Der Shore Jigging/Spinning Plausch

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ValeriiG

Bibi Barschberg
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Moin zusammen,
erst einmal viele Grüße an alle Salzwasser-Verrückten!
Dieses Forum habe ich eher zufällig entdeckt, obwohl ich schon seit etwa drei Jahren dem Shore Jigging verfallen bin. In dieser Zeit war ich bereits in Griechenland, Kroatien, auf Mallorca, Sizilien, Sardinien, an der französischen Mittelmeerküste rund um Nizza und in einigen weiteren Regionen Italiens unterwegs.
Beruflich arbeite ich bei Lufthansa im technischen Bereich. Dadurch habe ich die Möglichkeit, sogenannte Standby-Tickets zu nutzen und gelegentlich einen Mitreisenden mitzunehmen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man immer fliegen kann – man fliegt nur mit, wenn Plätze frei sind. Deshalb reise ich meistens außerhalb der Hauptsaison.
Schade ist nur, dass Lufthansa nicht direkt nach Lanzarote fliegt. Sonst wäre das für mich perfekt. Aktuell fliege ich meistens über Madrid und von dort günstig weiter mit Ryanair auf die Kanaren. Nach Sardinien oder Sizilien komme ich dagegen oft sehr günstig.
Da Unterkunft und Mietwagen vor Ort meistens die größten Kostenfaktoren sind, suche ich Kontakte zu Anglern, die regelmäßig auf Inseln wie Lanzarote, Teneriffa, Sardinien, Sizilien, Griechenland oder den Azoren unterwegs sind und vielleicht Tipps zu günstigen Unterkünften, Mietwagen oder lokalen Kontakten haben.
Im Gegenzug teile ich natürlich gerne meine Erfahrungen und Spots, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe. Vielleicht ergibt sich auch mal eine gemeinsame Tour. Ein Flug nach Sardinien kostet mich beispielsweise oft nur rund 100 Euro – da lohnt es sich umso mehr, wenn man sich vor Ort Unterkunft und Auto teilen kann.
Ich freue mich auf den Austausch und wünsche allen immer straffe Schnüre!
Viele Grüße
Valerii aus Wiesbaden

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Saso

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Schade ist nur, dass Lufthansa nicht direkt nach Lanzarote fliegt. Sonst wäre das für mich perfekt. Aktuell fliege ich meistens über Madrid und von dort günstig weiter mit Ryanair auf die Kanaren. Nach Sardinien oder Sizilien komme ich dagegen oft sehr günstig.
Da Unterkunft und Mietwagen vor Ort meistens die größten Kostenfaktoren sind, suche ich Kontakte zu Anglern, die regelmäßig auf Inseln wie Lanzarote, Teneriffa, Sardinien, Sizilien, Griechenland oder den Azoren unterwegs sind und vielleicht Tipps zu günstigen Unterkünften, Mietwagen oder lokalen Kontakten haben.
Im Gegenzug teile ich natürlich gerne meine Erfahrungen und Spots, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe. Vielleicht ergibt sich auch mal eine gemeinsame Tour. Ein Flug nach Sardinien kostet mich beispielsweise oft nur rund 100 Euro – da lohnt es sich umso mehr, wenn man sich vor Ort Unterkunft und Auto teilen kann.
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Valerii aus Wiesbaden

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Hallo Valerii,

Grüße zurück aus Mainz! Wirklich sehr schöne Bilder!

Ich erlaube mir, ein paar Gedanken zu deinem Bericht zu teilen. Aus irgendeinem Grund scheint es oft schwierig zu sein, einen Mitangler zu finden. Als ich diesem Forum beigetreten bin, hatte ich ähnliche Vorstellungen wie du: Eine Gruppe mit mehreren hundert Anglern – da müsste man doch eigentlich immer jemanden finden, der Lust hat, gemeinsam angeln zu gehen, die Kosten zu teilen, Erfahrungen auszutauschen oder zusammen über die Felsen zu klettern.

Ich habe allerdings das Gefühl – und ich hoffe wirklich, dass ich mich irre –, dass in der Angelwelt eher die Individualität die Regel ist. Warum das so ist, kann ich nicht genau sagen. Ich kann dabei natürlich nur für mich selbst sprechen: Ich würde meine Spots gerne teilen, Erfahrungen austauschen und mir mit jemandem die Kosten für einen Mietwagen teilen. Oft habe ich sogar Anglern etwas aus meiner Tackle-Box gegeben, wenn ich gesehen habe, dass sie mit ungeeigneten Ködern unterwegs waren.

Das soll keinesfalls Kritik an anderen Anglern sein – es ist einfach eine Beobachtung, die ich gemacht habe. Ich frage mich nur, ob meine Vermutung vielleicht zutrifft.

Bitte lass dich davon nicht entmutigen. Auch wenn du allein unterwegs bist, sieht man auf deinen Bildern deutlich, dass du ein erfahrener und erfolgreicher Angler bist. Ich wünsche dir weiterhin viele schöne Erlebnisse und tolle Fänge!

Viele Grüße
Eyas
 

Snakesfreak

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Das wird im großen und Ganzen sicher stimmen, aber ich habe hier schon so viele Leute kennen gelernt aus denen echte Freunde wurden…
Auch quer durchs Land, nicht nur regional.
Gutes Beispiel ist zum Beispiel @Ulfisch und @b2Z uns trennen gut 500km, aber schreiben fast wöchentlich, und versuchen zusammen 1x im Jahr zum Angeln zu fliegen.
Ebenso @just_duke, wir fliegen jetzt zusammen dieses Jahr nach Sri Lanka…
Mit @captn-ahab und @PM500X war ich mit einer Mega coolen Truppe an der Ostsee.
Könnte jetzt noch zig Leute aufzählen, die ich hier kennengelernt habe und echte Freundschaften geworden sind… @The_Pike
 

Lumpi99

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Hey Miteinander,

10 Tage Sizilien mit der besseren Hälfte sind nun um und ich nutze das norddeutsche Regenwetter um ein, mal sehen wie kurzes,
Fazit eines Einsteigers im Salzwasserbereich zum Urlaub abzugeben.

Nachdem wir abends in Catania gelandet sind, war am ersten Tag weder die Motivation noch die Zeit vorhanden, um sich mit den Spots vor Ort vertraut zu machen.
Das wurde dann am nächsten Tag im Zuge der Umgebungserkundung nachgeholt.
Schnell wurde klar, dass vor Ort wieder erstmal alles anders ist als man sich es auf Google Maps und Co. rausgeschaut hat.
Der eine Spot ist doch flacher als gedacht, der nächste liegt im Militärgebiet (mir war bis dato nicht bewusst wie viel Militär auf Sizilien stationiert ist), und ein wieder
anderer hatte zwar Futterfisch in Form von Meeräschen in Hülle und Fülle, was aber wohl einer mutmaßlichen Abwassereinführung ins Meer zu verdanken war,
und sich alleine aus dem Grund für mich anglerisch komplett erledigt hatte.
Doch natürlich fand man auch 1-2 potentiell interessante Spots, die in den darauffolgenden Tagen immer mal wieder, vorwiegend abends, beackert wurden.

Grundsätzlich habe ich es fast jeden Tag zumindest für 2 Stunden ans Wasser geschafft und habe mich in diesem Urlaub tatsächlich dazu aufraffen können
an zwei Tagen noch vor Sonnenaufgang am Wasser zu stehen. So oft habe ich das noch nie geschafft! :p

Als Tackle war folgendes im Einsatz:
- DAM Effzett Evidence Travel Spin 2,10 m 10-25 g -> Sollte jemand zufällig noch dieses Modell übrig haben, gerne melden. Später dazu mehr.
- Shimano Stradic 2500

- DAIWA Procyon Travel 2,70 m 30-70 g
- DAIWA BG 3000 mit 0,18er J-Braid

Zum Angeln an sich:
Ich muss zugeben, das hätte ich mir etwas einfacher vorgestellt.
Nachdem ich Kroatien mit der Light-Combo immer als recht ergiebig empfand (Brandbrassen, Schriftbarsche, WoBas, Bluefish, kleine Amberjacks usw.) und vergangenes Jahr auf Teneriffa gezielt zumindest 2 Barrakudas überlisten konnte, konnte ich derartiges in Sizilien leider überhaupt nicht feststellen.
Zugegebenermaßen habe ich mich auch eher aufs Jiggen mit der DAIWA-Combo konzentriert - Wollte mal 'nen richtigen Salzwasser-Räuber fangen. :)
Dennoch habe ich insbesondere, wenn es mal um die Mittags- oder Nachmittagszeit losging, einige Würfe mit der Light-Combo und dem Duo Spearhead Ryuki 50S gemacht,
der in der Adria eigentlich immer für (Klein-)Fisch gut war. Hier konnte ich nicht einen einzigen Schriftbarsch, die in Kroatien gefühlt hinter jedem zweiten Stein lauern, zum Landgang überreden.
Auch hat sich offensichtlich kein Barrakuda in der Dämmerung für meine DUO Tide Minnows 140 + 170 Flyer interessiert.

Naja, ich wollte mich ja sowieso mehr mit dem Thema Jiggen beschäftigen und da das Spinning nicht von Erfolg gekrönt war, fiel mir der Fokus darauf auch nicht allzu schwer.
Ich hatte Glück, dass es ganz in der Nähe unserer Ferienunterkunft einen recht gut zugänglichem Spot mit relativ tiefem Wasser (15-20 m) gab auf den ich mich konzentriert habe. Das wussten natürlich auch die Locals, daher war man selten allein.
So stand ich da, auf dem Felsen und habe die DAIWA Procyon mit 40g Ködern zum Jiggen missbraucht und geworfen, und geworfen, und abgerissen, und geknotet, und geworfen und geworfen... Und nichts tat sich. Außer meine J-Braid, die gleich 2 Mal meinte auf voller Wurfdistanz nach einem Hänger in Rutennähe zu reißen und ich somit
sicher um die 120 m Schnur in wenigen Tagen verloren habe (die ich dem Mittelmeer, in dem ohnehin schon echt viel Müll schwimmt, wenigstens entnehmen konnte).
Da die BG 3000 jetzt nur noch in homöopathischer Dosis mit Schnur befüllt war, musste der Angelhändler vor Ort mit einer 0,185er (PE 1,2) Trabucco Schnur aushelfen.
Selbst im Vergleich zur 0,18er J-Braid ein ganz schönes Tau, was wieder einmal bestätigt, dass man sich auf die Durchmesserangaben nicht verlassen sollte.
Die Trabucco war aber zumindest in den paar Tagen im Vergleich deutlich verlässlicher was Knotenfestigkeit und Anfälligkeit angeht. Daher wird die wohl erstmal drauf bleiben.

Ok, back to topic. :) Ich habe weiter gejiggt und hatte keinen Plan, ob ich das richtig mache. Bin ich zu schnell, zu langsam, zu monoton? Natürlich hat man einige Videos geschaut und sich informiert.
Wenn man jedoch tagelang, nicht mal den Hauch eines Anfassers versprüht, dafür jedoch den Schwund in der Tacklebox registriert, fängt man an sich Fragen zu stellen...
Wobei stimmt, gar nicht... Einen Eidechsenfisch gab's auf Jig. :rolleyes:

Also beschloss ich irgendwann gleich morgens loszuziehen. Sonnenaufgang ist um 05:40 Uhr. Der Wecker klingelte um 5:00 Uhr - Ich war schon vorher wach.
Ab ans Wasser, die Morgenröte sorgte für ein filmreifes Ambiete. Jetzt muss doch was gehen...!
Die 40g Jigs gen Horizont gefeuert, ca. 25 sec an offenem Bügel mit der Schnur in den Fingern absinken lassen und gejiggt was das Zeug hält.
So ging es für die ersten 2 Stunden des Tages weiter. Wieder ausgeworfen, absinken lassen, wirklich nur kurz vom Grund angelupft, an geschlossener Rolle zum Grund taumeln lassen. BISS!!!!!! Hat sich ein bisschen wie beim Zanderjiggen angefühlt, nur mit deutlich mehr Distanz zwischen Köder und Rute.
Die Procyon Travel Spin war gut krumm und ich verspürte eine ordentliche Gegenwehr in den ersten Momenten. Dann ließ sich der Fisch relativ gut gen Ufer bugsieren.
Er kam näher und näher. Fast am Ziel angekommen, konnte ich den Fisch immer noch nicht sehen, er machte nochmal gut Druck. Was ist das bloß??? Ist mir fast etwas peinlich zu sagen, aber ich hatte Mühe den Fisch vor den Füßen nach oben zu bekommen. Er schoss unter einen Felsvorsprung und ich dachte das war es jetzt als ich meine Schnur am Stein gesehen habe.
Druck rausgenommen und.... Glück gehabt, der Fisch schwamm in die andere Richtung und ich nutzte die Chance um ihn nach oben zu pumpen und auf die Felsen zu liften.
Da lag er nun. Mein erster Fisch beim Shorejigging!!! Ich war wirklich außer mir vor Freude über diesen Grouper, wenn man ihn in der Größe überhaupt schon so betiteln darf. :D
Wirklich ein bildhübsches Tier.


Grouper.jpg


Auch wenn mir bewusst ist, dass hier Fische in ganz anderer Größenordnung gepostet werden, glaubt ihr nicht wie sehr ich mich über diesen Fisch gefreut habe.
Es war wirklich eine Erlösung. Köder war übrigens ein Zetz Slow Blatt Cast Jig 40g.

Auch verstehe ich jetzt, weshalb es Shorejigging Ruten gibt. Ich empfand die Kampfkraft dieses kleinen Fisches als wirklich beachtlich.
Nicht dran zu denken, wäre er doppelt so groß und damit ja immer noch nicht kapital gewesen.
Mal sehen, ob ich zuschlage, wenn die Noeby Travel Jigge irgendwann mal wieder zum günstigen Kurs bei Ali verfügbar ist.

Ansonsten gab es als unerwünschten Beifang auf Tintenfisch-Fetzen noch eine Mittelmeer-Muräne von gut 1 m, die glücklicherweise ganz vorne gehakt
und dementsprechend schonend vom Haken gelöst werden konnte. Urige Viecher, aber am Haken brauche ich die nicht. :)

Am vorletzten Tag ging dann noch meine geschätze Effzett Evidence zu Bruch. Kleiner 20g Jig dran, durchgefeuert, Knoten am Snap geplatzt,
Rute aus der Hand gerutscht und das war es dann mit dem Spitzenteil.:mad:
Ist auf Nachfrage bei DAM Effzett / Purefishing natürlich nicht mehr erhältlich.
Wer eine Empfehlung für eine leichte Travel-Spinne mit guten PL-Verhältnis hat, so nehme ich gerne Vorschläge an.

Ein ganz dickes Danke geht übrigens an @Madiu raus, der mir sowohl vor als auch während meines Urlaubs sehr hilfreiche Infos zukamen ließ
und sicher seinen Teil dazu beigetragen hat. Das war wirklich nicht selbstverständlich, danke dafür!


So, das war es. Sicher nicht fisch- dafür aber lehrreich und mal sehen, wo der nächste Urlaub stattfindet.
Das Shorejiggen hat mich auf jeden Fall angefixt.

Ich muss jetzt erstmal wieder auf Zetti los... Ich brauche definitiv etwas Frequenz.:p

Sorry an alle, die bis hier gekommen sind und sich diesen Roman angetan haben.

Sunrise.jpg


TL Lumpi
 

Saso

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Liebe Angelkollegen,

in zwei Wochen fliege ich nach Korfu (Griechenland) und möchte dort gerne die ersten zwei bis drei Stunden nach Sonnenaufgang vom Ufer aus angeln.

Hat jemand von euch bereits auf Korfu geangelt und kann mir ein paar gute Spots empfehlen? Ich habe mir auf Google Maps bereits einige Stellen markiert, die auf den Satellitenbildern tiefes Wasser und eine gute Zugänglichkeit versprechen. Allerdings wissen wir ja alle: Vor Ort sieht die Realität oft ganz anders aus.

Über jeden Tipp zu interessanten Angelplätzen, erfolgversprechenden Küstenabschnitten oder allgemeinen Erfahrungen auf Korfu würde ich mich sehr freuen. Ein Mietwagen ist vorhanden, daher bin ich mobil und kann auch etwas weitere Strecken fahren.

Vielen Dank im Voraus und Petri Heil!
Eyas
 

Epipotamal

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Hallo zusammen,

Will euch vom letzten Trip berichten. War von Mitte Mai bis Anfang Juni auf Korsika. Die Insel war wie immer traumhaft, die Fischerei leider nicht. War in den drei Wochen insgesamt 7x los, jeweils für 2-3h effektives Fischen am Spot. Mit Hin- und Rückweg dann meist so 5h unterwegs gewesen. Länger und öfter ging nicht, da kein reiner Angelurlaub. Hab (fast) nur gejiggt und absolut nichts gefangen. War aber trotzdem unfassbar schön, in dem Ambiente ist schneidern auch etwas feiner als daheim. Mit Macchia-Duft in der Nase und Salz auf der Haut konnte ich auch ohne Fisch gut die Seele baumeln lassen... beim nächsten mal wieder! Anbei ein paar Impressionen:)

LG

IMG-20260517-WA0002.jpg20260520_104049.jpgIMG-20260623-WA0096.jpgIMG-20260623-WA0083.jpgIMG-20260623-WA0085.jpgIMG-20260623-WA0097.jpgIMG-20260527-WA0017.jpgIMG-20260527-WA0018.jpg
 

AssAssasin

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Sehr schöne Fotos und Spots.
Mitte bis Ende Mai ist leider nicht gerade Top-Zeit fürs Jiggen, von daher ist das Ergebnis nicht ungewöhnlich.
Hauptsache eine schöne Zeit gehabt:emoji_thumbsup:
 

Epipotamal

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Ja, das kann gut sein (und beruhigt ein wenig), aber Versuch macht klug. Dafür wars insgesamt richtig schön an der Küste. War bisher noch nie im Frühsommer am MM, schon toll zu sehen wie dann alles blüht und es überall summt und brummt
 

Lumpi99

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Nachdem ich Blut geleckt habe, könnte ich mir gut vorstellen für den jährlichen Urlaub nochmal eine Shorejigge anzuschaffen und denke, dass es auf die Noeby Beast Travel hinausläuft. Hier liest man oft von der MH Variante (80 g) in 2,90 m.
Ist das tatsächlich so der Sweet-Spot für den europäischen Raum? Meine Bedenken sind, dass die Rute dann mit einem 60g Jig schon gut ausgelastet wäre und ziehe ggf. die schwerere Variante in Betracht.
Aber wahrscheinlich ist das WG einer Shorejigge mehr für bare Münze zu nehmen als bei herkömmlichen Spinnruten, richtig?

Bei der Rolle habe ich die Noeby Infinite 5000 oder DAIWA BG 4000 im Blick, wobei letztere preislich noch etwas attraktiver wäre. Oder besser jeweils eine Nr. größer?

Als Schnur habe ich an eine PE 2.5 gedacht.

Wäre das vom Setup her passend oder besteht hier noch Verbesserungspotential?
 

AssAssasin

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Nachdem ich Blut geleckt habe, könnte ich mir gut vorstellen für den jährlichen Urlaub nochmal eine Shorejigge anzuschaffen und denke, dass es auf die Noeby Beast Travel hinausläuft. Hier liest man oft von der MH Variante (80 g) in 2,90 m.
Ist das tatsächlich so der Sweet-Spot für den europäischen Raum? Meine Bedenken sind, dass die Rute dann mit einem 60g Jig schon gut ausgelastet wäre und ziehe ggf. die schwerere Variante in Betracht.
Aber wahrscheinlich ist das WG einer Shorejigge mehr für bare Münze zu nehmen als bei herkömmlichen Spinnruten, richtig?

Bei der Rolle habe ich die Noeby Infinite 5000 oder DAIWA BG 4000 im Blick, wobei letztere preislich noch etwas attraktiver wäre. Oder besser jeweils eine Nr. größer?

Als Schnur habe ich an eine PE 2.5 gedacht.

Wäre das vom Setup her passend oder besteht hier noch Verbesserungspotential?
Ich kenne die Noeby nicht, hier sind ja einige zufrieden damit, mich persönlich würden die überaus simplen Ringe abschrecken im Salzwasser.
Wenn es dir wirklich ums klassiesche Jiggen geht sollte die Rute 100g Jigs gut packen, also werfen und auch stundenlang aggressiv jiggen können.
Unter 80g braucht man an vielen "klassischen" Spots, also 30m+ und Strömung/Brandung nicht angreifen.
Beim Fischen mit Gummi ist man etwas variabler, gerade auch bei flacherem Wasser würde ich nicht unbedingt zum Jiggen raten.
Und Jiggen macht auch nur Sinn wenn man Amberjacks und große Bonitos oder Tunnies vor Ort hat.
Bei Dentex und Grouper würde ich mittlerweile Gummiködern klar den Vorzug geben.
Bluefish, Mahi und Cuda eh am besten mit Wobbler, Stickbait oder Topwater.

Rolle: Saragosa oder alternativ Saragosa....
 

The Fishing Couple

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Die Schnur wäre mir zu dick für 60g und für das übliche SJ Angeln sind am Mittelmeer meist 80-120g angesagt, also entsprechende Rute, 8k Rolle und PE3-4.

Edit: Jens war schneller.
 

Epipotamal

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Kenne die Noeby auch nicht persönlich, aber sie soll ja der HR Skywalker recht ähnlich sein. Da hab ich das H-Modell bis 100gr. Das packt die Rute irgendwie, aber nicht mehr top. Das Optimum sehe ich eher bei 80-85gr. Drüber leidet die Animation bzw wird es noch ermüdender, als es ohnehin der Fall ist...
Im Analogie-Schluss würde ich daher vermuten, dass die Noeby real eher bei 65gr Schluss macht...
 

Seppel

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Bei der Noeby MH muss man aber zwischen der 2,90M und 2,70M Version unterscheiden. Letztere hat eine deutlich weichere Spitze und die 2,90 ist gefühlt straffer. Die fand ich, auch aufgrund der Länge, vom Ufer in Norwegen besser.Mein Vater der nen halben Kopp kleiner ist als ich, fand allerdings die 2,70M viel besser.

Mehr als 60 Gramm fand ich an der MH nicht mehr so prall.

Es gibt die Ruten mittlerweile aber auch als H mit bis zu 120g WG und XH bis 150 Gramm WG ( bei mir im Zulauf :D), beide in 2,90M Länge.
 

Lumpi99

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Danke für eure Antworten, ich dachte immer SJ wäre DIE Methode, wenn‘s um (fast alle) Räuber im angenehmer temperierten Salzwasser geht und von Gummiködern hatte ich immer den Eindruck, dass das bis auf wenige Ausnahmen, im Gegensatz zum Süßwasser, eher weniger funktioniert.
Als gut funktionierender Gummiköder ist mir bis dato nur der Black Minnow bekannt.
Ich bitte um Verzeihung für mein Unwissen in dem Bereich.

Vielleicht muss ich hier nochmal von vorne anfangen.
Primär reizt es mich im Urlaub, der in der Regel in der Mittelmeer-Region und den Kanaren stattfindet auch mal „größeren“ Räubern aka AJ, Bonito, Bluefish, Dentex und Co. nachzustellen. Ein Fisch von 60 cm wäre unter den gegebenen Umständen der Urlaubsangelei, für mich schon groß. Dazu wird das Ganze nicht öfter als 1, maximal 2 Mal im Jahr stattfinden.

In welche Richtung sollte man sich damit denn grundsätzlich orientieren?

Aktuell besteht das Reise-Setup aus einer Savage Gear SG4 3–18g mit Stradic 2500 und einer DAIWA Procyon Travel 2,70 m 30-70g mit einer BG 3000.
 

Epipotamal

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Hi @Lumpi99 !

In welche Richtung man sich orientieren soll, hängt von vielerlei Faktoren ab, und kann darum unter Umständen auch von Urlaub zu Urlaub verschieden sein.

Paar Anhaltspunkte:

1. Spots

Fürs richtige Jiggen brauchts es halbwegs tiefes Wasser. Sowohl in Wurfweite, als auch idealerweise kurz vorm Ufer. Dann hast du eine ausreichend hohe Wassersäule, was zum einen die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Zielarten auch mal in Reichweite vorbei kommen. Zum anderen glänzt hier das Jiggen erst so richtig, weil du dann recht flexibel die besagte Wassersäule abfischen kannst. Also auch mit mehreren Drops, etc. Tiefes Wasser bedeutet für mich so ab 20m. Bei nur 5m Tiefe bist du nach 5x anjiggen quasi wieder an der Oberfläche... deshalb glänzt im Flacheren dann in der Regel die Spinnrute.

2. Spotzugänglichkeit / Zeit

Das ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Punkte. Spots mit hoher wassertiefe gibt es zwar entlang der Küstenlinien der meisten Mittelmeer-Urlaubsdestinationen irgendwo. Diese sind aber nicht immer super Zugänglich (Steilküste, keine Wege, etc.). Die Spotsuche und der Weg dorthin ist unter Anderem auch das was den Reiz des SJ ausmacht, zumindest für mich. Aber es geht viel Zeit drauf, ist häufig nicht ganz ungefährlich und deswegen nicht immer leicht mit einem "normalen" Urlaub in Einklang zu bringen. Erst recht nicht, wenn man trotz längerer Anfahrt/Zustieg noch zu den Tagesrandzeiten tatsächlich den Köder im Wasser haben will. Bei einem reinem Angel-Urlaub sieht die Sache natürlich wieder anders aus.

3. Resümee

Für deine Orientierung solltest du dir daher folgende Fragen stellen:

- Wieviel Zeit werde ich mir im Urlaub fürs Angeln abzwacken können?

- Wie wird diese Angelzeit verteilt sein? Häufige, dafür kurze Sessions, oder weniger oft, dafür ganze Tage?

- Welche Spots kann ich in diesen Zeitslots von meiner Unterkunft aus realistisch erreichen? Wenns augenscheinlich attraktive SJ-Spots gibt, dann go for it. Sonst halt Spinnfischen, von Ultra-Leicht bis Mittelschwer. Das geht sogar zur richtigen (Tages-) Zeit auch am klassischen Urlaubsstrand recht gut. Gibt hier im Thread einige gute Tipps...

- Welche Angelziele möchte ich verfolgen? Wenn Frequenz erwünscht und auch regelmäßig was auf den Teller kommen soll, ist UL und Light-Tackle das Mittel der Wahl. Cuda geht mit Minnows häufig auch recht berechenbar. Wenn Frequenz keine Rolle spielt und man die Möglichkeit hat, kann man auch alle Hoffnung in den einen guten Fisch legen, und eben SJ oder Heavy Spinning betreiben. Heisst nicht das es hier keine Frequenz geben kann, ist aber nicht die Regel. Und Schneidern durchaus möglich, siehe meinen letzten Korsika-Bericht.

Zum Schluss noch ein wichtiger Aspekt: Sicherheit. Man sollte sich gut darüber im klaren Sein, was man körperlich kann und was nicht. Der Hin- und Rückweg zu den Spots ist nicht zu unterschätzen, gerade wenn Hitze, schweres Gepäck, steiles Gelände, teilweise Kraxelpartien und ggf. Schlaf- und Lichtmangel vom frühen Aufstehen dazu kommen. Auch das Jiggen selbst wird bei hohen Tiefen/Gewichten auf Dauer echt anstrengend. Ich bin z.B. eigentlich recht fit, aber nach 3h Jiggen ziemlich platt. Da ist dann wichtig, das für den Rückweg noch genug Energie und Konzentration übrig bleibt. Ein verknackster Knöchel (oder Schlimmeres), und der Urlaub ist hinüber. Noch blöder, wenn man allein unterwegs ist. Klingt alles sehr dramatisch, aber kann es wenns blöd läuft auch werden.

P.S. Max Docken hat jüngst ein neues Video für die Urlaubsangelei im MM rausgebracht. Umfassend und sehenswert, denke das beantwortet dir auch viele Fragen...

LG
 

AssAssasin

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Black Minnow ist schon eine sehr gute Wahl, gerade für Dentex und Grouper, ich bin ein Fan der Farben khaki und pink fluo fürs Mittelmeer.
Allgemein finde ich, dass man wesentlicher flexibler ist wenn man sich nicht aufs schwere Jigging festlegt sondern eher eine mittelschwere Spin-Combo wählt.
Also eine Rute die 40g Köder noch gut werfen und führen kann. Natürlich ein Modell mit starkem Rückgrat, da fallen die meisten Süßwasser-Ruten schon mal raus.
Mit der Rute in Kombination mit einer 4000er Rolle und PE 1.5 kann man eine große Bandbreite an Ködern werfen die verbürgt gut fangen, wie Savage Gear Cuda Jerk, Black Minnow 120 und 140 (je nach Kopf), Popper, Stickaits und Jigs bis 40g und auch Sonderfälle wie den Leppa Jig den man sowohl leiern als auch jiggen kann.
Damit kann man eigentlich alle Wasserschichten in Tiefen von 0-25m abfischen und so ziemlich alle Spezies befischen die interessant sind, große Dentex, Grouper und Amberjacks wird man damit verlieren, aber die sind erstens rar gesät, und zweitens kann man am Mittelmeer immer zu schwach fischen....wenn z.B. ein Bluefin beißt.
Dann würde ich mich zu Beginn auf die Angelei auf Barracudas festlegen, die sind einfach zu fangen, nicht besonders wählerisch, an fast allen Spots vor der Morgendämmerung zu fangen und schmecken auch. Das schafft Vertrauen in Tackle und Spots, und das braucht man wenn man die anderen, deutlich schwieriger zu fangenden Arten befischen möchte, die auch im Drill härter und unberechenbarer kämpfen.
Hat man das Mittelmeer einmal zumindest grundlegend verstanden, kann man immer noch Tag um Tag die schwere Jigge schwingen um nach Tagen entweder völlig frustriert einzupacken oder den Fisch des Lebens zu fangen....oder zu verlieren.
Viele Fische sind nur saisonal vor Ort, das sollte man auch immer bedenken, im griechischen Mittelmeer kann man die Hauptsaison ungefähr so einschränken (vom Ufer)
Dentex Juni-November
Mahi Mitte September-November
Wolfsbarsch Oktober-Mai
Little Tunnie Mitte September-Februar
Atlantischer Bonito Mai-Juni und September-Januar
Grouper und Barracuda ganzjährig
Bluefish kann ich mich nicht festlegen, sind auch nur regional häufig.

Was mir sehr viel Spaß macht ist die Fischerei auf Brandbrasse und Geißbrasse mit kleinen Wobblern um die 5cm, das geht den ganzen Sommer gut, vor allem auch vormittags bis 12Uhr.
 

Bushwacker

Belly Burner
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Ist das tatsächlich so der Sweet-Spot für den europäischen Raum? Meine Bedenken sind, dass die Rute dann mit einem 60g Jig schon gut ausgelastet wäre und ziehe ggf. die schwerere Variante in Betracht.
Aber wahrscheinlich ist das WG einer Shorejigge mehr für bare Münze zu nehmen als bei herkömmlichen Spinnruten, richtig?

Bei der Rolle habe ich die Noeby Infinite 5000 oder DAIWA BG 4000 im Blick, wobei letztere preislich noch etwas attraktiver wäre. Oder besser jeweils eine Nr. größer?

Als Schnur habe ich an eine PE 2.5 gedacht.

Wäre das vom Setup her passend oder besteht hier noch Verbesserungspotential?
Ich bin kein SJ-Profi, aber war schon ein paar mal am Mittelmeer unterwegs.

Die Noeby Beast Travel 2,90 MH finde ich für den Preis sehr gut. 80 gr. Jigs ziehe ich voll durch und 100 gr mit einem angepassten Wurf. Ich fische damit auch mal einen Stickbait oder Popper was viele vllt. nur mit einer extra Rute machen würden, aber das ist in einem Päarchen Urlaub nicht immer möglich.
Ich muss dazu sagen, dass ich noch keine hochpreisigen SJ-Ruten gefischt habe und auch noch keine spezifischen Ruten für die jeweiligen Köder.

Für den Einstieg sehe ich die Rute als ausreichend an und man möchte als Angler normalerweise immer besseres Gerät, wenn einem die Angelart catched. ;)
 

The Fishing Couple

Bigfish-Magnet
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Ich bin kein SJ-Profi, aber war schon ein paar mal am Mittelmeer unterwegs.

Die Noeby Beast Travel 2,90 MH finde ich für den Preis sehr gut. 80 gr. Jigs ziehe ich voll durch und 100 gr mit einem angepassten Wurf. Ich fische damit auch mal einen Stickbait oder Popper was viele vllt. nur mit einer extra Rute machen würden, aber das ist in einem Päarchen Urlaub nicht immer möglich.
Ich muss dazu sagen, dass ich noch keine hochpreisigen SJ-Ruten gefischt habe und auch noch keine spezifischen Ruten für die jeweiligen Köder.

Für den Einstieg sehe ich die Rute als ausreichend an und man möchte als Angler normalerweise immer besseres Gerät, wenn einem die Angelart catched. ;)

Werfen ist nicht das Problem, sondern die Animation. Da 100g schon mit der H nicht zufriedenstellend animiert werden, halte ich es für fragwürdig das mit der MH machen zu wollen.
 

Walstipper

Bigfish-Magnet
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Black Minnow ist schon eine sehr gute Wahl, gerade für Dentex und Grouper, ich bin ein Fan der Farben khaki und pink fluo fürs Mittelmeer........
......Black Minnow 120 und 140 (je nach Kopf)
Was man so mit bekommt scheint er bisher eher komplett alternativlos zu sein? Sprich ein passender Fischkopf-Jig an anderen weichen Gummis (Easy Shiner etc.) bringt nicht das gleiche Ergebnis.
Wenn wir schon beim Thema Gummiköder sind: Fischt ihr den BM auch in 7 oder 9cm? Oder geht beim kleineren Körper die Bewegung & somit die Fängigkeit flöten?
 

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