Eine Fixierung des Zanders auf die Grundel als Hauptbeute lässt sich ja auch gar nicht pauschalisieren. In klaren, flachen Gewässern, die sehr weit auslaufende Steinpackungen haben, wo sich die Grundeln dann in 5-15cm Wasser“tiefe“ verstecken, gibts für den Zander ab einer gewissen Größe schlicht auch gar keine Möglichkeit, diese zu jagen. Heißt dann ja nicht, dass er sie freiwillig ignoriert, sondern nur dass er eben auf zB größere Beutefische umstellt, die sich nachts eben nicht dort hinstellen sondern im Freiwasser oder an anderen Strukturen aufhalten müssen. Das ganze verschiebt sich dann wiederum bei größeren Pegelschwankungen in die eine oder andere Richtung. Fressen muss er am Ende des Tages irgendwann und irgendwas.
Das kann von Gewässer zu Gewässer zu ziemlichen Unterschieden führen und da gilt es, entsprechend Wissen und Erfahrung zu sammeln.