Eine Woche Müritz mit
@ErikHbt ist vorbei. Der erhoffte Big Fish blieb aus – nicht wegen fehlender Strategie, sondern auch durch eine Portion Pech.
Die Chancen waren definitiv da... zwei brutale Bisse – einmal auf den 30 cm McRubber, einmal auf den 12" GHST mit Mouse. Keiner von beiden hing, obwohl die Anhiebe sauber durchkamen. Die Haken waren scharf, groß und eigentlich perfekt positioniert – die Bissspuren lagen trotzdem daneben.
Am McRubber war der T-Bone Strike so heftig, dass sowohl Kopf als auch Schwanz getroffen wurden – ein Einschlag, wie man ihn sich kaum deutlicher vorstellen kann. Gefühlt ein klarer 100+ Kontakt, auch wenn man es nie sicher weiß. Ähnlich beim GHST... ein massiver Cut im Köder, der eigentliche Biss vermutlich in der Mouse verpufft.
Dazu kamen zwei Nachläufer – einer definitiv über 100 cm, der andere ebenfalls in der Liga.
Gefangen haben wir am Ende „nur“ bis 75 cm. Kein Fiasko, aber zumindest mehr Fisch als in den Jahren zuvor. Man merkt, wie sich das Verständnis für das Gewässer von Jahr zu Jahr verbessert. Gleichzeitig bleibt man abhängig von Wetter, Bedingungen und der Tageslaune der Fische – und in einer Woche spielt auch immer etwas Glück mit rein.
Die Voraussetzungen mit Wetter und Vollmond waren eigentlich top.
Im Nachhinein fragt man sich natürlich, was man hätte anders machen können. Vielleicht Spots schneller wechseln nach längeren ruhigen Phasen – wobei das mit 15 PS auf der Müritz immer relativ ist. Grundsätzlich waren wir uns in der Strategie einig und haben aus unserer Sicht das Maximum herausgeholt.
Unterm Strich hatten wir viel Aktivität, die richtigen Spots, passende Köder – und vor allem eine richtig gute Zeit.
Beim nächsten Mal kommt vielleicht genau der eine Moment, auf den man immer hin angelt - wir lassen auf jeden Fall nicht locker.