ML/M Distanz-Spinning mit hervorragender Rückmeldung und Power für Distanz-Anhiebe

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Walstipper

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Die ist schon lange verkauft. Top-Rute, aber 'ne Weitwurf-Rute war das nicht!
Ok, verstehe aber nicht warum die Rute auf die Länge nicht im Wurf performen sollte. Denn wenn dir an dem Typ Rute was nicht passt, wären solche Tipps wie Neos 82H-T oder SRAM 82T wenig sinnvoll?
Vergesst mal das "ML" Rating... gesucht wird 'ne Rute, mit der ich Köder mit einem Gesamtgewicht von 7-15g auf Distanzen von 50 Meter (und mehr) werfen kann, ohne jedes Mal mit maximalem Kraftaufwand zu arbeiten.
Obergrenze WG also eher 5g + schlanker 5"? Ich denke wenn du die 7-10g Gesamtgewicht auf maximale Distanz bringen willst, bist du eher bei PE0.4-0.6 als 0.8, mit dem Hookset musst du dann natürlich Kompromisse machen bei zu großen Haken. Aber maximal im Wurf durchziehen geht meiner Meinung besser mit der etwas stärkeren Ruten, wobei ich für deine Anforderungen eine PSSS-82T als ziemlich perfekt erachte.
 

benwob

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Danke. Habe mich nicht getraut es zu schreiben.

Meiner Meinung würde die das gut machen. Zumindest die 10g+3".
5g+5" auf 50m zu bringen wird vermutlich mit jeder Rute schwierig. Da bremst der Köder durch seinen Luftwiderstand das geringe Gewicht einfach im Flug zu stark.

Backbone für den Anhieb hat die aber auf jeden Fall.
Habe noch keine Riesen damit gefangen, aber bis 60cm hat die bei mir auch schon Zander auf weite Distanzen (und die wirft wirklich weit) sicher getackert.

Steht aber halt nicht Zenaq, Graphitleader, Tict usw. drauf........ ;)
 

pike_on_the_fly

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Mein Senf für @Zander-Whisperer und alle anderen Interessierten :)

1. Rutenlänge eher mehr als weniger, unter 8f würde ich nichts nehmen, eher Richtung 8,6.
2. Anforderung sind tricky, einmal leichte Köder weit zu werfen, dann noch genügend Wumms zu haben um den Haken eines 5inch Krebes zu versenken (speziell beim Zander). Dazu noch bei dem Gewicht über eine Distanz ne Toprückmeldung zu haben (damit meine ich nicht den Biss).
3. Habe länger überlegt, Hers 20 wäre eine tolle Option für das Weitwerfen und für die Feinfühligkeit, die Hers 30 wäre sicher idealer für einen guten Fisch, aber eine reale 30gr lädt sich bei 10gr noch nicht perfekt. Deshalb bin ich auf den Thorus Boron gekommen, der von der Power dazwischen liegt. Länge 8,3f, feiner Tip von nur 1,3mm und dazu ein Butt von über 12mm, Aktion ist Fast, das Taper ebenfalls. Der Blank und die Spitze stellen sehr schnell zurück und die Aufladung der Thorus ist außergewöhnlich gut. Kenne ich schon von der 17lb Version, der Köder hört nicht auf zu fliegen …. Die feine Spitze zeigt sehr gut die Details am Grund an. Für den Thorus spricht noch die aussergewöhnliche Stabilität und die sehr gute Balance.
4. feine Schnur, damit meine ich z.B. ne 0.8PE in Kombi mit einer größeren Spule nicht vergessen.
Ich hätte tatsächlich eher zur Kraag XF geraten, die wirft noch einen Tick besser als die Hers, schafft den Spagat von guter Aufladung mit kleineren/leichteren Ködern und Kraft für das Hooksetting besser, Rückmeldung ist quasi gleich zur Hers, da konnten wir keinen maßgeblichen Unterschied feststellen. Ansonsten würde ich hier auch klar 8‘6“ empfehlen, das hilft nicht nur beim werfen, sondern auch beim Hooksetting, weil man einfach mehr Weg macht mit der Spitze.
 

tölkie

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@pike_on_the_fly
Interessant … Hast du denn schon mal die leichteren Modelle im Vergleich gefischt? Finde z.B. ein Hers 30 verhält sich anders als ein Kraag XF30 und die Werte von den schwereren Modellen auf die Leichten 1:1 zu übertragen, ist schwierig. Persönlich empfinde ich Hers besser in der Rückmeldung als Kraag. 8,6f, bin voll bei dir. Ansonsten, ja es gibt etliche, die eine Kraag sehr mögen. Ich hatte noch letztes Jahr eine 19er in 8,6f als BC aufgebaut. Die kann das Gewicht, wobei ich beim großen Offsethaken für ein 5er Krebs mir mehr Backbone wünschen würde. Die 19er wird schon beim 40er Barsch gut krumm. Großen Zander da auf 50m zu haken und sicher zu landen… ???

P.S. Wobei ich ja Thorus im Blick hatte :cool:
 
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Zander-Whisperer

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@Zander-Whisperer
Falls dir die Innovation zusagt, die verändert mit sinkendem Rating auch die Charakteristik. So eine M geht mMn. eher in Richtung Rigge, anstatt klassische Jigge und sollte dem was du suchst, schon entsprechen.
Hab' jetzt durch einen glücklichen Umstand bei einem Händler eine M zum unschlagbaren Preis ergattern können. Werd' ich direkt die Tage mal testen, das gute Stück.
Ich werfe mal die Graphiteleader Vivo Prototype Nuovo GNVPS-792ML ins Rennen. Hab die Rute zusammen mit der Laikiri und der Windbuster. Mit der Vivo kommst du einfacher auf Weite und die Rückmeldung ist einen Ticken klarer als bei den MB. Die müssen sich aber beide auch nicht verstecken und schaffen deine Gewichte ebenfalls problemlos. Die Laikiri ist der Windbuster sehr ähnlich und fairerweise sind ja eigentlich beide keine Gummiruten obwohl sie das hervorragend machen…
Oh, spannendes Feedback! Die Vivo Nuovo hatte ich, allerdings als Zanderprügel mit bis zu 65g. Weiß jetzt nicht wie die ML ist, aber die H ist 'ne reinrassige Jigge.

Wie findest du die Laikiri generell? Ich find' die Rute spannend... liest sich von der Beschreibung her super, und könnte 'ne tolle Immer-Dabei-Rute sein, wenn ich einfach mal Lust auf Angeln hab', ohne mir Gedanken zu machen, was ich fischen möchte.

Ok, verstehe aber nicht warum die Rute auf die Länge nicht im Wurf performen sollte. Denn wenn dir an dem Typ Rute was nicht passt, wären solche Tipps wie Neos 82H-T oder SRAM 82T wenig sinnvoll?
Die Mighty Huntsman ist 'ne astreine Jigge, und damit hat sie 'ne straffe, schnelle Spitze. Da musste man schon mit 'nem ordentlichen Pendel arbeiten, da es nicht so einfach war, den Wurf über den Blank aufzuladen.

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ST-Ruten kommen aus Prinzip nicht in Frage. Ich hatte einige Ruten mit ST, auch mit sehr schnellen, straffen Solidtips. Ist einfach nicht meins.

Steht aber halt nicht Zenaq, Graphitleader, Tict usw. drauf........ ;)
Klar erfreu' ich mich an JDM-Ruten mehr, als an anderen Ruten. Aber am Ende muss es funktionieren. Was dann drauf steht, ist mir relativ egal. Aber siehe oben - die vorgeschlagene Rute kommt aufgrund des ST nicht in Frage.

Ich hätte tatsächlich eher zur Kraag XF geraten, die wirft noch einen Tick besser als die Hers, schafft den Spagat von guter Aufladung mit kleineren/leichteren Ködern und Kraft für das Hooksetting besser, Rückmeldung ist quasi gleich zur Hers, da konnten wir keinen maßgeblichen Unterschied feststellen. Ansonsten würde ich hier auch klar 8‘6“ empfehlen, das hilft nicht nur beim werfen, sondern auch beim Hooksetting, weil man einfach mehr Weg macht mit der Spitze.
Würdest du den Kraag XF somit eher als Rig-Blank sehen, und den Hers als Jig-Blank? Oder hat der Kraag 'ne nahezu identisch schnelle, straffe Spitze, hat jedoch ein wenig mehr
als "nur" Spitzenaktion?

P.S. Wobei ich ja Thorus im Blick hatte :cool:
Du kennst mich einfach zu gut :tearsofjoy::tearsofjoy:

Werfe mal die Graphitleader Silverado Prototype 832M und die Evergreen Superior SPRS-84M-T Maneuver ins Rennen die sollten ganz gut zu deinen Anforderungen paßen.
Die Maneuver könnte interessant sein. Durch den Taper liest sie sich wie die "bessere" Mighty Huntsman, zumindest für das, was ich suche. Die Silverado PT kenn' ich - so weit wie ich's benötigen würde, wirft die nicht einfach so. Dazu bedarf es schon einer gewissen Anstrengung.
 
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Hab' jetzt durch einen glücklichen Umstand bei einem Händler eine M zum unschlagbaren Preis ergattern können. Werd' ich direkt die Tage mal testen, das gute Stück.

Oh, spannendes Feedback! Die Vivo Nuovo hatte ich, allerdings als Zanderprügel mit bis zu 65g. Weiß jetzt nicht wie die ML ist, aber die H ist 'ne reinrassige Jigge.

Wie findest du die Laikiri generell? Ich find' die Rute spannend... liest sich von der Beschreibung her super, und könnte 'ne tolle Immer-Dabei-Rute sein, wenn ich einfach mal Lust auf Angeln hab', ohne mir Gedanken zu machen, was ich fischen möchte.


Die Mighty Huntsman ist 'ne astreine Jigge, und damit hat sie 'ne straffe, schnelle Spitze. Da musste man schon mit 'nem ordentlichen Pendel arbeiten, da es nicht so einfach war, den Wurf über den Blank aufzuladen.


ST-Ruten kommen aus Prinzip nicht in Frage. Ich hatte einige Ruten mit ST, auch mit sehr schnellen, straffen Solidtips. Ist einfach nicht meins.


Klar erfreu' ich mich an JDM-Ruten mehr, als an anderen Ruten. Aber am Ende muss es funktionieren. Was dann drauf steht, ist mir relativ egal. Aber siehe oben - die vorgeschlagene Rute kommt aufgrund des ST nicht in Frage.


Würdest du den Kraag XF somit eher als Rig-Blank sehen, und den Hers als Jig-Blank? Oder hat der Kraag 'ne nahezu identisch schnelle, straffe Spitze, hat jedoch ein wenig mehr
als "nur" Spitzenaktion?


Du kennst mich einfach zu gut :tearsofjoy::tearsofjoy:


Die Maneuver könnte interessant sein. Durch den Taper liest sie sich wie die "bessere" Mighty Huntsman, zumindest für das, was ich suche. Die Silverado PT kenn' ich - so weit wie ich's benötigen würde, wirft die nicht einfach so. Dazu bedarf es schon einer gewissen Anstrengung.
Vielleicht kurz bezüglich Kraag XF (30) eine meiner liebsten Ruten, Weitwurfmaschine und absolutes Arbeitstier!

Ich kann nur von dieser Kraag 30 reden, (die 50er war mir zu heftig) und da ist die Rückmeldung „okay gut“, nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Vielleicht ist meine als Uferdistanzrute mit bestimmt 1000 Fischen auf der Uhr auch schon etwas „weichgeprügelt“. Wie gesagt, super Rute, absolutes Arbeitstier, aber wenn du maximale Rückmeldung suchst, dann eher keine Kraag XF. Ausser die Modelle drunter unterscheiden sich gänzlich.
 

Zander-Whisperer

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aber wenn du maximale Rückmeldung suchst, dann eher keine Kraag XF.
Wie gesagt - es geht nicht um die Bodenrückmeldung. Dadurch, dass es sich um einen Baggersee handelt, ist die sowieso nie wirklich gut. Mir geht's darum, vorsichtige zaghafte Bisse/Nuckler auch auf 50m+ Distanz zu erkennen.

Hab' die HR Inno M (2,53m - 5-21g) grad ausgepackt und trockengewedelt. Die ist ja komplett anders als die XH? Schon ziemlich schwabbelig, die Spitze. Ich werd' ihr mal 'ne Chance geben, aber ich befürchte, dass das nicht das richtige für mein Anwendungsgebiet ist. Ich lass' mich aber auch gern eines besseren belehren.
 
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Wie gesagt - es geht nicht um die Bodenrückmeldung. Dadurch, dass es sich um einen Baggersee handelt, ist die sowieso nie wirklich gut. Mir geht's darum, vorsichtige zaghafte Bisse/Nuckler auch auf 50m+ Distanz zu erkennen.

Hab' die HR Inno M (2,53m - 5-21g) grad ausgepackt und trockengewedelt. Die ist ja komplett anders als die XH? Schon ziemlich schwabbelig, die Spitze. Ich werd' ihr mal 'ne Chance geben, aber ich befürchte, dass das nicht das richtige für mein Anwendungsgebiet ist. Ich lass' mich aber auch gern eines besseren belehren.

Ich meinte auch die Rückmeldung allgemein. Mir ist halt wichtig die Bodenbeschaffenheit auch auf 50m in 7m Tiefe halbwegs erkennen zu können.
(Steinfelder, Muschelbänke usw.)
Insbesondere bei Rigs mit bestimmter Vorfachlänge, brauchste beim 30er Barsch eine TOP Rückmeldung um auch die Zuppelbisse zu merken.

Und ja, die Innovation Ruten unterscheiden sich komplett in der Charakteristik. Ich hatte damals die MH (glaube ich) oder die H. Die Rute war sehr schnell, aber nicht zuuu straff.

Alternativ auf den Bernd hören, der kennt ja deinen Geschmack. ;)
 

tölkie

BA Guru
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Vielleicht kurz bezüglich Kraag XF (30) eine meiner liebsten Ruten, Weitwurfmaschine und absolutes Arbeitstier!

Ich kann nur von dieser Kraag 30 reden, (die 50er war mir zu heftig) und da ist die Rückmeldung „okay gut“, nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Vielleicht ist meine als Uferdistanzrute mit bestimmt 1000 Fischen auf der Uhr auch schon etwas „weichgeprügelt“. Wie gesagt, super Rute, absolutes Arbeitstier, aber wenn du maximale Rückmeldung suchst, dann eher keine Kraag XF. Ausser die Modelle drunter unterscheiden sich gänzlich.
Du warst einer der Ersten in DE, die eine Kraag hatten (wie lange her, 10 Jahre ?) und du hast das Teil maximal durchgenudelt. Denke nur an den Tag am Baggersee, 5 Waller bis zu 170cm, gefühlt 8h Dauerstress der Rute unter maximaler Belastung. Irgendwann war es dir ja egal, ob die Schnur reisst oder die Rute bricht, nur raus damit.
a. finde ich nach wie vor Hers einen oder zwei µ besser in der Rückmeldung und b. Material ermüdet, wenn nicht die Carbonfaser, dann das Harz .... Die Rute darf etwas "weicher" sein :).
 

Drakestar

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(Disclaimer: Mein Post mag nicht produktiv sein, weil sehr US-zentrisch. Aber so als Perspektive :D)

Jedes Mal wenn es bei mir (vom Ufer) um Distanz, Rueckmeldung und Flexibilitaet beim Koedergewicht geht, greife ich zur Daiwa Steez USDM AGS "The One". Die Rute ist dafuer im ML/M Bereich einfach predestiniert: 5-21g Wurfgewicht, sehr gute Rueckmeldung, und durch 7'6" Laenge kann man weit werfen. Haken setzen geht auch: die Spitze ist nicht die Strammste, aber der Blank hat viel Rueckgrat.

Ob die Rute fuer dich in Frage kommt, weiss ich nicht (zumal es ja schon soviele gute Vorschlaege gab); ist teuer und muesste wohl importiert werden. Ich mag die Rute halt extrem gerne; gefaellt mir besser als eine NRX 902 (aber das ist wahrscheinlich Ansichtssache). Ich weiss noch, dass es die selbe Rute in Skandinavien 2-teilig gibt/gab.
 

Mogi

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@Zander-Whisperer ich habe mir auch erst die HR Inno M angeschaut und trocken getestet, aber sie war mir zu schwabbelig.
Ich habe am NOK im Winter manchmal extrem vorsichtige Zanderbisse, die sehr schwer zu spüren sind. Mit der Tict 82T hat das perfekt geklappt. Und die Spitze ist sensibel, aber straff. Und ich kann damit richtig weit werfen.
 

YaPh

Finesse-Fux
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Ich hatte auch die TICT und ja, es ist eine schöne schnelle Rute die den Bereich gut bedient, auch ganz gute Rückmeldung allerdings keine Weitwurfmaschiene.
Genauso wie die Noctis die er fast alle besitzt. Geile Ruten mit erstklassiger Rückmeldung aber wurfweite geht besser.

@Zander-Whisperer ist sehr verwöhnt und nur Top Notch unterwegs von daher ist es super schwer den Anforderungen gerecht zu werden.
Mach keine weiteren Experimente, ich glaube du kommst um eine weitere Custom nicht rum mein lieber..;-)
 

YaPh

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Mit der es für mich besser geht ist ihm zu kurz.
Ich hab schon einige Ruten gefischt aber keine sind an die Wurfweiten von der Wide Shooter und Dragger rangekommen.
Die 17er Expride 265ml war auch ein Katapult mit beachtlicher Wurfweite.
Aber die BA Ruten sollen das auch gut können hab ich gelesen.
 

Seppel

Finesse-Fux
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Wie gesagt - es geht nicht um die Bodenrückmeldung. Dadurch, dass es sich um einen Baggersee handelt, ist die sowieso nie wirklich gut. Mir geht's darum, vorsichtige zaghafte Bisse/Nuckler auch auf 50m+ Distanz zu erkennen.

Hab' die HR Inno M (2,53m - 5-21g) grad ausgepackt und trockengewedelt. Die ist ja komplett anders als die XH? Schon ziemlich schwabbelig, die Spitze. Ich werd' ihr mal 'ne Chance geben, aber ich befürchte, dass das nicht das richtige für mein Anwendungsgebiet ist. Ich lass' mich aber auch gern eines besseren belehren.
Jupp, die Innovation M war mir ebenfalls zu schwabbelig. Ich habe hier noch die XH und H. Letztere könnte gut passen!
Auch von mir das Angebot, kann ich Dir zum Testen schicken.
 

pike_on_the_fly

Finesse-Fux
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Würdest du den Kraag XF somit eher als Rig-Blank sehen, und den Hers als Jig-Blank? Oder hat der Kraag 'ne nahezu identisch schnelle, straffe Spitze, hat jedoch ein wenig mehr
als "nur" Spitzenaktion?

Also um das erstmal einzugrenzen: mein Vergleich bezieht sich auf den 37er Kraag XF und den 40er Hers, beide in 8‘ … wenn sich die leichteren (für Dich passenden) WG-Varianten der Blanks deutlich im Charakter unterscheiden, hat mein Vergleich natürlich wenig Relevanz für Dich (würde mich aber auch etwas am Hersteller zweifeln lassen ;)). Das müssen dann im Zweifel andere beurteilen, die die leichteren Varianten gefischt und verglichen haben.

Zu Deiner Frage: im Vergleich zur Kraag XF ist der Hers der typischere Jigblank für mich, nicht weil er schneller in der Aktion ist (das ist nämlich der Kraag XF), sondern weil die steifere Spitze und das noch etwas schnellere (trockenere, „grantigere“) Material das Anjiggen besser unterstützt (man bekommt den Impuls aus der Hand direkter auf den Köder übertragen). Daraus resultieren auch die minimal bessere Rückmeldung beim Jiggen (in 99% der Anwendungen für mich nicht praxisrelevant) und das etwas schlechtere Aufladen und Abfeuern im Wurf - das macht der Kraag XF schon besser und das nicht nur subjektiv gefühlt, sondern auch praxisrelevant spürbar in der Wurfweite, v.a. bei schlechter fliegenden Ködern oder Ködern am unteren Rand des WG-Spektrums. Gerade wenn man den Jig auch mal gegen einen Wobbler tauscht, ist der Kraag XF eindeutig die bessere Wahl ggü. der Hers und gibt da sogar mehr Feedback über den Lauf des Köders. Das würde ich auch auf Rigs übertragen (die ich an sich lieber mit einer noch schnelleren Aktion fische), ABER i.V.m. den Anforderungen an das Wurfvermögen macht das den Kraag XF für mich zu einem empfehlenswerten Kandidaten.
 
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