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dietel

Barsch-Yoda
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Ich nutze die großen Offsets nicht zur Auftriebsregulierung, sondern weil die Hakenspitze dann nur knapp in die Flosse lugt. Dadurch gibt's keine Fehlbisse. Ein kurzer Haken kann sich im TPE vergraben und da das Material so elastisch ist, löst er dann nicht aus.

Das ist eine Praxiserfahrung, die ich euch mitgebe. Aber natürlich sollt ihr eure eigenen Erfahrungen machen. Wenn es anders besser für euch läuft, ist es auch fein für mich. Ich will es den Käufern so einfach wie möglich machen und mehr nicht.

Der Auftrieb ist mir an Rushka und Jig total egal, ehrlich gesagt. Ich habe inzwischen hunderte Barsche, ca. 30 Zander und 20 Hechte auf die Grundel gefangen. Am Bodden, auf der Havel, auf der Spree... Das funktioniert astrein. Beim Ziehen legt sie sich hin. Das sieht man ja auf den Unterwasseraufnahmen. Auch wenn sich eine echte Grundel nicht stellt, kommen sehr viele Bisse nach dem man die Grundel kurz stehen ließ. Also wenn sie aus dem Kopfstand wieder in die Horizontale geht.

Es gibt Trigger-Moves. Nicht nur lebensechtes Verhalten. Das ist so eine Bewegung. Da muss man vielleicht auch erstmal ein paar Fische fangen und Erfahrungen sammeln. Das kann man natürlich nur, wenn man das Ding auch angelt. Wenn man es nicht tut und hier eine Expertise einbringt... Naja. Dann ist es halt Theorie.

Das Ding ist jetzt aber leider fast schon überall vergriffen. Ich schreibe das hier jetzt nicht, um doch noch jemand überzeugen, der bislang noch zögert. Derjenige war eh zu spät dran :) Carsten hat zu defensiv bestellt. Dennoch kommt noch ein Service-Video, in dem ich euch zeige, wie sie am Jig läuft und dass sie ein brutales Midstrolling-Monster ist. Ich hoffe, die Cutter finden zeitnah Zeit, das online zu bringen.

Ich würde mir über den Auftrieb nur Gedanken machen am Free-Rig oder am C-Rig. Auch am T-Rig funzt die Grundel unbeschwert sehr sehr gut.
 
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DonauRäuber

Echo-Orakel
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Das mit den Bissen beim Aufstellen kann ich aus dem (sehr kurzen) gestrigen Test so bestätigen. Kenne das aber auch von anderen TPE Ködern wie Krebsen.. die Grundel hat in meiner Box nen festen Platz gebucht. Mir gefällt (zusätzlich zu den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten) das vergleichsweise einfache auf den Haken aufziehen, kenne das sonst von TPE Ködern deutlich friemeliger. Hab mich bisher kaum getraut TPE Köder am Offset zu nutzen.
 

Stefan_M

Bigfish-Magnet
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Moin!

Ich sehe das mit dem Auftrieb relativ entspannt. Hatte heute die kleine Grundel am Kickback mit 27er FC2 plus Offset in der Elbe. Da schwimmt/schwebt sie dann im Stillwasser. Sobald Strömung dazu kommt, wird sie langsam runter gedrückt. Alles in allem hat mir die Aktion gefallen, und einen Barsch hat es auch gebracht. Top!
Wenn es also die auch zandertaugliche Variante sein soll, sollte ich wohl die größere Grundel testen. Naja, mal sehen ...

Grüße, Stefan
 

Saturday

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Da ich in Naturwissenschaften ne Niete war, habe ich die KI zu der Frage bemüht, wie sich ein Pop-Up in 10m Wassertiefe verhält:
Wir alle wissen vom Tauchen – und wenn es nur zwei Meter im Schwimmbecken sind – dass der Wasserdruck mit zunehmender Tiefe auf den Körper steigt und eine Kompression erzeugt. Diese verändert dann, über den "Umweg" Dichte, das Auftriebsverhalten eines weichen Köders. Bei Boilies ist das natürlich nicht so, weil Kompression aufgrund der Härte der Kugeln nahezu keine Auswirkung auf den Boiliekörper hat.

EDIT: Es ist die niedrigere Temperatur, die auf größerer Tiefe für geringeren Auftrieb sorgt, wurde hier im Thread korrekt angemerkt. Der Kompressionseffekt sei wohl vernachlässigbar.

Es gibt Trigger-Moves. Nicht nur lebensechtes Verhalten. Das ist so eine Bewegung. Da muss man vielleicht auch erstmal ein paar Fische fangen und Erfahrungen sammeln. Das kann man natürlich nur, wenn man das Ding auch angelt. Wenn man es nicht tut und hier eine Expertise einbringt... Naja. Dann ist es halt Theorie.
Bist du leicht angefasst, weil nicht absolut jeder hier die Kreation in den Himmel lobt? Jeder hat hier was Positives zu dem Teil geschrieben, aber kleinste Kritik wird dann auf die Unwissenheit/Theoretisierung des Anglers reduziert. Als ob Trawar und mir nicht aus der Praxis bewusst wäre, dass gründelnde/aufstehende Köder hervorragend fangen – egal wie der Bait aussieht ...

Wenn es nicht aufs lebensechte Verhalten ankommt, sondern vor allem auf den Trigger-Move (was ich auch glaube), bestätigt das umso mehr, dass der Köder optisch nicht exakt dem biologischen Vorbild entsprechen muss.
Meine Lieblings-"Grundel" ist seit Jahr und Tag (ab meiner ersten Begegnung mit den Neozoen vor x Jahren) Z-Man Trick ShotZ. Früher noch in beiden Größenversionen aus dem Tackle Warehouse in Sammelbestellung gemeinsam mit Forenkollegen importiert, später dann vom ehem. BA-Boardpartner bezogen. Ich verkneife mir bereits, hier die, aus meiner Sicht, Vorteile ggü. der Finesse Goby zu erläutern.

Stattdessen freue ich mich, dass mal wieder ein TPE-Köder entstanden ist statt einem neuen Modell aus PVC. Ich würde es sehr begrüßen, wenn ihr neben neuen Ködern auch "moderne Klassiker" wie den Shaky Stick als TPE-Versionen anbieten könntet. Der fängt nämlich hervorragend in Grundelterritorium, ist auch schlank genug für Strömungsdruck und sinkt schön schnell durch die Wassersäule. Nur bei langsamer Angelei kann ich ihn noch nicht so schön einsetzen wie den Trick ShotZ, weil er eben nicht aufsteht oder wenigstens seinen Pintail hebt.
 
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Kato77

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Nailsinker 0,9g ohne Probleme im Bauch der 8,5cm Grundel
Ich finde das mit dem Nail Sinker auch ziemlich schick. Welche Nail Sinker hast Du da genau genutzt? Blei oder Tungsten?

Habe heute auch auch die ersten Barsche auf die DTL Grundel gefangen. Das Ding gefällt mir. Ich habe sie heute am C-Rig gefischt und mit 0,6 bzw. 0,9 g Decoy Bleischroten (DS-14) beschwert. Die Dinger halten aber leider nicht vernünftig auf dem Haken :(
 
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Mister Jones

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Hallo in die Runde. Ich war heute abends eine Quickie nach Holland, bei den überfischten Asseltse Plassen. Gefühlt war halb NRW da . Trotz allem konnte ich einen 17 cm Barsch mit dem kleineren Goby (Cinammon Blue) überlisten. Ich bin damit zufrieden .
PS Mit Rushka 5g und Offset Haken auf eine SolidTip Baitcaster ;)
 
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ATRiot01

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich war anfangs auch skeptisch, als @dietel davon berichtet hat, dass die Grundel aus TPE ist und daher schwimmt.
Mein erster Gedanke war " Ach nee, 'ne Grundel macht doch keinen Kopfstand
Und ich hab mich gefreut;)
Das mit dem Kopfstand am Chebu ist sicher auch Kopfsache bei mir, ICH finde es halt schöner wenn sich ein Grundelimitat nur im leichten Winkel vom Boden abhebt. Andererseits fische ich ja aber auch komische Würste und halb explodierte Tintenfische am Nedkopf und fange damit. Dann hab ich da auch noch die Z-Men Craws, die gefielen MIR unheimlich gut am Ned, und haben auch Fische gebracht. Bis ich dann Vids von Schwarzbarschen gesehen habe die vor Krebsen die in Angriffsstellung gingen einfach abgedreht sind….hat mich getriggert und seit dem dürfen meine Krebse maximal Winkel von 45Grad einnehmen…. und fangen seit dem….auch. Ob besser oder nicht weiß ich nicht, ich FÜHLE mich zumindest besser…
Ob das bekloppt ist? Ich geh mal davon aus das Ja.

Aber zurück zur Finess-Goby (ist noch wer gespannt wie die bei Angel-Domäne heißen wird?)
Ich war froh über einen vernünftigen TPE-Köder der, nach dem Anfangsboom, gut beim örtlichen Händler verfügbar sein wird.
Ich KANN hier an vielen Spots bei Grundanwendungen nur TPE benutzen…
Von April-November etwa sieht jede Mighty Mama oder DoLive Craw nach 5 mal gezuppel aus wie ein Finess TRD…fängt alles auch ohne Scheren und Beinchen, aber mein innerer Monk ohrfeigt mich bei jedem Wurf mit „beschädigtem“ Köder…

Aber das wär doch mal was… nen geflouverter Mini-TPE zum
S-Ultralight Grundelangeln…;)
 

benwob

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@benwob
Wie hast du den Nailsinker denn befestigt? Seitlich durchgedrückt oder wie darf ich mir das vorstellen - das sieht nämlich echt sexy aus!

Einfach im Bauchschlitz der Länge nach dicht unter der Haut.

IMG_20261003_225207.jpg
IMG_20261003_225222.jpg

Ich finde das mit dem Nail Sinker auch ziemlich schick. Welche Nail Sinker hast Du da genau genutzt? Blei oder Tungsten?

IMG_20261003_225111.jpg

Und ja jetzt noch was von mir zum ersten Einsatz der Ruten und Goby.

An der ST ML hatte ich heute einen Shimano Sustain 2500 mit Sunline Super PE #0,8 und an der S&J L eine Daiwa Ballistic LT 2500 mit Sunline Super PE #0,6.

IMG20261003081511.jpg

Beide Ruten werfen, wie bei den BA-Ruten gewohnt, sehr weit und das bei keinem großen Kraftaufwand.
Selbst 3g+7cm Goby konnte ich auf etwa 35-40m, gemessen per Kurbelundrehung, werfen. Mit 5g flog die 7cm Goby schon deutlich weiter und mit 10g musste ich bei der ST ML vorm gegenüberliegenden Ufer, laut GoogleMaps etwa 50m entfernt, im Wurf abbremsen, damit sie nicht dort auf dem Trockenen landet.
Dabei konnte ich mit diesem Gewicht noch ohne Angst voll durchziehen. Denke da gehen auch noch ein paar Gramm mehr, die 12er und 15er Rushkas hatte ich aber leider Zuhause liegen gelassen.

Auch die Animation war bei 10g+ 7cm und 8,5cm Goby ohne Probleme möglich. Der ST ist da für mein Empfinden straff genug und knickt noch nicht zu sehr ein. Mit mehr Gewicht mag das natürlich evtl. etwas anders sein.
Zur Rückmeldung vom Grund bei aktiver Führung/Jiggen kann ich nicht viel sagen, da es deutlich kühler war wie gedacht, ich viel zu dünn angezogen war und schon nach kurzer Zeit kaum noch was in den Fingern gespürt habe.
Beim Schleifen am Grund konnte ich aber das Ruckeln über Steine und Unebenheiten gut wahrnehmen.

Die S&J hat 8g +8cm Sexy Swimmer ohne Probleme voll durchgezogen gemeistert.
Auch ein 8g Jigspinner ging gut und lies sich vernünftig führen.
Da ist sicher auch noch etwas Luft nach oben, aber meine Zeit war begrenzt und ich konnte daher nicht alles bis zum Maximum austesten.

Die Goby habe ich wie @dietel in Video am Offset montiert und mit der Tungsten-Rushka in 3g und 5g hauptsächlich geschliffen gefischt.

Ich weiß genau, wie das was ich jetzt noch zur Goby schreibe rüber kommt und Roland würde vermutlich laut über nicht schimpfen.
Deshalb traue ich mich auch kaum es zu schreiben, aber es ist halt wie es ist.
Ich habe heute beim Testen Jigspinner, Sexy Swimmer an der Rushka, Edward in 4cm und 6cm an der Rushka und dem Jika-Rig und kurzzeitig auch einen selbstgebauten Twitchbait gefischt ohne einen Biss außer Grundelgezuppel zu bekommen.

Auf die geschliffene 7cm Goby in Motoroil konnte ich allerdings 2 Barsche fangen und hatte noch 2 gute Bisse, die sicher nicht von Grundeln waren.

IMG_20261003_114307.jpgIMG_20261003_114159.jpgIMG_20261003_114123.jpgIMG_20261003_100038.jpgIMG_20261003_100123.jpg

Zufall? Keine Ahnung. Fakt ist aber dass die BA Goby in Zukunft öfter bei mir im Snap hängen wird.
 
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moissac

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Ich nutze die großen Offsets nicht zur Auftriebsregulierung, sondern weil die Hakenspitze dann nur knapp in die Flosse lugt. Dadurch gibt's keine Fehlbisse. Ein kurzer Haken kann sich im TPE vergraben und da das Material so elastisch ist, löst er dann nicht aus.
Wenn ihr eh schon nachbestellen müsst, dann lasst den "Rückenflossensaum" weg. ;)
 

Munni

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Wir alle wissen vom Tauchen – und wenn es nur zwei Meter im Schwimmbecken sind – dass der Wasserdruck mit zunehmender Tiefe auf den Körper steigt und eine Kompression erzeugt. Diese verändert dann, über den "Umweg" Dichte, das Auftriebsverhalten eines weichen Köders.
Das passiert in einem völlig irrelevant Ausmaß.
Von daher theoretisch denkbar praktisch aber nur relevant wenn der Köder Lufteinschlüsse hat. Ist nicht der Fall.
Was aber etwas ändern könnte ist die Wassertemperatur bei größeren tiefen
 
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Joseph

Bigfish-Magnet
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Dann kann ich jetzt auch meinen Erfahrungsbericht zum besten.
Freitag kam das Päckl. Ich habe je ein Päckchen der Farben Motoroil und Vio Perl in beiden Größen bestellt.
Vorbereitet mit den passenden Offsethaken am 7 gr Chebu.
Das Aufziehen ist wirklich kinderleicht.
Ich war dann am Samstag mit zwei weiteren Angelbuddys auf meinem Boot von 10.00-14.00 Uhr.
Wir hatten in der Zeit 60 Barsche zwischen 15 und 33.5 cm.
Interessant ist, dass einer der beiden hauptsächlich nur klassisch jigt und der andere überwiegend mit Krebsen an der Caroline unterwegs ist.
Ich habe eine Mischung aus Nedrig +RVN40, Caroline+2,8 Crazy Flapper, 5 cm Shad am 7gr Kopf und eben Schleifen/Minijiggen mit der Goby+7gr Chebu praktiziert .
Ich fing etwa die Hälfte aller Barsche und davon die Hälfte auf die Goby.
Interessant war die geringe Fehlbissquote auf die Goby.
Die Barsche sind mit der 7 gr Chebu förmlich losgerannt und ließen nicht mehr los wie man das sonst nur von gut geflaverten Ködern am C- bzw T-Rig kennt.
Ich habe dann nur die 7 cm Variante in Motoroil und die 8 cm Variante in VioPerl gefischt. Beide fingen etwa gleich gut und ein Wechsel auf Grund von Verschleiß war nicht nötig im Gegensatz zu jeder Menge abgerissene Paddeltails und Scheren der anderen Köder im Boot.
Fazit: War ein Angeltag an dem die Fische gut(nicht sehr gut!!) grundnah gebissen haben und bei diesen Bedingungen hat die Goby wirklich gut, würde sogar sagen am besten funktioniert . Der zweite Platz ging an die Caroline+Krebs und die Jiggerei brachte immer nur kurz Bisse auch wenn der Tagesbeste darauf kam.

PS.....erwähnenswert wäre noch....es gibt dort eigentlich keine Grundeln aber in den Mägen der Barsche finden sich jede Menge Krebse.

20261003_112842.jpg
 

Kato77

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Für die 8,5cm. Evtl. reicht aber auch weniger als 0,9g.
0,6 g reichen auch, um die Goby auszutarieren. Mit 0,6 g Bleischrot auf der Mitte des Offset-Hakenschenkels ist die Goby nahezu perfekt austariert. Fürs C-Rig empfand ich das aber zu gering. Sie sinkt mit 0,6 g in Zeitlupe zum Grund. Das sah nicht mehr so richtig grundeltypisch aus. In Zukunft werde ich 0,9 g nutzen und mir jetzt mal passende Nail Sinker bestellen.

EDIT: Das bezieht sich auf die 8,5 cm Variante.
 
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Tief im Westen...
Ich würde mich einfach von dem Gedanken verabschieden, dass die Barsche in dem Köder zwingend eine Grundel sehen. ;)
Schön dass das Dingen hier nahezu überall verfügbar sein wird und Fische fängt. Ob mit oder ohne Kopfstand wäre mir da erstmal egal…

Kurze Frage, ist das Flavour irgendwie im Material oder nur äußerlich aufgetragen?
 

dietel

Barsch-Yoda
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Wenn ihr eh schon nachbestellen müsst, dann lasst den "Rückenflossensaum" weg. ;)

Auch um @Saturday nicht wieder hinter seinem Verschwörerofen hervorzulocken, schreibe ich vorab, dass jede Reaktion von mir auf eure Kommentare zu BA-Produkten in erster Linie als inhaltliche Antwort interpretiert werden darf. Ich befinde mich nicht im Verteidigungsmodus und muss auch niemanden wegbeißen. Ich nehme hier einfach an der Diskussion teil und habe dabei eine andere Rolle als ihr :)

Und jetzt zur Antwort auf die Forderung nach Flossen-Freiheit:

Garantiert nicht :) Du kannst sie ja mit zwei Scherenschnitten entfernen, wenn sie dich stört. Ich mag sie sehr. Erstens ist sie ein ziemlich effektiver Krautschutz. Zweitens covert sie viel vom Hakenbogen, wenn man die Grundel auf einen Jig zieht oder mit offenem Haken angelt. Dieser "Stealth-Effekt", wenn man es mal hochtrabend ausdrücken will, ist Teil der Idee. Warum sollte man die Rückenflosse weglassen? Damit man kleinere Offsets angeln kann? Muss man ja nicht. Mit den empfohlenen Haken-Größen hast du kein Fehlbissproblem. Aber wenn Du es anders machen willst, nimmst Du ne Nagelschere und bist dein Problem in 5 Sekunden los.
 

moissac

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Aus ehrlichem Interesse gefragt (und weil man einfach nie auslernt): welchen Nachteil siehst Du bei Deiner Angelei durch den Flossensaum?
Wenn es, wie von Johannes empfohlen, einen Offsethaken braucht, dessen Spitze exakt "knapp in den Flossensaum lugt", damit es keine Fehlbisse gibt, weil die Spitze ansonsten im Saum hängenbleiben kann, ist das m. E. ein Nachteil, denn dann benötigt man einen Haken, der millimetergenau passt (nicht nur vorne, sondern auch hinten raus, wo sich der Köder deutlich verjüngt). Hat man den exakt passenden Haken nicht, muss man ihn extra dafür kaufen, was ich unschön finde, oder den Saum operativ entfernen. Dann wäre aber der von Johannes genannte Krautschutzeffekt dahin.

Johannes führt als Vorteil des Saums auch den Stealth-Effekt beim Fischen mit Jighaken an. Guter Punkt, den ich nicht bedacht habe, weil meine Hausgewässer ohnehin zu verkrautet fürs Jiggen sind. Ich angle zumindest in NL auch gerne so fein und so unauffällig wie unter den gegebenen Umständen möglich. Deshalb fische ich (beispielhaft für die 7cm Grundel) lieber einen 2er Haken, weil ein kleinerer Haken unauffälliger ist und die feinere Spitze leichter eindringt. Dann kommt die Spitze aber nicht am von Johannes empfohlenen Punkt aus, sondern mitten im Saum. Also braucht es den empfohlenen, aber auffälligeren 1/0er, wenn man nicht auf den Saum als Krautschutz verzichten möchte.

Da der Köder an der Oberseite aber nicht nur den Saum hat, sondern auch noch eine Rille, welche beim Offsethaken die Hakenspitze aufnimmt, ist nach meinen Erfahrungen die Spitze auch ohne Saum sehr gut geschützt. Ich fische die Grundel also lieber mit einem kleineren unauffälligeren und klebrigeren Offsethaken und entferne den Saum.
 

ATRiot01

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Da machst du dir mMn. aber zuviele Gedanken, auch wenn die Halenspitze mittig im Saum liegt drückt es die beim Anhieb zwischen den 2 Flösselchen durch. Auch ohne „Amerikanischem Anhieb“ gabs da bei mir keine Probleme mit meinem Standardhaken (BKK Worm EWG).
 

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