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t0bi

Schusshecht-Dompteur
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Wahrscheinlich habt ihr Recht mit dem Handy.....in ca 2 Monaten kann ich mir ein neues Aussuchen, zwecks meines Vertrages. Da werde ich mal schauen, was der aktuelle Markt so hergibt.
Ich danke euch für die ganzen Antworten und wünsche euch noch einen schönen Tag und eine hoffentlich erträgliche Schonzeit!:p
 

Mogi

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Meine Meinung dazu ganz konkret:
Wenn du die Bilder nicht bearbeitest und nicht bereit bist die Bearbeitung einigermaßen zu erlernen, dann nutze lieber ein Handy.

Wenn du die Bilder bearbeiten würdest und keine Objekte fotografierst, die sich schnell bewegen- ich würde eine gebrauchte Canon 6D und ein Sigma Art 50 1.4 Objektiv gebraucht kaufen. Das sollte mit ca. 700 Euro möglich sein und du wirst ein Set haben, mit dem man richtig viel machen könnte. Das wäre ein guter Anfang. Gewicht um die 1,5 kg aber.

Wenn du "Zoom" haben möchtest und/oder deinen laufenden Hund schön fotografieren möchtest, musst du sparen.

Fazit:
Die Objektive sind wichtiger als die Kamera.
Ohne Bearbeitung lohnt sich eine Kamera nicht.
Die Bearbeitung für deine Zwecke kann auch sehr einfach sein. Zum Beispiel bei Lightroom gibt es schöne Presets, die viel bringen und einfach zu nutzen sind.
Gute Objektive sind schwer.
Mit Kamera+ ein gutes Objektiv und Bildbearbeitung kannst du viel erreichen, was mit einem Handy nicht möglich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lorenz

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Man sieht es bei den Profis auf insta und co. Soweit ich weiß inzwischen alles mit dem Handy.
Instagram ist primär für Smartphone-Nutzer würde ich sagen. Die Bilder sind stark komprimiert. Bei weitwinkligen Landschaftsaufnahmen, Lifestyle-Impressionen und Fangbildern ist der Unterschied von einfachen Kamera- zu guten Handyaufnahmen gering.

Ich packe gerade für den nächsten Urlaub und lasse meine teure Kamera vielleicht daheim und nehme nur GoPro und Handy mit...
 

werreangler94

Echo-Orakel
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Wenn es dir wirklich darum geht bessere, schönere Fotos zu machen kann es sich schon lohnen eine richtige Kamera zu nehmen. Die Unterschiede in der Qualität der Bilder lassen sich nicht bestreiten, aber du musst dafür definitiv mehr Arbeit in die Bearbeitung stecken als bei einem Handy.
Ich selbst bin vom Handy auf eine Sony RX100 II zur RX100 III und dann zur Panasonic LX100 II gewechselt, um damit Fotos vom Angeln zu machen. Wenn dein wichtigstes Motiv du selbst mit Fisch bist, dann spar dir diesen Aufwand, denn das geht mit dem Handy einfach am leichtesten und du riskierst es nicht teure Elektronik am Wasser einzusetzen.
Wenn du aber Bilder von Angelgerät, Kollegen, Fischen im Kescher etc. machen möchtest, finde ich lohnt sich eine Kamera schon. Die Bilder sehen besser aus, die Farben tiefer und du hast echte Freistellung so ein bisschen wie bei den klassischen Stillleben- oder Portraitfotos. Das Handy kann aber auch viel und ist ein guter Einsteig, um zu lernen!

Das gute an Kameras ist, dass sie, sofern sie heile bleiben, recht preisstabil sind wenn du sie gebraucht!! kaufst. Wenn du nach einiger Zeit merkst, dass es nicht passt, kannst du sie einfach wieder verkaufen und das mit weniger Verlust als zb Angelausrüstung! Mittlerweile hab ich sie auch wieder verkauft weil mir die Angelzeit wichtiger ist als schöne Bilder dabei zu machen.

Speziell die kleinen Kameras mit vergleichsweise großem Sensor (1Inch / M43) und guten Zoom-Objektiven (zb RX100 I - V, ZV1, LX100 I und II) sind fürs Angeln nicht verkehrt, weil du meist nah am Motiv bist und die Kameras ihre Vorteile in der Bildqualität gegenüber einem Handy ausspielen können. Zudem passen sie easy in eine Jackentasche oder einen angeclipten Drybag. Je weiter du vom Motiv weg bist und je höher der Dynamikumfang im Bild wird, desto komplizierter wird es mit einer solchen Kamera ein Handy zu schlagen, weil die meist einfach mehr Rechenpower haben. Mit einer Kamera musst du das wenn alles selber machen. Ich hänge mal ein paar Beispiele mit Kamera-Modell an, den Vergleich zur Handykamera kann ja jeder selbst machen.

Einige sind Raw + Darktable + Snapseed (Sonys...), die LX100 Bilder meist Jpeg + Snapseed.
Snapseed ist eine super gute App zum bearbeiten, wenn man ein bisschen Zeit ins lernen steckt!
 

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RX100 II OSP.jpeg RX100 III DRT.jpg LX100II Z.jpeg LX100II Stella.jpeg LX100II B.jpeg LX100 II Steez.jpeg LX100II F.jpeg LX100II MB GH.jpeg LX100II Fly.jpeg

Vik le Trik

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Wenn es dir wirklich darum geht bessere, schönere Fotos zu machen kann es sich schon lohnen eine richtige Kamera zu nehmen. Die Unterschiede in der Qualität der Bilder lassen sich nicht bestreiten, aber du musst dafür definitiv mehr Arbeit in die Bearbeitung stecken als bei einem Handy.
Ich selbst bin vom Handy auf eine Sony RX100 II zur RX100 III und dann zur Panasonic LX100 II gewechselt, um damit Fotos vom Angeln zu machen. Wenn dein wichtigstes Motiv du selbst mit Fisch bist, dann spar dir diesen Aufwand, denn das geht mit dem Handy einfach am leichtesten und du riskierst es nicht teure Elektronik am Wasser einzusetzen.
Wenn du aber Bilder von Angelgerät, Kollegen, Fischen im Kescher etc. machen möchtest, finde ich lohnt sich eine Kamera schon. Die Bilder sehen besser aus, die Farben tiefer und du hast echte Freistellung so ein bisschen wie bei den klassischen Stillleben- oder Portraitfotos. Das Handy kann aber auch viel und ist ein guter Einsteig, um zu lernen!

Das gute an Kameras ist, dass sie, sofern sie heile bleiben, recht preisstabil sind wenn du sie gebraucht!! kaufst. Wenn du nach einiger Zeit merkst, dass es nicht passt, kannst du sie einfach wieder verkaufen und das mit weniger Verlust als zb Angelausrüstung! Mittlerweile hab ich sie auch wieder verkauft weil mir die Angelzeit wichtiger ist als schöne Bilder dabei zu machen.

Speziell die kleinen Kameras mit vergleichsweise großem Sensor (1Inch / M43) und guten Zoom-Objektiven (zb RX100 I - V, ZV1, LX100 I und II) sind fürs Angeln nicht verkehrt, weil du meist nah am Motiv bist und die Kameras ihre Vorteile in der Bildqualität gegenüber einem Handy ausspielen können. Zudem passen sie easy in eine Jackentasche oder einen angeclipten Drybag. Je weiter du vom Motiv weg bist und je höher der Dynamikumfang im Bild wird, desto komplizierter wird es mit einer solchen Kamera ein Handy zu schlagen, weil die meist einfach mehr Rechenpower haben. Mit einer Kamera musst du das wenn alles selber machen. Ich hänge mal ein paar Beispiele mit Kamera-Modell an, den Vergleich zur Handykamera kann ja jeder selbst machen.

Einige sind Raw + Darktable + Snapseed (Sonys...), die LX100 Bilder meist Jpeg + Snapseed.
Snapseed ist eine super gute App zum bearbeiten, wenn man ein bisschen Zeit ins lernen steckt!
Sorry für OT...
Aber bidde was für schöne Fotos!!!
 

kiwifahrer

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Ich war lange nicht überzeugt von der "Handy Knipserei", unter anderem weil ich nie High-End Smartphones hatte. Irgendwann kam aber der Knick, ab dem man für mittleres Geld Smartphones mit Oberklasse-Kamera (zumindest mit optischem 3-fach zoom) bekommen konnte. Bei mir war es der Sprung auf ein Samsung S21 als dieses längst veraltet war. Seitdem nehme ich auf meine Abenteuer Urlaube keine anderen Kameras mehr mit, weil ich für meine Rucksack oder Boots-Expeditionen letztlich zu Gunsten des Komforts und der Sicherheitsreserven versuche auf jedes einzelne Gramm Gewicht zu verzichten. Gegenüber Normalo-Abenteurern kommt ja schließlich immer eine komplette Angelaursrüstung on top.
Ich schieße grundsätzlich eher zu wenig als zu viel Bilder und sehe mich auch nicht als Künstler oder Hobby-Fotograf. Aber ich werde oft gefragt was für eine Kamera ich für meine Bilder verwendet hätte, in der Erwartung dass es etwas besonderes gewesen sein müsste - nein es war das popelige S21. Ein gewisses Gespür für die Motivwahl, Lichtverhältnisse, Bildausschnitt, spontane Situation und Experimentierfreudigkeit zahlen sich unabhängig vom verwendeten Foto natürlich immer aus. Was ein Smartphone einfach nicht hat ist ein hoher optischer Zoom. Und dem digitalen Zoom sind schnell Grenzen gesetzt. Das ist die größte Einschränkung für mich und meine Zwecke.
 

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