Der Egi/Squid/Tintenfisch-Thread

  • Hi Gast, Du bist neu hier. Um das Forum übersichtlich zu halten, bitten wir Dich, erst die Forensuche (Lupe oben rechts) zu bemühen, bevor Du ein neues Thema eröffnest. Vieles wird hier schon diskutiert. Vielen Dank fürs Verständnis und viel Spaß hier!

DerekL

Echo-Orakel
Registriert
29. Oktober 2022
Beiträge
137
Punkte Reaktionen
1.548
Ort
2te sandbank
nun schon das zweite jahr gezielt versucht, kopffueßer (calamari) zu fangen vom kayak aber leider noch nicht die allumfaengliche methode gefunden.
i fange haeufig, aber die regelmaeßigkeit laeßt zu wuenschen uebrig.

was bisher am besten funktionierte:

- schleppen bei 1,0-1,5kn mit der squid variante des rapala countdown
- paternostermontage vertikal von zwei squid koedern animiert lediglich durch bootsbewegungen
- zupfen von 3.0 squid koedern (pink) ueber seegraswiesen zw. 10&30m

es sind (gerade bei der vertikalmethode) auch haeufig oktopusse dabei, welche aber gleich zurueckgehen.

i setze meist morgens zw. 0400-0500 ein, fange auch direkt von minute 1 mit dem schleppen an.
auf den countdown kamen tiere bei 2 wie auch bei 35m wassertiefe.
hoehere bissfrequenz im dunkeln.
die hegenenvariante hat ebenfalls erfolg in verschiedenen tiefen gebracht.

was mir bisher aber auffaellt: ganz selten konnte i an einer stelle mehrfachfaenge verbuchen.
das wuerde i gerne aendern.

da i die letzten jahre vermehrt auf dentex mit naturkoedern schleppe, sind calamari quasi pflichtbesetzung.

frage2: i haeltere momentan in einem (schwimmenden) drahtsetzkescher an der kayakaußenseite, gefaellt mir bei transitgeschwindigkeiten von groeßer 2kn nur semi, da 'ne menge wasserwiderstand.
ideas for improvement?
 

AssAssasin

BA Guru
Themenstarter
Registriert
7. November 2007
Beiträge
3.130
Punkte Reaktionen
7.969
Alter
48
Hi,
zwei Frage fallen mir ein, wo fischt du? Und warum schleppen?
Im Mittelmeer stehen die Calamari im Sommer tagsüber sehr tief und kommen erst in der Dämmerung in Bereiche von 20-30m über die Seegraswiesen. Da kann man dann auch auf einer Stelle mehrere fangen und das Paternoster macht Sinn, am besten liefen bei mir da kleine soft sutte-Jigs. Ab Oktober kommen sie abends sehr nah ans Ufer und ich habe einige in Bereichen von 0,5-1m gefangen, vom Ufer geworfen mit den leichten Squid Jigs von Savage Gear.
Oktopus hat man eigentlich nur wenn man tief führt. Ich fische nie bodennah, bisher habe ich im Mittelwasser oder oberen Drittel besser gefangen, ich habe aber auch kein Interesse an Sepia oder Oktopus.
Im Atlantik (z.B.) Bretagne führe ich auch immer im Freiwasser, dort jagen die nordischen Kalmare auch meist Fische und Garnelen interessieren die nicht wirklich als Beute.
Da darf man auch gerne schnell und zackig führen. und es kann auch schon im Hellen gut funktionieren wenn das Wasser steigt.
Was ich überhaupt nicht mehr benutze sind Egi-Köder mit Tauchschaufel wie die Rapala Countdowns, damit habe ich immer sehr schlecht gefangen.
 

DerekL

Echo-Orakel
Registriert
29. Oktober 2022
Beiträge
137
Punkte Reaktionen
1.548
Ort
2te sandbank
...Und warum schleppen?
leicht beantwortet. um vom kayakeinsetzplatz zum angelspot zu kommen, muss i je nach seegebiet sowieso immer eine gewisse distanz zuruecklegen.
im mittelmeer haengt bei mir quasi immer irgendwas hinten dran, ob wobbler/stickbait oder nun auch mal eine egi koeder.
tatsache klappte das bislang auch schon haeufiger so mit calamaris...

wie aber schon geschrieben, bin erst seit letztem jahr dabei.
da fuer mi kopffueßer keinen kulinarischen wert haben, hatte i diese noch nie aktiv beangelt.
da i aber meine dentexausbeute verbessern moechte, komme i an calamari nicht vorbei.

meine bisherigen versuche beschraenken sich auf sardinien, sowohl letztes als auch dieses jahr.

das hegenensystem hat auch schon erfolg bei tageslicht gebracht, allerdings bei 40+ m wassertiefe und grundnah.

das mit den seegraswiesen kann i bestaetigen, habe i ebenfalls beobachtet.

recht herzlichen dank fuer deine ausfuehrungen.
 

Oben