Ich antworte auch mal drauf:
Das stimmt natürlich, da sind ganz viele Faktoren mit verantwortlich. Aber die Verschlechterung der Lebensraumqualität in Folge der menschlichen Eingriffe (Begradigung, Querbauwerke, etc) ist im Grunde der Hauptfaktor. Um das zumindest stellenweise verbessern zu können, kommt man um entsprechende Erdarbeiten nicht herum. Da gilt tatsächlich auch im Allgemeinen die Regel "Je größer desto besser". Das bedeutet, wenn bei deinem Gewässer die Erdarbeiten derart ins Auge stechen würde ich das dahingehend interpretieren, dass da zumindest mal hinreichend umfangreiche Geländemodellierungen (z.B. Rückbau Ufersicherung, Uferabflachung, Aufweitung, etc) durchgeführt wurden, die mal grundsätzlich eine erfolgreiche Maßnahme vermuten lassen.
Während der Bauphase sieht das freilich heftig aus und erinnert mehr an eine Mond- oder Wüstenlandschaft, aber die Natur erholt sich davon dann recht schnell und profitiert insgesamt von solch umfangreichen Maßnahmen.
Lg