Vll um die Fische im Freiwasser zu schonen. Mag an manchen Gewässern Sinn machen, dann müsste man aber konsequenterweise auch Schleppen verbieten...
Ich denke das Verbot hilft primär den Zandern, die sich insbesondere in den Sommermonaten gut pelagisch fangen lassen aber im (tiefen) Freiwasser stehen - gerne auf 10m+ mit den bekannten Folgen. In der Begründung des Verbotes wurden damals auch lange Drills von Hechten an zu leichtem Gerät im warmen, sauerstoffarmen Wasser genannt. Der Punkt kommt beim Schleppfischen zumindest seltener vor.
Ich befürworte nicht die deutsche Verbotspolitik, glaube aber an positive Auswirkungen für das Gewässer/den Bestand. Warum?
- das Gewässer wird für viele Guides & Gastangler deutlich unattraktiver --> Angeldruck nimmt ab
- es wird deutlich schwerer für Bootsangler zum Fisch zu kommen ohne Anhaltspunkt über Futterfisch, Sprungschicht, Tiefe der Freiwasserfische
- Schleppfischen ist nur für einen Bruchteil der Rauffischangler/Bootsangler attraktiv
Hier der Bericht im Blinker aus 2024:
In den Ruhrtalsperren ist in den Sommermonaten (Juli bis Ende September) der Einsatz eines Echolotes beim Angeln verboten.
www.blinker.de