Wie jigge ich auf besonders zickige Barsche?

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Mazatapek

Barsch Simpson
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Ich war der längsten Überzeugung, dass jiggen auf Barsch eine pure Erfindung ist um Geld zu machen, weil ich einfach NIE damit Erfolg hatte. Dann hab ich dem jiggen mal wieder eine Chance diese Jahr gegeben und es hat dermaßen geknallt, das ich absolut süchtig bin.
Das Problem ist, es hat nur an diesem einen Tag geknallt und danach nie wieder.
Die Barsche sind da, und Hunger haben sie auch. Wenn ich mein Dropshot mit Gummi auspacke fang ich links und rechts die Barsche, aber die Bisse sind halt leider nicht zu vergleichen mit denen aufs jiggen/faulenzen.

Meine Frage an euch, wie jigged ihr auf so zickige Barsche? Ich hab es mit 2,5,7,10,14g versucht auf die verschiedensten Größen von 2-7cm. Auf nichts gab es Bisse, aber kommt das Dropshot raus beißen sie am selben Fleck sofort.
Habt ihr besondere Köder auf die ihr schwört? Lange/kurze Pausen?
Ich bin süchtig nach den Bissen, jeder Tipp wird ausprobiert bis es wieder knallt an der Rute! :joycat:

Oder wenn so glasklares Wasser und zickige Barsche einfach ein no-go für jiggen ist, was gibt es sonst noch für Methoden wo die Barsche richtig in die Rute knallen?


Beste Grüße aus Bayern
 

Zander-Whisperer

Bigfish-Magnet
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Bei klarem Wasser aggressiver fuehren, aber nicht unbedingt ueberbleit. Meine Erfahrungen mit ueberbleiten Jigs waren bei truebem Wasser besser. Aber einfach mal testen.

Sonst auch im Freiwasser jiggen. Oder den Grund nur ganz kurz beruehren lassen. Oder midstrollen.
 

benwob

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Für mich gibt's beim Jiggen auf Barsch keine feste Regeln.
Heute wollen sie das und Morgen was ganz anderes.
Habe schon Barsche mit mit 2g+2" gefangen und genauso mit 21g+10-12cm oder sogar noch größer und schwerer.
Manchmal langsam nur kurz über dem Grund und manchmal mit aggressiven Sprüngen durch die gesamte Wassersäule.
Genutzt habe ich dafür schon viele verschiedene Marken, in den letzten Jahren hauptsächlich den Shadteez von Westin und den BA Sexy Swimmer von Zeck.
 

Machete

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Für mich gibt's beim Jiggen auf Barsch keine feste Regeln.
Heute wollen sie das und Morgen was ganz anderes.
Habe schon Barsche mit mit 2g+2" gefangen und genauso mit 21g+10-12cm oder sogar noch größer und schwerer.
Manchmal langsam nur kurz über dem Grund und manchmal mit aggressiven Sprüngen durch die gesamte Wassersäule.
Genutzt habe ich dafür schon viele verschiedene Marken, in den letzten Jahren hauptsächlich den Shadteez von Westin und den BA Sexy Swimmer von Zeck.

Fasst es ziemlich perfekt zusammen: Es gibt einfach keine Regeln.
 

PerchTheory

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich jigge tatsächlich auch sehr gerne. Bei uns ist es allerdings stark tagesabhängig. An manchen Tagen wollen die Barsche den Köder eher langsam geführt haben, an anderen Tagen wiederum ziemlich zackig.
Ich persönlich jigge gerne etwas überbleit und führe den Jig relativ hart und aggressiv. Meistens funktioniert das bei mir ganz gut.
Wenn ich mit dem Jiggen keinen Erfolg habe, wechsle ich meistens auf das Free Rig oder, wenn sie sehr vorsichtig sind, auf das DS-Rig.
 

dgspec

Barsch Vader
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Moin, ich jigge eigentlich selten "klassisch" ( faulenzen etc) auf Barsch, da kann ich dir keine "heissen" Tips geben.

Bin da eher meist der "Durchkurbeler" , ist für mich bislang erfolgreicher.

Aber... wenn sie bei dir auf Drop Shot gut reagieren, hast du doch schon einen perfekten Hinweis darauf wo und wie tief sie stehen und auf welche Ködergröße sie zZt. bevorzugen.

Das DS ist ja (wenn es klassisch geführt wird) eher eine mehr oder weniger "stationäre", langsame Methode der Animation.

Mein Ansatz, basierend auf deine DS Erfahrung wäre ein Köder mit dezentem Bewegungsmuster
(zB Megabass Hazedong Shad oder Megabass Spark Shad etc, eventuell eine Ködergröße grösser als dein DS Köder) am Jigkopf (Gewicht,möglichst leicht je nach benötigter Tiefe) langsam durchgekurbelt.

Auswerfen, auf den Grund sinken lassen. und dann langsam , ohne große Animation einkurbeln, damit er knapp über Grund läuft und bleibt.

Ab und zu vielleicht mal 2,3 schnelle kurze Impulse, mehr nicht.

Das geht auch perfekt mit einer Seitenarm Kick-Back Montage.

Was immer wieder für Überraschung sorgen kann ist, wenn man statt des "normalen" Gummifisches, dann mal einen "Twister-ähnlichen" Köder montiert.

Die sind ja irgendwie bei den meisten in Vergessenheit geraten und werden daher eher selten gefischt und sind für die Barsche daher eher wieder "neu".

Die senden, auch bei langsamster Führung durch das quirlige Schwänzchen für zusätzlichen Bewegungsreiz ohne zu "überpowern".

Wie schon von Benwob treffend gesagt:
"viele Wege führen nach Rom".

Meiner wäre wie beschrieben.
 
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Le Toque

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Bei mir geht garnichts mit jiggen, die Barsche wollen am liebsten langsam über Grund geschleiftes oder langsam monoton eingeleierte Gummis, Jigspinner o.ä., oder auch Drop Shot.
Nur nichts schnelles. Und das ist ein Dauerzustand.
 

Mazatapek

Barsch Simpson
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Das ist schonmal einiges an Input, danke dafür!

Am DS beißen sie tatsächlich am besten wenn es aktiv geführt wird, also viel gezappel, kleine Sprünge mit stetigem einholen.
Ich geh dann mal meinen Geldbeutel leeren und kaufe ein paar neue Dart Jigs und No action shads, vielleicht ist das das Geheimrezept das ich gesucht habe.
 

Snack

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Sehr allgemein gehalten aber ich glaube mit schneller und aggressiver Führung lässt sich bei grundsätzlich aktiven Barschen Neugier und Futterneid auslösen ("die anderen jagen/fressen gerade da muss ich hinterher und schneller sein").
Mit langsamer Führung / Methoden simuliert man eher eine leichte Beute die auch passive "faule" Barsche anspricht.

Zu manchen Zeiten und Bedingungen funktioniert eben das eine oder andere besser. Die richtig "knalligen" Bisse kommen bei mir aber meist auch auf schneller geführte Köder. Langsam geführte Köder werden meist eher "eingesammelt."

Wenn die Barsche bei dir auf jiggen nicht so sehr anspringen und du trotzdem knallige Bisse willst, würde ich ggf. mal andere schnelle Methoden versuchen:
Gerade im Sommer und Herbst funktionieren bei mir schnell "durchgepeitschte" Twitchbaits ganz gut (schnelles Tempo twitchen, ohne pausen geführt.) Alternativ mal einen schweren Jigspinner, Zikade oder Chatterbait jiggen (geht auch im Freiwasser ohne Grundkontakt, wenn man sich die Hänger ersparen will), eventuell bringt das Metall den nötigen Reiz.
 

Mazatapek

Barsch Simpson
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Sehr allgemein gehalten aber ich glaube mit schneller und aggressiver Führung lässt sich bei grundsätzlich aktiven Barschen Neugier und Futterneid auslösen ("die anderen jagen/fressen gerade da muss ich hinterher und schneller sein").
Mit langsamer Führung / Methoden simuliert man eher eine leichte Beute die auch passive "faule" Barsche anspricht.

Zu manchen Zeiten und Bedingungen funktioniert eben das eine oder andere besser. Die richtig "knalligen" Bisse kommen bei mir aber meist auch auf schneller geführte Köder. Langsam geführte Köder werden meist eher "eingesammelt."

Wenn die Barsche bei dir auf jiggen nicht so sehr anspringen und du trotzdem knallige Bisse willst, würde ich ggf. mal andere schnelle Methoden versuchen:
Gerade im Sommer und Herbst funktionieren bei mir schnell "durchgepeitschte" Twitchbaits ganz gut (schnelles Tempo twitchen, ohne pausen geführt.) Alternativ mal einen schweren Jigspinner, Zikade oder Chatterbait jiggen (geht auch im Freiwasser ohne Grundkontakt, wenn man sich die Hänger ersparen will), eventuell bringt das Metall den nötigen Reiz.
Alles was du da erwähnt hast, hat bei mir noch nie funktioniert. Ich habe alles probiert, aber bis auf einzelne Ausnahmen springen die Barsche da null drauf an.
Ich mein jiggen mit denen hab ich noch nie probiert, kommt auch auf meine Liste, aber da erhoffe ich mir nicht viel^^

Vielliecht macht einfach auch mein Snap einen zu großen unterschied und ich muss anfangen jeden Köder einzeln anzuknoten
 

Snack

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Alles was du da erwähnt hast, hat bei mir noch nie funktioniert. Ich habe alles probiert, aber bis auf einzelne Ausnahmen springen die Barsche da null drauf an.
Wenn es rein um die Menge geht, habe ich vermutlich auch die meisten Barsche mit langsam über dem Grund gezuppelten Texas-Rig + kleinen Creaturebaits und Krebsen gefangen. Für diese harten Bisse auf schnell geführte, "flüchtende" Köder müssen die Barsche eben auch in Jagdlaune sein.
Vielliecht macht einfach auch mein Snap einen zu großen unterschied und ich muss anfangen jeden Köder einzeln anzuknoten
Gerade bei sehr schnell geführten Ködern macht das meiner Meinung nach keinen so gigantischen Unterschied.
Da wir hier einen recht hohen Bestand an (leider im Schnitt recht kleinen) Hechten haben, fische ich fast alles mit mehr als einem Haken dran grundsätzlich mit kleiner dünner Stahl- oder Titanspitze und fange damit trotzdem meine Barsche auf 6cm Twitchbaits oder kleine Spinmad. Derartige Feinheiten machen am Ende vermutlich keine 5% vom Fangerfolg aus, da sind andere Faktoren sicherlich wesentlich entscheidender. (Sind gerade überhaupt hungrige und aktive Barsche am Spot, passt die Köderwahl und Führung des Köders, kam man leise zum Spot oder sind die Fische bereits gespooked weil man da unvorsichtlich und laut hingetrampelt ist, oder schon drei andere Angler vorher da standen, oder ein Kormoran kürzlich durchgezogen ist, usw. )
 

Munni

Finesse-Fux
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Manchmal ist es eben genauso das eine geht das andere nicht.
Der Snap wird nicht den Ausschlag geben.
Wenn du den gleichen Köder vom drop shot nimmst und ihn am leichten Kopf ebenso in den richtigen Bereich bekommst sollte es schon irgendwie klappen.
Manchmal machen es Nuancen aus. Ein Köder am drop shot schaut eher nach oben ein jig schaut nach unten. Ein jig bewegt sich bis zum Boden und kann Schlamm auf wirbeln das ist manchmal gut manchmal vielleicht doof, der drop shot Köder selbst wirbelt jedenfalls keinen Schlamm auf.
Etc.
Ps. Bisse auf Twitchbait sind nach topwater mMn das aufregendste. Aktuell ist eine gute Zeit. (Ne habe drüber nachgedacht alle Bisse haben was für sich, auch free rig c rig etc) Aber jiggen an sich ist neben drop shot schon die langweiligste Angelart oder?
 
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