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ChristianBr

Barsch Simpson
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Hallo Leute,

ich wollt mal eine Diskussion eröffnen weil die Suche nicht so wirklich etwas ergeben hat bezüglich dem Thema Zander bei Nacht. Und zwar wollte ich mal Fragen wie ihr Seen bspw. beangelt - dabei rede ich nicht vom klassischen Steinpackung wobbeln nachts, sondern eher vom Boot aus Strukturen gezielt befischen.
An unserem Hausgewässer konnten wir uns die Jahre immer die Uhr danach stellen - Dämmerung, 1-2 Spots anfahren und es hat wirklich immer irgendwie geklappt mit dem Zander. In diesem und letzten Jahr jedoch geht so gar nichts mehr was sonst geklappt hat. Wir haben sonst tatsächlich nachts gefaulenzt und auch mal die Vertikalruten rausgeholt und beides brachte Erfolg und von 60-80cm war alles dabei.

Nun würde ich gerne mal umdenken und andere Methoden ausprobieren - was man häufig sieht ist, dass Leute und sogar bekannte Angler gerne mal Nachts einfach einen Gummifisch durchleiern langsam, ähnlich dem Wobblerangeln. Für mich hart denn ich bin leider kein Freund dieser langsamen Angelei aber vielleicht ist das der Schlüssel!? :rolleyes:

Wie ist das bei euch und was bringt euch den Erfolg in der Dämmung/Nacht?
Wie angelt ihr nachts wenn es mal nicht der Wobbler am Ufer ist und ihr draußen auf dem See seid?
Fast alle Flachwasserstellen wo Zander nachts hinziehen sind in unserem See mit Kraut übersäht - leiert ihr oben drüber?
Welche Tiefe beangelt ihr und welche Köder sind zu empfehlen?

Ich möchte natürlich keine detaillierten Insights aber dennoch über jegliche Tipps dankbar um mal meine Komfortzone zu verlassen. ;)
 

F.F.

Barsch Simpson
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Hey, generell gilt bei mir als Faustregel umso tiefer und klarer das Gewässer desto tiefer muss der Köder runter. In tiefen klaren Seen/Talsperren finde ich die bei klarem Wasser Nachts manchmal bei 4m manchmal bei 8m (ist aber wirklich stark abhängig von der Gesamtziefe des Gewässers) Natürlich spielt die Temperatur/Sprungschicht auch eine Rolle sodass die im Sommer bei ähnlicher Sichtigkeit dann eher flacher stehen als im Herbst. Manchmal steigen die Nachts gefühlt senkrecht von einer Struktur in der Wassersäule auf und manchmal ziehen die an bestimmten Kanten im See lang, da habe ich aber das Muster aber auch noch nicht richtig verstanden.
Kraut ist in meinen Gewässern ein No-Go, ich weis aber das das teilweise in Holland kein Problem ist.
Ich würde an deiner Stelle mal versuchen zu vergleichen welche Bedingungen im Vergleich zum letzten Jahr sich verändert haben. Wahrscheinlich war die letzten Jahre zu dieser Jahreszeit die Sprungschicht schon aufgelöst und die Fische standen dann mehr am Grund, wahrscheinlich dümpeln die aktuell bei dir noch irgendwo im Freiwasser. Und dann heißt es stumpf durchleiern im Freiwasser oder warten bis die Sprungschicht weg ist und dann sollten die da auch wieder auftauchen.
 

ChristianBr

Barsch Simpson
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Hey, generell gilt bei mir als Faustregel umso tiefer und klarer das Gewässer desto tiefer muss der Köder runter. In tiefen klaren Seen/Talsperren finde ich die bei klarem Wasser Nachts manchmal bei 4m manchmal bei 8m (ist aber wirklich stark abhängig von der Gesamtziefe des Gewässers) Natürlich spielt die Temperatur/Sprungschicht auch eine Rolle sodass die im Sommer bei ähnlicher Sichtigkeit dann eher flacher stehen als im Herbst. Manchmal steigen die Nachts gefühlt senkrecht von einer Struktur in der Wassersäule auf und manchmal ziehen die an bestimmten Kanten im See lang, da habe ich aber das Muster aber auch noch nicht richtig verstanden.
Kraut ist in meinen Gewässern ein No-Go, ich weis aber das das teilweise in Holland kein Problem ist.
Ich würde an deiner Stelle mal versuchen zu vergleichen welche Bedingungen im Vergleich zum letzten Jahr sich verändert haben. Wahrscheinlich war die letzten Jahre zu dieser Jahreszeit die Sprungschicht schon aufgelöst und die Fische standen dann mehr am Grund, wahrscheinlich dümpeln die aktuell bei dir noch irgendwo im Freiwasser. Und dann heißt es stumpf durchleiern im Freiwasser oder warten bis die Sprungschicht weg ist und dann sollten die da auch wieder auftauchen.
Hey F.F.,
danke für deine Sichtweite und cool mal eine andere Meinung zu hören. Wir sind halt immer stumpf der Theorie gefolgt "Zander stehen nachts richtig flach". Flach bei uns eben = viel Kraut und wir haben dann die krautfreien Zonen um die 3-5m beangelt. Der See ist natürlich sehr sehr klar und dann macht es natürlich Sinn, wie du eben schon schreibst, nicht zu flach zu angeln nachts. :emoji_thumbsup:
 

benwob

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Der See ist natürlich sehr sehr klar und dann macht es natürlich Sinn, wie du eben schon schreibst, nicht zu flach zu angeln nachts. :emoji_thumbsup:

Der Stausee, den ich befische ist meist auch sehr klar, oft Sichtweite von einigen Metern, er hat allerdings null Kraut.
Dort fangen wir vorallem in den Sommermonaten die Zander nachts flach auf 1-2m.
Ich hatte da sogar schon Zander direkt am Ufer bei gerade mal 0,5m.
 

Johnnyw

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Ich Fische zwar nicht in klaren Seen, aber selbst in den baggerlöschern mit dunkel brauner Brühe, gehen die Zander nur zum aktiven rauben extrem flach verschwinden aber dann auch direkt wieder ins tiefere.. ist ganz gut mit livescope zu beobachten. Tatsächlich fange ich nachts mehr Zander an der kannte zu 4-5 Meter als im Flachwasser. Meistens in der Drift vertikal.
 

ChristianBr

Barsch Simpson
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Der Stausee, den ich befische ist meist auch sehr klar, oft Sichtweite von einigen Metern, er hat allerdings null Kraut.
Dort fangen wir vorallem in den Sommermonaten die Zander nachts flach auf 1-2m.
Ich hatte da sogar schon Zander direkt am Ufer bei gerade mal 0,5m.
Und das ist bei uns so gar nicht möglich - die Ufer sind voller Schilf und danach kommen direkt Krautbänke in 2m Tiefe. Wir haben nachts auch mal diese Bänke mit Wobbler abgeworfen und das wirklich über mehrere Hundert Meter und nichts. Vereinzelt steht mal einer im Kraut ja aber tatsächlich war dann vertikalen und werfen dennoch effizienter. Nur eben dass dies seit letzten Sommer auch nicht mehr funktionieren will :D
 

ChristianBr

Barsch Simpson
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Ich Fische zwar nicht in klaren Seen, aber selbst in den baggerlöschern mit dunkel brauner Brühe, gehen die Zander nur zum aktiven rauben extrem flach verschwinden aber dann auch direkt wieder ins tiefere.. ist ganz gut mit livescope zu beobachten. Tatsächlich fange ich nachts mehr Zander an der kannte zu 4-5 Meter als im Flachwasser. Meistens in der Drift vertikal.
Das ist auch ein Idee - meinst du an der Kante hoch zu 4 bis 5 Meter also noch eine Etage tiefer ansetzen?
 

F.F.

Barsch Simpson
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Hey F.F.,
danke für deine Sichtweite und cool mal eine andere Meinung zu hören. Wir sind halt immer stumpf der Theorie gefolgt "Zander stehen nachts richtig flach". Flach bei uns eben = viel Kraut und wir haben dann die krautfreien Zonen um die 3-5m beangelt. Der See ist natürlich sehr sehr klar und dann macht es natürlich Sinn, wie du eben schon schreibst, nicht zu flach zu angeln nachts.
Hast du ein Echo bzw weist du ob dein See noch eine Sprungschicht hat ? Und was ist die maximale Tiefe in deinem See ? Sehr sehr klar heißt Sichttiefe von über 1,5m?
 

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