Ich hatte früher mehrere Kaltwasserbecken und ziemlich viele einheimische Fischsorten, meisst als junge Brut. Es gab auch nen Laden wo man alles möglich kaufen konnte.
Barsche fand ich schwierig angemessen zu ernähren mit Lebendfutter oder Gefriekram. Die haben dann recht schnell Mangelernährungsanzeichen gezeigt.
Wenn man nicht ständig Lebendfutter besorgt. Auch Zanderbrut hatte ich mal kurz, haben sich etwas anders verhalten als die Barsche.
Am allermeisten Freude hatten mir 2 kleine Schleien bereitet. Milchner und Rogner. So etwa 8 -10 cm.
Die haben sich wie die Geier auf zerhackte Fische gestürzt oder Bachflohkrebe, da ging immer die Luzi ab .
Die haben dann keinen Kieselstein auf dem anderen gelassen bis alles vertilgt war. Leider habe ich keine Fotos mehr.
In meiner aktuellen Wohnung ist mir das mit dem Wasserwechsel zu mühselig.
Die Bachflohkrebes habe ich immer untern nen großen Stein getan und darauf noch eine Wurzel plaziert.
Die Schleien kamen ja nicht direkt ran, haben dann aber so lange geschlürft bis sie die irgendwie gekriegt haben.
Der Geruch hat die völlig wahnsinnig gemacht.
Ich hatte auch längere Zeit ein Kaltwasserbecken mit einheimischen wo ich mit einer Steinplatte aus Feldspat ca ein Viertel abgetrennt habe wo keine Fische drin waren, aber Wasserflöhe und so Lebendffutter halt. Des hat aber alles irgendwie nicht gereicht, ich musste ja arbeiten und konnte nicht jeden Tag Lebendfutter besorgen.
War ein schönes Hobby, besser als Fernseh glotzen.