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PM500X

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Ich denke auch diese Unternehmen werden die Preise irgendwann mächtig anziehen sodass die Ersparnis sicher nicht mehr wie heute ist.
Die Preise werden garantiert steigen. Genau so wie die Preise für Steuerberatung, Buchhaltung und Co. immer weiter steigen. Allerdings führen auch immer mehr Steuerbüros KI-Systeme ein und werben mit geringeren laufenden Kosten. Früher oder später wird das alles miteinander verschmelzen. Dann hast du entweder eine KI-Plattform die auch eigene Steuerberater beschäftigt (wie in meinem Fall), oder ein lokales Steuerbüro, dass für seine interne Verwaltung eine KI-Plattform nutzt. Same same but different :) Preislich und praktisch wird es dann kaum mehr Unterschiede geben.
 

Munni

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Ich glaube nicht das die Preise langfristig steigen. Ich denke eher es wird effizienter und damit auch günstiger langfristig.
Und dann anstatt pro Token zahlt man pauschal äquivalente Entwicklung wie beim Mobilfunk.
Und was ist euer p(doom) so :D
Derzeit bin ich bei 30 aber ich habe das Gefühl ich bin da zu optimistisch
 

katatafisch

Barsch Vader
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Inwiefern unterscheidet sich die Abhängigkeit von einem KI-Unternehmen von der Abhängigkeit von externen Dienstleistern oder anderer nicht-KI-basierten Plattformen?
Steuerbüros, um beim Beispiel zu bleiben, sind dezentral, während KI von wenigen Unternehmen kontrolliert wird. Die Gefahr einer Monopolisierung ist also ungleich größer und die Kämpfe laufen ja bereits.
Klar, die warten jetzt erstmal ab, bis die Abhängigkeiten das gewünschte Ausmaß erreicht haben, würde ich an ihrer Stelle auch.
Und dann wird es schwer, da noch irgendwas zu drehen.
 

PM500X

BA Guru
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Steuerbüros, um beim Beispiel zu bleiben, sind dezentral, während KI von wenigen Unternehmen kontrolliert wird. Die Gefahr einer Monopolisierung ist also ungleich größer und die Kämpfe laufen ja bereits.
Klar, die warten jetzt erstmal ab, bis die Abhängigkeiten das gewünschte Ausmaß erreicht haben, würde ich an ihrer Stelle auch.
Und dann wird es schwer, da noch irgendwas zu drehen.
Die Gefahr der Monopolstellung bzw. marktbeherrschender Stellung hast du (insbesondere im digitalen Bereich) doch immer und überall. Sowohl bei der Software, die der Steuerberater selbst nutzt, als auch bei Zeiterfassungssystemen, Warenwirtschaftssystemen, Abrechnungssystemen, Kunden-/Patientenverwaltungsplattformen etc. Und auch bei der dazugehörigen Hardware. Abgesehen davon, dass es kein KI-spezifisches Problem ist, boomt der Markt für KI-Plattformen derzeit massiv. Wer sich dann längerfristig etabliert, wird sich zeigen.

Eine gewisse Redundanz und Kompatibilität ist da natürlich Voraussetzung. Klar. Die Daten, die meine KI-Assistenten generieren und speichern, werden nicht nur in der Cloud, sondern auch dezentral / lokal auf meinen Systemen gespeichert und können ohne Weiteres auch mit anderer Software ausgelesen oder ggf. sogar ausgedruckt werden. Wenn ich möchte, kann ich schnell und einfach mit allen Daten, Informationen und Unterlagen weiterziehen, bin also nicht an eine Firma gebunden.
 
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Es ist mMn. auch absolut nicht verwerflich, KI zu nutzen. Unsere Tochter geht aktuell in die 8. Klasse und da wird schon ein gewisser Umgang mit KI geschult. Der Chemielehrer sagte mir, es ist sinnlos Hausaufgaben in Chemie zu geben, da die KI Antworten besser sind als seine. Er kann lediglich überprüfen, wer schlau genug ist, KI zu nutzen.

Wo wir uns aber hoffentlich alle einig sind, KI wird auf Dauer unzählige Arbeitsplätze kosten! Egal ob Künstler, Werbung, Call-Center oder, oder, oder… Wir dürfen uns am Ende bitte nur nicht fragen, „wie konnte das passieren“!

P.S. Hatte vor knapp 10 Tagen eine Schulung über KI und Ethik und da kommen nicht nur tolle Dinge auf uns zu.
 

mar_cel_mo

Barsch Vader
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Es bleibt eigentlich nur das Handwerk oder der soziale Bereich - beides willst du aber auch nicht bis 70 machen müssen…

Egal Handwerkerset für Kinder ist im Warenkorb und wir starten mit Vogelhäuschen um den Jungen in die „richtige“ Richtung zu führen :p
 

Jigging_Glory

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Es bleibt eigentlich nur das Handwerk oder der soziale Bereich - beides willst du aber auch nicht bis 70 machen müssen…

Egal Handwerkerset für Kinder ist im Warenkorb und wir starten mit Vogelhäuschen um den Jungen in die „richtige“ Richtung zu führen :p
Alles was zwischenmenschlich passiert, wird von AI niemals ersetzt werden können, das stimmt. Wobei sie in meinem Beruf (Psychotherapeut) mittlerweile auch mit AI anfangen. Da der Mensch aber absolut auf andere Menschen angewiesen ist, wird sich das in diesem Punkt erstmal nicht durchsetzen. Die soziale Verkümmerung ist ja bereits jetzt so sehr vorrangeschritten, das sehr viele Menschen teilweise heftige Pathologien entwickelt haben, die genau daher rühren - mangelnde menschliche Interaktion (Siehe Generation Corona)
Es gibt sogar Fälle, bei denen Kinder und Jugendliche sich mit einer AI unterhalten haben und sich schlussendlich suizidierten. IMHO ist AI viel mehr eine Gefahr, als Gewinn, aber das ist nur meine Meinung.
 

Cybister

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Die Gefahr der Monopolstellung bzw. marktbeherrschender Stellung hast du (insbesondere im digitalen Bereich) doch immer und überall. Sowohl bei der Software, die der Steuerberater selbst nutzt, als auch bei Zeiterfassungssystemen, Warenwirtschaftssystemen, Abrechnungssystemen, Kunden-/Patientenverwaltungsplattformen etc. Und auch bei der dazugehörigen Hardware. Abgesehen davon, dass es kein KI-spezifisches Problem ist, boomt der Markt für KI-Plattformen derzeit massiv. Wer sich dann längerfristig etabliert, wird sich zeigen.

Eine gewisse Redundanz und Kompatibilität ist da natürlich Voraussetzung. Klar. Die Daten, die meine KI-Assistenten generieren und speichern, werden nicht nur in der Cloud, sondern auch dezentral / lokal auf meinen Systemen gespeichert und können ohne Weiteres auch mit anderer Software ausgelesen oder ggf. sogar ausgedruckt werden. Wenn ich möchte, kann ich schnell und einfach mit allen Daten, Informationen und Unterlagen weiterziehen, bin also nicht an eine Firma gebunden.
Für mich ist an diesem Punkt die Frage essentiell, ob man seine Daten einer Firma zum Trainieren (best case) überlassen will, die ausserhalb der EU sitzt. Datenhoheit und so.
 
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Es bleibt eigentlich nur das Handwerk oder der soziale Bereich - beides willst du aber auch nicht bis 70 machen müssen…

Egal Handwerkerset für Kinder ist im Warenkorb und wir starten mit Vogelhäuschen um den Jungen in die „richtige“ Richtung zu führen :p
Da bin ich mir nicht sicher, es wurde gezeigt wie z.T. KI einen überdimensionalen 3D-Drucker speist und dann ganze Häuserwände „gedruckt“ werden. Das wird aktuell schon praktiziert.

P.S. Natürlich nur um dem kommenden Fachkräftemangel vorzubeugen…

Auch ganz „witzig“, wenn firmeninterne-KI durch externe KI kompromittiert wird.
Kommt unfassbar häufig vor!

Weit weniger witzig, wenn die tote Oma anruft oder Face-Time etc. nutzt.
 

Munni

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Für mich ist an diesem Punkt die Frage essentiell, ob man seine Daten einer Firma zum Trainieren (best case) überlassen will, die ausserhalb der EU sitzt. Datenhoheit und so.
Nachvollziehbar aber Nachteil ist das dir dann eigentlich nur lokale gekapselte Modelle zur Verfügung bereit stehen.
Und zb die ganzen spannenden Agentic Modelle sind dann eben raus da sie am Ende immer sich vorbehalten mit den Daten zu machen was sie wollen. Plump gesagt.
Muss man halt wissen was man will und wie man was genau macht. Als Laie einfach unbeschränkten Zugriff auf gewisse Daten zu geben halte ich auch für kritisch und passiert wahrscheinlich aktuell sehr umfangreich.
Und die Unternehmen sind auch unterschiedlich strukturiert und unterschiedlich wenig vertrauenswürdig. Neben Google und openAi ist dann eigentlich nur anthropic weniger böse. Und moonshot ai - muss ich glaube ich nichts zu sagen :D ach ja grok ähm ok lassen wir das
 

Allrounder90

Gummipapst
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Wir kapseln uns durch unseren überbordenden Anspruch auf "Datenhoheit" so sehr von der Realität ab. So sehr kann man mit dem Fuß garnicht auf der Bremse stehen. Beste Beispiel in den Verwaltungen... rigeroser Verbot von LLM. Man müsse was eigenes machen ... jetzt fängt im öffentlichen Bereich jede Verwaltung an irgendwelche Chatbots oder krüppligen KIs selbst du implementieren die im "Einklang mit dem Datenschutz" stehen ... ja das Ergebnis kannst auch gleich in die Tonne kloppen
 

PM500X

BA Guru
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Für mich ist an diesem Punkt die Frage essentiell, ob man seine Daten einer Firma zum Trainieren (best case) überlassen will, die ausserhalb der EU sitzt. Datenhoheit und so.
Das muss man für sich natürlich abwägen. Ich habe zumindest keine hyper-sensiblen Daten. Der Anbieter meiner Buchhaltungs-KI sitzt sogar Deutschland und ist vom Finanzamt lizensiert :) Bei den anderen KI-Tools kommt es natürlich stark auf die Plattform und die jeweilige Form der Nutzung an. Ich für meinen Teil mache ohnehin vieles anonymisiert, weil es nur um blanke Zahlen geht, nicht um persönliche Informationen. Bei vielen (oder allen?) Anbietern lässt sich die Nutzung der persönlichen Daten zum Traineren der KI-Assistenz ausschalten. Zumindest ist das bei meinem Anbieter so. Ob es auch wirklich ausgeschaltet wird steht dann auf einem anderen Blatt Papier.

Wo wir uns aber hoffentlich alle einig sind, KI wird auf Dauer unzählige Arbeitsplätze kosten!
Es wird zumindest eine starke Verlagerung geben, in deren Zusammenhang natürlich auch viele Menschen den Arbeitsplatz verlieren werden. Oder Stellen werden nicht neu besetzt. In manchen Sparten fallen Arbeitsplätze weg, in anderen Sparten werden Arbeitsplätze geschaffen. Wie das Verhältnis ist, wird sich dann zeigen.

Beste Beispiel in den Verwaltungen... rigeroser Verbot von LLM. Man müsse was eigenes machen ... jetzt fängt im öffentlichen Bereich jede Verwaltung an irgendwelche Chatbots oder krüppligen KIs selbst du implementieren die im "Einklang mit dem Datenschutz" stehen ... ja das Ergebnis kannst auch gleich in die Tonne kloppen
Genau so ist es (ohne Wertung meinerseits).
 
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Es wird zumindest eine starke Verlagerung geben, in deren Zusammenhang natürlich auch viele Menschen den Arbeitsplatz verlieren werden. Oder Stellen werden nicht neu besetzt. In manchen Sparten fallen Arbeitsplätze weg, in anderen Sparten werden Arbeitsplätze geschaffen. Wie das Verhältnis ist, wird sich dann zeigen.

Da muss man aber schon als Einhorn im Milch und Honig Fluss baden. ;)
Allein wenn ich mir die Automobilbranche und die Sachbearbeitung anschaue…

Spannend und herausfordernd wird es so oder, vielleicht nicht für dich und mich, aber definitiv für unsere Kinder.

Da hilft auch „SCHUL“bildung kaum noch weiter, Abi ist ja jetzt schon der neue Hauptschulabschluss.

Am Ende steht und fällt der Umgang mit KI in DE, natürlich auch mit den von uns gewählten „Entscheidern“…. :)
 

Munni

Finesse-Fux
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Wir kapseln uns durch unseren überbordenden Anspruch auf "Datenhoheit" so sehr von der Realität ab. So sehr kann man mit dem Fuß garnicht auf der Bremse stehen. Beste Beispiel in den Verwaltungen... rigeroser Verbot von LLM. Man müsse was eigenes machen ... jetzt fängt im öffentlichen Bereich jede Verwaltung an irgendwelche Chatbots oder krüppligen KIs selbst du implementieren die im "Einklang mit dem Datenschutz" stehen ... ja das Ergebnis kannst auch gleich in die Tonne kloppen
Ich verstehe den Punkt aber wenn man betrachtet mit was für Klagen die sich aktuell rum prügeln unter anderem im Bezug auf den Umgang mit Daten sieht man das Vorsicht sinnvoll ist.
Im podcast die open AI story vom Deutschlandfunk bekommt man interessante Einblicke.
hier geht es auch um Daniel kokotajlo dessen p(doom) von 70% als ehemaliger zentraler Sicherheitsforscher bei openAi für mich eher ein Warnschuss ist als ein jetzt lasst das mal mit dem Datenschutz.

Die Firmen verstehen selbst nicht was mit den Daten passiert und wo welche Phänomene her kommen.

Es scheint mir naiv im streben nach Fortschritt genau hier das aufzugeben, ich denke die Situation ist deutlich ernster und man kann mit guter Infrastruktur Schützenswerte Daten sichern und dennoch vorne mit dabei sein. Aber der Weg geht nicht ohne Sicherheit sondern mit fortschrittlicher Sicherheit.

Der letzte openAi Sicherheitschef gab einen p(doom) von 5% an. Nur um das zu verdeutlichen eine Firma die das verkauft, jeden guten Zweck hinter sich gelassen hat, deren Sicherheitschef sagt das zu einer chance von 5% die Menschheit an KI zu Grunde geht. Im Verhältnis zum Risiko ist 5% erschreckend hoch und damit gilt er als Optimist. (Johannes Heidecke)
 
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PM500X

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Allein wenn ich mir die Automobilbranche (...)
Die deutsche Wirtschaft hat ganz andere Probleme, da ist KI noch eines der geringeren Übel :p Will jetzt aber auch nicht noch weiter vom Thema abweichen als ohnehin.

Dass aus meinem eigentlich freudig gemeinten Beitrag jetzt doch so eine Grundsatzdiskussion entsteht, in der sogar schon über den Untergang der Menschheit debattiert wird, war nicht meine Intention.
 
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Die deutsche Wirtschaft hat ganz andere Probleme, da ist KI noch eines der geringeren Übel :p Will jetzt aber auch nicht noch weiter vom Thema abweichen als ohnehin.

Dass aus meinem eigentlich freudig gemeinten Beitrag jetzt doch so eine Grundsatzdiskussion entsteht, in der sogar schon über den Untergang der Menschheit debattiert wird, war nicht meine Intention.
Absolut nicht auf dich bezogen, aber viele Leute sehen oft nur eine Seite der Medaille und meist ihren aktuellen Vorteil, ohne sich mit etwaigen Konsequenzen auseinanderzusetzen.

Was mein Fitnessstudio angeht, bin ich von KI begeistert. Ich trainiere in einem EGYM Studio und das ist schon echt tolles Zeugs! Nun kann ich mich fragen ob es in Zukunft mehr oder weniger Fitnesstrainer geben wird, oder ich kann mir sagen, „was geht mich das an“. Mit letzterer Option kommt man sicher entspannter durchs Leben…

Gedanken machen ist gut, aber auch nicht in etwaigen (noch nicht vorhandenen) Problemen ersticken.

Für nen selbständigen „Alleinunterhalter“ ist KI sicher kurzfristig ein Segen!
 

Barschiologe

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Es ist mMn. auch absolut nicht verwerflich, KI zu nutzen. Unsere Tochter geht aktuell in die 8. Klasse und da wird schon ein gewisser Umgang mit KI geschult. Der Chemielehrer sagte mir, es ist sinnlos Hausaufgaben in Chemie zu geben, da die KI Antworten besser sind als seine. Er kann lediglich überprüfen, wer schlau genug ist, KI zu nutzen.

Wo wir uns aber hoffentlich alle einig sind, KI wird auf Dauer unzählige Arbeitsplätze kosten! Egal ob Künstler, Werbung, Call-Center oder, oder, oder… Wir dürfen uns am Ende bitte nur nicht fragen, „wie konnte das passieren“!

P.S. Hatte vor knapp 10 Tagen eine Schulung über KI und Ethik und da kommen nicht nur tolle Dinge auf uns zu.
Wenn man Kindern schon in diesem Alter beibringt, wie man KI nutzt, verlernen sie aber mit der Zeit ihre eigenen grauen Zellen für die Hausaufgaben anzustrengen. Die verlassen sich dann später zu sehr auf KI und das wird in Zukunft das Gefährliche daran werden. Wenn die KI eines fernen Tages ausfällt, kann niemand mehr die Aufgaben machen, die die KI gemacht hat, weil wir diese Arbeiten und Aufgaben verlernt haben. Wir müssen insgesamt aufpassen, dass die KI in Zukunft nicht schlauer wird, als wir werden können, sonst wird es böse enden.
Ich arbeite z.B. im IT Support einer großen deutschen Versicherung und natürlich bin auch ich froh, wenn die KI uns viele kleine Aufgaben abnimmt, damit wir uns um die größeren umfangreicheren Themen kümmern können. Aber wenn die KI weiter intelligenter wird, sind auch unsere Jobs eines Tages in Gefahr. Die Mitarbeiter, mit denen wir jeden Tag telefonieren, haben dann nur noch eine Computerstimme am Telefon und keinen echten Menschen, mit denen sie reden können. Mit einem realen Menschen zu reden, damit er den Computer oder Handy wieder hinbekommt, ist und bleibt halt besser, weil die Leute sich auch gerne ihren Frust über die IT Technik von der Seele reden wollen. Mit einem Roboter zu streiten ist nicht dasselbe und auch nicht so befriedigend.
 

Munni

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Wenn man Kindern schon in diesem Alter beibringt, wie man KI nutzt, verlernen sie aber mit der Zeit ihre eigenen grauen Zellen für die Hausaufgaben anzustrengen.
Lieber den vernünftigen Umgang beibringen als beim Versuch auf ein Verzicht zu scheitern.
Kinder sind auch nicht dumm, die finden ihren Weg.
Man kann mit ki auch gut lernen :)
 

Barschiologe

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Ich bin in dieser Sache vielleicht auch zu altmodisch. Zu meiner Zeit gab es keine KI in der Schule, nur Computerunterricht, WIE man einen PC bedient und was Windows alles kann oder halt nicht kann. Wir mussten unser Hirn für Hausaufgaben noch selbst anstrengen. Selbst im Jahr 2002, als wir unseren Abschluss hatten, hatte noch nicht jeder in unserer Klasse einen PC und Internetanschluss.
 

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