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SlidyJerk

Zander-King 2020
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Moin,
bisher fische ich am DS Rig immer nur so viel Bleigewicht wie es die Situation erfordert. An der Havel genügen oft 10-12g, am Peenestrom mit starker Strömung ca. 25g. Ok.
Was ist aber wenn ich die 25g auch permanent an der Havel nutze?
Klar, die Wurfweite ist hier sicher Nutznießer, aber habe ich mit dem deutlich höherem Gewicht auch mehr mit Fehlbissen zu rechnen?

Wie sind hier Eure Erfahrungen?
 

Klausi

Barsch Vader
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Eher nicht. Ich fische auch mal in stillen Ecken mit 5 g, aber meistens in der Havel und den Kanälen so um die 18-30 g, je nach Strömung und Tiefe, Im Sommer, wenn es weniger strömt, gerne weniger, meist um die 10 g. Zum einen wegen der strömungsbedingen Abdrift, die dadurch verringert wird (Du kannst ein DS- oder Birnenblei dazu auch gerne mit dem Hammer breiter kloppen, dann rollt es nicht weg..) Ad secundum hat das durch die Masseträgheit auch den Vorteil einer Selbsthak-Montage...
Vor der Jahn Werft in Wolgast haben wir mitunter 35 g gefischt und konnten zusehen, wie die Montage abgetrieben ist. Aber höher gewichtig bin ich nicht gegangen. Wie Du schon selbst schreibst: Es ist situationsbedingt...
 

Fischhenrik

Gummipapst
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Ich habe, als es am Edersee noch deutlich besser lief, grundsätzlich immer 20g gefischt, egal ob im Freiwasser oder Richting Ufer. So ist der Köder auch mal zu den dickeren Barschen, die unter dem Schwarm schwammen, gekommen. Außerdem musste man bei entsprechendem Echolotbild immer so schnell wie möglich runter.
Auch konnte man so richtig zackig fischen, was die Fische ja auch manchmal heiß macht. Das Plus an Wurfweite darf man auch nicht vergessen.
Ich bin also ein Fan vom (über-)schweren Dropshot!
 
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Ich fische meist mein ds an 10-14g Tungsten. Dazu eine feine Schnur (nicht über 8lb) und komme gut zurecht. Egal in welcher Tiefe ich fische. Auch die von Fischhenrik angesprochene vertikale Sinkgeschwindigkeit benötige ich meist und da passt das Setup super. Ich fische hauptsächlich an Seen aber auch mal am Kanal und komme mit den Gewichten gut hin.
 

SlidyJerk

Zander-King 2020
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Ich fische meist mein ds an 10-14g Tungsten.
Das ist ja normalerweise auch meine Standardbestückung. Hintergrund der Frage war bei mir, das ich beim Einsatz des DS-Rig
an einer BC Kombi (falls ich die Spinne mal nicht an Board habe) höhere Gewichte deutlich besser handeln kann. Darüber habe ich in einem anderen Thread bereits berichtet. Aber was nützt es wenn man dann mehr Fehlbisse generiert.
Ich probiere es einfach mal permanent mit 20-25g auch in den strömungsfreien Bereichen. Sollte ich hier schlechte Erfahrungen sammeln, dann werde ich diesen Thread noch mal aktivieren müssen! :rolleyes:
 

Fischhenrik

Gummipapst
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Also Fehlbisse oder Aussteiger gab es bei mir nicht. Das ist ja der Vorteil beim Gewicht unterm Köder.
Bei mir haben sich aber die beiden folgenden Probleme eingestellt:
1. Habe ich manches Mal die Bleie im Wurf verloren, sodass ich dazu übergegangen bin die Klemmwirbel aufzubiegen und das Blei mit zwei Überhandknoten zu befestigen. Fest genug für den Wurf, aber trotzdem bei einem Hänger schwach genug, um nicht Köder und Haken zu verlieren.

2. Der oft empfohlene Dropshotknoten leidet stark unter den hohen Gewichten und Kräften, die beim Wurf auf ihn wirken.

Daher bin ich dazu übergegangen nur noch solche Dropshothaken zu fischen:
https://www.barsch-alarm.de/communi...h-gebaut-hab-thread.12277/page-60#post-493824

VG Henrik
 

KaRa

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Also Fehlbisse oder Aussteiger gab es bei mir nicht. Das ist ja der Vorteil beim Gewicht unterm Köder.
Bei mir haben sich aber die beiden folgenden Probleme eingestellt:
1. Habe ich manches Mal die Bleie im Wurf verloren, sodass ich dazu übergegangen bin die Klemmwirbel aufzubiegen und das Blei mit zwei Überhandknoten zu befestigen. Fest genug für den Wurf, aber trotzdem bei einem Hänger schwach genug, um nicht Köder und Haken zu verlieren.

2. Der oft empfohlene Dropshotknoten leidet stark unter den hohen Gewichten und Kräften, die beim Wurf auf ihn wirken.

Daher bin ich dazu übergegangen nur noch solche Dropshothaken zu fischen:
https://www.barsch-alarm.de/communi...h-gebaut-hab-thread.12277/page-60#post-493824

VG Henrik
Ich fische lieber 2 g zu schwer als 2 g zu leicht. Wichtig ist dass die Rute auf das Bleigewicht abgestimmt ist .Grundsätzlich hat sich meine Fehlbiss Quote verringert seitdem ich das Drop Shot mit ca 2 cm Seitenarm fische.


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SlidyJerk

Zander-King 2020
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Der oft empfohlene Dropshotknoten leidet stark unter den hohen Gewichten und Kräften, die beim Wurf auf ihn wirken

Das ist korrekt!
Zieht man hier voll durch um auf Distanz zu kommen, verdichtet sich der Knoten am Haken immer mehr. Völlig ungeeignet ist für mich der Palomarknoten!
Ich wechsle die Schnur am Rig grundsätzlich nach einem Angeltag oder nach dem Fang eines Zettis > 50cm. Sicher ist sicher! :rolleyes:
 
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observer

Gast
moin,
das gewicht hat keinen einfluss auf fehlbisse/aussteiger...habe damals auch mal mit 40/45g gefischt, keine probleme.

wenn sie es richtig aggro wollen hilft ein höheres gewicht ebenfalls, da man dann richtig heftig in den schnurbogen schlagen kann.
 

Pinocio

Echo-Orakel
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Ich nutze auch die schwerere Varianate, eigentlich immer, wüsste nicht wieso ich leichter fischen sollte.
 

SlidyJerk

Zander-King 2020
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Ich hatte den Fall, dass ich einen vorsichtigen Biss am DS Rig mit 10g Blei nicht bemerkt habe. Zetti und Köder bewegten sich langsam gegen die Strömung. Habe nur die lockere Schnur bemerkt und darauf sofort den Anhieb gesetzt. 68cm - immerhin. Das war im Winter an der Steinpackung mit fast unbewegtem Köder. Was wäre bei 25g passiert? Der hätte die Lure wahrscheinlich wieder ausgespuckt.
Aber das kommt selten vor und ich werde es die nächsten Male zwischen 20-30g probieren.
 

Kroket

Schusshecht-Dompteur
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Moinsen,

der Thread ist schon was älter.
Da ich Drop Shot noch nicht versucht habe, wollte ich mal den aktuellen Stand abfragen, welche Gewichte ihr für folgende Gewässer empfehlen würdet:

1. Fließgewässer, mittelbreiter Fluss, langsame Strömung ca. 4 km/h, 2 m bis 4 m tief
Entfernung ca. 5-12 m.

2. Fließgewässer, großer Strom, schnelle Strömung bis 8 km/h, 2 m bis 6 m tief
Entfernung ca. 5-30 m

Spielt es eigentlich überhaupt keine Rolle, wenn das Drop Shot Blei überschwer ist?

Thx!
 

Drakestar

Gummipapst
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Novato, CA
Spielt es eigentlich überhaupt keine Rolle, wenn das Drop Shot Blei überschwer ist?

Thx!

Faustregel bei mir: immer so leicht, wie man noch Bodenkontakt halten kann. Denkanstöße:
  • Ein schwereres Blei snagt leichter.
  • Es gibt Unterwasservideos die zeigen, wie sich Fische bei der sinkenden Montage auf das Blei (anstatt auf den Köder) fixieren. Da ist es IMO am besten, so unauffällig (klein) wie möglich zu sein.
  • Dropshot is eine Finessetechnik mit dünnerer Schnur; wenn das Blei schwer wird, muss die Schnur dicker werden, und die Rute irgendwann auch. Das macht es schwerer, Bisse zu erkenen.
  • Ich mag es, wenn das Blei zwar Bodenkontakt hält, beim Losschütteln den Wurm aber etwas treiben lässt. Ein zu schweres Blei hält alles (zu) straff.
  • Wenn du mit Dropshot Docks und Schilfkanten gezielt anwirfst ist ein leichteres Blei gut, um die Sink und Taumelrate mitzubestimmen.
Wie schwer dein Setup genau sein sollte mag ich nicht sagen, weil ich nicht genug im Fließwasser angel :)
 
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SlidyJerk

Zander-King 2020
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P - PM - HVL - TF
Ich greife seit Jahren lieber zu schweren Bleien. Der Köder soll sicher seine Position behalten, auch in der moderaten Strömung. Für das Zanderangeln am Packungsfuß ist das wichtig, so kann man alle 20 Sekunden mal die Lure etwas wackeln lassen. Der Z-Fisch steht in Startposition und guckt sich das in Ruhe an. Des Weiteren nutze ich DS zum Distanzangeln mit der BC-Combo. Unter 15g ist bei mir kein Bleigewicht mehr, auch im See. So kann ich große Gebiete nach Eglis absuchen.
Und man kann das Rig auch mal aggressiv einholen.
Ein schweres Blei schlägt jedes Mal ordentlich im Boden ein und erzeugt heftig Aufmerksamkeit.
Barsche sind neugierig. Viel Erfolg!
 

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