Kormoran, Wolf und Veränderungen der Naturlandschaft

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Machete

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Ich fürchte, dass in den offenen Abschnitten der Bäche, wo die Vögel gut ein- und wegfliegen können, nicht mehr viel an Fischen übrig sein wird. Meine Hoffnung ist, dass die bewaldeten, zugewachsenen Abschnitte mit dem blauen Auge davonkommen.
Mal schauen...
Leider nicht. Seit Saisonstart kaum Fischkontakte und wenn was geht, vereinzelt nur kleinere Fische. An offenen Abschnitten (Helme, Wipper) gar kein Fisch. Alles wie tot
 

Fuchsinger

Master-Caster
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Es wäre an der Zeit, den Kormoran einmal kulinarisch genauer zu betrachten.... ;)
 

nicki_sanchez

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Moin
Wir haben bei einem See von uns auch immense Probleme mit dem Kormoran allerdings erst nach der Schließung eines direkt daneben gelegen Forellensee
Bei uns wird nichts dagegen getan
Ich wüsste tatsächlich auch nicht was da effektiv getan werden soll da der See an einem Spielplatz liegt inkl Grillwiese und Hundeauslaufzone
Deswegen umgeben von Häusern und Wohungen
Aber rein aus Neugierde hab ich gegoogelt und bin über folgende Aussage gestolpert: Der Abschuss an Teichen und Seen ist demnach dann erlaubt, wenn die Kormorane eine Gefahr für natürlich vorkommende Tierarten darstellen.
Natürlich vorkommende Tierarten
Also, im Bezug auf Fische, sind eingesetzte Fische ja keine natürlich vorkommenden Fische oder?
 

backlash63

Gummipapst
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Der Abschuss an Teichen und Seen ist demnach dann erlaubt, wenn die Kormorane eine Gefahr für natürlich vorkommende Tierarten darstellen.
Natürlich vorkommende Tierarten
Also, im Bezug auf Fische, sind eingesetzte Fische ja keine natürlich vorkommenden Fische oder?
Es geht um Arten und nicht um Individuen und ihre Herkunft, denke ich. Konkret um die Frage ob einheimisch = natürlich vorkommend oder nicht. Die Bachforelle z. B. kommt bei uns natürlich vor, auch wenn sie teilweise eingesetzt wird. Der Wels dagegen nicht, auch wenn er sich natürlich vermehrt.
Bei Karpfen, Zander und Rapfen aber könnten sich (hier im Westen) die Geister scheiden...
 

nicki_sanchez

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Wie sieht es mit Unterständen aus?
Totholz kann man einbringen und Unterwasserpflanzen ansiedeln und ggfs fördern.

Mehr als genug
Eine Seeseite, die gleichzeitig auch Schongebiet ist, umgeben von einem ca 30 Meter Breiten Waldgürtel auf einer Länge von, hm 100 Meter? Wenn nicht sogar mehr
Seerosen noch und nöcher
Eine kleine Insel auf dem See
Viele Büsche und Bäume die ins Wasser ragen
Dennoch sind viele Fische verletzt, bei mir sind von 10 Hechten 9 Verletzt. Und das sind keine Verletzungen von anderen Hechten
 

Lorenz

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Viele Büsche und Bäume die ins Wasser ragen
Bei überhängender Vegetation ist die Frage wie die unterwasser aussehen, da der Kormoran ja gut taucht. Manche Bäume hängen quasi bis an die Wasseroberfläche und untendran ist freier Wasserkörper, während in anderen Fällen Totholz, lebende Pflanzenteile, herunterhängende Wurzeln etc ein für Kormorane undurchdringliches Gewirr bilden.

Es ist sicher förderlich wenn in verschiedenen Teilen eines Gewässers Unterstände zur Verfügung stehen. Womöglich reichen da schon kleinere Bereiche in ufernähe.
 

Fidde

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Mich wundert, dass der Zusammenhang zwischen Kormoran und Wurmbefall durch Nematoden so wenig thematisiert wird. Der Befall von Fischen ist seit der explosionsartigen Entwicklung der Kormoranbestände deutlich angestiegen.
 

Lorenz

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Da ging es aber um Forellenbäche.
Da ging es bestimmt um die Äsche? Die geht praktisch nicht in Hindernisse rein. Wenn ich schnorchel schwimmt die nach oben und bleibt in der Strömung. Schwimm ich hoch, dann flitzt sie an mir vorbei und stellt sich unterhalb in die Strömung.
 

nicki_sanchez

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Bei überhängender Vegetation ist die Frage wie die unterwasser aussehen, da der Kormoran ja gut taucht. Manche Bäume hängen quasi bis an die Wasseroberfläche und untendran ist freier Wasserkörper, während in anderen Fällen Totholz, lebende Pflanzenteile, herunterhängende Wurzeln etc ein für Kormorane undurchdringliches Gewirr bilden.

Es ist sicher förderlich wenn in verschiedenen Teilen eines Gewässers Unterstände zur Verfügung stehen. Womöglich reichen da schon kleinere Bereiche in ufernähe.

Das Gewässer ist sehr Hängerträchtig
Was ich da schon an Ködern verloren habe
Der See ist im Durchschnitt ca 2 m Tief, abgesehen von einer Rinne die sich durch den ganzen See zieht (ca 4m) und einer Stelle die auf 30 m2 wohl 6 m tief sein soll
Hat mir ein Karpfenangler erzählt der ein Tiefenmesser am Futterboot hat
Deckt sich aber auch gut mit meiner Erfahrung als KuKö Angler
 

Allround-Angler

Echo-Orakel
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Da ging es bestimmt um die Äsche? Die geht praktisch nicht in Hindernisse rein. Wenn ich schnorchel schwimmt die nach oben und bleibt in der Strömung. Schwimm ich hoch, dann flitzt sie an mir vorbei und stellt sich unterhalb in die Strömung.
Es ging um die Bachforelle. Ich schau mal, ob ich die Quelle noch finde.
 

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