Fangberichte Viva Perca! – Barsch-Exkursion nach Mequinenza
Beitrag enthält WerbungSo ein Angelausflug nach Spanien ist einfach das Beste, was man machen kann nach so einem langen Winter. Zwar hat man auch hier oft mit kleinen Widrigkeiten zu kämpfen. Für mich gibt’s in Europa aber keinen Platz, an dem ich im März lieber wäre als in Mequineza bzw. auf dem Embalse de Mequinenza. Das gilt erst recht, seit sich hier der Flussbarsch breit gemacht hat. Früher bin ich hier zum Zanderangeln hergefahren. Inzwischen sind die Zander willkommene Beifänge. Die Konzentration liegt voll auf dem Flussbarsch. Ich glaube, dass das fast jeder nachvollziehen kann, der sich diese Stachelkarpfen anschaut.
Übrigens sind alle Fische hart erkämpft. Durch das Hochwasser am Ebro hat man das Gefühl in einer riesigen Milchkaffeetasse zu fischen. Die Sichttiefe beträgt ca. 10 Zentimeter. Außerdem ist der Wasserstand am See seit dem Höchststand nach dem Hochwasser innerhalb einer Woche um gut 2 Meter gefallen. Das schmeckt den Zandern nicht und den Barschen auch nicht. Man muss den Fischen den Köder auf den Kopf werfen und lange Durststrecken überstehen. Wenn dann aber so ein Barschkoffer einsteigt, sind diese Phasen, in denen man die Sehnsucht nach dem nächsten Barschbiss pflegt, schnell vergessen.