich zuzuckeln, als plötzlich n Riesenschatten dahinter auftaucht, ich seh noch n aufgerissenenes, weißes Maul, rumms, Rücken weg.
N Entenschnabel, gut 75-80 cm, hat gerade vor meinen Augen @waldgeist frisch geretteten Wobbler weginhaliert.......:eek:. Fuuuck, das darf doch nicht wahr sein, so eine Scheisse! Ich hab seit 5 Jahren keinen Hecht mehr in der Bach gehabt, noch nie gehört das da im Wald überhaupt mal einer steht und jetzt haut der mir in einem der letzten Würfe auf das kleine Wobblerchen drauf! An ner Stelle, wo ich vorher sicher 15 Minuten lang rumgetanzt bin um den Köder zu retten. Hat das Riesenvieh offensichtlich keineswegs gestört, auch nicht das ichj beim hochlaufen wohl an dem vorbeigelatscht bin! Ausgerechnet der kriegt den Haken aber nicht ab, und ich steh da, mit 23er Fluo und 0,06er Hauptschnur. Ich justier direkt die Bremse nach und drill bzw. ziehe den Fisch langsam in meine Richtung. Der merkt die erste halbe MInute erstmal gar nicht das da was nicht stimmt, bis er mich bemerkt und anfängt zu bocken und 2-3 Fluchten hinlegt. Ich seh auch null wo der Wobbler hängt, meine Nervern tanzen Samba. Nach weiteren 1-2 Minuten tanz in der Bachmitte erster Kescherversuch mit dem kleinen Netzchen, bis ich das hochbekomme ballert der Hecht schon wieder raus. Zweiter Versuch, Entnenschnabel voran, jepp, Fisch ist drin :hearteyes:, so halb zumindest. Mehr passt einfach nicht rein. Ich heb den Kescher ca, nen halben Meter hoch, der Hecht macht nen tollen Katzenbuckel und kataultiert sich förmlich aus meinem flachen Gumminetz raus. Scheisse! Ich will wieder anfangen Kontakt aufzunehmen, bemerke aber sofort beim Versuch Spannung aufzunehmen, dass sich bei dem Sprung wohl das Fluo oben um das Spitzenteil gewickelt hat. Verzweifelt drehe ich die Rute, sehe leider nicht genau wie die verwickelt ist. Pikie realisiert, dass er sich wieder in seinem Element befindet, ballert nochmal flussaufwärts in den Gumpen rein, und "natürlich" Peng" Fluo kurz vorm Verbindungsknoten durch.
Ich stehe konstantiert da. Hecht weg, aber noch viel schlimmer, Wobbler auch. ALTER!!!! Was für eine Riesenscheisse war das da den gerade bitte?????
Im NIeselregen lauf ich die Strecke zurück zu meiner Karre. Bin gerade reichlich bedient mit Angeln.....
Anhang anzeigen 359212

Zwei schöne Wobblerchen, die nahm Ronnie mit zur Forellenjagd an die Bach,
den einen hat sich Esox geschnappt, jetzt hat er nur noch einen :emoji_thumbsdown:.
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PS: Eventuell versuch ich demnächst mal ne Runde zwei, ich weiß ja wo das Vieh scheinbar wohnt, dann aber mit Stahl und nem anderen Kescher......

Solche Dramen schreibt das Angeln. Danke fürs Mitnehmen und -leiden. Kopf hoch !
 

Bookwood

BA Guru
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Oft hat man Pech, kenne das auch. Da klappt dann mal gar nix. Ein Trost für mich wäre dass der Hecht den Wobbler höchstwahrscheinlich auf Grund der Schonhaken gut wieder los bekommt. Schön geschrieben haste trotzdem.
 

Munni

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Solch ein Angeltag nimmt einen natürlich mit aber wenn du etwas positives daran erkennen möchtest: die Rute ist heil, du hast noch einen zweiten, du hast sonst keine Köder verloren und die Chancen stehen gut das der Hecht den Köder los wird
 

Ronnie

Barsch Vader
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Solch ein Angeltag nimmt einen natürlich mit aber wenn du etwas positives daran erkennen möchtest: die Rute ist heil, du hast noch einen zweiten, du hast sonst keine Köder verloren und die Chancen stehen gut das der Hecht den Köder los wird
Der tröstliche Gedanke, dass mich das locker auch noch die ersten paar Ringe der Rute hätte kosten können, kam mir bei der Heimfahrt auch. Plus die Erkenntnis, dass ich besser nen Arm ÜBER den Kescher gelegt hätte... aber da stehste halt mitten in der Bach, in einer Hand die Rute, in der anderen den Kescher und funktioniert mehr instinktiv....:confused:.

Ja, den wobbler wird bzw. wurde er ziemlich sicher los schätze ich, sobald kein Zug mehr drauf ist. Aber ausgerechnet bei dem Endgegner musste der Bombe sitzen, da hätte mich ein Ausschlitzen ausnahmsweise mal gefreut :cry:.
 
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Mohrchen

Barsch Vader
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Nabend,
gehts hier eigentlich noch Jemandem so, dass er gelegentlich das Gefühl hat Der da oben (in meinem Fall eh eher Der da unten) will einen beim Angeln einfach nur verarschen, man steht im Wald und will eigentlich einfach nur noch "so eine verdammte Sch***e" schreien?
Nee?
Also mir gehts bestimmt mehrmals im Jahr so, zuletzt gerade heute mittag :(.

Aber schön der Reihe nach. Eigentlich wars Wetter hier heute ziemlich mies, windig ohne Ende und ständige Schauer. Andererseits hatte ich da die zwei neuen, toll aussehenden Wobbler von @waldgeist hier rumliegen und war schon ewig nicht mehr in der Bach. Die Wobbler hatte ich letztens mal im Boot mit an den Baggersee genommen, aber nur um mir den Lauf anzusehen und wie schnell die absinken, hatte die auch nur 5-6 Würfe im Snap, mir war die Gefahr zu groß, dass die mir ein Hecht zerbeisst.
Heute morgen dann also Wathose, Forellenkescher, Tsurinoya Dragon, Rucksäckchen und natürlich auch die zwei Wobbler ins Auto geschmissen und nachm Mittagessen bei meiner ausm Urlaub zurückgekehrten Mutter an "meine" Forellenbach weitergefahren.
Hatte mir überlegt, den Streckenabschnitt oberhalb des Dorfs bis ans Streckenende im Wald abzulaufen, da hats zwar, da dort kein Besatz gemacht wird, eher kleinere Fische, aber auch viele und es wird wenig dort geangelt. Bei leichtem Nieselregen geparkt, ausgestiegen und umgezogen. Ich entschied mich wegen des bedeckten Wetters für das "buntere" Model mit dem Neonrücken, in nem ganz flachen Bereich gings in die Bach rein und ich hatte ungelogen auf die ersten 4 Würfe 6 oder 7 Kontakte. Blieb aber nur bei Wurf zwei ne Mittlere hängen.
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Mir fiel auf das der Wobbler insbesondere gegen die Strömiung extrem nice lief und lieferte, mit ihr wars aber auch ok. Ich bevorzuge es gegen die Strömung zu waten und die Wobbler mit der Strömung einzukurbeln, da tun sich alle "unbauchigen" Wobbler etwas schwer. Nach den ersten Kontakten losmarschiert und ich hatte wirklich viele weitere Kontakte, logischerweise nicht an allen Stellen, aber doch überdurchschnittlich viele. Aber die "Aussteigerquote" war mir wegen Single-Schonhaken deutlich zu hoch, es blieb nicht mal jeder 10 Fisch lang genug hängen um ihn zu keschern bzw. abködern zu müssen. Die (seltenen) Fische die ich in den Kescher bekam schüttelten sich auch sofort frei. Ich lief also gut 4 Stunden sicherlich 2 km die Bach hoch, tauschte den Wobbler dabei nur einmal kurz aus, um zu sehen ob einer meiner "Standards" auch liefern würde, tat er, wechselte dann aber zurück. Aus Frustration über die vielen Aussteiger versuchte ich mich zwischendurch auch mal an nem anderen Ziel.....
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Einmal blieb mir fast das Herz stehen, der Bach ist extrem überwachsen und es liegen viele Bäume drin, ich warf in nen Strauch, zuppelte an der Rute rum um den Wobbler zu lösen und die Hautschnur riss mir. Glücklicherweise blieb das Teil aber im Baum hängen und ich konnte es mir wieder abpflücken.

Ich kam ans Ende der Strecke, was ein seitlich einströmender Bach bildet, der ne tiefe Kuhle bzw, Gumpen ausgeschwemmt hat. Bis dahin hatte ich Kontakt mit mindestens 7 besseren Fischen (auf dem Streckenabschnitt sind das Ü35er für mich) und nicht eine davon blieb lange genug hängen, alle bockten ab oder entkamen durch nen Sprung oder sobald mal für nen Nanosekunde der Kontakt abriss. Sobald ich nicht mehr Ultraspannung auf der Schnur hatte hielten die Einzel-Schonhaken die Fische nicht mehr. Das nervte dann schon etwas. Nahm mir vor, zuhause die Wobbler zumindest hinten umgehend auf Drillinge umzurüsten. Die Strecke im Wald, auf der ich nun unterwegs war, war ich seit über nem Jahr nicht mehr gelaufen. Vor mir lag wieder ein Baum über den Bach. Mit etwas zu viel Schwung geworfen und sauber den Wobbler in dem Baum versenkt. Gezuppelt, nix zu machen. Mist. Vorgelaufen und dann erst gesehen.... verfluchter MIst, das Drecksding liegt genau quer am Seiteneinlauf, über der ausgespülten Stelle, wos sicherlich Ü2m hat. Scheeeeeisse. Weitergezupppelt, keine Chance den Wobbler freizubekommen, ich sah zwar Tauchschauffel, kam aber in der Wathose nicht dran. Mist! Also das handmade Teil lass ich da sicher nicht hängen.... ich hatte schon alles was nicht nass werden darf am Ufer abgelegt und bereitete mioch geistig auf ne Kletter- oder Schwimmsession im Bach vor. Da fand ich nen extrem langen Ast. Den Wobbler paar mal angestoßen und siehe da, ich bekam ihn doch ohne nass zu werden frei. Sauber.
Ende der Strecke, inzwischen auch schon 20 Uhr, 50m abwärts ist ne gute Stelle zum rausklettern (der Bach ist da tief eingeschnitten).

Komm, machst noch n paar Würfe beim flussabwärts laufen. Erster Wurf von seitlich am Gumpen weit abwärts, beim hochkurbeln sah ich gerade den Neonrücken auf mich zuzuckeln, als plötzlich n Riesenschatten dahinter auftaucht, ich seh noch n aufgerissenenes, weißes Maul, rumms, Rücken weg.
N Entenschnabel, gut 75-80 cm, hat gerade vor meinen Augen @waldgeist frisch geretteten Wobbler weginhaliert.......:eek:. Fuuuck, das darf doch nicht wahr sein, so eine Scheisse! Ich hab seit 5 Jahren keinen Hecht mehr in der Bach gehabt, noch nie gehört das da im Wald überhaupt mal einer steht und jetzt haut der mir in einem der letzten Würfe auf das kleine Wobblerchen drauf! An ner Stelle, wo ich vorher sicher 15 Minuten lang rumgetanzt bin um den Köder zu retten. Hat das Riesenvieh offensichtlich keineswegs gestört, auch nicht das ichj beim hochlaufen wohl an dem vorbeigelatscht bin! Ausgerechnet der kriegt den Haken aber nicht ab, und ich steh da, mit 23er Fluo und 0,06er Hauptschnur. Ich justier direkt die Bremse nach und drill bzw. ziehe den Fisch langsam in meine Richtung. Der merkt die erste halbe MInute erstmal gar nicht das da was nicht stimmt, bis er mich bemerkt und anfängt zu bocken und 2-3 Fluchten hinlegt. Ich seh auch null wo der Wobbler hängt, meine Nervern tanzen Samba. Nach weiteren 1-2 Minuten tanz in der Bachmitte erster Kescherversuch mit dem kleinen Netzchen, bis ich das hochbekomme ballert der Hecht schon wieder raus. Zweiter Versuch, Entnenschnabel voran, jepp, Fisch ist drin :hearteyes:, so halb zumindest. Mehr passt einfach nicht rein. Ich heb den Kescher ca, nen halben Meter hoch, der Hecht macht nen tollen Katzenbuckel und kataultiert sich förmlich aus meinem flachen Gumminetz raus. Scheisse! Ich will wieder anfangen Kontakt aufzunehmen, bemerke aber sofort beim Versuch Spannung aufzunehmen, dass sich bei dem Sprung wohl das Fluo oben um das Spitzenteil gewickelt hat. Verzweifelt drehe ich die Rute, sehe leider nicht genau wie die verwickelt ist. Pikie realisiert, dass er sich wieder in seinem Element befindet, ballert nochmal flussaufwärts in den Gumpen rein, und "natürlich" Peng" Fluo kurz vorm Verbindungsknoten durch.
Ich stehe konstantiert da. Hecht weg, aber noch viel schlimmer, Wobbler auch. ALTER!!!! Was für eine Riesenscheisse war das da den gerade bitte?????
Im NIeselregen lauf ich die Strecke zurück zu meiner Karre. Bin gerade reichlich bedient mit Angeln.....
Anhang anzeigen 359212

Zwei schöne Wobblerchen, die nahm Ronnie mit zur Forellenjagd an die Bach,
den einen hat sich Esox geschnappt, jetzt hat er nur noch einen :emoji_thumbsdown:.
Anhang anzeigen 359213

PS: Eventuell versuch ich demnächst mal ne Runde zwei, ich weiß ja wo das Vieh scheinbar wohnt, dann aber mit Stahl und nem anderen Kescher......
Tut mir aufrichtig leid Ronny!

Trotzdem vielen Dank für den tollen Bericht!
 

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