Jigspinner im Spätherbst und winter

  • Hi Gast, Du bist neu hier. Um das Forum übersichtlich zu halten, bitten wir Dich, erst die Forensuche (Lupe oben rechts) zu bemühen, bevor Du ein neues Thema eröffnest. Vieles wird hier schon diskutiert. Vielen Dank fürs Verständnis und viel Spaß hier!

OnkelOriginal

Twitch-Titan
Registriert
4. Juli 2024
Beiträge
82
Punkte Reaktionen
84
Alter
35
Ort
Buxtehude
Manchmal geht einfach nichts, da kannst du dich auf den Kopf stellen und ranhängen was immer dir gerade in die Finger kommt.
 

Texasroach

Echo-Orakel
Registriert
5. April 2007
Beiträge
171
Punkte Reaktionen
266
Ort
Am Wasser
Moin,
vermutlich sind die einfach totgefischt bei dir. Jigspinner haben alles, was der Durchschnittsangler toll findet (billig, klein, bunt, fliegen weit und rattern ordentlich in der Rute) und werden dementsprechend oft gefischt. Meist geht über die Variation der Führung noch ein wenig, weil überwiegend geleiert wird, aber für Barsche wird es eben schnell durchschaubar, wenn pro Woche 50 Jigspinner den Spot durchpflügen.
 

MS001

Echo-Orakel
Registriert
23. August 2022
Beiträge
128
Punkte Reaktionen
388
Ort
Bingen
Ich bin von Jigspinnern nicht überzeugt, ich halte diese für überschätzt. Habe Tonnen von denen gekauft mit mäßigem Erfolg etwas gefangen.
Blech und Underspin sind bei mir im direkten Vergleich besser.
 

Towomba

Echo-Orakel
Registriert
30. Mai 2023
Beiträge
233
Punkte Reaktionen
678
Ort
Binnengewässer
Moin,
vermutlich sind die einfach totgefischt bei dir. Jigspinner haben alles, was der Durchschnittsangler toll findet (billig, klein, bunt, fliegen weit und rattern ordentlich in der Rute) und werden dementsprechend oft gefischt. Meist geht über die Variation der Führung noch ein wenig, weil überwiegend geleiert wird, aber für Barsche wird es eben schnell durchschaubar, wenn pro Woche 50 Jigspinner den Spot durchpflügen.
Die Erfahrung teile ich. Gab Phasen, da hatten gerade auf 1/4oz Varianten regelmäßige 40+ Barsche gebissen. Vor allem der Deracoup ist da für mich Wahl Nummer Eins, aber selbst dem sind aufgrund des Angeldrucks andere Köder zum Teil deutlich überlegen. Bin von Jigspinnern gänzlich weg.

Ergänzend beobachte ich das mittlerweile auch bei Bladed Jigs. Selbst der Tiny Kaishin bringt nur noch mäßig Fisch. Andere/ungewohnte Köder(präsentationen) sind oft der Schlüssel.
 

Le Toque

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
15. Februar 2024
Beiträge
400
Punkte Reaktionen
376
Ort
Hamburg
Ist ganz interessant die These mit dem "totgefischten" Ködern. Frage mich dabei nur wie man damals über Jahrzehnte immer Fische gefangen hat, durchweg mit einer sehr begrenzten Auswahl an Spinnködern, es gab quasi nur Spinner, Blinker und vielleicht noch Zocker. Sehr begrenzt auch an Typen, Dekors, Farben und Grössen. Und das über viele Jahre. Und auch früher wurden gab es nicht so wenig Angler, und spätestens in den 80ern kam hierzulande das Spinnfischen auf. Diese Köder werden nun nach Jahrzehnten immer noch hergestellt und fangen auch heute noch.
 

Stefan_M

Bigfish-Magnet
Registriert
21. September 2015
Beiträge
1.847
Punkte Reaktionen
4.148
Ort
Magdeburg
Frage mich dabei nur wie man damals über Jahrzehnte immer Fische gefangen hat, durchweg mit einer sehr begrenzten Auswahl an Spinnködern, es gab quasi nur Spinner, Blinker und vielleicht noch Zocker.

Weniger Spinn-Konkurrenz. Mehr Besatz, bessere Bestände. Ganz einfach!

Gegen die Mengen, die zu DDR-Zeiten besetzt wurden, sind das heute nur noch homöopathische Dosen. Brot und Spiele, dass Volk musste ruhig gehalten werden!
 

Le Toque

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
15. Februar 2024
Beiträge
400
Punkte Reaktionen
376
Ort
Hamburg
Wie gesagt, als Grossstadtangler war man auch früher selten allein am Wasser und Besatz gabs sowieso nie. Trotzdem fing der gute alte Spinner immer.
 

Stefan_M

Bigfish-Magnet
Registriert
21. September 2015
Beiträge
1.847
Punkte Reaktionen
4.148
Ort
Magdeburg
Wie gesagt, als Grossstadtangler war man auch früher

Was heißt denn "früher"?

Nicht zu vergessen der Einsatz diverser Umweltgifte, die z. B. im Insektensterben sichtbar werden. Das setzt sich auch unter Wasser fort und fehlt dann den höheren Lebewesen als Nahrungsgrundlage.
Fehlende Nährstoffe aufgrund von gebauten Klärwerken oder besseren Reinigungsleistungen sind auch ein Thema. Die Gewässer sind wieder sauberer geworden und sind nicht mehr so produktiv.

Aber davon ab: Angeldruck und Entnahme halte ich für die durchschlagenden Faktoren ... was früher durch massiven Besatz ausgeglichen wurde.

Grüße, Stefan
 
Zuletzt bearbeitet:

C_23

Forellen-Zoologe
Registriert
29. Januar 2026
Beiträge
27
Punkte Reaktionen
30
Ort
Langenau
Manchmal kommt es auch darauf an, wie das Jagdverhalten an dem Tag ist. Letzten Spätsommer wurden meine Finesse-/Krebsmontagen komplett ignoriert und es lief nur auf Cranks und Jigspinner. Oft auch nur im Mittelwasser. Ein Kollege hat mal den alten Mepps ausgepackt und hatte eine abartige Frequenz. Daher würde ich das mit dem „totgefischt“ nicht unterschreiben.

Auf Underspins oder Spinnerbaits fange ich zu 80% halbstarke Hechte. Kann auch Zufall sein.

Im Winter haben bei mir die Finessemontagen und langsame Führung klar die Nase vorn.
 

gaga05

Keschergehilfe
Registriert
22. Januar 2008
Beiträge
18
Punkte Reaktionen
12
Hängt auch immer ab, welche Tiefe und Geschwindigkeit man zu welcher Jahreszeit nutzt. Es gibt halt leider keine Köder die immer auf die gleiche Art und Weise funktionieren.
 

OnkelOriginal

Twitch-Titan
Registriert
4. Juli 2024
Beiträge
82
Punkte Reaktionen
84
Alter
35
Ort
Buxtehude
Hängt auch immer ab, welche Tiefe und Geschwindigkeit man zu welcher Jahreszeit nutzt. Es gibt halt leider keine Köder die immer auf die gleiche Art und Weise funktionieren.
Und der bereits mehrfach erwähnte Angeldruck des Gewässers und meines Erachtens auch Köderwahl der anderen Angler.
Rauscht an den Barschen der 100ste Jigspinner den Tag vorbei, dann können Sie dir höchstens sagen welche Farbe der hat und ob das der von Nays, Zeck oder Spinmad ist, aber beißen tun sie garantiert nicht... :D
 

Le Toque

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
15. Februar 2024
Beiträge
400
Punkte Reaktionen
376
Ort
Hamburg
Früher waren ein paar Schneidertage normal, heute fangen viele an, an sich zu zweifeln, wenn's mal 2 Tage am Stück nicht lief.
Soll das heissen man fängt im Prinzip heute noch genausogut oder besser als früher?
Ich spinnfische seit über 30 Jahren und habe leider das absolute Gegenteil festgestellt!
 
Zuletzt bearbeitet:

Mohrchen

Barsch Vader
Registriert
14. Juni 2005
Beiträge
2.280
Punkte Reaktionen
5.433
Ort
LOS
Zurück zum Thema:
Die Frage war, ob Jigspinner für die kalte Jahreszeit geeignet sind?
Also meiner Meinung nach nein. Für mich sind Jigspinner, wie auch Spinner erst ab April fängig, wenn das erste Kraut in die Nähe der Gewässeroberfläche kommt - vorher nicht.
Leider habe ich von früher bzgl. Spinner im Winter auch keine Erfahrung, da im Osten komplette Raubfischschonzeit von 01.01. bis 30.04. war und ich habe in meinem alten Fangbuch auch keinen Eintrag für November oder Dezember gefunden.
 

Le Toque

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
15. Februar 2024
Beiträge
400
Punkte Reaktionen
376
Ort
Hamburg
Ich schliesse mich da den Vorrednern insoweit an, als im Winter die Fische träger sind und selten im Raubmodus. Ein schneller Köder mit Überreiz kann da kaum punkten.
Ansonsten wäre im Winter sowas Zeitlupengeschleife mit Softbaits über Grund dann nicht so angesagt und erfolgreich.
 

Promachos

BA Guru
Registriert
2. Dezember 2006
Beiträge
5.270
Punkte Reaktionen
17.279
Alter
61
Ort
Bamberg
Ist ganz interessant die These mit dem "totgefischten" Ködern. Frage mich dabei nur wie man damals über Jahrzehnte immer Fische gefangen hat, durchweg mit einer sehr begrenzten Auswahl an Spinnködern, es gab quasi nur Spinner, Blinker und vielleicht noch Zocker. Sehr begrenzt auch an Typen, Dekors, Farben und Grössen. Und das über viele Jahre. Und auch früher wurden gab es nicht so wenig Angler, und spätestens in den 80ern kam hierzulande das Spinnfischen auf. Diese Köder werden nun nach Jahrzehnten immer noch hergestellt und fangen auch heute noch.
Weniger Angler insgesamt, deutlich weniger Spinnfischer - und trotzdem war das Phänomen auch schon vor vier Jahrzehnten ansatzweise zu erkennen.
 

Texasroach

Echo-Orakel
Registriert
5. April 2007
Beiträge
171
Punkte Reaktionen
266
Ort
Am Wasser
Moin,
wenn alle die selben Videos sehen, Berichte lesen und Carolinas schleifen wird darauf am meisten gefangen, also ist es am besten. So wie der 10cm Feuergelbe Action Plastics Gufi der beste Zanderköder war. Ich habe mit langsam gefaulenzten Jigspinnern im Dezember und Januar hervorragend gefangen. War aber teuer.
 

Fuchur

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
31. Januar 2016
Beiträge
487
Punkte Reaktionen
1.626
Weniger Angler insgesamt, deutlich weniger Spinnfischer - und trotzdem war das Phänomen auch schon vor vier Jahrzehnten ansatzweise zu erkennen.
Genau, damals (ich meine so vor 20-25 Jahre ) sagte man, dass das Gewässer "verblinkert" war. Also war das Phänomen auch damals schon spürbar.
 

Oben