IGB:
"Unterwasserwiesen statt Unterwasserwüsten"
Handlungsempfehlungen für die Wiederansiedlung von Armleuchteralgen in Seen
www.igb-berlin.de
Ein bisschen Kontext:
Unterwasservegetation produziert Sauerstoff, struktiert den Lebensraum, bietet eine zusätzliche Oberfläche für diversen "Aufwuchs" der von Fischnährtieren abgeweidet wird, bietet Schutz usw. usf.. Höhere Wasserpflanzen, also die typischen Unterwasserpflanzen wie z.B. Laichkräuter und die Wasserpest, wachsen nur bis in eine gewisse Tiefe, da ihre Zellen Luft enthalten. Typischerweise findet man sie in Tiefen bis maximal 6m (Laichkräuter) und 8m (Hornkraut, Wasserpest,...). Das ist von der Trübung abhängig. In manchen Gewässern ist bei z.B. 3m Schluss. Armleuchteralgen, Moose und andere Algen wie z.B. Vaucheria können auch deutlich tiefer wachsen, denn sie brauchen weniger Licht. Sie kommen auch mit kaltem Wasser gut klar.
Im Idealfall wachsen oben also Armleuchteralgen und höhere Pflanzen, und ab einer gewissen Tiefe schließen sich unterseeische Wiesen von Armleuchteralgen an, die den Gewässerbereich bis in über 20 m Tiefe auf vielfältige Weise aufwerten.