Hechtgummis SAMMELTHREAD (Svartzonker,Magdraft,Wingman und co)

  • Hi Gast, Du bist neu hier. Um das Forum übersichtlich zu halten, bitten wir Dich, erst die Forensuche (Lupe oben rechts) zu bemühen, bevor Du ein neues Thema eröffnest. Vieles wird hier schon diskutiert. Vielen Dank fürs Verständnis und viel Spaß hier!

moissac

Gummipapst
Registriert
19. Juli 2020
Beiträge
781
Punkte Reaktionen
870
Alter
57
Ort
Neuss
Danke dir. Nochmal anders gefragt: Eines meiner Vereinsgewässer (15 ha Baggersee, bis 20m tief, klares Wasser, viel Kraut) hat in den letzten 2 Jahren beim Uferangeln bei eher niedrigem Angeldruck mehrere Meterhechte bis 1,15m produziert. Kein Mensch fischt Köder von mehr als 20cm. Welche Ködergröße würdest du wählen? Bootsangeln ist verboten.
 

Alexxytraz

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
7. Juli 2023
Beiträge
320
Punkte Reaktionen
875
Alter
33
Ort
BaWü
Vom Ufer würde ich glaube ich keine so großen Köder fischen. Aber wen man das Tackle schon hat könnte mich mir schon vorstellen wenn die Bedingungen passen das eine 30er Line Thru Trout Slow Sink über dem Kraut schon eine Waffe ist. Oder auch die Rattle Trout 27.5cm in Slow Sink. Was auch sicher gut funktioniert sind Pig Shads nur leicht bebleit oder an der Shallow Screw überm Kraut. Die 3 waren bisher eigentlich auch immer meine Lieblingsköder wenn es um Big Baits ging.

Meine beiden Vereinsgewässer an denen ich auf Hecht fische sind von den Bedingungen ja sehr ähnlich allerdings haben wir Vereinsboote d.H ich fisch eigentlich auch nur vom Boot dort. Und daher hab ich da auch sehr gerne über dem Kraut und die Krautkanten befischt, früher war das wenn die Bedingungen gepasst habe ( Warme Jahreszeit, Wetterwechsel mit Regen/Abkühlung ) fast möglich auf Ansage gute Hechte zu fangen. Aber es klappt einfach nicht mehr so wie früher. Und ich denke auch nicht das es unbedingt auf Entnahme zurückzuführen ist, den wir haben ein Entnahmefenster was vorsieht das Hechte ü90cm zurück müssen.
 

Niklas 592

Echo-Orakel
Registriert
21. Oktober 2016
Beiträge
111
Punkte Reaktionen
452
Ort
Niederrhein
Danke dir. Nochmal anders gefragt: Eines meiner Vereinsgewässer (15 ha Baggersee, bis 20m tief, klares Wasser, viel Kraut) hat in den letzten 2 Jahren beim Uferangeln bei eher niedrigem Angeldruck mehrere Meterhechte bis 1,15m produziert. Kein Mensch fischt Köder von mehr als 20cm. Welche Ködergröße würdest du wählen? Bootsangeln ist verboten.
Die typischen Baggerseen in NRW haben ja in der warmen Jahreszeit sobald das Kraut wächst relativ klares Wasser. Bei diesen Bedingungen hatte ich oft gute Erfolge wenn ich große Köder (ab 24cm/ gerne auch größer) im oberen Drittel oder oberen Viertel der Wassersäule gefischt habe. Kleine Köder haben da oft deutlich schlechter abgeschnitten.

Häufig habe ich so auch Fische der 70cm Klasse gefangen, da wundert man sich immer wieder. Das passiert mir auch bei Ködern wie der Viper40 (den werfe ich natürlich nicht) oder Magnum Bulldawgs regelmäßig.

Zuletzt habe ich zwar viel vom Belly gefischt, aber das sollte vom Ufer auch funktionieren. Eine Wathose ist dabei sicherlich hilfreich, dann kommt man besser an den typischerweise sehr steilen ersten Abbruch.
 

Stefan_M

Bigfish-Magnet
Registriert
21. September 2015
Beiträge
1.678
Punkte Reaktionen
3.607
Ort
Magdeburg
Danke dir. Nochmal anders gefragt: Eines meiner Vereinsgewässer (15 ha Baggersee, bis 20m tief, klares Wasser, viel Kraut) hat in den letzten 2 Jahren beim Uferangeln bei eher niedrigem Angeldruck mehrere Meterhechte bis 1,15m produziert. Kein Mensch fischt Köder von mehr als 20cm. Welche Ködergröße würdest du wählen? Bootsangeln ist verboten.

Moin!

Guck nach großen Gummis, die gut fliegen. Ich habe da Pig Shad und Giant Pig Shad im Kopf. Eine Wathose könnte auch noch ein paar Meter bringen.

Und nicht zuletzt würde ich auch gut fliegende (große) Jerks ausprobieren, die sich über die Rolle animieren lassen. Der Salmo Sweeper in 14 und 17 cm wäre da z. b. ein Kandidat. Dafür braucht es dann auch keine kurze Jerkrute, sondern du kannst mit einer längeren Rute noch ein paar Meter herauskitzeln.

Grüße, Stefan
 

D.Wo

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
4. Februar 2021
Beiträge
251
Punkte Reaktionen
594
Ort
70173
Also generell dressiert man ja die Hechte durch C&R an jeden Ködertyp. Bei Big Baits ist das natürlich auch der Fall. Um so kleiner das Gewässer und umso höher der Angeldruck umso schneller gewöhnen sich die Viecher an häufig genutze Köder. Mir scheint es aber so, dass sie die negativen Erfahrungen mit der Zeit auch wieder vergessen. Es gilt eben flexibel zu sein.

Das schöne ist, der Ködermarkt bietet heute eigentlich nahezu unbegrenzte Möglichkeiten.

Obendrein fängt man die wirklich großen auch nur wenn sie im Modus sind, die lassen sich in der Regel nicht mehr reizen und aus der Ruhe bringen wie es bei den kleinen der Fall ist. Dafür haben sie zum einen schon zu viel gesehen und zum anderen sind sie auch zu träge.

Einzig nach der Laichzeit lassen sich die Großen naturgemäß reizen. Das ist allerdings nur eine kurze Phase im Jahr.
 

raubfischer2

Master-Caster
Registriert
24. März 2008
Beiträge
654
Punkte Reaktionen
275
Ort
passau
Bei meinem Vereinsgewässer hat sich das erhöhen der Ködergröße bemerkbar gemacht.(im positiven Sinn)
Ich stelle nur fest seit ca. 2 -3 Jahren die Fänge sehr stark zurückgehen. Die von den Fängern in den sozialen Medien geposteten Fänge haben dazu geführt das unser See von Anglern überrannt wurde und hier halt auch viele Kochtopfangler dabei sind.
Allein das lernen der Fische gegenüber der verschiedenen Köder und Ködergrößen ist in meinen Augen nicht das problem alleine.
 

D.Wo

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
4. Februar 2021
Beiträge
251
Punkte Reaktionen
594
Ort
70173
Angeldruck und die Entnahme wirkt sich immer negativ auf die Fänge und die Fänge in der Zukunft aus.

Um das erste kommen wir an den meisten Gewässern nicht mehr drum-herum.

Letzteres wird sich hoffentlich mit der Zeit immer mehr in Richtung C&R ändern.

Die Karpfenangler haben das schon lange verstanden.
 

Oben