Welche gehypten Methoden/Köder versagen bei euch?

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BarschHans

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Reißt ihr so nicht enorm viel ab? Ich habe eine Zeit lang mal gejiggten Jigspinnern eine Chance gegeben. Nach unzähligen abgerissenen Exemplaren habe ich es dann sein gelassen.
Das ist vermutlich auch ziemlich abhängig vom Gewässer bzw. Spot. Je nachdem, wie es unter Wasser aussieht, nutze ich dann auch keine Jigspinner mehr.
 

ClemensW

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Kann ich nur so unterschreiben. Wenn ich die Dinger einleier, kommen maximal ein paar handlange Barsche oder Flötenhechte. Sobald ich die Dinger jigge, beißen in meinem Hausgewässer die 40+ Barsche darauf. In den meisten Fällen kommen bei mir die Bisse in den Absinkphasen
Sehr spannend zu lesen! Für mich hat die Uli Beyer'sche Führungsweise bei Zikaden auch noch nie Fisch gebracht, gejiggt aber schon. Ich hatte schon an mir gezweifelt! :)
 

0221

Twitch-Titan
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Ah ja gut das klingt natürlich logisch mit der Freiwasserangelei. Da bin ich einfach zu engstirnig gewesen und hab die Führüng vom Zanderangeln beibehalten :emoji_upside_down:
 

Bonobo291

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Sobald ich die Jigge,verfangen sich die Haken in der Schnur. Bin ich da der einzige?
Nee, gehört tatsächlich dazu.
Aber oft kann ich das wieder freischütteln.
Ich glaube ich wiederhole mich, aber wenn ich nur einen Köder nutzen dürfte, für den Rest meines Lebens wäre es eine Zikade! Sehr unterschiedlich führbar und an fast allen Gewässern zu gebrauchen.
Es dürfte inzwischen keine Süßwasser Fischart aus unseren Gefilden geben, die ich nicht auf Zikaden gefangen hätte.
 

benwob

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Nee, gehört tatsächlich dazu.
Aber oft kann ich das wieder freischütteln.
Ich glaube ich wiederhole mich, aber wenn ich nur einen Köder nutzen dürfte, für den Rest meines Lebens wäre es eine Zikade! Sehr unterschiedlich führbar und an fast allen Gewässern zu gebrauchen.
Es dürfte inzwischen keine Süßwasser Fischart aus unseren Gefilden geben, die ich nicht auf Zikaden gefangen hätte.

Und ich hab's schon öfter damit versucht und noch nicht einen einzigen Fisch damit gefangen.
Kann mich noch nicht mal an einen Biss darauf erinnern.......
 

Bonobo291

Bigfish-Magnet
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Und ich hab's schon öfter damit versucht und noch nicht einen einzigen Fisch damit gefangen.
Kann mich noch nicht mal an einen Biss darauf erinnern.......
Ja ist schon wild wie weit da die Vorlieben und Erfahrungen auseinander gehen.
Es ist natürlich, wie bei allen Ködern und Methoden, ein Vertrauensding. Und ich habe absolutes Vertrauen in die Dinger. Wenn nichts anderes fängt, Zikade kitzelt immer irgendwie einen Biss raus.
Und noch ein Vorteil! Je weniger damit fischen, weil sie schlechte Erfahrungen machen, desto besser für mich, da die Fische die Dinger oft nicht kennen.;)
 

Joseph

Bigfish-Magnet
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Zikade ist ein Suchköder für mich oder um, eigentlich willige aber dann doch argwöhnisch Barsche doch noch zum Biss zu verleiten(Fluchtreflex). Aber eher ein Köder fürs Mittelwasser und nicht für Grundanwendungen......dafür verhakt sich das Dingens doch zu schnell. Freischütteln funktioniert bei mir überhaupt nicht.
Für eine bevorzugte Anwendung meinerseits ist mir die Zikade aber im Führungsstil viel zu unflexibel.
 

Ronnie

Barsch Vader
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Noch n Tip für User die mit Spinjigs beim "Jiggen" zu viele Köder verlieren....

Nutzt mal welche mit Doppelhaken statt Drillingen (Spinmad ;)). Das reduziert die Hängerquote "erheblich".
Gerade an unbekannten Gewässern (Holland usw.) ist das fast ausschließlich mein Startköder, um mal das Gewässer "zu lesen" (Tiefe, wo ist Kraut, viele Steinkontakte usw.).
 

Desperados

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Gefühlt funktionieren längere Fluoro-Vorfächer von 2-3m besser mit Zikaden da ein Fallschirmeffekt dem vertüdeln etwas entgegen wirkt. Ich merke auch Unterschiede je nachdem welches Zikadengewicht ich an welcher Kombo fische. Passt das Gewicht der Zikade nicht zum Schnurdurchmesser gibts es mehr Vertüddelungen.
Ich fische gerne damit und auch grundnah. Jigge sie sehr aggressiv über Grund und lasse sie auch nach jedem 2ten anjiggen den Grunden berühren.
Aggressiv anstarten, an gespannter Schnur kurz sinken lassen, mit Rutenschlag nach unten wieder anstarten und 2 Kurbelumdrehungen. Grund berühren, anjiggen, absinken, schlag nach unten und 2 Kurbelumdrehungen u.s w. Wichtig auch, kontrollierte Würfe mit abbremsen des Köders und direktem anstarten nach auftreffen auf der Wasseroberfläche helfen Tüddel zu vermeiden. Lasse den Köder erst absinken nachdem ich spüre dass er sauber läuft bei auftreffen auf die Wasseroberfläche. Spart viel Zeit wenn man direkt merkt ob vertüddelt oder nicht. Und das Absinken an gespannter Schnur lässt den Köder meist sauber unten ankommen.
 

Bonobo291

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Gefühlt funktionieren längere Fluoro-Vorfächer von 2-3m besser mit Zikaden da ein Fallschirmeffekt dem vertüdeln etwas entgegen wirkt. Ich merke auch Unterschiede je nachdem welches Zikadengewicht ich an welcher Kombo fische. Passt das Gewicht der Zikade nicht zum Schnurdurchmesser gibts es mehr Vertüddelungen.
Ich fische gerne damit und auch grundnah. Jigge sie sehr aggressiv über Grund und lasse sie auch nach jedem 2ten anjiggen den Grunden berühren.
Aggressiv anstarten, an gespannter Schnur kurz sinken lassen, mit Rutenschlag nach unten wieder anstarten und 2 Kurbelumdrehungen. Grund berühren, anjiggen, absinken, schlag nach unten und 2 Kurbelumdrehungen u.s w. Wichtig auch, kontrollierte Würfe mit abbremsen des Köders und direktem anstarten nach auftreffen auf der Wasseroberfläche helfen Tüddel zu vermeiden. Lasse den Köder erst absinken nachdem ich spüre dass er sauber läuft bei auftreffen auf die Wasseroberfläche. Spart viel Zeit wenn man direkt merkt ob vertüddelt oder nicht. Und das Absinken an gespannter Schnur lässt den Köder meist sauber unten ankommen.
Sehr gut beschrieben! Langes Vorfach ist definitiv Pflicht. Mit dem Durchmesser ruhig ein bisschen testen. Dünnere Vorfächer ergeben meist etwas mehr Tüddel.
Und auch das Abbremsen der Zikade ist relevant um den Köder gestreckt und kontrolliert ins Wasser eintauchen zu lassen.

Zur Führung nochmal kurz.
Die kann man sehr variabel ausführen, wobei ich sagen muss, dass ich die Zikaden nie einfach nur einleier!
Die besten Erfahrungen habe ich mit ganz kleinen aber harten Sprüngen über Grund gemacht. Meistens nur so dass die Zikade gerade so anläuft. Bei mir 1/2 bis maximal 1 Kurbelumdrehung. Dafür aber wirklich hart animiert.
 
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Danielsfishingjourney

Echo-Orakel
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Zikaden sind auch sowas wo ich mal richtig motiviert war sie einzusetzten und dann damit losgezogen bin und trotz kochendem wasser um mich herum nicht einen anfasser hatte.... seit dem habe ich sie nicht mehr angerührt ^^ Hab sie aber auch nur durch mittelwasser gleiert...
Nachträglich denke ich, ich hätte lieber midstrollen sollen, kannte ich damals aber noch nicht...
Dank der vorschläge hier versuch ichs jetzt aber mal wieder... Wie siehts denn so mit den größen und farben aus?
Ich habe Zikaden die sind eher klein (5cm) und ZIkaden die sind eher länger und schwerer, glaube bis 18g und so 7cm länge.
Farblich habe ich auch natürlcihes und schockiges...
Gibts da vielleicht Tipps oder best practices ? Ich schätze mal die Zikade wird eher reflexbisse provozieren weshalb ich fast sagen würde das schockige farben (knall grün, Pink, Gelb) vorzuziehen sind oder?
 

Bonobo291

Bigfish-Magnet
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Zikaden sind auch sowas wo ich mal richtig motiviert war sie einzusetzten und dann damit losgezogen bin und trotz kochendem wasser um mich herum nicht einen anfasser hatte.... seit dem habe ich sie nicht mehr angerührt ^^ Hab sie aber auch nur durch mittelwasser gleiert...
Nachträglich denke ich, ich hätte lieber midstrollen sollen, kannte ich damals aber noch nicht...
Dank der vorschläge hier versuch ichs jetzt aber mal wieder... Wie siehts denn so mit den größen und farben aus?
Ich habe Zikaden die sind eher klein (5cm) und ZIkaden die sind eher länger und schwerer, glaube bis 18g und so 7cm länge.
Farblich habe ich auch natürlcihes und schockiges...
Gibts da vielleicht Tipps oder best practices ? Ich schätze mal die Zikade wird eher reflexbisse provozieren weshalb ich fast sagen würde das schockige farben (knall grün, Pink, Gelb) vorzuziehen sind oder?
Ich fische tatsächlich nur eher kleinere zwischen 5 und 10g. Hab auch größere bis zu 20g, nutze sie aber kaum.
Am liebsten fische Lurefans R40. Also 40mm lang und 7,5g.
Habe damit nicht feststellen können, dass besonders häufig kleine Fische darauf beißen.
Die Zikaden von Spinmad und auch zB Nays taugen auch. Wichtig ist mir dass sie wirklich schnell und zuverlässig anlaufen.
Farben eigentlich eher dezent und natürlich oder golden. Ist aber eher meine persönliche Vorliebe.

Was man noch gegen das Vertüddeln machen kann, sind die bereits genannten Zwillingshaken. Bin davon aber schnell wieder abgekommen, weil größere Fische die schnell aufbiegen wenn nur eine Flunke hängt.
Da hab ich lieber paar mehr Tüddel, als Fische die mit Haken im Maul rumschwimmen müssen.
 

Ben Lkm

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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ich liebe Zikaden auch :)
fische auch am liebsten R40, R45 und ab und an mal R50 und hab da schon alles drauf gefangen, Barsch, Hecht, Zander, Rapfen, Aland...
wäre auch mein Go-to Köder, wenn ich nur 1 einzigen nutzen dürfte.

hab noch drei so riesen dinger von illex da liegen, illex runner blade 115, aber die hab ich noch nie ausprobiert ;)
 

moissac

Finesse-Fux
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Neuss
Aggressiv anstarten, an gespannter Schnur kurz sinken lassen, mit Rutenschlag nach unten wieder anstarten und 2 Kurbelumdrehungen. Grund berühren, anjiggen, absinken, schlag nach unten und 2 Kurbelumdrehungen u.s w.
Das mit dem Rutenschlag nach unten verstehe ich nicht.

Du startest aggressiv an, also Rute hart Richtung Himmel, richtig?
Dann Köder auf Spannung halten und dabei kurz absinken lassen.
Dann wieder anstarten, indem du mit der Rute nach unten schlägst? An der Stelle hakt es bei mir. Das müsste doch dazu führen, dass die Spannung weg ist und der Köder weiter absinkt.
 

fragla

Barsch Vader
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Ich hab gestern Zikade gefischt (Astro Vibe in 9,5g) hat sofort Barsch gebracht und habe ich dann auch sofort weg gehangen. Die zweite Zikade hat trotz Zwillinge immer die Schnur ein gefangen, einfach nervig. Auch Jig Spinner war immer wieder Tüddel, ich werde aber die Tips hier mal berücksichtigen.
 

Big Predator

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Interessantes Thema sowie interessante Erfahrungswerte hier!
Wie so viele komme ich mit DS oder Chatterbait vom Ufer nicht zu den gewünschten Ergebnissen.
DS mit Naturköder als tote Rute unterm/hinterm Boot nutze ich aber sehr gerne.
Gufi ist Standart, nehmen viele, daher fängt man nicht so zuverlässig damit, wie vor Jahren. Wenn dann kommen auf Barsch aber die Gufi-Klassiker wie ES, Reins oder Fox Rage zum Einsatz. Oder No Action Baits am Dartjig.

Mit Zikaden oder Spinjig zum Suchen habe ich gute Erfahrungen gemacht. Das aber Saison/Stellen/Angelplatz abhängig da es durch die Bauchdrillinge schon viele Hänger und Tüddel gibt, wenn das Setup nicht optimal abgestimmt ist und hart am Grund gefischt wird (dazu sollte man den Spot ja auch halbwegs gut kennen)
 

Lalelulelo

Angellateinschüler
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Also in der Welt der Barschangelei ist ja in den vergangen Jahren(Jahrzehnten) vieles neu aufgetaucht.
Als ich anfing gabs im wesentlichen Wobbler und Spinner, vielleicht noch Blinker. Twister waren der neuste Schrei. Und das wars.
Ich habe dann lange Zeit (ausser Ferien) nur an einem für Barsche unproduktiven Gewässer gefischt, wo andere Arten im Vordergrund standen.
Jetzt aber doch einige Jahre an einem ganz ordentlichen Gewässer, welches Barsche bis 50 oder mehr hervorbringt und an manchen Tagen auch mal gute Massenfänge.

Was mir aber auffällt ist, dass manche Methoden bei mir ziemlich versagen:
  • Dropshot: ab und zu ein kleiner oder mittlerer Barsch. Setze ich kaum noch ein,
  • Jigspinner: wenn dann kleine und viel Fehlbisse. Aus dem Repertoir gestrichen
  • Stickbaits (Oberfläche): funktionieren soso lala aber immer schlechter als Popper, also kein guter Grund sie einzusetzen.
  • Crankbaits. Ausser an einem Tag, als Mini-Crankbaits oberflächennah rasant geführt ein paar dicke Barsche brachten, absolute Fehlanzeige.
  • Paddletail am Jigkopf oder Chebu: läuft auch nicht wirklich.
  • Chatterbait: es gibt ein paar wenige Tage im Jahr, wo sie tatsächlich funktionieren, manchmal sogar besser als alles andere. Aber die meiste Zeit läuft nichts.

Teilweise ist das bestimmt Gewässerspezifisch, weil an anderen Gewässern das ein oder andere dann doch funktioniert. Andererseits habe ich ein effektives Repertoir an Methoden und wenn von denen keine läuft, bringen die genannten auch nix mehr. Die sind dann einfach überflüssig, weil sie keinen zusätzlichen Reiz erzeugen, den ich nicht schon irgendwie abgedeckt habe.
Die einzigen Jigspinner die ich wirklich gut finde aber nicht zu bekommen sind, sind die Fish Arrow J Spinner. Die Teile sind meiner Meinung nach ein absoluter Gamechanger und flexibel zum Angeln bestückbar mit was auch immer. Fehlbisse waren damals so gut wie kaum vorhanden. Da sie nicht mehr lieferbar sind hab ich mir eine Biegeplattform gebaut und werde sie demnächst selber herstellen.

Dropshot ist ne nette Sache aber da denke ich ist die Situation immer der entscheidende Faktor ob's vielleicht lohnt. Voll bestückt wie damals bin ich heute nicht mehr aber für gewisse Situationen ist immer noch eine kleine Grundausstattung dafür vorhanden.

Was das Angeln mit gewissen Hardbaits angeht ist es manchmal eine knifflige Sache. Nicht jeder Köder passt zu den heimischen Gewässern. Was bei den Japanern z.b. Top Köder sind und absolut fängig ist kann hier nichts bewirken oder nur bedingt. Ich denke da insbesondere an den ILLEX Seira Minnow mit den Öffnungen im Maul und an den Kiemen wo das Wasser durchströmt und Microimpulse aussendet, ansonsten hat dieser Köder keine wirkliche Aktion und bei mir auch noch nie was gefangen.
 

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