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Fuchur

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Hallo zusammen!

Ich hab neulich am Bachufer eine Packung Berkeley GULP Gummifische gefunden. Da steht groß "biodegradable" drauf.
Weiß jemand was das für ein Material ist und in wie fern es mit dem Material von Captn Greenfin vergleichbar ist, bzw. worin es sich unterscheidet?
 

Saturday

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Hallo zusammen!

Ich hab neulich am Bachufer eine Packung Berkeley GULP Gummifische gefunden. Da steht groß "biodegradable" drauf.
Weiß jemand was das für ein Material ist und in wie fern es mit dem Material von Captn Greenfin vergleichbar ist, bzw. worin es sich unterscheidet?

Lies mal unter dem angegebenen Link zu dem Thema, denn das ist der bessere Ort für deine Frage.

Was ich dir aus dem Stehgreif schon beantworten kann: Gulp und Gulp Alive bauen sich unter feucht-erdigen Bedingungen nicht so schnell ab. Ich hatte einen Shad ca. zweieinhalb Jahre lang in feuchter Blumenerde meiner Balkonpflanze halb vergraben. Weder der Teil an der Luft noch der Teil unter der Erde haben sich abgebaut. Lediglich die Farbe ist verlorengegangen und der Köder ist massiv geschrumpft. Vielleicht würde er sich über zehn Jahre auch abbauen – ich kann das Experiment jederzeit fortführen.
20260419_133426.jpg

Antworten dazu aber bitte im verlinkten Non-Toxic-Thread, weil es hier ja vor allem um Greenfins gehen soll.
 

Fuchur

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Danke, das reicht mir schon :)

Und sorry fürs OT
 
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Capt'n Greenfin

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Danke, das reicht mir schon :)

Und sorry fürs OT
Hi @Fuchur, so off topic ist es ja nicht, weil sich das bestimmt einige fragen :) Seit Jahren wird in der Industrie mit Begriffen wie „biologisch abbaubar“, „umweltfreundlich“ oder „ungiftig“ geworben. Das klingt erst einmal gut, ist am Ende aber oft nicht mehr als Marketing - ohne echte Kontrolle, ohne Transparenz und ohne klare Deklaration der Inhaltsstoffe.

Besonders fragwürdig ist es, wenn auf diesen Produkten in den USA sogar Warnhinweise stehen, dass sie potenziell krebserregend sein und die Fortpflanzung beeinträchtigen können. Bis heute ist uns kein weiterer Anbieter bekannt, der die biologische Abbaubarkeit und Verträglichkeit getestet hat und offenlegt. Wir haben uns damals für den OECD-249-Standard zur Fischtoxizität entschieden, durchführen lassen und bestanden. Wir gehen diesen Weg ganz bewusst, weil wir überzeugt sind: Gesunde Ökosysteme sind die Grundlage unserer Leidenschaft. Und starke Fangeigenschaften sowie Umweltverträglichkeit schließen sich nicht aus - im Gegenteil.
 

Fuchur

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@Capt'n Greenfin Danke für die Rückmeldung. Das Wort "biodegradable" kann ja wirklich vieles heißen, und heißt noch lange nicht, dass es sich auch in der Umwelt schadstofffrei "auflöst". Da seid ihr meiner Meinung nach wirklich Vorreiter
 

gloin

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wenn auf diesen Produkten in den USA sogar Warnhinweise stehen, dass sie potenziell krebserregend sein und die Fortpflanzung beeinträchtigen können
wobei man fairerweise sagen muss, dass das auf Grund des US-Rechtssystems rein vorsorglich auf allem möglichen Kram steht (z. B. auch Wobblern...).
 

gloin

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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"According to the creator of the Berkley Gulp baits, John Prochnow”, the revolutionary Gulp baits will take about 2 years to disintegrate in saltwater, and around 8-10 months in a well run landfill"
Die Empirie von @Saturday spricht da aber eine andere Sprache...

Leider sind die verlinkten Quellen (z. B. zum Interview in der Field & Stream) nicht mehr aktuell und verfügbar.
 

Barney Army

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Gibt es bei den Greenfinködern einen Trick beim aufziehen? Die sind ja im Kopfbereich sehr steif (Schwanzbereich schön flexibel) Ich Fische die aktuell sehr gerne im Elbe Hauptstrom am Kick Back mit langschenkligen Haken voll aufg zogen (nix Nasenpiercing) Nun habe ich das Problem, dass ersten viel Kraftaufwand zum Aufziehen benötigt wird und der Köder an der Austrittsstelle am Rücken schon oft ausreißt (schon beim Aufziehen)

Generell bin ich aber begeistert von den Ködern.
 

Capt'n Greenfin

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Gibt es bei den Greenfinködern einen Trick beim aufziehen? Die sind ja im Kopfbereich sehr steif (Schwanzbereich schön flexibel) Ich Fische die aktuell sehr gerne im Elbe Hauptstrom am Kick Back mit langschenkligen Haken voll aufg zogen (nix Nasenpiercing) Nun habe ich das Problem, dass ersten viel Kraftaufwand zum Aufziehen benötigt wird und der Köder an der Austrittsstelle am Rücken schon oft ausreißt (schon beim Aufziehen)

Generell bin ich aber begeistert von den Ködern.
Hi Barney, danke für das Feedback - freut uns, dass die Köder dir gefallen. Hast du schon Köder aus dem neuen FLEX Material? Das erkennst du daran, dass auf dem Etikett ein "Greenfin FLEX" Logo über dem Barcode ist. Die sind in der Haptik nicht groß unterschiedlich zu herkömmlichen Gummifischen und da kannst du einen Einzelhaken problemlos ganz aufziehen. Bei früheren Versionen der Greenfins war das in der Tat nicht ganz einfach einen Einzelhaken zu platzieren. Übrigens: Top Montage mit dem Kickback Rig und Einzelhaken ganz aufgezogen statt nur Nosehook. Petri heil!
 

Saturday

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@Barney Army | Du kannst auch die vorhandenen Greenfins (ohne Flex) an kürzerem Einzelhaken fischen und eine kleine Spirale mit Öse dran im Kopf versenken und durch diese Öse dann den Haken stechen. Das ist zwar Nosehooked, spielt aber sehr schön unter Wasser und wenn du nen Short Shank Hook nimmst (aka Dropshothaken statt Wurmhaken/Long Shank), landest du damit am KBR bestimmt nicht weniger Fische :)
 

Saturday

BA Guru
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Wieso nennen die von Berkley denn die Non-Plastic Baits Plastic Baits!? :p
Das ist unabhängig von deren Plastikgehalt in den USA nicht zuletzt ne kulturelle Sache. Sog. "soft plastics" gibt es dort seit Ende der 1940er (!) auf dem Markt (Wiggle Worm der Creme Lure Company). Damit hat sich die Bezeichnung genauso eingebürgert wie bei uns der total irreführende "Gummifisch".

Plastikfreie Alternativen gibt es wahrscheinlich noch nicht lange genug und sie sind noch nicht relevant genug, dass sich ein neuer Gattungsbegriff etabliert hat. Vorschläge? ;)
 

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