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JGL Isarfischer

Belly Burner
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Tatsächlich ist bis auf ne schnelle Rute am meisten mit Schnur zu machen.
Ich fisch das genauso wie @tölkie… 1.0er PE für‘s leichte Zanderangeln. 1.2er für alles „normale“ und auf der Inqlude Magnum Bullet hab ich 1.5 PE. Das hat aber mit dem herkömmlichen Gedanken an Zanderrute recht wenig zu tun.

Direkter Verbesserungsvorschlag: Morethan PE in 0,12mm / 10,8 Kilo bestellen mit 0,37mm Saltiga EX Fluo. Das Saltiga is ein wahnsinnig gutes FC. Die Kombi hat bei mir über viele Jahre (früher 0,41mm Gamakatsu FC, Saltiga ist aber besser) super viele Fische gefangen und immer gehalten.
12 Fach geflochtene sind allerdings nicht für die Ewigkeit und brauchen schon bisschen Pflege im Sinne von regelmäßig 2-4m einkürzen und sowas. Steinkontakt der PE komplett vermeiden & dann hast das vermutlich beste Zanderangel-Fliessgewässer-Setup.

Vielfach getestet & jahrelang bewährt. Hab ich‘s mit Strömung zu tun, hab ich immer die 12fach Morethan auf meinen Rollen.

Rute kannst dir aussuchen was du willst, die Solution Statement ist noch immer ein super Preis-/ Leistungsrückmelder… um mal eine genannt zu haben! :)
Sehr gute Tipps! Vielen lieben Dank. Mit welcher Vorfachlänge fischt du?
 

Zander-Whisperer

Bigfish-Magnet
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Ich hab's mir mittlerweile angewöhnt auch beim Zander Angeln auf relativ dünne Schnüre zu setzen. Der Einfachheit halber greif' ich zur gleichen geflochtenen wie bei den Barsch-Ruten, also PE #0.6... beim FC setz' ich dann auf's FC1 von Stroft, mit 0,30mm.

Schnurbrüche, Abrisse, Fischeverluste etc.? Bisher Null komma Gar nix. Und ich angel' oft am Main, unter den Brücken... da sind nicht nur Fische, sondern leider auch allerlei eScooter, Einkaufswägen, und was kaputte Menschen halt so von Brücken in's Wasser schmeissen.
 

DWT

Twitch-Titan
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Das ist mir auch schon aufgefallen. Sehr interessante Spur. Der Sache gehe ich mal nach. Interessant wäre, ob es bekannte Gummis mit besonders guter Rückmeldung gibt. Auch die Form des Bleikopfes könnte von Interesse sein.
Gibt es tatsächlich, der "Combat Shad" bringt eine sehr gute Rückmeldung aufgrund der schlanken Form, weshalb er bei mir auch gelegentlich zum Einsatz kommt.
Ähnliches wirst du mit No-Action Shads erreichen, da diese einfach schneller und somit stärker am Gewässergrund aufkommen.
 

fragla

Barsch Vader
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Ähnliches wirst du mit No-Action Shads erreichen, da diese einfach schneller und somit stärker am Gewässergrund aufkommen.
die Frage ist halt immer ob die Zander das so wollen. Gerade jetzt Richtung Winter würde ich eine langsame Absinkphase den Vorzug geben, auch wenn die Rückmeldung leidet. Aber auch das kann man mit C-Rig, DS und ähnlichen Methoden umgehen. Generell empfinde ich das übliche Jiggen als etwas überbewertet und man sollte viel flexibler angeln.

Wenn ich über den Untergrund nicht Bescheid weiß, schleife ich erst mal ein F-Rig. Rumpelt es da nicht ordentlich, stehen die Chancen auf Zander eh nicht so gut, trifft zumindest an den Gewässern zu die ich befische. Da muss dann schon Struktur in Form von Kannte oder Holz vorhanden sein.
 

JGL Isarfischer

Belly Burner
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Habe die letzten Monate einige eurer Tipps umgesetzt und die Rückmeldung wurde drastisch besser. Ich fische dünner mit 8,5kg PE Daiwa Tournment Evo plus charteuse, 1,5m 0,32FC, 20cm 8kg NiTi-Spitze, Tungsten Köpfe 18-28g, Sportex Absolut NT 2,40m, 60g oder Tailwalk Del Sol 802 SP II 2,43m, 10-60g und Shimano Vanquish FC 4000MHG. Ich spüre jeden Kiesel ;-) außer auf Schlamm (geht aber über Schnurerschlaffen). Die dünnere Schnur und vor allem die Tungstenköpfe waren der Gamechanger. Auch die Gummis wirken sich aus. Easy Shiner 5-6,5 und Nays Ptr 50 klappen prima. Danke nochmals!
 
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OnkelOriginal

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Grundlegend für mich persölich um mehr gespür zu haben: Zeigefinger auf dem Blank, etwas dünneres Geflecht und schnellere Absinkphasen.. ist aber nicht immer gefragt.
 

Steen

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Ich habe das häufiger mit Anglern, wenn die Rückmeldung nicht stimmt es häufig auch mit der Art und Weise zu tun hat wie die Rute gehalten und geführt wird.

1. Rute halten
Liegt die Rute ausschließlich in der Hand oder wird sie an den Unterarm geklemmt oder sogar leicht an den Körper gehalten oder sogar "in die Hüfte gestellt"? Dass sind in meiner Wahrnehmung alles Faktoren die das Gefühl beeinflussen.

2. Rute führen
Vor alledem an der Seite, auf die die Strömung drückt, ist es sehr hilfreich, in der Absinkphase, die Rutenspitze leicht anzuheben. Dadurch hält man ununterbrochen den Kontakt zum Köder. Ich mache das, in dem ich mit dem Handballen auf den Griff drücke und die Rute leicht nach oben rotiere. Geht allerdings auch durch "heben" des Unterarms. Ein Zeichen, dass manchmal dafür spricht, sind vermehrt Abrisse auf der genannten Buhnenseite.
 
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Spin+Fly

Bigfish-Magnet
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Liegt die Rute ausschließlich in der Hand oder wird sie an den Unterarm geklemmt oder sogar leicht an den Körper gehalten oder sogar "in die Hüfte gestellt"? Dass sind in meiner Wahrnehmung alles Faktoren die das Gefühl verschlechtern.
Okay, wenn all diese Halteweisen das Gefühl verschlechtern. Wie würdest du die Rute halten?
.
 

BarschPadawan

Master-Caster
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Ich weiß nicht ob’s schon wo steht, aber wichtig ist auch die Rute maximal 90 grad zur Schnur zu halten. Bei zu großem Winkel geht die Rückmeldung in der Schnur/Rolle verloren.
 

Snâsh

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Meiner Meinung nach ist die erste Absinkphase ja meistens die, die am meisten Probleme macht. Gerade wenn man mit leichtem Equipment fischt und dann die Strömung dazu kommt, wird es ja etwas schwierig. Sobald man es ja einmal hat, ist im Anschluss der nächste Kontakt meistens nurnoch XX-Sekunden entfernt und ich finde das ist dann nicht mehr ganz so schwer. Natürlich gibt es auch hier dann viele Unterscheide wenn Strömung und Grund und und und sich ändern, aber es ist für mich dann einigermaßen klar. Wenn die Rute absolut Taub ist, wirds nichts, aber auch hier kann man dann wie manche "Profis" einfach mit dem Finger in der Schnur fischen und dann ist die Rute auch egal.
Grundsätzlich ist es für mich in der ersten Absinkphase entscheidend den Grund zuverlässig zu spüren. Mit leichten Köpfen gebe ich dem Köder in der Strömung ein ein wenig mehr Schnur mit und klappe nicht sofort den Bügel nach dem Auftreffen zu.
Anschließend lasse ich den Köder an gestraffter Schnur absinken und gehe zur Not im der Rute ein Stück mit Richtung Oberfläche. Sollte ich da noch keinen Grundkontakt gehabt haben, nehme ich die Rute wieder weiter hoch und senke die "gemeinsam" mit dem Köder wieder etwas ab. Dabei ist natürlich drauf zu Achten die Rute nicht am Unterarm oder Bauch oder wo auch immer zu arretieren um die bestmögliche Sensibilität zu erhalten. Irgendwann erreicht man meistens dann noch den Grund und man kann mit den normalen Techniker weitermachen. Wenn der Köder wirklich sehr leicht ist, lieber "Faulenzen" als Jiggen um den Köder nicht zu weit zu katapultieren.
 

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