Der "Hey, ich geh auch mal auf...Angeln" Thread

  • Hi Gast, Du bist neu hier. Um das Forum übersichtlich zu halten, bitten wir Dich, erst die Forensuche (Lupe oben rechts) zu bemühen, bevor Du ein neues Thema eröffnest. Vieles wird hier schon diskutiert. Vielen Dank fürs Verständnis und viel Spaß hier!

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Heute morgen war ich mal wieder am Rhein feedern, diesmal aber eher mit dem Ziel einen Karpfen zu fangen. Dabei setzte ich am kleine Pop ups bzw. Wafter und versuche so dicht wie es geht am Kraut zu angeln. Gefüttert habe ich lediglich per Futterkorb oder je nach Distanz mit 1-2 Futterballen. Das hört sich zwar nach wenig an aber dabei ist es nicht das Ziel den Fisch zu sich zu locken sondern einen Fisch der eh schon vor Ort ist auf seinen Hakenköder aufmerksam zu machen. Diese Taktik hat mir schon echt einige große Karpfen gebracht. Heute war dem nicht so den es sind bei uns unmengen an kleinen Karpfen untwerwegs in einem Ausmaß wie ich es noch nie gesehen habe. Wirklich hunderte Finger bis Handlange Karpfen vor und im Kraut. So blieb es erstmal bei 4 kleinen Karpfen da größere garnicht die Chance hatten meinen Köder zu finden.20260919_080817.jpg
Die Realisation das das die einzige Fischgröße ist die hier zu erwarten war kam schnell und so wechselte ich auf meine typische Barbentaktik. Typisch für einen "Schönwetterfisch" wie die Barbe kamen die ersten Bisse um 9. Meiner Erfahrung nach ist der Stand der Sonne ein sehr wichtiger Faktor beim Barbenangeln. Gefangen habe ich insgesamt 4, 2 ganz kleine und zwei in dieser Größe.
20260919_094504.jpg
Da mir ein großer Rheinkarpfen dieses Jahr noch fehlt geht es nächstes Wochenende wieder los, am Abend auf Karpfen mit einer anderen Futtertaktik und am frühen morgen dann auf Wels. Ich hoffe es sieht dann auch so traumhaft aus wie heute morgen
20260919_070302.jpg
 

dgspec

Barsch Vader
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@Ben_12_34_56 : in welchem Rheinabschnitt fischst du den das bei dir Karpfenbrut durchkam :eek:?
glaube eher, dass aufgrund des wenigen Wassers Zuchteiche trocken gefallen sind und die Fische daher stammen.....

Hochkommende natürliche Karpfenbrut ist im Rhein eher selten und wenn kaum in Mengen in oa gezeigten und von mir geschätzten K2 -K3? Größe.
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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glaube eher, dass aufgrund des wenigen Wassers Zuchteiche trocken gefallen sind und die Fische daher stammen.....

Hochkommende natürliche Karpfenbrut ist im Rhein eher selten und wenn kaum in Mengen in oa gezeigten und von mir geschätzten K2 -K3? Größe.
Die gezeigte größe ist K2/K3, die Brut war allerdings größtenteils K1. Durch den massiven unterschied im Drill zwischen Karpfen aus Seen bzw Teichen und Karpfen die ihr ganzen Leben lang im Rhein verbracht haben kann ich dir garantieren das diese Karpfen von Rheinkarpfen abstammen. Spiegelkarpfen sind äußerst selten mal mit dabei was auch für eine natürliche Brut spricht
 

Ronnie

Barsch Vader
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Ich möchte meine genauen Abschnitte nicht nennen. Ich bin am Hochrhein unterwegs, dort sind Karpfen nicht selten
Hochrhein (also zwischen Bodensee und Basel) reicht mir vollkommen :emoji_thumbsup:.
Ich fisch ja am Oberrhein, wir haben zwar angehängte (flache) Altarme aber trotzdem kaum Karpfen im Rhein. Der strömt hier auch kräftig und ist sehr klar.
Hab aber mitbekommen, dass zwei Kids mit denen ich gelegentlich angeln gehe am Neckar n Haufen kleine Carps hatten, die wurden dort aber, soweit ich weiss, besetzt. Das in deinem (noch kälteren) Abschnitt tatsächlich natürliche Brut hochkommt halte ich für ziemlich unwahrscheinlich....:emoji_shrug:.
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Hochrhein (also zwischen Bodensee und Basel) reicht mir vollkommen :emoji_thumbsup:.
Ich fisch ja am Oberrhein, wir haben zwar angehängte (flache) Altarme aber trotzdem kaum Karpfen im Rhein. Der strömt hier auch kräftig und ist sehr klar.
Hab aber mitbekommen, dass zwei Kids mit denen ich gelegentlich angeln gehe am Neckar n Haufen kleine Carps hatten, die wurden dort aber, soweit ich weiss, besetzt. Das in deinem (noch kälteren) Abschnitt tatsächlich natürliche Brut hochkommt halte ich für ziemlich unwahrscheinlich....:emoji_shrug:.
Bei uns wurde seit Jahrzenten nicht mehr besetzt. Wir haben viele langsam Strömende Abschnitte mit viel Kraut, Schilf und Nahrung was ideal für Karpfen ist. Kälter ist auch relativ, wir hatten jetzt monatelang über 20 grad Wassertemperatur. In einem besonders Flachen Abschnitt kann man die Karpfen sehr gut beim laichen beobachten
 

dgspec

Barsch Vader
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hier im Rhein-Main Gebiet kann man fast jedes Jahr Karpfen mit Laichaktivitäten in Stillwasser und Flüssen beobachten.

Ablaichen bedeutet aber noch lange nicht, dass die Brut auch hochkommt.
Meist tut sie das eben nicht, aufgrund nicht lang genügend andauernde entsprechende Temperaturen und gleichzeitigem Vorhandensein adäquater Kleinorganismen als präferierte Nahrung.

Als das AKW Biblis noch am Netz war und gekühlt werden musste, gab ist im Warmwasserablauf gelegentlich! passende Bedingungen zum Aufwuchs von Karpfenbrut. Allerdings auch nicht regelmäßig.
Ich glaube daher absolut nicht, dass es sich bei dem im Beitrag gezeigten Karpfen um Wild Brut aus dem Rhein handelt.
In Baggerseen mit direkter Rheinverbindung, Altrheinen, etc mag es ja vielleicht gelegentlich zum Schlupf kommen, die Brütlinge überleben aber im Strom schon durch Strömung,Steinschüttungen und Schiffsverkehr zu 99,9.% nicht.

In einem ! kleinerem, flachen Baggersee in meinem Umfeld gab in den letzten 25 Jahren vielleicht 2,3 mal erfolgreichen Schlupf, der aber wegen nicht passenden,anhaltenden Temperaturen und dem zeitgleichen Vorhandensein entsprechender Nahrung nicht durchkam.
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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hier im Rhein-Main Gebiet kann man fast jedes Jahr Karpfen mit Laichaktivitäten in Stillwasser und Flüssen beobachten.

Ablaichen bedeutet aber noch lange nicht, dass die Brut auch hochkommt.
Meist tut sie das eben nicht, aufgrund nicht lang genügend andauernde entsprechende Temperaturen und gleichzeitigem Vorhandensein adäquater Kleinorganismen als präferierte Nahrung.

Als das AKW Biblis noch am Netz war und gekühlt werden musste, gab ist im Warmwasserablauf gelegentlich! passende Bedingungen zum Aufwuchs von Karpfenbrut. Allerdings auch nicht regelmäßig.
Ich glaube daher absolut nicht, dass es sich bei dem im Beitrag gezeigten Karpfen um Wild Brut aus dem Rhein handelt.
In Baggerseen mit direkter Rheinverbindung, Altrheinen, etc mag es ja vielleicht gelegentlich zum Schlupf kommen, die Brütlinge überleben aber im Strom schon durch Strömung,Steinschüttungen und Schiffsverkehr zu 99,9.% nicht.

In einem ! kleinerem, flachen Baggersee in meinem Umfeld gab in den letzten 25 Jahren vielleicht 2,3 mal erfolgreichen Schlupf, der aber wegen nicht passenden,anhaltenden Temperaturen und dem zeitgleichen Vorhandensein entsprechender Nahrung nicht durchkam.
Du kannst den Hochrhein aber nicht mit anderen Rheinabschnitten vergleichen. Wir haben die höchste Kraftwerkdichte, es gibt also keinen Schiffsverkehr, an den Ufern gibts es auch kaum Steinpackungen zu 90% ist der Gewässergrund Schlamm oder Sand. Besagter Sand ist voll mit Zuckmückenlarven und anderen kleinst Insekten. Wir haben riesige Umgehungsgewässer mit geeigneten Laichplätzen. Und nochmal es hat seit den Jahrzehnten keinen Besatz mehr gegeben. Das liegt daran das wir bis im Jahr 2017 Fischzählungen durchgeführt haben bevor das Projekt von den Schweizer übernommen wurde. Eines war bei den DNA Proben die wir von Hechten (ich weiß andere Fischart das lässt sich nicht ganz 1 zu 1 auf Karpfen übertragen) genommen haben : kein einziger Hecht den wir je dabei hatten war ein besetzter Hecht sondern alle hatten die Gene unserer Rheinhechte. Bei allem Respekt der Hochrhein funktioniert völlig anders wie Rheinabschnitte mit Buhnen, unser Karpfenbestand ist riesig, die einzigen Gewässer mit Verbindung zum Rhein bei uns sind Forellenbäche und es findet kein Besatz statt. Du kannst mir doch nicht erzählen das der gesamte Karpfenbestand davo kommt das ein paar Leute illegalerweise ihre Karpfen im Rhein los werden
 

dgspec

Barsch Vader
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Du kannst den Hochrhein aber nicht mit anderen Rheinabschnitten vergleichen. Wir haben die höchste Kraftwerkdichte, es gibt also keinen Schiffsverkehr, an den Ufern gibts es auch kaum Steinpackungen zu 90% ist der Gewässergrund Schlamm oder Sand. Besagter Sand ist voll mit Zuckmückenlarven und anderen kleinst Insekten. Wir haben riesige Umgehungsgewässer mit geeigneten Laichplätzen. Und nochmal es hat seit den Jahrzehnten keinen Besatz mehr gegeben. Das liegt daran das wir bis im Jahr 2017 Fischzählungen durchgeführt haben bevor das Projekt von den Schweizer übernommen wurde. Eines war bei den DNA Proben die wir von Hechten (ich weiß andere Fischart das lässt sich nicht ganz 1 zu 1 auf Karpfen übertragen) genommen haben : kein einziger Hecht den wir je dabei hatten war ein besetzter Hecht sondern alle hatten die Gene unserer Rheinhechte. Bei allem Respekt der Hochrhein funktioniert völlig anders wie Rheinabschnitte mit Buhnen, unser Karpfenbestand ist riesig, die einzigen Gewässer mit Verbindung zum Rhein bei uns sind Forellenbäche und es findet kein Besatz statt. Du kannst mir doch nicht erzählen das der gesamte Karpfenbestand davo kommt das ein paar Leute illegalerweise ihre Karpfen im Rhein los werden
Moin Ben, erzählen will ich dir gar nichts, btw wo habe ich was von illegalem Besatz gesagt?

Egal... ich will dir deine Meinung auch nicht widerlegen, ich habe halt 'ne andere.

Allerdings gab es wohl aber auch diesbezüglich regelmässige Besatzmassnahmen durch den ASV Rheinfelden und den Sportfischerverein
Waldshut.

Jedenfalls hast du wohl ein tolles, anscheinend weitesgehend naturbelassenes Gewässer in deiner Nähe, Glückwunsch!

Freut mich für dich.
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Moin Ben, erzählen will ich dir gar nichts, btw wo habe ich was von illegalem Besatz gesagt?

Egal... ich will dir deine Meinung auch nicht widerlegen, ich habe halt 'ne andere.

Allerdings gab es wohl aber auch diesbezüglich regelmässige Besatzmassnahmen durch den ASV Rheinfelden und den Sportfischerverein
Waldshut.

Jedenfalls hast du wohl ein tolles, anscheinend weitesgehend naturbelassenes Gewässer in deiner Nähe, Glückwunsch!

Freut mich für dich.
Die Besatzung durch ASV Rheinfelden ist meines Wissens nach aber Forellenbesatz für die Wiese da der Verein ein Abschnitt der Wiese als Vereinsgewässer verpachtet. Von illegalem Besatz hast du nichts gesagt, da beziehe ich mich darauf das du sagtest das du eher glaubst die Karpfen stammen aus ausgetrockneten Zuchtteichen. Genau kann man natürlich nicht sagen ob die Karpfen von Natur aus drin sine oder nicht, ich persönlich kann es mir zumindest nicht vorstellen das sich im Rhein der Karpfenbestand so gut hält wenn es die Karpfen nicht von selbst schaffen würden sich fortzupflanzen bzw. wenn es für die Brut nicht möglich wäre durch zu kommen
 

Ben Lkm

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gestern war ich mal wieder am heimischen Vereinssee. Im Verein in NL war Wettkampf, dann macht es nicht so ganz viel Sinn, privat hinzufahren.
hab mit 2 Methodfeeder Ruten geangelt, eine mit Meaty Mussel Futter, eine mit 2mm Pellets. Köder war in beiden Fällen ein 8mm Wafter

war ganz spaßig, 4 Stunden gesessen so von 16:00-20:00, 12 Fische gelandet, das meiste waren Karpfen um die 2-3KG, 2 oder 3 gingen eher Richtung 5 KG, dazu gabs nen fetten Brassen und nen 70er Stör.
Leider war gegen Ende mein Handy alle, so dass ich nicht alle Fische fotografieren konnte, ein besonders hübscher Zeiler wäre es echt wert gewesen...
 

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Angelfuchs

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Ich war gestern 8h an der Regnitz Ansitzen, an einer Stelle, die sonst immer ein bis zwei gute Barben auf Pellets und Boilies gebracht hat, aber diesmal gar nichts....mit und ohne Futterkörbchen, mit Vorfächern aus dünnem Geflecht oder FC, mit kürzerem und längerem Haar, nichts hat geholfen.

Ich war sowohl verwundert als auch enttäuscht.....es war gestern Morgen sehr kalt, das Wasser kühlt halt bei dem geringen Wasserstand halt etwas schneller ab, habe ich mir so gedacht.
Vielleicht war das der Grund für mein Schneidern, dagegen sprach, das das Wasser nur so gedampft hat.....IMG_20260923_070536.jpg
 

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Ich war gestern 8h an der Regnitz Ansitzen, an einer Stelle, die sonst immer ein bis zwei gute Barben auf Pellets und Boilies gebracht hat, aber diesmal gar nichts....mit und ohne Futterkörbchen, mit Vorfächern aus dünnem Geflecht oder FC, mit kürzerem und längerem Haar, nichts hat geholfen.

Ich war sowohl verwundert als auch enttäuscht.....es war gestern Morgen sehr kalt, das Wasser kühlt halt bei dem geringen Wasserstand halt etwas schneller ab, habe ich mir so gedacht.
Vielleicht war das der Grund für mein Schneidern, dagegen sprach, das das Wasser nur so gedampft hat.....Anhang anzeigen 366753
Schade, aber sieht traumhaft aus!
 

flax98

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Mein Schleiensee zündet dieses Jahr so gar nicht. Ich war zwischenzeitlich ziemlich gefrustet. In der 2. Jahreshälfte bin ich in einen 2. Verein eingetreten und habe jetzt einen Monat dort fischen dürfen. Ähnlich großer See, die Fische verhalten sich komplett anders. Schleien konnte ich noch nicht überlisten, dafür Karpfen und Brassen. Die beißen viel ungehemmter und auch die Tageszeit ist relativ egal.
Mein Method Tackle muss ich hier etwas gröber wählen, da die Drills sonst unnötig in die Länge gezogen werden.
Heute Vormittag gab es 2 Spiegler und 2 Schuppis von 87 cm und 88 cm
IMG_20260924_095807~2.jpgIMG_20260924_104849.jpg
 

Angelfuchs

Gummipapst
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Letzten Samstag bin ich mal mit Öffis zum Angeln gefahren, weil bestimmte Straßenteile, wo ich sonst mit dem Auto zum Fluß langfahre, im Moment länger voll gesperrt sind.
Nach 1,5 h war ich trotzdem am Angelplatz. Es war auf dem Weg dorthin voll neblig und recht kühl.

Ich brachte 8 mm Pellets mit Knoblauchgeschmack und selbstgemachte Boilies ans Haar, Zielfische sollten Karpfen, Döbel und Barben sein.
Lange Zeit tat sich nichts und ich erneuerte die Köder und das Futter in den Körbchen oft.
Gegen 12.30 kam dann ein Einschlag in die linke Rute und der Fisch ging voll in den Freilauf.
Wow, der Fisch war endkräftig und fightete brutal, dachte erst an nen fetten Karpfen...

Aber auch eine kapitale Barbe kam auch in Frage, was sich dann auch als richtig erwies. Als sie dann am Ufer sichtbar wurde, war sie doch größer, als ich erwartet habe, 80+?
Das könnte ich leider nicht mehr herausfinden, da das 0,33er FC Vorfach Kontakt mit einem UW-Holzpfahl der Uferbefestigung bekam und brach.

Ein bißchen zu weit weg für die Reichweite meines 3m Keschers, sonst hätte ich diesen schönen Fisch sicher eingenetzt. War natürlich sehr enttäuscht!
Weitere Bisse bekam ich bis 16.00 (nach 8 h Ansitz) nicht mehr, Ich packte langsam zusammen und machte mich auf den Heimweg mit Bus und Bahn.
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Angelfuchs

Gummipapst
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Wegen dem Vorfachbruch: Ich habe die Theorie, das es durch mechanische Beanspruchung (starke Dehnung) einen für mich nicht sichtbaren Schwachpunkt hatte, der bei einer erneuten Belastungswert an der schwächsten Stelle nachgab.

Eine Kette ist auch nur so stark wie ihr schwächstes Glied, bei einer Grundmontage ist es genauso.
Ich kann jedem anderen Fluß-Grundangler, egal ob jetzt gefeedert wird oder nicht, folgendes raten: Bei jedem neuem Angeln neu gebundene Vorfächer einzusetzen!
Genau das werde ich zukünftig auch beherzigen!

Zudem setze ich dünnes Geflecht-Vorfachmaterial ein, außerdem teste ich mal dünne, mit Nylon ummantelte Stahlvorfächer von etwa 8-10 kg Tragkraft ein, die sich als Haar an 6er und 8er Haken knoten bzw. binden lassen.

Wenn in 8h Ansitz nur ein kapitaler Fisch beißt, der höchstwahrscheinlich der persönliche Rekordfisch ist, dann will man den auch landen können!
Das geht aber nur, wenn man sich auf seine Schnüre zu 100% verlassen kann, egal, ob nun beim Ansitzen oder beim Spinnfischen......
 

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