OnkelOriginal
Twitch-Titan
Manchmal geht einfach nichts, da kannst du dich auf den Kopf stellen und ranhängen was immer dir gerade in die Finger kommt.
Die Erfahrung teile ich. Gab Phasen, da hatten gerade auf 1/4oz Varianten regelmäßige 40+ Barsche gebissen. Vor allem der Deracoup ist da für mich Wahl Nummer Eins, aber selbst dem sind aufgrund des Angeldrucks andere Köder zum Teil deutlich überlegen. Bin von Jigspinnern gänzlich weg.Moin,
vermutlich sind die einfach totgefischt bei dir. Jigspinner haben alles, was der Durchschnittsangler toll findet (billig, klein, bunt, fliegen weit und rattern ordentlich in der Rute) und werden dementsprechend oft gefischt. Meist geht über die Variation der Führung noch ein wenig, weil überwiegend geleiert wird, aber für Barsche wird es eben schnell durchschaubar, wenn pro Woche 50 Jigspinner den Spot durchpflügen.
Frage mich dabei nur wie man damals über Jahrzehnte immer Fische gefangen hat, durchweg mit einer sehr begrenzten Auswahl an Spinnködern, es gab quasi nur Spinner, Blinker und vielleicht noch Zocker.
Wie gesagt, als Grossstadtangler war man auch früher
Und der bereits mehrfach erwähnte Angeldruck des Gewässers und meines Erachtens auch Köderwahl der anderen Angler.Hängt auch immer ab, welche Tiefe und Geschwindigkeit man zu welcher Jahreszeit nutzt. Es gibt halt leider keine Köder die immer auf die gleiche Art und Weise funktionieren.
Soll das heissen man fängt im Prinzip heute noch genausogut oder besser als früher?Früher waren ein paar Schneidertage normal, heute fangen viele an, an sich zu zweifeln, wenn's mal 2 Tage am Stück nicht lief.
Weniger Angler insgesamt, deutlich weniger Spinnfischer - und trotzdem war das Phänomen auch schon vor vier Jahrzehnten ansatzweise zu erkennen.Ist ganz interessant die These mit dem "totgefischten" Ködern. Frage mich dabei nur wie man damals über Jahrzehnte immer Fische gefangen hat, durchweg mit einer sehr begrenzten Auswahl an Spinnködern, es gab quasi nur Spinner, Blinker und vielleicht noch Zocker. Sehr begrenzt auch an Typen, Dekors, Farben und Grössen. Und das über viele Jahre. Und auch früher wurden gab es nicht so wenig Angler, und spätestens in den 80ern kam hierzulande das Spinnfischen auf. Diese Köder werden nun nach Jahrzehnten immer noch hergestellt und fangen auch heute noch.
Genau, damals (ich meine so vor 20-25 Jahre ) sagte man, dass das Gewässer "verblinkert" war. Also war das Phänomen auch damals schon spürbar.Weniger Angler insgesamt, deutlich weniger Spinnfischer - und trotzdem war das Phänomen auch schon vor vier Jahrzehnten ansatzweise zu erkennen.
...Ja und die Kunstköder wurden immer weiter "ausgefeilt"!Genau, damals (ich meine so vor 20-25 Jahre ) sagte man, dass das Gewässer "verblinkert" war. Also war das Phänomen auch damals schon spürbar.
