ein kollege hat mir letztes jahr mit nem krebs von bass assasin ne nette packung verpasst. gefischt hat er den am kickback rig, aggressiv geführt, fast schon wie speed jigging. anscheinend wurde die flucht eines krebses sehr gut imitiert und die barsche standen drauf.
sammel oft immer sommer amerikanische flusskrebse für die küche ein. wenn die flüchten, geben die schon mächtig gas, wie mozartkugel schon schrieb. dabei schießen die auch schon mal bis zu 2 meter durchs wasser. aber nicht an einem stück sondern in, weiß nicht wie ich es genau bezeichnen soll, schüben/etappen. bei der flucht flüchtet der krebs rückwärts durch ruckartiges "einklappen" des hinterleibs. dabei schießt er ca 50 cm davon. wenn er dies ein paar mal wiederholt kommt er auf die genannte distanz von 2 m. am ende lässt er sich mit aufgerichteten scheren zu boden sinken. und so sollte die führung sein, wenn man einen flüchtenden krebs imitiert. 2, 3 schnelle, aber kurze zupfer mit der rute, dann absinken lassen. perfekt eignen sich rigs wie kickback und carolina für diese führung, da erst die schnelle flucht, dann das langsame absinken perfekt imitiert wird.
wenn ich mir so die antworten der anderen hier lese, könnte eine kombinierte führung aus langsam mit fluchten zwischendurch optimal sein. zumal der krebs nach der flucht versucht in einen unterschlupf zu krabbeln, sobald er den grund erreicht hat.