Steuerbüros, um beim Beispiel zu bleiben, sind dezentral, während KI von wenigen Unternehmen kontrolliert wird. Die Gefahr einer Monopolisierung ist also ungleich größer und die Kämpfe laufen ja bereits.
Klar, die warten jetzt erstmal ab, bis die Abhängigkeiten das gewünschte Ausmaß erreicht haben, würde ich an ihrer Stelle auch.
Und dann wird es schwer, da noch irgendwas zu drehen.
Die Gefahr der Monopolstellung bzw. marktbeherrschender Stellung hast du (insbesondere im digitalen Bereich) doch immer und überall. Sowohl bei der Software, die der Steuerberater selbst nutzt, als auch bei Zeiterfassungssystemen, Warenwirtschaftssystemen, Abrechnungssystemen, Kunden-/Patientenverwaltungsplattformen etc. Und auch bei der dazugehörigen Hardware. Abgesehen davon, dass es kein KI-spezifisches Problem ist, boomt der Markt für KI-Plattformen derzeit massiv. Wer sich dann längerfristig etabliert, wird sich zeigen.
Eine gewisse Redundanz und Kompatibilität ist da natürlich Voraussetzung. Klar. Die Daten, die meine KI-Assistenten generieren und speichern, werden nicht nur in der Cloud, sondern auch dezentral / lokal auf meinen Systemen gespeichert und können ohne Weiteres auch mit anderer Software ausgelesen oder ggf. sogar ausgedruckt werden. Wenn ich möchte, kann ich schnell und einfach mit allen Daten, Informationen und Unterlagen weiterziehen, bin also nicht an eine Firma gebunden.