Kurzer Erfahrungsbericht zur Spy-Pole und zum GT 360 von Garmin:
Die Pole ist super, den 360er braucht kein Mensch!
Zur Pole mit LVS 34: Spot-Lock und die kabellose Fernsteuerung funktionieren einwandfrei. Die Montage ist etwas kniffelig, da die Pole auf einer vorkonfektionierten Grundplatte befestigt werden muss, wo sie einrastet. Diese Platte habe ich auf einer Minncota-Geberstange montiert, so dass sie nun portabel ist.
Zum GT 360: Der zeigt eigentlich nichts wirklich an. Lichtjahre entfernt von der Schärfe des GT 56. Eigenlich wird jede Unebenheit wegpoliert, wie bei der alten Panoptix-3d-Darstellung. Nicht mal große Bäume (fetter 8m Stamm) werden abgebildet. Man sieht nur einen schwarzen Schatten. Erst wen man das Livescope darüber legt, erkennt man am Livescopebild, dass der Schatten eine Struktur hat. Fische, Sandbänke usw. werden auf meinem GPS-Map 1223 ebenfalls nicht abgebildet. Für einen 1.000€ Geber ein Totalausfall!
Die Einrichtung der Pole im System ist ebenfalls etwas kniffelig. Alle Komponenten (das Maps, die Pole, der Headingsensor)) müssen zunächst miteinander gekoppelt werden. Dann müssen das Maps, die Pole, der GT 360 und der LVS 34v mit Steuerbordversatz und Heckversatz im System verortet werden. Anschließend muss der Headingsensor kalibriert werden, indem man zunächst im Kreis fährt und dann 45 Sekunden geradeaus fährt. Garmin klärt noch, ob auch der Headingsensor verortet werden muss.