Multirolle fürs Ansitzen auf Wels

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fishinator3000

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Hallo zusammen ich bin gerade auf der Suche nach einer Multirolle für meine Einsteigercombo. Ich finde Multis einfach schöner und beim Auslegen mit Boot haben die ja auch so ihre Vorteile und an meinem Gewässer wo ich mit dem Boot nicht hin kann, muss ich nicht weit werfen, zusammen damit, dass ich Multis einfach schöner finde habe ich mich gegen Stationärrollen entschieden.
Ich bin gerade auf der Suche nach einem günstigen Einstieg um es in den Elbtalauen und kleineren Seen auf Welse zu Versuchen, dabei bin ich auf ein Paar Modelle gestoßen zu denen ich gerne eure Meinung hätte:

Penn Rival 2 Level Wind 30SD LH
Penn Rival Level Wind 30LC RH
DAM Quick 4 SD 20LHLW bzw die 30er (die ist aber schwerer zu bekommen)

Die offensichtliche Auswahl wäre ja die hängende von Zeck aber die ist mir am Anfang zu teuer.
Bei den meisten Modellen sind die Bremsen glaube ich das Problem daher auch die Frage ob man durch tauschen der Scheiben ein Paar Kilo mehr rauskriegt, 7 - 8 Kilo sind nach kurzer Recherche anscheinend Grenzwertig

Würd mich sehr freuen, wenn ihr mich da etwas beraten könnt (wenn ich alles zusammen habe eröffne ich auch den Welskombo Bilderthread haha)
 

fishinator3000

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Dazu sagen würde ich noch dass ich mir sollte ich an der Sache dran bleiben wohl die Zeck Rollen holen werde und ich jetzt einfach einen günstigen Einstieg finden würde.
Als Rute dachte ich an die MADCAT White Pellet in 315 waren das glaube ich
 

kiwifahrer

Echo-Orakel
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Bezüglich Waller hätte ich auch gedacht, dass die Multirolle prinzip-bedingt ideal sein sollte. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass da von den ganzen Spezialisten jede Menge Stationärrollen angeboten werden.
Falls ich es am Ammersee mal auf Waller testen sollte nehme ich eine Abu Ambassadeur 7001 HS die ich mal "aus Versehen" gekauft habe, zusammen mit einer eher robusten Meeresrute mit 150g Wurfgewicht. Das muss erst mal reichen. Ich glaube die Experten bemängeln bei der Abu die etwas niedrige Bremskraft, aber vielleicht ist es besser als gedacht.
Alternativ hätte ich noch eine große Mitchell Stationärrolle aus den 70ern. War damals zum schweren Brandungsfischen ausgelegt und hatte keinen Bügel - man muss die Schnur von Hand in das Schnurfangröllchen aus- und einhängen...
 

fishinator3000

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Bezüglich Waller hätte ich auch gedacht, dass die Multirolle prinzip-bedingt ideal sein sollte. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass da von den ganzen Spezialisten jede Menge Stationärrollen angeboten werden.
Falls ich es am Ammersee mal auf Waller testen sollte nehme ich eine Abu Ambassadeur 7001 HS die ich mal "aus Versehen" gekauft habe, zusammen mit einer eher robusten Meeresrute mit 150g Wurfgewicht. Das muss erst mal reichen. Ich glaube die Experten bemängeln bei der Abu die etwas niedrige Bremskraft, aber vielleicht ist es besser als gedacht.
Alternativ hätte ich noch eine große Mitchell Stationärrolle aus den 70ern. War damals zum schweren Brandungsfischen ausgelegt und hatte keinen Bügel - man muss die Schnur von Hand in das Schnurfangröllchen aus- und einhängen...
Also für meine Angelei ist die Stationärrolle wahrscheinlich sogar praktischer weil ich zumindest erstmal nicht mit dem Boot auslegen werde, aber bei mir ist die Multi auch einfach geschmacksache
 

fishinator3000

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Findeq
Ich fische seit Jahren die Penn Squall 40, ohne Probleme. Schau mal bei Kleinanzeigen, da gibt es gute Angebote.
Zum schmeißen fische ich die Penn Ssm 950.
Schnüre gibt es gute und preiswerte bei Ali.
was hat die an Bremsleistung? Kommst du damit zurecht und in welchen Gewässern bist du unterwegs?
 

punkarpfen

Master-Caster
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Hi, ich würde auch möglichst eine Schiebebremse und keine Sternbremse dafür nehmen. ich nutze auch die Penn Squall LD in 40 und 60.
 

punkarpfen

Master-Caster
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Mehr Kraft und du kannst die Bremse viel besser einstellen. Wenn du Abspannst, dann brauchst du ja einen gewissen Gegendruck. Das geht mit einer Schiebebremse viel Besser. Auch im Drill lässt die sich besser verstellen.
 

k1ng

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Ich fische seit 20 Jahren in ganz Europa, meistens jedoch am Rhein.
Falls die Bremskraft nicht reicht, daumen auf die Spule.
Seit 1 Jahr fische ich hauptsächlich pelagisch mit Baitcaster auf Wels
 

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fragla

Barsch Vader
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Ich nutze dafür ne 220g Rute und ne 301 Tranx, allerdings am See und bislang ohne Kontakt.:sweatsmile: Werfen kann man damit auf jeden Fall.
 

EarlyPerch

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.... Das geht mit einer Schiebebremse viel Besser. Auch im Drill lässt die sich besser verstellen.

Jep, vor allen Dingen geht das deutlich schneller. Ein kurzer Schub von einer Art "Freilauf" auf eine vernünftige Einstellung für Anschlag und Drill. Das ist mit einer Sternbremse so nicht machbar ohne längeres Gefummel.
 

ATRiot01

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Haben die auch eine Fliehkraftbremse oder vergleichbares zum werfen oder sind das reine Bootsrollen mit denen man die Schnur nur passiv rauslaufen lässt?
Seit ich mal gesehen habe wie ein Besatzungsmitglied bei einer Tunacharter mit ner 50er Penn International die KöFi-Makrele rausfeuerte seh ich das mit den „reinen Bootsmultis“ net mehr so eng ;). Jeremy Wade schmeißt auch mit der Tyrnos 20 seine Bleie in den Amazonas. Mit denen hab ich auch schon brauchbare Meter gemacht mit 300gr und Tauwurmbündel/Tintenfisch. Das geht ganz gut auch ohne Fliehkraft/Magnetbremse, natürlich nicht auf Brandungstaugliche Weiten, aber fürn Walli im Nahbereich allemal ausreichend.
Und ich schließe mich den Vorrednern an was die Lever ( Schiebe)Bremse betrifft, finde ich zum Walleransitz um Welten angenehmer.
Was für mich noch wichtig ist: Rechtshandbetrieb! Normal Kurbel ich auch links, bei Statios und BC, aber bei den großen Multis fühlt sich das für mich nicht nur komisch, sondern schlichtweg falsch und wackelig an. Mit rechts kurbeln läuft da bei mir einfach flüssiger. Wenn du die Möglichkeit hast unbedingt beides mal testen, auch ruhig mal ein paar 100m mit kurbeln, und dann schauen was dir besser liegt.
 

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