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Echo-Orakel
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Update:

Mein Motor ist bei den letzten Trips auch immer wieder bei Vollgas ausgegangen.
Laut Händler liegt es an der zurücksetzbaren Sicherung von Rebelcell, welche mit höheren Spannungen wohl nicht klar kommen.
Von diesen Sicherungsautomaten bin inzwischen weg. Erstens sind die oft von lausiger Qualität. Zweitens kannst die ein paar mal auslösen und dann 'verbrennt' die Kontaktstelle und das Teil funktioniert nicht mehr sauber. Dann lieber was solides und ein paar Ersatzsicherungen in die Toolbox.

Mal zurück zum Ausgangsthema. Stehe auch vor der Wahl eines Heckmotors. Ist der Minn Kota Traxxis 55 lbs noch zeitgemäß? Auf den Rhino BLX 60 V2 hatte ich auch geschaut. Ist ca. 100 € günstiger und bürstenlos. Wichtig wäre mir eine gewisse Mobilität. Das Teil wird nur einmal im Jahr im Urlaub am örtlichen Mietruderboot genutzt (da ich im letzten Urlaub mit Sohnemann vor Ort zwei unterschiedlich lange Ruder vorgefunden habe). Kommt dann oben in die Dachbox und sollte daher nicht allzu sperrig sein.

Der Rhino BLX 60 V2 ist nicht stufenlos, korrekt? Und Pinne einklappen geht ebenfalls nicht?

Wie schaut's mit der Langlebigkeit bei den beiden Herstellern aus?
 

Tactical_Fishing

Gummipapst
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Der Rhino ist stufenlos.
Pinne lässt sich nicht einklappen. Daher die Breite vom Kopf und Pinne des Motors vorher ausmessen, um sicher zu gehen, dass er auch in die Dachbox passt.
Bin mit den Rhino in 80lb sehr zufrieden. Bin auch schon weitere Strecken (über 20 km) nonstop gefahren.
 
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Echo-Orakel
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Top. Danke! Und Lautstärke im Vergleich zu sonstigen Motoren? Ich weiß, ist subjektiv. Aber was für einen Eindruck macht der?

Ich muss zugeben, bis dato hatte ich mich immer an etablierte Marken gehalten, in der Hoffnung (ich betone, Hoffnung!) Qualität zu erhalten. Lange hieß es ja immer Minn Kota sei das Maß der Dinge in der Branche. Vielleicht war das früher so. Aber mittlerweile ist in dem Markt ja sehr viel Dynamik und neue Player sind aktiv. Ich hab den Eindruck die sind technisch wie auch qualitativ etwas ins Hintertreffen geraten. Rhino kann ich gar nicht einschätzen und frage aus diesem Grund hier besser mal nach, wie Eure Erfahrungen so sind. Leider wird ja oft nur irgendwas billig zusammengedübelt und vertickt und wenn dann nach drei Jahren was kaputt ist, dann soll man natürlich direkt 'neu' kaufen.
 

Tactical_Fishing

Gummipapst
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Also ich wollte mir auch erst einen Minnkota Traxxis kaufen, ABER:
- sie haben Bürsten und sind dadurch wartungsintensiver, dafür aber etwas leiser.
- in der 80lb Version braucht ein Minnkota eine 24V Batterie, was die Sache doppelt so teuer macht (statt ca. 550 Euro 1.000 Euro für eine 100Ah Batterie).
- dann brauchst beim Minnkota in 80lb auch ein 24V Ladegerät (wieder teurer als ein 12V)
- der Minnkota ist nicht salzwasserfest wie der Rhino.
- und die Minnkotas kosten doch einiges mehr.

Mit den Kauf eines Rhinos habe ich ein günstigeres, aber genauso leistungsfähiges (80lb) Set - Up, welches auch noch salzwasserfest ist und habe mehrere hundert Euro gespart.

Dennoch habe ich den Rhino erst seit diesem Jahr. Ein Langzeit-Review steht daher noch aus.
Habe aber bisher nur guten lesen können über die Rhinos. Das hat mich überzeugt.
 

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Echo-Orakel
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In Deinem Fall macht das absolut Sinn. Hätte ich aus Preisgründen genauso gemacht.

Mir würden 12V reichen, da ich aktuell bereits ein quasi nagelneues 12V Setup habe, was ich auch mit dem Terrova nutze. Nur jetzt brauche ich den nicht mitnehmen weil das Mietboot vor Ort keine Befestigungsmöglichkeit hat. Damit ich zumindest nicht rudern oder mich mit abgerockter Hardware vor Ort rumärgern muss, lege ich lieber was auf den Tisch und hab meine eigenen Klotten. Heckmotor dran und los. Batterie hab ich ja vom Terrova den Koffer mit 12V und 100Ah.

Ich frage mich halt, weshalb Minn Kota immer noch diese Preise am Markt durchsetzen kann. Sprich, alte Technik aber 20% teurer ca. (420 zu 520 €). Oder ist es einfach der Name bzw. Branding?
 

Tactical_Fishing

Gummipapst
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Ich nehme an, das ist bei Minnkota der Name. Ich denke bei E-Motoren auch gleich an Minnkota und mir war klar, dass ich mir einen hole bis ich mich näher damit beschäftigt hatte. Minnkota ist ja fast schon ein Synnonym für Elektromotoren. Weshalb sie teurer sind liegt wahrscheinlich daran, dass sie US-Importware sind (Stichwort: Zoll)?

Mein Rhino ist übrigens oben an der Pinne 40 cm breit. Das sollte sich locker in der Dachbox ausgehen.
Die Pinne ist übrigens noch ausziebar. Der Winkel kann leider nicht verstellt werden.
 

MLG

Echo-Orakel
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Wie schaut es denn mit der nicht nach oben und unten verstellbaren Pinne aus? Ist das in punkto Ergonomie in der Praxis ein kriegsentscheidendes Feature? Ich fahre eher selten stehend (wofür das offenbar bei Traxxis dranentwickelt wurde).
 

MLG

Echo-Orakel
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So, kurz Rückmeldung… Es ist jetzt der Traxxis 55 lbs geworden. Die Doku beim Rhino überzeugt nicht. Keinerlei Infos. Und ob nun bürstenlos oder nicht, ist für meine seltenen Einsätze egal. Die verstellbare Pinne ist mir da wichtiger.
 

Balatony

Echo-Orakel
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Moin,

ich finde leider keine passende Outdoorbox für meine 24v 50ah Batterie.. die sind alle zu flach oder riesig ...
hat jemand zufällig was passendes?
litime gr.JPG
 

MLG

Echo-Orakel
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Das Problem kenne ich. Da kann man sich seeehr lange mit beschäftigen. Ich hatte auch so ein unpassendes Format. Irgendwann hab ich die Batterie dann getauscht, nur weil ich es ordentlich bzw. standardisiert haben wollte. ;-)

Schon mal bei B&W geguckt? Nicht die mit dem Lautsprechern. ;-) Es gab auch mal einen Webshop, welcher die Maße alle übersichtlich nebeneinander in einer Tabelle hatte. Finde ich leider gerade nicht mehr. Als Ersatz hilft hoffentlich diese Aufstellung: https://www.astroshop.de/Produktdownloads/55906_outdoor.cases_082017.pdf Das 4000er könnte passen. Aber ich gebe Dir recht. Wird dann schon sperrig.
 

Lil Shrimp

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Mahlzeit :)
Fährt jemand den Rhino BLX V2 110lbs? Ich überlege mir diesen an ein 3,30m Schlauchboot ranzubamseln. Erfahrungswerte wären da natürlich super!
 

Joseph

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Mahlzeit :)
Fährt jemand den Rhino BLX V2 110lbs? Ich überlege mir diesen an ein 3,30m Schlauchboot ranzubamseln. Erfahrungswerte wären da natürlich super!
Bekannter von mir fährt den an 'nem 4.50 m Festrumpfboot. Das ist schon reichlich Schub. Er schafft damit 10 km/h im Stillwasser.
M.E. zuviel für ein 3.30-er Schlauchboot .
Ich habe den 70-er an einem 4.30-er Schlauchboot und schaffe damit 7 km/h im Stillwasser. Zu zwei immer noch 6 km/h.
Völlig ausreichend für jedes Wetter.
Der 110-er ist ein 24 Volt Motor....haste auf'm Schirm!?
 

Todi

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Wie messt ihr die Geschwindigkeit?
7km/h kommt mir für 70lbs etwas langsam vor, ich schaff mitm 55lbs Minn Kota Endura Max bei Stillwasser auffem See ca. 6 km/h bei einem Stahlboot das ca. 300kg wiegt und über 4m lang ist. Dazu komm noch ich + Ausrüstung. Also fast 400kg Gewicht. Ich mess aber nur mit dem Geschwindkeitsfeature von googlemaps, kann sein, dass das nicht sehr verlässlich ist, da es gps zur Berechnung benutzt.
 

GregKeilof

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M.E. zuviel für ein 3.30-er Schlauchboot .
Moin. Was meinst Du konkret mit dieser Aussage?
Ich überlege auch gerade, mit welchem Motor ich ein iBoat 260 ausstatten könnte. Klassische Motor plus Extra-Akku Kombis wie Minn Kota 45/55 bzw. Rhino BLX60/80 oder gleich in die Vollen mit Torqueedo Travel, epropulsion Spirit oder Haswing.
Ich kenne von früher den Endura 45 & Traxxis 55 und die waren als Ergänzung zum Verbrenner oder auf sehr kleinen Gewässern OK, aber als Hauptantrieb für etwas weitere Entfernungen schon etwas zu lahm.

Was (außer dem Kostenfaktor) spricht also gegen diese kräftigen Bürstenlosen? Was daran ist "überdimensioniert"?
Danke & VG
 

MLG

Echo-Orakel
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Ich messe mit dem Echolot, also mit GPS.

Bitte bedenken: Die Geschwindigkeit skaliert nicht 1:1 mit der Motorleistung! Um ins Gleiten zu kommen ist überproportional mehr Leistung erforderlich. Erst dann läuft das effizient(er). Mit einem Ruderboot-E-Motor kann man das jedoch vergessen. Dafür haben selbst die großen E-Motoren immer noch zu wenig Power.

Bitte ebenfalls bedenken: Ich weiß auch nicht was der ein oder andere mit den Motoren anstellen will bzw. davon erwartet. Auch wenn es schon vielfach gesagt wurde, möchte ich noch mal darauf hinweisen, die sind allesamt überwiegend nicht für Dauervollgas gebaut - auch wenn das Marketing es teils anders propagiert. Entweder man macht man damit bei Ententeich-Wetter mit der Familie eine kleine Bootsfahrt oder man angelt damit. In keinem von beiden Fällen braucht man m.E. mehr als 5 km/h. Will ich Schleppen (und was fangen) oder mit Side-Scan im Echolot anständig arbeiten (und was sehen), fahre ich noch deutlich langsamer.

Somit erschließt sich mir nicht der Bedarf von noch mehr km/h. Wer seinen Wohnungsumzug zwingend mit einem Boot machen muss und die Elbe von Hamburg nach Magdeburg will, der benötigt leider nachwievor einen Verbrenner.

Natürlich ist Reserve nie verkehrt. Man schleppt aber auch das wesentlich größere Gerät mit sich rum und benötigt ggfs. eine kräftigere Batterie. Natürlich finde ich einen V8 oder V12-Zylinder in der Garage auch nett. Aber macht das Sinn, wenn man damit in 98% aller Kilometer auf dem Tacho zum REWE oder zur Kita fährt? Eher nicht.

Bei den 12V Geräte ist bei 55 bis 80 lbs in der Regel Feierabend. Mit einem ordinären Ruderboot geht es da so 6 km/h schnell. Hat man Gegenwind, würde ich mich darauf nicht verlassen. Denn es gilt, was auch bei Verbrennern gilt: Besser als "Hubraum" ist "mehr Hubraum". In diesem Fall sollte man dann auf 24 bzw. 36V Geräte und was bürstenloses ausweichen. Kostet dann allerdings auch deutlich mehr. Großer Vorteil: Man muss keine Kupfertaue mehr verlegen, was weniger ins Geld geht. ;-) Aber Achtung: Die Boote mit solchen Motoren ausgestattet, fahren dann aber nicht plötzlich 18 km/h, nur weil sie dreimal so viel Volt haben (Stichwort: Gleiten!).

Ob nun Bürste oder Nicht-Bürste... viel wichtiger erscheinen mir da so ergonische Fragestellungen wie Pinnenverlängerung u.ä. Sowohl der Motor mit Bürste (Minn Kota) wie auch der ohne (Rhino) wird der handelsübliche Angler kaum an sein End-of-Life bringen. Da wird das Gerät garantiert zuvor gegen ein neues Gadget eingetauscht. Über eine nicht optimal verstellbare Pinne ärgert man sich aber dann bei jedem Ausflug, weil man sich die Hand oder die Schulter verrenkt. Somit würde ich auch auf so etwas schauen, als mich rein von den Höchstgeschwindigkeiten oder 5 lbs mehr oder weniger blenden zu lassen.

Somit sollte vor jedem Kauf erst mal sorgfältig abgewägen, was man wirklich damit machen möchte, um dann zu prüfen, was man dafür (wirklich) braucht. ;)
 

Joseph

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Moin. Was meinst Du konkret mit dieser Aussage?
Ich überlege auch gerade, mit welchem Motor ich ein iBoat 260 ausstatten könnte. Klassische Motor plus Extra-Akku Kombis wie Minn Kota 45/55 bzw. Rhino BLX60/80 oder gleich in die Vollen mit Torqueedo Travel, epropulsion Spirit oder Haswing.
Ich kenne von früher den Endura 45 & Traxxis 55 und die waren als Ergänzung zum Verbrenner oder auf sehr kleinen Gewässern OK, aber als Hauptantrieb für etwas weitere Entfernungen schon etwas zu lahm.

Was (außer dem Kostenfaktor) spricht also gegen diese kräftigen Bürstenlosen? Was daran ist "überdimensioniert"?
Danke & VG
Dagegen spricht eigentlich nichts....zuviel ist besser als zu wenig.
Allerdings kommt ausser den Kosten auch noch das Gewicht hinzu. Der 110-er + eine 24 V Batterie wiegt natürlich mehr als der 80-er + 12 V.
Das muss auch alles immer ins bzw. aus dem Boot gehievt und transportiert werden. Man kann das haben, brauchen wird man's kaum.
 

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