Was machst du denn beruflich wenn du das sagen möchtest? Klingt so als wärst du im psychiatrisch/psychologischen Bereich unterwegs.
Und ja, natürlich ist das häufig leider ein Teufelskreis aus Kindheitstraumatisierung, dessen sich die Eltern nicht bewusstsein müssen.
Mit 1,5 stand Kita für meine auch auf dem Plan. Kind war sehr Kontakfreudig und aufgeweckt. Man hat richtig gemerkt, dass sie Bock auf Kinder hat.
Als die Eingewöhnung losgehen sollte hab ich mir das sehr genau angeschaut, Gruppengröße, Anzahl der Erzieher (Betreuungsschlüssel nennt sich das) und vor allem wie sehen die Kinder aus, wie reagieren sie und wie reagiert meine Kleine.
Ich hatte sofort ein ungutes Gefühl und man hat gemerkt, sie ist zwat neugierig auf die Kinder, aber der Papa muss immer in Reichweite sein.
Dann die Reaktion der Kinder wenn sie abgegeben werden, weinen, Verzweiflung, Resignation.
Also nochmal zu Betreuungsschlüsseln recherchiert und dabei auf diese Arbeit gestoßen:
Gott sei Dank muss ich sagen, das gelesen und damit war das Thema dann vom Tisch.
Hab sie dann einfach weiter betreut bis sie 3 war. Und Eingewöhnung und Kita war dann immer noch nicht so schön.
Besonders Klasse ist dann das Gesabbel der Schwiegereltern "ihr seid auch früh in die Kita gekommen. Das hat auch nicht geschadet"...
Yeah, right...
Vor allem die blindr Ignoranz angesichts der Studienlage..
Naja, müsste man sich ja eingestehen, etwasdie falsch gemacht zu haben und das ist bekanntlich ganz ganz schwer.