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spin-bait-bites

Barsch Simpson
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1. Zielfisch(e)?
Zander

2. Was für ein Gewässer befischst Du?
Fließgewässer


3. Wie lang soll die neue Rute sein?
Von ...320cm bis ...340cm.

4. Was für Köder möchtest Du damit fischen? Bitte möglichst genau angeben, mitsamt Länge & Gewicht.

Softbaits 12-14cm = 10-14g
Jighaken 7-12g

~20/30g wg

5. Was für ein Griffmaterial bevorzugst Du?
EVA / Duplon
Am liebsten ein hartes Material für die Köderkontrolle

6. Welche Rutenteilung möchtest Du?
Zweiteilig oder Mehrteilig / Reise-Rute

7. Besitzt du bereits eine ähnliche Rute? Wenn ja: was stört Dich daran? Welche Verbesserung erhoffst Du dir? Bitte möglichst genau beschreiben!
>>> Westin W3 2nd 7-30g 3,38m nicht schnell genug,
zu parabolisch,
schlechter Grundkontakt
schlechte Bissverwertung

8. Wie viel Geld kannst du für die geplante Rute / Combo ausgeben?
max 350 Euro insgesamt
Es kommt ausschließlich ein Neukauf in Frage.


9. Würdest Du die Rute ggf. auch aus dem Ausland importieren?
Grundsätzlich ja


10. Hast du schon mal in einem Angelladen ein paar Ruten in die Hand genommen?
Nein, aber Recherche betrieben siehe unten.


11. Hast Du bereits eine passende Rolle, welche Du damit kombinieren möchtest? Wenn ja, welche?
>>> Shimano Twinpower Fe5000 Stroft GTP R3

12. Ist eine besonders große Wurfweite wichtig?
Ja/ein

Moin ich bin auf der Suche nach einer wie oben beschrieben Zanderrute zum Spinnangeln. Gefischt werden Gummis 10-14cm an 7-12g.

Bisherige Recherche:

1 Shimano Lunamis (26 Lunamis)
3,35 m 8 – 42 g (M)

2Major Craft Flatrek 5G (FR5-10102M+)
3,30 m 7 – 48 g (M+)

3Shimano Dialuna (23 Dialuna)3,36 m
7 – 38 g (M)

4G-Craft Seven-Sense TR Moss
3,35 m 15 – 45 g (M)

5Apia Grandage Northern Lights
3,35 m 10 – 50 g (M)

6Daiwa Luvias Seabass
3,35 m 7 – 35 g (M)

7Daiwa Lateo (Lateo R / 110M)
3,35 m 10 – 50 g (M)

8Shimano Encounter ('24 Encounter)
3,35 m 7 – 38 g (M)

9Major Craft Tidrift 3G (TD3-1102MH)
3,35 m 15 – 50 g (MH)

10Shimano Moonshot (21 Moonshot)
3,35 m 8 – 42 g (M)


11 Major Craft Tidrift 1G (TD1-1062M)
3,20 m 10 – 45 g (M)

12 Major Craft Crostage (3rd Gen)
3,35 m 15 – 42 g (M)

14Shimano Bassterra A Power Game (neue xt?)
3,35 m 21 – 56 g (MH)

15WFT Lake 'N' River Zander
3,35 m 7 – 35 g (M)


16Daiwa Spitfire Seabass (1102MH)
3,35 m 14 – 56 g (MH)

Einsatzgebiete: Steinpackung Jiggen/Leiern

Zweifuß Rutenringe sind für mich cool aufgrund der Stabilität aber kein muss gibt es außer dem Gewicht Nachteile?

Teilt gerne

Erfahrungsberichte,
Preis/ Leistungseinschätzung
oder Alternativvorschläge zu Ruten.

Freue mich auch auf alles weitere zum Thema.

LG Spinbait_bites
 

gloin

Master-Caster
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Also ich glaube die erste Frage, die sich den allermeisten hier stellt, ist, welche Vorteile Du Dir von einer längeren Rute erhoffst. Ich würde schätzen, 90% der User hier fischen am Zanderfluss Ruten von 2,40 bis 2,70m

Ein weiterer Nachteil neben dem reinen Mehrgewicht ist auf jeden Fall die Balance, sprich eine höhere Kopflastigkeit. Nachteilig zum einen für die Ergonomie und zum anderen für die Köderanimation beim Anjiggen.

Das mal so als erster Input.
 

tölkie

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Hätte jetzt darauf getippt, dass du ne Stellfischrute suchst bei der Länge. Ich befürchte, dass Ruten in der Länge
a. extrem Kopflastig sind.
b. einfach zu schwabbelig sind, besonders in der Kombination mit diesem WG .
Nur aus meiner Erfahrung, ich fische zum Zanderangeln nur Blanks mit einem High Modulus Carbon, welches eine hohe Steifigkeit garantiert, aber auch eine schnelle Rückstellung. Trotz des hochwertigen Materials hast du schon spürbare Unterschiede zwischen 8,6f und 10f. Ich würde persönlich keine 10f Rute zum Jiggen wählen, vl. beim Meerforellenfischen mit Blinker, aber da bin ich auch bei 9,6f geblieben.
c. ich glaube, dass einfach Rückmeldung auf diese Länge von über 3m verloren geht.

P.S. Bitte nicht böse sein, wegen meiner Bemerkung. Irgendwie passt für mich eine 5000er Rolle nicht ideal zu einer realen 30-40gr Rute. Ich bin Fan von leichtem Tackle.

LGB
 

Mohrchen

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Ich denke mal, keiner von uns angelt mit so einer langen Rute auf Zander mit Kunstködern - vielleicht auf Meerforelle. Deshalb meine ich nicht, dass einer von uns hier weiterhelfen kann.
 

The Fishing Couple

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so wie es sich liest ist es eigentlich das typische Hoek van Holland Black Minnow Set Up der Locals.
Daher wäre vielleicht die HTO N70 Labrax Special auch noch interessant.
Ein Local hat dort auch eine Serie mit Sportex, müsste ebenfalls passen von den Parametern, ist aber recht schwer wie ich hörte.
 

spin-bait-bites

Barsch Simpson
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Also ich glaube die erste Frage, die sich den allermeisten hier stellt, ist, welche Vorteile Du Dir von einer längeren Rute erhoffst. Ich würde schätzen, 90% der User hier fischen am Zanderfluss Ruten von 2,40 bis 2,70m

Ein weiterer Nachteil neben dem reinen Mehrgewicht ist auf jeden Fall die Balance, sprich eine höhere Kopflastigkeit. Nachteilig zum einen für die Ergonomie und zum anderen für die Köderanimation beim Anjiggen.

Das mal so als erster Input.
 

gloin

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Quer zur Packung Jiggen und Leiern, bin am Tidenfluss unterwegs.
Hmmm...ich verstehe den Gedanken, glaube aber, dass die Nachteile deutlich überwiegen. Und auch mit 60-70cm mehr Länge bist Du immer noch mitten über der Packung, nur halt in ca. 50cm tieferem Wasser. Und sobald Du schräg zum Ufer wirfst, ist das komplett egal...

Ich will Dir das auf keinen Fall ausreden und vllt ist das für Deine Angelei die ideale Lösung. Aber die Chance ist groß, dass Du hier ordentlich Lehrgeld zahlst.
 

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Barsch Simpson
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Hmmm...ich verstehe den Gedanken, glaube aber, dass die Nachteile deutlich überwiegen. Und auch mit 60-70cm mehr Länge bist Du immer noch mitten über der Packung, nur halt in ca. 50cm tieferem Wasser. Und sobald Du schräg zum Ufer wirfst, ist das komplett egal...

Ich will Dir das auf keinen Fall ausreden und vllt ist das für Deine Angelei die ideale Lösung. Aber die Chance ist groß, dass Du hier ordentlich Lehrgeld zahlst.
Hab bisher mit meiner Westin w3 2nd in 3,38m mit 7-30g gefischt und das hat auch funktioniert, nun suche ich eine Rute die ebenfalls lang aber etwas mehr zandergeeignet ist.
 

tölkie

BA Guru
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Hab bisher mit meiner Westin w3 2nd in 3,38m mit 7-30g gefischt und das hat auch funktioniert, nun suche ich eine Rute die ebenfalls lang aber etwas mehr zandergeeignet ist.
Ich kenne keinen Hersteller der gezielt Spinnruten in dieser Länge zum Zanderfischen baut. Fishing Art als einer der führenden Hersteller von Custom Blanks produziert Spinnrutenblanks bis 3m und nicht mehr. Andere Hersteller bauen Ruten zum Meerforellenangeln und Wolfsbarschangeln auch über 3m. Wobei auch hier die Tendenz sich ausprägt bei den Usern lieber kürzere Ruten einzusetzen.
Die genannten Wolfsbarsch oder Meerforellenruten bieten idR nicht die Performance einer Zanderrute, die möglichst steif und auch eine sehr gute Rückstellung haben sollte. Möglicherweise könnten aber manche Blanks aus HM Carbon, die für die Wolfsbarschangelei gemacht wurden, eine Verbesserung für dich bringen, da ich bei der Preisklasse der Westin W3 vermute, dass es sich hier nicht um HM Carbon handelt. Du selbst beschreibst ja die Rute:
>zu parabolisch,
>schlechter Grundkontakt
>schlechte Bissverwertung
All diese drei Punkte sind Folgen von nicht a. spezifische Rute zum Zanderangeln, b. Länge, c. kein HM Blank, hohe Schwungmasse mit 225gr (?) bei dieser Länge.

Anhand der Kommentare erkennst du ja, dass niemand eine solche lange Rute fischt und Erfahrungen hat. Vermutlich ist es daher schwierig dir eine Empfehlung zu geben.

P.S. ich kenne etliche, die am Tidengewäser erfolgreich auf Zander angeln, die maximale Länge dieser Ruten ist 270cm oder auch weniger.

LGB
 

Walstipper

Bigfish-Magnet
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Ich kenne keinen Hersteller der gezielt Spinnruten in dieser Länge zum Zanderfischen baut.
suche ich eine Rute die ebenfalls lang aber etwas mehr zandergeeignet ist.
Ich hab ne FR5-1082MH und die macht genau das was du suchst:

- Wenig Parabolik sondern echtes Fast-Taper, siehe Video unten
- Straff (langer Blank kollabiert nicht aufgrund Länge)
- Extrem leicht, ich glaube meine war etwas über 150g - auf 3,3m einfach kaum zu glauben
- Extrem sensibel (durch Hebelgesetze?), mehr dazu in Vorteile
- Keine extreme Kopflatigkeit

Beim letzten Punkt muss ich sagen, dass ich der Rute 80g Bleikonter ans Heck verarbeitet habe, Rutengewicht war dann irgendwas um 228g. Damit ist die Rute leicht hecklastig, steht sozusagen in 10 Uhr ohne dass ich weitere Energie für den Hebel beim Jiggen benötige. War für mich nochmal angenehmer als 200g Rutengewicht, wo die Rute ausbalanciert wäre.

Warum Flatrek: Ohne es genau zu wissen, ich glaube kaum dass du für das Geld etwas ähnliches auf so eine Rutenlänge bekommst. Das haben auch viele Japaner mit mehr Langrutenerfahrung geschrieben. Die sagen, dass is eigentlich ne 50K Yen Rute (auch der Japaner aus dem Short). Die meisten Ruten sind auch schwerer auf diese Länge, womöglich nochmal kopflastiger. Damit wäre so ein "Projekt" für mich obsolet. Kann sein dass die obere Range von Apia o. G-Craft dass auch kann, aber eben nicht für den Preis.

Achtung Nachteile: 3,3m ist so lang, dass du bei nicht freiem Ufer ein paranoid ungutes Gefühl durch Hindernisse (Bäume etc.) bekommst. Die Länge erfordert aufgrund der Hebelgesetze mehr Energie für alle Bewegungen (trotz kompletter Balance). Eine 230g Rute ist heute schwer (im Bereich der alten 2,7m/80g-Ruten, wobei die immer noch extrem kopflastig waren). Ich hab ne 4K Abu drauf, Kombogewicht 480g und damit eigentlich kein Problem, meine 8'6" Kombi mit 3K Certate wiegt 100g weniger. Ob 3,3m weiter wirft als ne 2,9er, müsste ich wirklich messen und kann es subjektiv nicht beantworten, denke aber dass die 3,3m schon weiter wirft als die 8'6er. Die Rute hat mit 7+1 viel zu wenig Ringe und erzeugt mit Vorfach in den Ringen bei mir nahezu unlösbare Windknotenprobleme, siehe dieser Thread. Letzte Tests mit sehr langen Leader, also Verbindungsknoten zwischen Starter und Rolle, scheinen es aber stark zu bessern.

Vorteile: Weniger Hänger beim Gufieren die Packung hoch. 3,3m ist so lang, dass du auf Nahdistanz (so bis 10m) gefühlt unfassbar hoch stehst mit der Rutenspitze. Generell bekommst dein Zeug einfacher vom Boden hoch. Sensitivität ist für mich etwas seltsam, eigentlich sollte eine sehr lange Rute hier Abstriche machen, tut es aber nicht. Ich merk mit dem Setup nahezu jeden Gummi am Boden aufkommen, also auch sowas wie 1-2g Weight in der Nacht. Ich vermute das ist ein Effekt der Hecklastigkeit und Rutenlänge (Hebel), wodurch ein Nachgeben der Zugkraft bei Bodenkontakt erfolgt. Aber auch so tockt die Rute gut ab 5/7g. Sowas wie parallel zur Packung Nachtwobblern geht mit der Länge auch nochmal gefühlt einfacher. Eine 3,3m hat ein (am Blank einfach erkennbar) erhebliches Rückgrat durch das dicke HT, für Süßwasser wohl eher weniger relevant, aber vorhanden. Ich bilde mir ein, dass ein so langer Blank etwas besser drillt, einfach sehr gut puffert über die Länge, aber durch das Fast-Taper mit Backbone bestens Köder animiert. Eventuell ist die Rute noch bei Amazon.jp verfügbar, aber ich glaube nicht mehr so günstig wie 2024.

Fazit: Braucht man das? Gut bzw. besser als 8'6" für Große Ströme wie Elbe, Niederrhein oder Tide-Weser? Ich denke den größten Aha-Effekt hast bei entsprechenden Uferstrukturen, z.b. am Meer mit vorgelagerten Felsen. Wann immer du was nerviges vor dir hast, ist die Länge sehr komfortabel. Der Unterschied in Wurfweite ist ja meistens zweitrangig. Ich hab noch ne Shorejigge in 2,9m in 50WG die ich mal zum Zandern ausgeführt habe und die Frage müsste eigentlich lauten: Wie ist der Vergleich von Superlang-Rute zur ähnlichen Langrute in 2,9. Die Flatrek gibt es nämlich auch in 3m -45g. Für mein Gefühl kann man mit der 3,3m-Flatrek ganz normal Gufieren wenn man will. Nicht ganz so federleicht & super komfortabel wie mit 8'6", aber für mich ohne Probleme machbar.

 
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