Also ich habe eine Rute von Stucki, die wiegt 60 Gramm. Nur mal als Anregung zu den von Dir aufgeführten Ruten. Renkenangeln hat was sehr mentales. Da dürfen Rute und Rolle nicht viel wiegen, wenn man den ganzen Tag Spaß haben will. Wichtiger ist aber, dass man Renken, die man gehakt hat, noch nicht sicher hat. Die haben ein ultraweiches Maul. Mit gehaktem Fisch geht die Rute in einen schönen Halbkreis über.
Mit den von Dir aufgelisteten Ruten sehe ich da die Gefahr, dass die Fische ausschlitzen werden. Hast Du vielleicht eine leichte Fliegenrute, die Du "zweckentfremden" kannst?
Auch beißen Renken in der Regel durch Hebebisse. Deshalb fische ich immer mit so viel Blei, dass die Rutenspitze ganz leicht vorgebogen ist. Bei einem Hebebiss verschwindet diese leichte Biegung dann. Die meisten Bisse merkt man nämlich nicht.
Hegenenfarben sind wesentlich. Manchmal läuft nur eine ganz spezielle Nymphe, wenn die Fische sich auf gewisse Nahrung eingeschossen haben. Nimm zuerst gemischte Farben, wo aber braun vertreten ist. Braun geht eigentlich immer.
Guck Dir vorher mal so eine Mückenlarve in der Regentonne an, wie die sich bewegt. Die rast da nicht rum, sondern schwebt viel, macht kleine Sprünge, um dann wieder langsam abzusacken.
Wem das mit der Zeit zu langweilig ist, kann auch mit Pose angeln. Das Blei liegt dann unten auf, die Pose ist selbstauslotend und durch den Wellenschlag wird die Hegene bewegt. Was für Faule

Wo zwei Ruten erlaubt sind, aber eine gute Möglichkeit aktiv und passiv zu fischen.
Du solltest Dich vorher erkundigen, ob Hegenen erlaubt sind und ggf. mit wie vielen Nymphen.
Wenn man allerdings dann mal so eine Renke dran hat, ist man immer wieder erstaunt, was die für Kraft aufbringen. Und im Boot hat man die erst, wenn die im Kescher sind...
MfG
V./biX