Hitzewelle - wie geht ihr damit um ? leiden bereits eure Gewässer?

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timmi

Schusshecht-Dompteur
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Weil? Man die Hechte oder Futterfische dann nicht mehr findet?

Ohne Echolot kann man dann also nicht mehr auf Hecht fischen und das verfolgte Ziel der Hechtschonung wird so überhaupt nicht erreicht ^^. Macht absolut Sinn!

Klassische Deutsche Sinnlosregel, ach was ist das schön hier.

Den Ansatz der Schonung mag ja gut sein aber was soll diese Regelung bitte bewirken? Die Schonung schonmal net

Ich denke es geht darum das einfach weniger gefangen wird, da es ohne Echo schwerer wird. Will das auch gar nicht bewerten. Mir ging es darum zu zeigen, das auch der Ruhrverband erkannt hat das dort ein Problem besteht.
 

timmi

Schusshecht-Dompteur
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Ich denke das Verbot hilft primär den Zandern, die sich insbesondere in den Sommermonaten gut pelagisch fangen lassen aber im (tiefen) Freiwasser stehen - gerne auf 10m+ mit den bekannten Folgen. In der Begründung des Verbotes wurden damals auch lange Drills von Hechten an zu leichtem Gerät im warmen, sauerstoffarmen Wasser genannt. Der Punkt kommt beim Schleppfischen zumindest seltener vor.

Ich befürworte nicht die deutsche Verbotspolitik, glaube aber an positive Auswirkungen für das Gewässer/den Bestand. Warum?
- das Gewässer wird für viele Guides & Gastangler deutlich unattraktiver --> Angeldruck nimmt ab
- es wird deutlich schwerer für Bootsangler zum Fisch zu kommen ohne Anhaltspunkt über Futterfisch, Sprungschicht, Tiefe der Freiwasserfische
- Schleppfischen ist nur für einen Bruchteil der Rauffischangler/Bootsangler attraktiv

Hier der Bericht im Blinker aus 2024:
Genau den meinte ich. Hier ist auch noch ne Video aus 24 dazu.
 

Westcoast-Jörn

Rapfen-King 2022
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Ich hatte es bereits in einem anderen Thread geschrieben: Als die erste Hitzewelle vor etwa 3 Wochen unsere Region erreichte, da war in praller Mittagssonne totale Eskalation angesagt...die Hechte haben sich die Baits so aggressiv reingeballert, als ob es kein Morgen mehr gibt. Extrem spritzig trotz schwererem Gerät die Drills. Das Ganze bei etwa 20 Grad Wassertemperatur...man merkte trotz schneller Versorgung im Wasser schnell, dass die Fische ausgepowert waren. Ein Exemplar musste ich dann letztendlich auch entnehmen.
Man hätte die ganze Sache auch "ausschlachten" und sicherlich noch den einen oder anderen Meter mitnehmen können, aber da war für mich Schluss.
Seitdem bin ich erfolglos auf Wolfsbarsch unterwegs....

Grüße von der Küste
Jörn
 

Allrounder90

Gummipapst
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Ich versteh das Ansinnen ... nur ist mir die Argumentation komplett wirr.

Zu feines Angeln .,.. was hat das mit Echo zu tun.

Lange Drills ... was hat das mit Echo zu tun. Achja das feine Gerät...

Du sagst es ja schon --> man will es den Bootsanglern einfach schwerer machen an Fisch zu kommen. Dabei aber nicht allen, denn das Schleppen auf eben diese Fische ist dann wieder ok und dann gleich mit 2 Ruten (warum eigentlich? geht man davon aus das die Schlepper eh verwerten?).

Naja kann mir egal sein werd da nie angeln. Wenn Ihnen die Großfische so wichtig wären dann wäre ein Schonmaß schonmal ein Anfang. Vorallem dieser Rundumschlag... zack alle und fertig. Klar was anderes könnten Sie eh nicht kontrollieren aber das man dann noch net mal das Echo ohne Geber für ne Tiefenkarte benutzen darf ... alles klar ^^ aber ich sag nur Kreuzpeilung ... Kompass nicht vergessen

Und den Deeper mitm Handy ^^ ohman dann gibts noch komplette Durchsuchung. Hallo Fischereiaufsicht, einmal nackig machen bitte, was ist das bitte für eine Kugel dort.
 
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Tief im Westen...
Aber warum wird sowas eingeführt?

Meistens doch weil „wir“ Scheiße bauen und dazu noch versuchen, alles was nicht explizit verboten ist, als erlaubt zu rechtfertigen.

Oft zwingen „wir“ doch die Vereine zu solch verzweifelten Maßnahmen.

Ich möchte nicht wissen wie viele fanatische C&Rler aktuell oder in der letzten Woche gezielt auf Hecht oder Bafo unterwegs waren. Und warum? Ist ja nicht verboten…
 
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fragla

Barsch Vader
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Einen Köder an den Kameraden vorbeizuführen macht keinen Stress, da hast Du recht. Der Drill aber schon. Und eben dieser Stress kann schon zu viel sein.
Wenn die Bedingungen so sind wie ich beschrieben habe, kommt es zu keiner Nahrungsaufnahme und auch zu keinem Drill.(Gehakt mal außen vor gelassen)
Das ein Drill immer Stress ist, ist unbestritten.
 

ATRiot01

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Wenn die Bedingungen so sind wie ich beschrieben habe, kommt es zu keiner Nahrungsaufnahme und auch zu keinem Drill.(Gehakt mal außen vor gelassen)
Das ein Drill immer Stress ist, ist unbestritten.
Absolut auch meine Ansicht, zumindest im gro. Wenn die Zander im Rhein akuten Stress hätten mit den 29Grad würden die nicht wie bekloppt in die Brut scheppern, man würde sicher mal den ein oder anderen fangen, aber wie heute 6 Stück innerhalb von 40 Minuten? Alle lieferten einen für Zander guten Drill, und danach trieb kein einziger nach Luft japsend im buhnenkessel rum, was ich unter anderen Bedingungen schon erlebt habe. Wie gesagt (meine Meinung) alles situationsbedingt, vielleicht rechtfertige ich damit nur meine Angelgeilheit. Ohne den Kontext zu meinen vorangegangenen Posts klingt das allerdings ungeil…
 

Simon19

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Absolut auch meine Ansicht, zumindest im gro. Wenn die Zander im Rhein akuten Stress hätten mit den 29Grad würden die nicht wie bekloppt in die Brut scheppern, man würde sicher mal den ein oder anderen fangen, aber wie heute 6 Stück innerhalb von 40 Minuten? Alle lieferten einen für Zander guten Drill, und danach trieb kein einziger nach Luft japsend im buhnenkessel rum, was ich unter anderen Bedingungen schon erlebt habe. Wie gesagt (meine Meinung) alles situationsbedingt, vielleicht rechtfertige ich damit nur meine Angelgeilheit. Ohne den Kontext zu meinen vorangegangenen Posts klingt das allerdings ungeil…
Petri, also ich tue mir aktuell sehr schwer mit dem Zander. Darf man fragen wie du die Gefangenen hast?

Zum ursprünglichen Thema: am deutschen Rhein haben wir eine fast komplette Sättigung des Wassers mit Sauerstoff, Sauerstoffmangel ist jetzt aktuell keine Gefahr, da die Temperatur auch wieder sinkt. Allerdings schützen sich die Fische aktuell sehr gut vor mir

Und an den Baggerseen.... Da versauen mir die Badegäste ehr die Laune.


Und zum Thema Echolot, ich meine Uli Beyer hat dazu ein Video gemacht und es geht tatsächlich um das Pelagen und Sharp Shooten, wo große Fische gezielt angeangelt werden und verenden. Die Diskussion um ein Entnahmefenster wäre dann auch wieder nicht zielführend.
 

LenSch

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Geht bei den Talsperren auch darum, das viele Angler, gezielt große Fische über`s Lot in Tiefen, tiefer als 8 Meter angefischt haben, leichtes Gerät genutzt wird (auf Grund des hohen Angeldrucks die Fische sonst nicht mehr beißen) und noch minutenlange Fotosessions dazu. Dann kommen die hohen Temepertaurunterschiede und der Stress dazu und schon durfte der Ruhrverband täglich tote, große Fische einsammeln.
Was viele vergessen, die Talsperren wurden weder als Angelteich oder Freizeitbad gebaut. Ein gesunder Fischbestand wirkt sich auf die Wasserqualität aus. Man kann froh sein, dass das Echolot nicht komplett verboten wurde. Was mir persönlich fast lieber gewesen wäre.
Finde es aber amüsant, dass Leute die mit dem Gewässer nichts zu tun haben und nicht wissen was hier los ist, sich eine meine Meinung bilden und die auch noch so raus hauen :D
 

Cybister

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Absolut auch meine Ansicht, zumindest im gro. Wenn die Zander im Rhein akuten Stress hätten mit den 29Grad würden die nicht wie bekloppt in die Brut scheppern, man würde sicher mal den ein oder anderen fangen, aber wie heute 6 Stück innerhalb von 40 Minuten? Alle lieferten einen für Zander guten Drill, und danach trieb kein einziger nach Luft japsend im buhnenkessel rum, was ich unter anderen Bedingungen schon erlebt habe. Wie gesagt (meine Meinung) alles situationsbedingt, vielleicht rechtfertige ich damit nur meine Angelgeilheit. Ohne den Kontext zu meinen vorangegangenen Posts klingt das allerdings ungeil…
Die Sterblichkeitsrate bei Zandern ist grundsätzlich ziemlich hoch, wenn man Arlinghaus und anderen glauben darf, Barsche an sich sind ziemlich robust.
Die Crux liegt im Stoffwechsel. Der ist bei Wechselwarmen bei den Temperaturen auf dem Maximum, die sind agil wie nie im Jahr, das erklärt auch die Beissfreude, trotz warmen Temperaturen. Der Drillstress * kann* dann das Zünglein an der Waage sein, der den vulnerablen Zustand endgültig zum kippen bringt. Es muss wohl noch nicht mal sein, dass der Fisch sofort den Bauch zeigt, sondern erst nach etlichen Stunden nach dem Release. Da gibt es u.a. Berichte bei Bass.
Grundsätzlich dürfte die Überlebensrate um so höher sein, je kälter das Wasser ist und um so kürzer der Drill dauert.
 

ATRiot01

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Die Sterblichkeitsrate bei Zandern ist grundsätzlich ziemlich hoch, wenn man Arlinghaus und anderen glauben darf, Barsche an sich sind ziemlich robust.
Die Crux liegt im Stoffwechsel. Der ist bei Wechselwarmen bei den Temperaturen auf dem Maximum, die sind agil wie nie im Jahr, das erklärt auch die Beissfreude, trotz warmen Temperaturen. Der Drillstress * kann* dann das Zünglein an der Waage sein, der den vulnerablen Zustand endgültig zum kippen bringt. Es muss wohl noch nicht mal sein, dass der Fisch sofort den Bauch zeigt, sondern erst nach etlichen Stunden nach dem Release. Da gibt es u.a. Berichte bei Bass.
Grundsätzlich dürfte die Überlebensrate um so höher sein, je kälter das Wasser ist und um so kürzer der Drill dauert.
Habe versucht die Studie zu finden auf die sich Arlinghaus bzgl. der Mortalitätsrate bei Zandern bezieht, konnte leider nur halbgare Experimente unter fragwürdigen Bedingungen mit Walleys finden, falls es da was vernünftiges zu giebt würde ich mich über Link freuen (gerne via PM).
Ich persönlich bin für mich überzeugt davon das ich bei Zandern eine weit geringere Sterblichkeitsrate nach dem Release habe als bei Hechten, wahrscheinlich sogar als bei Wallern, und definitiv geringer als bei Aalen.
Warum?
Zander jigge ich nur oder leiere ich GuFis am leichten Kopf. Der Drill dauert selbst bei den hier seltenen 70er Fischen keine 60 Sekunden, Landung, Jig lösen, Fisch zurück, sich freuen….
Beim Hecht klappt das halt so nicht. Der Drill ist länger, und dann kommt das Händling beim Hakenlösen rund um die Epidermisunverträglichen Beisserchen, wo dann villeicht je nach Köder auch noch mehrere Haken drin sitzen. Dazu kommen oft tiefsitzende Haken und Verletzungen der Kiemen…
Beim Waller ( ich rede vom Spinnfischen in D. mit meist kleineren Exemplaren) hab ich auch definitiv mehr Kiemenbogenschäden als beim Zander…. Wobei ich da wenig zum Release sagen kann, die kommen meist mit um meine Küche kennenzulernen. Nicht weil ich die ultrageil finde zum Essen, einfach nur weil es genug davon gibt bei uns, und man kann sie schon ganz gut zubereiten.
Ich musste auch schon Waller von 160+ entnehmen die den Release nicht packten,dem langen Drill am Zandergerät geschuldet, geht für mich auch klar.
Und wenn ich an meine Jugend zurück denke, mir sind die „robusten“ barsche meist vor den Zandern im Setzkescher abgenippelt…

Würde das ganze jetzt eigentlich gerne auf sich beruhen lassen, soll eh jeder machen wie er für richtig hält…..
 

Christoph____

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Neutillmitsch
wie reagiert eigentlich die Youtube Szene auf die Hitzewelle und Wassertemperaturen? Hab durch die Fussball WM fast nichts neues auf Ypoutube mitbekommen... :emoji_thinking:
 

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