Große/Schöne Salmoniden-Bilderthread 2026

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Fuchur

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich hatte heute einen schönen Vormittag am Vereinsbach. Zuerst gab es eine 32er Regenbogenforelle auf eine BA Shaky Stick als Softjerk geführt.
Dann konnte ich diese wunderschöne, 44er Bachforelle auf einen Zman Chatterbait erwischen. Wirklich wunderschön gezeichnet.
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Und zum Schluss noch eine 31er BaFo auf einen Squirmy Wormy. Da ich kein besonders versierter Fliegenfischer bin, hat mich dieser Fisch ganz besonders gefreut.

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Dann gab es noch 4 Fehlbisse auf einen Wobbler von @waldgeist, die aber leider nicht hängen blieben. Aber auf Sicht trotzdem ein Highlight. Der Wobbler läuft echt spitze, und lässt sich mit der Strömung noch besser führen als ein Duo Spearhead Ryuki.

Ich liebe es einfach, den Bach entlang zu waten. Obwohl man nicht weit von zuhause weg ist, fühlt es sich an wie in einer anderen Welt.
Besonders schön war es heute auch, die vielen Elritzen zu beobachten, die an manchen Stellen regelrechte Schwärme gebildet haben. Das freut mich sehr, da ich das so bisher noch nie erlebt habe.
 

Ben_12_34_56

Echo-Orakel
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Hallo. Heute Morgen war ich das erste mal gezielt auf Forelle angeln und das am Bach mit der Fliegenrute. Am frühen morgen habe ich versucht mit Nymphen tiefe Gumpen auszuangeln, da hatte ich aber keinen Erfolg. Von einer Brücke aus habe ich es dann mit einem kleinen Streamer probiert und die erste Forelle des Tages gefangen mit 44cm. Ich blieb beim Streamer und es folgten 2 Aussteiger. Ca. 20 Minuten nach den beiden Aussteigern konnte ich aber die zweite Forelle des Tages fangen, auch auf Streamer. Gegen Mittag wollte ich dann Döbel auf Sicht mit Trockenfliegen fangen und als ich diese angefischt habe ist eine Forelle aus dem nichts hoch geschossen gekommen und hat die Trockenfliege voll weggeknallt. Da das Tageslimit 2 Regenbogen Forellen ist und diese offensichtlich so aggresiv waren, das ich keine Chance hatte Selektiv auf Döbel zu fischen ging es dann für mich nachhause.
Screenshot_20260411_104129_Gallery.jpg
Die erste Forelle mit 44cm (Sticker da ich auf dem Bild voll blöd gucke)
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Die zweite mit knapp 40cm
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Und die dritte, keine Ahnung wie groß, aber voll mit Blutegeln.

Bemerkenswert ist auch die Menge an Brutfische und Baby-Krebsen die ich an diesem Gewässer gesehen habe, hat richtig Spaß gemacht heute
 

Pinocchio

Twitch-Titan
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Heute war ich mal wieder (relativ) minimalistisch unterwegs. Einmal, weil ich generell kein Freund von zu viel Tackle bin, und heute besonders: Ich bin mit dem Fahrrad zu einem etwa 50 km entfernten Bach gefahren. Also wurde nur das Nötigste an Tackle eingepackt. Die Entscheidung für insgesamt vier Köder fiel mir nicht leicht – in den letzten Tagen habe ich die Auswahl mehrmals angepasst.

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Die finale Auswahl: AR-S (Smith, 2,1 g), Lightning Wobbler (Tiemco, 3,5 g), Sumari (Tiemco, 5 cm, 3 g) und GH51 Humpback (Megabass, 5,1 cm, 5,1 g).

Wegen des Transports habe ich mich für eine Reiserute entschieden: die TailWalk Ajist (Mobile 64/SL), gepaart mit der Daiwa Airity (ST LT2500S-XH-QD), die mit einer Varivas Avani SLJ (X8, 0,4 PE) bespult ist. Alles gepackt ging es dann durch eine sehr schöne Landschaft. Die 50 km waren mit ein paar Folgen guter Podcasts schnell verflogen.

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Erfreulicherweise war ich insgesamt nur für ein paar Kilometer auf der Straße unterwegs. Ansonsten ging es hauptsächlich über Fahrradwege und durch den Wald.

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Stau voraus!

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Die Straßen waren in der Früh noch recht leer.

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Angekommen! Der Rucksack war – bis auf den Kescher – leer. Die Wathose und alles andere fanden ihren Platz in den Fahrradtaschen.

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Erst einmal: Kaffee und ein wenig den Bach beobachten. Schon nach kurzer Zeit konnte ich ein paar Fische entdecken.

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Die erste von insgesamt 14 Bachforellen an diesem Tag.

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Im Laufe des Tages kamen auch sieben Regenbogenforellen dazu – die waren insgesamt größer. Vier von ihnen haben sich die Nachbarn mitgenommen.

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Die roten Punkte der Bachforelle – für mich der schönste Fisch, den ich bei neun von zehn Angelausflügen befische.

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Halbzeit. Das zusätzliche Gewicht war es wert – und was für eine tolle Entscheidung, mir heute frei zu nehmen!

Bin richtig happy, diesen Bach entdeckt zu haben! Insgesamt gibt es für die Fische sehr viele Versteckmöglichkeiten, weshalb sie wohl auch von Kormoranen und anderen Feinden verschont bleiben. Die Wasserqualität wird regelmäßig analysiert und ist sehr gut. Heute lag die Wassertemperatur im niedrigen zweistelligen Bereich, was für viel Aktivität sorgte.
Meistens sind es kleine und untermaßige Fische, aber ich habe mir ein paar Hotspots notiert, wo ich größere Exemplare vermute. Ich freue mich auf die Saison, die gerade erst begonnen hat!

Tight Lines!
 

mar_cel_mo

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Heute war ich mal wieder (relativ) minimalistisch unterwegs. Einmal, weil ich generell kein Freund von zu viel Tackle bin, und heute besonders: Ich bin mit dem Fahrrad zu einem etwa 50 km entfernten Bach gefahren. Also wurde nur das Nötigste an Tackle eingepackt. Die Entscheidung für insgesamt vier Köder fiel mir nicht leicht – in den letzten Tagen habe ich die Auswahl mehrmals angepasst.

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Die finale Auswahl: AR-S (Smith, 2,1 g), Lightning Wobbler (Tiemco, 3,5 g), Sumari (Tiemco, 5 cm, 3 g) und GH51 Humpback (Megabass, 5,1 cm, 5,1 g).

Wegen des Transports habe ich mich für eine Reiserute entschieden: die TailWalk Ajist (Mobile 64/SL), gepaart mit der Daiwa Airity (ST LT2500S-XH-QD), die mit einer Varivas Avani SLJ (X8, 0,4 PE) bespult ist. Alles gepackt ging es dann durch eine sehr schöne Landschaft. Die 50 km waren mit ein paar Folgen guter Podcasts schnell verflogen.

Anhang anzeigen 354124
Erfreulicherweise war ich insgesamt nur für ein paar Kilometer auf der Straße unterwegs. Ansonsten ging es hauptsächlich über Fahrradwege und durch den Wald.

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Stau voraus!

Anhang anzeigen 354126
Die Straßen waren in der Früh noch recht leer.

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Angekommen! Der Rucksack war – bis auf den Kescher – leer. Die Wathose und alles andere fanden ihren Platz in den Fahrradtaschen.

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Erst einmal: Kaffee und ein wenig den Bach beobachten. Schon nach kurzer Zeit konnte ich ein paar Fische entdecken.

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Die erste von insgesamt 14 Bachforellen an diesem Tag.

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Im Laufe des Tages kamen auch sieben Regenbogenforellen dazu – die waren insgesamt größer. Vier von ihnen haben sich die Nachbarn mitgenommen.

Anhang anzeigen 354131
Die roten Punkte der Bachforelle – für mich der schönste Fisch, den ich bei neun von zehn Angelausflügen befische.

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Halbzeit. Das zusätzliche Gewicht war es wert – und was für eine tolle Entscheidung, mir heute frei zu nehmen!


Bin richtig happy, diesen Bach entdeckt zu haben! Insgesamt gibt es für die Fische sehr viele Versteckmöglichkeiten, weshalb sie wohl auch von Kormoranen und anderen Feinden verschont bleiben. Die Wasserqualität wird regelmäßig analysiert und ist sehr gut. Heute lag die Wassertemperatur im niedrigen zweistelligen Bereich, was für viel Aktivität sorgte.
Meistens sind es kleine und untermaßige Fische, aber ich habe mir ein paar Hotspots notiert, wo ich größere Exemplare vermute. Ich freue mich auf die Saison, die gerade erst begonnen hat!

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So sollte Angeln sein.

Mit der tollen Bebilderung wäre das für mich auch ein Startseitenbeitrag wert :emoji_thumbsup:
 

Machete

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Heute war ich mal wieder (relativ) minimalistisch unterwegs. Einmal, weil ich generell kein Freund von zu viel Tackle bin, und heute besonders: Ich bin mit dem Fahrrad zu einem etwa 50 km entfernten Bach gefahren. Also wurde nur das Nötigste an Tackle eingepackt. Die Entscheidung für insgesamt vier Köder fiel mir nicht leicht – in den letzten Tagen habe ich die Auswahl mehrmals angepasst.

Anhang anzeigen 354123
Die finale Auswahl: AR-S (Smith, 2,1 g), Lightning Wobbler (Tiemco, 3,5 g), Sumari (Tiemco, 5 cm, 3 g) und GH51 Humpback (Megabass, 5,1 cm, 5,1 g).

Wegen des Transports habe ich mich für eine Reiserute entschieden: die TailWalk Ajist (Mobile 64/SL), gepaart mit der Daiwa Airity (ST LT2500S-XH-QD), die mit einer Varivas Avani SLJ (X8, 0,4 PE) bespult ist. Alles gepackt ging es dann durch eine sehr schöne Landschaft. Die 50 km waren mit ein paar Folgen guter Podcasts schnell verflogen.

Anhang anzeigen 354124
Erfreulicherweise war ich insgesamt nur für ein paar Kilometer auf der Straße unterwegs. Ansonsten ging es hauptsächlich über Fahrradwege und durch den Wald.

Anhang anzeigen 354125
Stau voraus!

Anhang anzeigen 354126
Die Straßen waren in der Früh noch recht leer.

Anhang anzeigen 354127
Angekommen! Der Rucksack war – bis auf den Kescher – leer. Die Wathose und alles andere fanden ihren Platz in den Fahrradtaschen.

Anhang anzeigen 354128
Erst einmal: Kaffee und ein wenig den Bach beobachten. Schon nach kurzer Zeit konnte ich ein paar Fische entdecken.

Anhang anzeigen 354129
Die erste von insgesamt 14 Bachforellen an diesem Tag.

Anhang anzeigen 354130
Im Laufe des Tages kamen auch sieben Regenbogenforellen dazu – die waren insgesamt größer. Vier von ihnen haben sich die Nachbarn mitgenommen.

Anhang anzeigen 354131
Die roten Punkte der Bachforelle – für mich der schönste Fisch, den ich bei neun von zehn Angelausflügen befische.

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Halbzeit. Das zusätzliche Gewicht war es wert – und was für eine tolle Entscheidung, mir heute frei zu nehmen!


Bin richtig happy, diesen Bach entdeckt zu haben! Insgesamt gibt es für die Fische sehr viele Versteckmöglichkeiten, weshalb sie wohl auch von Kormoranen und anderen Feinden verschont bleiben. Die Wasserqualität wird regelmäßig analysiert und ist sehr gut. Heute lag die Wassertemperatur im niedrigen zweistelligen Bereich, was für viel Aktivität sorgte.
Meistens sind es kleine und untermaßige Fische, aber ich habe mir ein paar Hotspots notiert, wo ich größere Exemplare vermute. Ich freue mich auf die Saison, die gerade erst begonnen hat!

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Ein paar Bilder vom Bach/Umgebung wären auch noch schön gewesen. Ist aber meckern auf hohem Niveau. Dickes Petri zu den schönen Fischen und danke, für den Beitrag!
 
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Pinocchio

Twitch-Titan
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Zunächst vielen Dank für die nette Rückmeldung zum gestrigen Beitrag. Das hat mich direkt motiviert, auch den heutigen vierstündigen Ausflug an den Bach zu beschreiben. Gleicher Bach, jedoch ein Abschnitt, den ich noch nicht gut kannte. Ich war also unterwegs, um zu erkunden.

Anders als gestern bin ich jedoch nicht mit dem Fahrrad gefahren – dazu war ich zu k. o. Als dann der Wecker um 06:00 Uhr läutete, dachte ich kurz darüber nach, dass heute irgendwie die Gravitation stärker sei. Ich kam einfach nicht aus dem Bett. Aber die Tatsache, dass ich das Wochenende allein bin und keine Verpflichtungen habe, hat mich dann doch dazu bewegt, mich zu überwinden.

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Angekommen. Hier ist die Vegetation noch etwas hinterher, und die Äste vieler Bäume sind noch blattlos. Das erschwert auch das Auswerfen, da die überhängenden Äste nicht immer gut zu sehen sind.

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Am Wasser angekommen, setze ich mich normalerweise für ein paar Minuten hin und erkunde die Umgebung. Dann wird immer die Wassertemperatur gemessen – gegen 08:00 Uhr fast zweistellig. Theoretisch könnten die Fische also bereits recht aktiv sein. Ich war entsprechend selbstsicher und sollte eines Besseren belehrt werden.

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Zunächst die vier auserwählten Köder für den heutigen Tag. Mit dabei – wie immer in der Box – der Lightning Wobbler von Tiemco, einmal in 10 g und einmal in 7 g. Als Twitchbait ein Tiemco Laks 50S und schließlich ein Tricoroll in 6,3 cm und etwa 7 g. Disclaimer: Als Backup habe ich noch vier weitere Köder dabei – allerdings identisch oder lediglich in einer anderen Farbe. Sie dienen nur als Reserve und wurden auch heute nicht gebraucht.

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Ein Blick auf den Bach. Nicht unbedingt repräsentativ, da der heutige Abschnitt sehr abwechslungsreich war – aber solche Kurven gefallen mir. Am linken Rand ist der Bach etwa einen Meter tief. Wieder hatte ich große Erwartungen, doch es gab keine Fischaktivität.

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Auch solche Abschnitte gibt es. Ich war mir sicher, dass das einer meiner zukünftigen Hotspots wird – wieder nichts.

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Der Wasserpegel passt, die Wassertemperatur sowieso. Warum also kein Fischkontakt? Die ersten Zweifel kommen auf: Habe ich die falschen Köder ausgewählt? Hätte ich doch besser eine vollere Box im Rucksack haben sollen? Und wenn ja – was würde ich jetzt verwenden?

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Die Spuren zeigen: Ich bin hier nicht allein unterwegs. Kein Wunder also – irgendjemand hat mir die Forellen schon verjagt.

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Versteckmöglichkeiten haben die Forellen hier reichlich. Solche Wurzeln bieten ideale Unterstände. Wie oft habe ich schon Fische aus genau solchen Verstecken gelockt. Nun kommen weitere Zweifel auf – vielleicht habe ich das Angeln einfach verlernt.

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Fast immer bewege ich mich im Wasser flussaufwärts. Für gute Stellen gehe ich dann an Land und werfe auch vom Ufer – nicht selten auch in Richtung flussabwärts. Das hat diesmal nichts gebracht, also gehe ich wieder ins Wasser. Ich habe mir angewöhnt, mich sehr vorsichtig zu bewegen. Bei solcher Sonneneinstrahlung stelle ich mich in den Schatten eines Baumes, wie hier abgebildet. Zuvor habe ich die Stelle bereits mehrmals angeworfen. Ich bin mit dem Baum eins geworden. Flussaufwärts sehe ich nun einen scheinbar recht tiefen Abschnitt, die Strömung ist nicht zu stark. Es kribbelt. Ein Blick auf die Uhr: fast eine Stunde ohne Fischkontakt.

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Die Erlösung. Also doch nicht verlernt. Auf diesem Bach meine bisher größte Bachforelle – ein unglaublich schönes Tier. Den Lightning Wobbler hat sie beim ersten Wurf noch verpasst, beim zweiten dann nicht mehr.

Fortsetzung in ein paar Minuten, jedoch war das der Fisch des Tages! :)
 

Pinocchio

Twitch-Titan
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Das musste natürlich gefeiert werden. Also Kaffee-Pause – natürlich bei DEM Baum, der mir vorher schon Schatten und Tarnung gegeben hat.

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Weiter geht’s. Vorher aber noch ein paar Worte zur Ausrüstung. Die Tenryu Rayz Spectra RZS512S-LML – 65 g leicht, 1,55 m kurz – ist einfach eine unfassbar gute Rute. Genau für solche Bäche gekauft, um unter Ästen sauber werfen zu können, und inzwischen eine meiner absoluten Lieblings-Forellenruten.

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Und dann: Fischkontakt um Fischkontakt – wie auf Knopfdruck.

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Wieder Fische in den Größen, die ich von diesem Bach gewohnt bin – sehr schöne Fische.

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Und dann kam ich an einem Spot an, den ich normalerweise „die Elfer“ nenne – Stellen, die eigentlich immer liefern, und zwar ausschließlich Regenbogenforellen.

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Etwas weiter flussaufwärts gab es dann den nächsten „Elfer“. An beiden hatte ich in kürzester Zeit sehr viel Fischkontakt.


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Liegt vermutlich schon länger hier. Insgesamt ist es ein wirklich schöner und recht sauberer Bach. Umso ärgerlicher, dass man immer wieder Angelschnur sowie Köder mit Drillingen.

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In rund vier Stunden ist die Wassertemperatur um drei Grad gestiegen. Hoffentlich bleibt es im Sommer trotzdem kühl genug.

Jetzt heißt es: Köder für morgen auswählen – vorausgesetzt, ich kann der Gravitation wieder trotzen. Morgen steht ein Abschnitt an, den ich schon zweimal befischt habe.
Tight Lines!
 

mastercremaster

Echo-Orakel
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Das musste natürlich gefeiert werden. Also Kaffee-Pause – natürlich bei DEM Baum, der mir vorher schon Schatten und Tarnung gegeben hat.

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Weiter geht’s. Vorher aber noch ein paar Worte zur Ausrüstung. Die Tenryu Rayz Spectra RZS512S-LML – 65 g leicht, 1,55 m kurz – ist einfach eine unfassbar gute Rute. Genau für solche Bäche gekauft, um unter Ästen sauber werfen zu können, und inzwischen eine meiner absoluten Lieblings-Forellenruten.

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Und dann: Fischkontakt um Fischkontakt – wie auf Knopfdruck.

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Wieder Fische in den Größen, die ich von diesem Bach gewohnt bin – sehr schöne Fische.

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Und dann kam ich an einem Spot an, den ich normalerweise „die Elfer“ nenne – Stellen, die eigentlich immer liefern, und zwar ausschließlich Regenbogenforellen.

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Etwas weiter flussaufwärts gab es dann den nächsten „Elfer“. An beiden hatte ich in kürzester Zeit sehr viel Fischkontakt.


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Liegt vermutlich schon länger hier. Insgesamt ist es ein wirklich schöner und recht sauberer Bach. Umso ärgerlicher, dass man immer wieder Angelschnur sowie Köder mit Drillingen.

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In rund vier Stunden ist die Wassertemperatur um drei Grad gestiegen. Hoffentlich bleibt es im Sommer trotzdem kühl genug.

Jetzt heißt es: Köder für morgen auswählen – vorausgesetzt, ich kann der Gravitation wieder trotzen. Morgen steht ein Abschnitt an, den ich schon zweimal befischt habe.
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Der Hammer. Traumhafter Bericht. Vielen Dank
 

Machete

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Das musste natürlich gefeiert werden. Also Kaffee-Pause – natürlich bei DEM Baum, der mir vorher schon Schatten und Tarnung gegeben hat.

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Weiter geht’s. Vorher aber noch ein paar Worte zur Ausrüstung. Die Tenryu Rayz Spectra RZS512S-LML – 65 g leicht, 1,55 m kurz – ist einfach eine unfassbar gute Rute. Genau für solche Bäche gekauft, um unter Ästen sauber werfen zu können, und inzwischen eine meiner absoluten Lieblings-Forellenruten.

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Und dann: Fischkontakt um Fischkontakt – wie auf Knopfdruck.

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Wieder Fische in den Größen, die ich von diesem Bach gewohnt bin – sehr schöne Fische.

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Und dann kam ich an einem Spot an, den ich normalerweise „die Elfer“ nenne – Stellen, die eigentlich immer liefern, und zwar ausschließlich Regenbogenforellen.

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Etwas weiter flussaufwärts gab es dann den nächsten „Elfer“. An beiden hatte ich in kürzester Zeit sehr viel Fischkontakt.


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Liegt vermutlich schon länger hier. Insgesamt ist es ein wirklich schöner und recht sauberer Bach. Umso ärgerlicher, dass man immer wieder Angelschnur sowie Köder mit Drillingen.

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In rund vier Stunden ist die Wassertemperatur um drei Grad gestiegen. Hoffentlich bleibt es im Sommer trotzdem kühl genug.

Jetzt heißt es: Köder für morgen auswählen – vorausgesetzt, ich kann der Gravitation wieder trotzen. Morgen steht ein Abschnitt an, den ich schon zweimal befischt habe.
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Beide Posts Premiumklasse. Vielen Dank dafür. :emoji_thumbsup:
 

Ben_12_34_56

Echo-Orakel
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Heute ging es für mich spontan an den Bach. Der Plan war mit dem Bus hin und nachhause zurück wandern (6km ca.). Der erste Spot war eine Brücke, von dieser aus sah ich einen Schwarm riesiger Döbel die ich versuchte mit einer Trockenfliege zu fangen, doch es kam keinerlei Reaktion. Von unter der Brücke kam eine große Forelle geschwommen und stellte sich zwischen die Döbel. Also habe ich auf Streamer gewechselt und einen Wurf später konnte ich meinen neuen Regenbogenforellen PB landen, 51,5cm.20260418_142216.jpgScreenshot_20260418_204556_Gallery.jpg
Ich ging dannach von Spot zu Spot und hatte wahnsinnig viele Fehlbisse auf einen relativ großen Wooly Bugger. Eine sehr lange Zeit später konnte ich dann diese wunderschöne Bachforelle mit 32cm fangen.20260418_170853.jpg
Das ist meine zweite Bachforelle überhaupt, meine erste war am Rhein vor 2 Jahren. Keine Ahnung ob das mein PB ist oder nicht, ist mir auch egal ich hab mich riesig über diese Bachforelle gefreut. Ich hab garnicht gemerkt das ich fast 6 Stunden gefischt habe. Nach der Bachforelle hab ich noch ein paar Spots gefischt, dort ist aber nichts gegangen also ging es für mich nachhause.
 

Ullsok

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Heute war ich mal wieder (relativ) minimalistisch unterwegs. Einmal, weil ich generell kein Freund von zu viel Tackle bin, und heute besonders: Ich bin mit dem Fahrrad zu einem etwa 50 km entfernten Bach gefahren. Also wurde nur das Nötigste an Tackle eingepackt. Die Entscheidung für insgesamt vier Köder fiel mir nicht leicht – in den letzten Tagen habe ich die Auswahl mehrmals angepasst.

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Die finale Auswahl: AR-S (Smith, 2,1 g), Lightning Wobbler (Tiemco, 3,5 g), Sumari (Tiemco, 5 cm, 3 g) und GH51 Humpback (Megabass, 5,1 cm, 5,1 g).

Wegen des Transports habe ich mich für eine Reiserute entschieden: die TailWalk Ajist (Mobile 64/SL), gepaart mit der Daiwa Airity (ST LT2500S-XH-QD), die mit einer Varivas Avani SLJ (X8, 0,4 PE) bespult ist. Alles gepackt ging es dann durch eine sehr schöne Landschaft. Die 50 km waren mit ein paar Folgen guter Podcasts schnell verflogen.

Anhang anzeigen 354124
Erfreulicherweise war ich insgesamt nur für ein paar Kilometer auf der Straße unterwegs. Ansonsten ging es hauptsächlich über Fahrradwege und durch den Wald.

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Stau voraus!

Anhang anzeigen 354126
Die Straßen waren in der Früh noch recht leer.

Anhang anzeigen 354127
Angekommen! Der Rucksack war – bis auf den Kescher – leer. Die Wathose und alles andere fanden ihren Platz in den Fahrradtaschen.

Anhang anzeigen 354128
Erst einmal: Kaffee und ein wenig den Bach beobachten. Schon nach kurzer Zeit konnte ich ein paar Fische entdecken.

Anhang anzeigen 354129
Die erste von insgesamt 14 Bachforellen an diesem Tag.

Anhang anzeigen 354130
Im Laufe des Tages kamen auch sieben Regenbogenforellen dazu – die waren insgesamt größer. Vier von ihnen haben sich die Nachbarn mitgenommen.

Anhang anzeigen 354131
Die roten Punkte der Bachforelle – für mich der schönste Fisch, den ich bei neun von zehn Angelausflügen befische.

Anhang anzeigen 354133
Halbzeit. Das zusätzliche Gewicht war es wert – und was für eine tolle Entscheidung, mir heute frei zu nehmen!


Bin richtig happy, diesen Bach entdeckt zu haben! Insgesamt gibt es für die Fische sehr viele Versteckmöglichkeiten, weshalb sie wohl auch von Kormoranen und anderen Feinden verschont bleiben. Die Wasserqualität wird regelmäßig analysiert und ist sehr gut. Heute lag die Wassertemperatur im niedrigen zweistelligen Bereich, was für viel Aktivität sorgte.
Meistens sind es kleine und untermaßige Fische, aber ich habe mir ein paar Hotspots notiert, wo ich größere Exemplare vermute. Ich freue mich auf die Saison, die gerade erst begonnen hat!

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Wow - Respekt. Tolle Tour durchs Neckartal und Tackle vom Feinsten.
 

Emil Anders

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Es ist Freitag nach der Arbeit, der Handwagen ist gepackt und die Vorfreude steigt schon auf der Busfahrt nach Hause. Nur noch schnell die letzten Sachen in die Taschen werfen und ab mit dem Gespann ans Wasser gewandert, es sind zum Glück nur 10 Minuten.
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Belly aufgebaut und schon wieder ein Klassiker, Motorhalterung vergessen anzubringen… also noch mal Luft raus und Halterung ran.

Endlich aufs Wasser, nur um festzustellen das es doch relativ viel Welle gibt und es totale Brühe ist.
Die Forellen sind da, Heringe auch, nur Bock haben sie leider nicht. Laufen unglaublich lange nach und drehen dann immer wieder ab. Irgendwann aus Verzweiflung einen bronzenen 3er Mapps in den snap gehängt, BOOM, direkt drauf. Sie steht gut in Strömung und drift und das rankommen ist schwieriger als erwartet. Die 14g Levante krumm und die Bremse surrt. Ein Glück ist ein Freund auf dem Supjak mit Kescher dabei, den er mir reichen kann. Auch ein Sprung hilft der Schönheit nicht mehr und Eingelöffelt. Im Kescher festgestellt das der Fisch doch größer ist als gedacht, glatte 70. Nicht ganz der neue PB aber dieses Mal ist die Rute zum Glück nicht im Sprung gebrochen. Traumhafte Punkte und gut im Futter.

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Danach gab es leider wieder nur noch Nachläufer. Zum Sonnenuntergang also alles wieder auf den Wagen schnallen, mit der Wathose sichern und ab nach Hause in die heiße Wanne.

Euch einen schönen Sonntag.
 

Pinocchio

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Ein langes Wochenende am Bach geht zu Ende – heute war ich zum dritten und bis auf weiteres letzten Mal draußen. Die Zeit war diesmal etwas begrenzt, mehr als drei Stunden waren nicht drin. Also entschied ich mich für einen kurzen Abschnitt flussaufwärts.

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Auf dem Weg zum Bach wurde ich vom Regen eingeholt. Also verbrachte ich knapp eine Stunde im Auto, im Flugmodus, band ein neues Vorfach und frühstückte etwas. Hat was, einfach mal nicht von einem Moment in den nächsten zu eilen. Nach einer Stunde war es dann auch genug. Der Regen hatte nachgelassen und ich schlüpfte in die Watthose. Nun nieselte es nur noch – die Fische wird das nicht stören, im Gegenteil. Und gerade bei Regen, wenn alles nass ist, lassen sich oft auch ein paar schöne Fotos machen.

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Am Wasser angekommen – first things first: Wassertemperatur im zweistelligen Bereich. Könnte also direkt spannend werden. Gleichzeitig kommt die Erinnerung an gestern hoch, als eine Stunde lang gar nichts ging.

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Nun zur Ausrüstung. Rute und Rolle sind gleich geblieben, in der Köderbox gab es ein paar Anpassungen. Ganz links ein Spinner zum Ausprobieren, der Daiwa Silver Creek in 4 g – interessant und praktisch, da er bereits mit einem Wirbel kommt. Dann zwei übliche Verdächtige: der Lightening Wobbler von Tiemco in 7 g und der Tiemco Sumari in 5 cm und 3 g, ein Modell, das leider nicht mehr produziert wird, aber für gewisse Situationen ideal ist. Und schließlich wahrscheinlich etwas over the top für so einen kleinen Bach: die Palms Alexandra 63HW.

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Heute konnte ich die Theorie direkt in die Praxis umsetzen. Erster Wurf – Nachläufer. Zweiter Wurf – Fisch.

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Bei der nächsten Wurzel, in knietiefem Wasser, war schon der nächste Fisch interessiert.

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Die Fettflosse ist bei diesem Fisch besonders schön ausgeprägt.

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Wie bereits erwähnt, eignet sich das heutige Wetter mit den Lichtverhältnissen auch hervorragend zum Fotografieren. Der Bach bietet einige wirklich fotogene Spots.

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Der Spinner ist eingeweiht, wird aber in Zukunft wohl in der Box bleiben. Im Vergleich zu meinem Standard-Spinner (AR-S von Smith) eignet sich dieser meiner Meinung nach nicht besonders gut für schnelle Abschnitte – er muss deutlich schneller als die Strömung geführt werden. Für die Alexandra gab es keine passenden Gumpen, sie kam also nicht zum Einsatz.

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Dann kam ich an einen Abschnitt, der sich deutlich vom Rest des Baches unterscheidet. Sandiger Boden über eine längere Strecke, kaum Strömung – dafür viele Versteckmöglichkeiten am unzugänglichen Ufer. Ich blieb mittig im Wasser und warf flussaufwärts auf etwa 10 und 14 Uhr. Nach ein paar kleineren Forellen folgte dann diese wunderschöne Bachforelle.



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Verabschieden möchte ich mich mit einer kleinen Ode an dieses Stück Metall. Für mich persönlich einer der vielseitigsten Kunstköder für meine Art des Fischens. Ich kann ihn bodennah jiggen, ich kann ihn twitchen oder einfach einholen. Aber auch die Farbe dieses nassen, frisch umgestürzten Baumes finde ich schön.


So, ich wünsche Euch allen noch viele schöne Angelausflüge. Für mich waren es drei richtig gute Tage. Ab morgen stehen leider zwei stressige Wochen im Job an. Meine Frau kommt am Mittwoch, und das nächste Wochenende ist schon anderweitig verplant.
Tight Lines!
 

Pinocchio

Twitch-Titan
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Tolle Berichte und sehr ästhetische Fotografie. Ganz dickes Dankeschön fürs Teilen @Pinocchio !!

Tiemco Lighting Wobbler also.... vllt könnte das ja noch ein Kandidat für den ersten Spoon-Fang im Fließgewässer sein...
Danke, Gloin! Wäre sicherlich keine falsche Wahl. Du musst jedoch beachten, dass es die Spoons in verschiedenen Ausführungen gibt: Bei gleicher Länge gibt es unterschiedlich schwere Modelle (siehe Abbildung). Entsprechend unterscheidet sich auch das Laufverhalten. Die falsche Ausführung für ein bestimmtes Gewässer kann schnell nach hinten losgehen.
tiemco.png

Tight Lines!
 

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