Der "Hey, ich geh auch mal auf...Angeln" Thread

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Ben Lkm

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Zwar kann ich hier nicht mit ü-30 Pfündern mithalten, aber dennoch bin ich echt happy. Habe neulich ein paar Dorfteiche entdeckt, die echt Potenzial haben. Gab's am ersten vor etwa zwei Wochen beim Methodfeedern einen guten Schwung kampfstarker Giebel (von denen ich meine letzten vor über 20 Jahren gefangen habe), habe ich am zweiten Teich Karpfen erspäht. Und nicht wenige - zwar alle nur so bis an die 50cm, aber dennoch witzig, wie die da im Flachwasser rumgedümpelt sind. Also bin ich da beim nächsten Anlauf auch mal mit meinem Method-Setup angerückt. Resultat: Karpfen auf Frequenz. Vom Satzer bis zum Portionsfisch. Was mich besonders freut: Hier gibt's mehr Schuppis als Spiegler.

Bin gerade von einem weiteren abendlichen Ausflug an meinem neuen "Geheimteich" zurück. Heute gab's 8 Fische, davon drei Spiegler. Drei sind mir ausgestiegen, einer hat das 18er Vorfach gesprengt (musste wegen dem Kraut ziemlich gegenhalten). Sollte aber kein Problem sein, da ich ohne Widerhaken fische.

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das sieht doch sehr geil aus, Petri, so macht das doch richtig Spaß :)


Ich hatte gestern Abend auch ne richtig geile Session am Vereinsgewässer in NL.
1 Rute Pellet Waggler, 1 Rute Method Feeder, beides lief ganz gut, am Ende Stand es 6:5 für die Methodfeeder-Rute, wären die drei verlorenen Fische auch auf der Matte gelandet, hätte es 7:7 gestanden. eine wirklich kurzweilige Session mit viel Action und schönen Fischen.
 

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waldgeist

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das sieht doch sehr geil aus, Petri, so macht das doch richtig Spaß :)


Ich hatte gestern Abend auch ne richtig geile Session am Vereinsgewässer in NL.
1 Rute Pellet Waggler, 1 Rute Method Feeder, beides lief ganz gut, am Ende Stand es 6:5 für die Methodfeeder-Rute, wären die drei verlorenen Fische auch auf der Matte gelandet, hätte es 7:7 gestanden. eine wirklich kurzweilige Session mit viel Action und schönen Fischen.
Sind das F1? Sorry, dass ich frage. Aber in Deinen Schuppis sehe ich weder Karpfen, noch Karausche, noch Giebel. Oder täuscht das?
 

flax98

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Sonderle, war länger ruhig hier um mich.

Die Saison läuft bescheiden, hat verschiedene Gründe auf die man keinen Einfluss hat.

Aber gut, vorgestern nochmal 3 Stunden am Waldsee verbracht und es hat 2x gerappelt .
55er Schleie und 72er Spiegler, beides gute Fische für das Gewässer
20260716_212704(1).jpgIMG_20260716_220759~2.jpg
Bin jetzt wieder angefixt und hoffe häufiger ans Wasser zu kommen.
 

waldgeist

Bigfish-Magnet
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Ufff, was für ein Vormittag!

Kurze Vorgeschichte: Meine erste Schleie fing ich im zarten Alter von vielleicht 13 Jahren. Mit 47,5cm war der Fisch echt ein megaguter Einstieg. Davon gab's damals sogar einen Abdruck im ESOX. Der kostete damals übrigens noch schlappe 1,53€! Fuck, bin alt!

Seitdem fing ich mich genau drei weitere Schleien. Zwei knapp kleinere und eine 30/35er. Das war's. Als Berliner DAV-Göre ist's nicht soooo pralle mit Schleiengewässern.
Nun wohnen wir in Brandenburg, das Auto frisst nur recht wenig Sprit - die Öffis können mir getrost den Buckel runterrutschen und die Beulen lecken.

So habe ich letztes Jahr das Method Feedern für mich entdeckt. Einige Ziele habe ich mir für 2026 gesteckt. Karpfen! Check (siehe ein paar Posts zuvor)!
Nun sollte es Tinca sein. Heute ein vielversprechendes Gewässer angesteuert. Winzig klein, Wald, Seerosen, Kraut, idyllisch.
Zudem habe ich mir einen eigenen Futtermix zusammengestellt mit Zwieback-, Keks-, Hanfmehl und gecrushten Pellets. Habe zwar noch einen strammen Vorrat an Sonubaits Supercrush-Sorten, aber kaufen kann ja jeder. Ist so wie beim Wobbler- oder Rutenbau. You know...
Zwar hat der Pamps noch zu viel Bindung, muss also noch ein wenig verfeinert werden, für heute hat's dennoch gelangt.

Zudem wollte ich heute endlich mal mein neues Feederstuhl-Setup testen. Der Boden gab ordentlich nach, weswegen ich den Feederarm mit einem Bankstick stabilisiert habe. Allen, die gerade selbst auf der Suche sind, kann ich das Teil von Korum empfehlen. Die Krücke ist klappbar, steht sehr stabil, hat coole Anbauteile und liegt im preislichen Mittel. Zudem ist der grün! :D

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Heute Morgen also zu 5Uhr am Tümpel angekommen, Plätze ausgelotet und nach drei Körben Startfütterung die Montagen direkt vor den Seerosen abgelegt. Vielleicht auf 20-25m Entfernung links und recht von mir. Geduld war gefragt, es kamen vielleicht nur alle 30min Bisse. Groß Körbe nachlegen war nicht, da das Platschen tatsächlich die Fische aufgeschreckt hat (zu erkennen an großen Blasenteppichen kurz nach dem Auswurf um die Einschlagstelle). Also habe ich mit der Schleuder auch regelmäßig fermentierten Weizen und Pellets nachgelegt, was die Fische lange beschäftigt und das regelmäßige Nachfüttern mit dem Feeder nicht ganz so notwendig macht. Längere Wurffrequenz = seltenere Schreckmomente unter Wasser. Vielleicht sollte ich mal Bombs ausprobieren...? Egal, heute konnte ich einerseits für mich die Schleie Entmystifizieren und zudem meinen eingangs erwähnten 25 Jahre alten Schleien-PB hochschrauben. 52cm! Und noch geiler: Ich habe drei in exakt dieser Größe gefangen! On top gab's dann noch eine 48er und zwei Giebel mit je 40+. Ansonsten nix - total geil weil an diesem Gewässer echt selektiv gefischt.

Da ich das Stativ daheim vergessen habe und die Fische sehr kurz und knackig drille (Kraut, Seerosen, weniger Stress für den Fisch) sind die Fotos so semi. Eine nicht ganz ausgedrillte 50+ Schleie in die Linse zu halten ist echt Disco...

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Bis jetzt läuft das Jahr echt gut. Aber keine Angst, ich werde auch bald wieder anfangen Wobbler zu bauen. ❤️
 

gloin

Master-Caster
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Was für tolle Fische, dickes Petri! Und vielen Dank fürs Teilen mit der Conmunity!
Nen strammen Giebel hatte ich an meinem Friedfischgewässer auch schon, aber Schleien über 20cm habe ich leider noch nicht persönlich getroffen ...
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Gestern ging es mal ganz entspannt Barben feedern am Rhein.
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Fast genau so wie es mir mein Opa bei gebracht hat damals, nur mit anderen Ködern. Früher waren Maden und Käse der Nummer 1 Köder aber durch die Grundelplage hat man mit Maden keine Chance an den meisten Stellen und Käse funktioniert meist nur wenn die Barben eher große Köder nehmen. Um dem Grundel Problem entgegen zu wirken fische ich also zu 90% 8mm Wafter oder kleiner und das hat mir an dem Tag auch als einziges Bisse gebracht. Um 6 Uhr ging es los, um 6:20 kam der erste Fisch der mir leider ausgeschlitzt ist. Eine Stunde später bekam ich dann einen Full Run was bei der Fisch größe verwunderlich war. Eine kleine Barbe mit 42cm.20260816_070750.jpg
Dannach wurde es auf dem Futterplatz ruhig also platzierte ich eine Rute ca. 10 Meter weiter draußen, dort ging es keine halbe Stunde bis die Rute wieder voll ablief. Nach einem spannenden Drill an der Feederrute kam diese Kampfstarke 60er Barbe zum vorschein.
Screenshot_20260816_075739_Gallery.jpg
Ca. 1,5 Stunden später hatte ich auf der Rute die ich direkt vor einem Krautfeld platziert hatte einen sanften Biss der nach dem Anschlagen aber voll los gelegt hat. Leider habe ich den Fisch im Kraut verloren, es war vermutlich ein Karpfen so um die 2-3 Kilo. Was mich dann noch besonders gefreut hat ist das eine Schule junger Barben im Flachwasser zu sehen war. Das sieht man an meinem Gewässer nicht all zu oft.
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Für mich war das ein toller erfolgreicher Angeltag mit dieser wunderbaren Angelei die ich leider viel zu selten mache.
 

Angelfuchs

Gummipapst
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Gestern ging es mal ganz entspannt Barben feedern am Rhein.
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Fast genau so wie es mir mein Opa bei gebracht hat damals, nur mit anderen Ködern. Früher waren Maden und Käse der Nummer 1 Köder aber durch die Grundelplage hat man mit Maden keine Chance an den meisten Stellen und Käse funktioniert meist nur wenn die Barben eher große Köder nehmen. Um dem Grundel Problem entgegen zu wirken fische ich also zu 90% 8mm Wafter oder kleiner und das hat mir an dem Tag auch als einziges Bisse gebracht. Um 6 Uhr ging es los, um 6:20 kam der erste Fisch der mir leider ausgeschlitzt ist. Eine Stunde später bekam ich dann einen Full Run was bei der Fisch größe verwunderlich war. Eine kleine Barbe mit 42cm.Anhang anzeigen 363859
Dannach wurde es auf dem Futterplatz ruhig also platzierte ich eine Rute ca. 10 Meter weiter draußen, dort ging es keine halbe Stunde bis die Rute wieder voll ablief. Nach einem spannenden Drill an der Feederrute kam diese Kampfstarke 60er Barbe zum vorschein.
Anhang anzeigen 363860
Ca. 1,5 Stunden später hatte ich auf der Rute die ich direkt vor einem Krautfeld platziert hatte einen sanften Biss der nach dem Anschlagen aber voll los gelegt hat. Leider habe ich den Fisch im Kraut verloren, es war vermutlich ein Karpfen so um die 2-3 Kilo. Was mich dann noch besonders gefreut hat ist das eine Schule junger Barben im Flachwasser zu sehen war. Das sieht man an meinem Gewässer nicht all zu oft.
Anhang anzeigen 363861
Für mich war das ein toller erfolgreicher Angeltag mit dieser wunderbaren Angelei die ich leider viel zu selten mache.
Hallo Ben,

ein fettes Petri zu deinen Barben!

Ich angle gelegentlich auch auf Barben, aber mit 20mm Boilies und dazu evtl. noch ein 8mm Pellet mit Knoblaucharoma.
Ausschließlich nur mit Futterkörbchen, brachte mir bisher einen kapitalen Dôbel und 2 kapitale Barben 50 und 70+ ein.

Die können vielleicht fighten....naja, große Kôder, große Fische....
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Ronnie

Barsch Vader
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Ich wollte ursprünglich Freitag auf Samstag endlich mal wieder am großen Baggersee raus, da es aber regnete und ich keinen Bock hatte im Nassen überzusetzen bin ich stattdessen nur Samstag morgens an eines meiner kleineren, einfacheren Vereinsgewässer (ehem. Panzergraben). War lange nicht mehr dort, wusste um die Wasserlinsen aber nicht, dass 95% der Wasseroberfläche dicht sind.
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Hab ganz "klassisch" geangelt, Bissis, China-Futterboot, ne Handvoll gecrushte Krill-Boilies und -Micropellets und 2-farbige Wafter mit Fakemaiskorn sowie den großen Schirm. Hatte zur Unterhaltung nen Reiseführer fürn Winterurlaub 2026 mit. Kamen tatsächlich zwei heftigere Schauer und gab bis 4 Uhr Mittags 4 Fische zwischen 3 und 13 Kilo.
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Ev. mach ich die Woche mal ne Kurznacht, falls "Trocken" gemeldet wird.
 

Ben Lkm

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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ich habe neulich mal slow sinking Feeder probiert - scheiße ist das geil :)
ein Futterkorb, an dem ne Wasserkugel angebracht ist. damit kann man, je nachdem wieviel Wasser man einfüllt "einstellen" wie schnell oder langssam der Korb absinkt.
grade an etwas tieferen gewässern, in denen die Karpfen nicht am Grund aber auch nicht direkt an der Oberfläche stehen, macht das Sinn. Da funktioniert Pelletwaggler natürlich auch sehr gut, aber kommt halt ab ner bestimmten tiefe an seine grenzen, das hier kann man absinken lassen bis es am Grund ankommt

als ich die Fische am Platz hatte, kamen die Bisse bei jedem Wurf und immer innerhalb von 20-30 Sekunden nach Einwurf. und sehr brachiale Bisse, die Fische packen recht unbedarft zu. extrem spaßige Angelei, es gab Karpfen, Brassen und jede Menge F1
 

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flax98

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ich habe neulich mal slow sinking Feeder probiert - scheiße ist das geil :)
ein Futterkorb, an dem ne Wasserkugel angebracht ist. damit kann man, je nachdem wieviel Wasser man einfüllt "einstellen" wie schnell oder langssam der Korb absinkt.
grade an etwas tieferen gewässern, in denen die Karpfen nicht am Grund aber auch nicht direkt an der Oberfläche stehen, macht das Sinn. Da funktioniert Pelletwaggler natürlich auch sehr gut, aber kommt halt ab ner bestimmten tiefe an seine grenzen, das hier kann man absinken lassen bis es am Grund ankommt

als ich die Fische am Platz hatte, kamen die Bisse bei jedem Wurf und immer innerhalb von 20-30 Sekunden nach Einwurf. und sehr brachiale Bisse, die Fische packen recht unbedarft zu. extrem spaßige Angelei, es gab Karpfen, Brassen und jede Menge F1
Spannende Methode. Hast du die Körbe von Browning verwendet ?

Wie lang wählst du das Vorfach?

Danke vorab u Gruß
 

Ben Lkm

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Hey,
ich glaube das ist recht egal, welche man da nimmt, die sehen alle sehr identisch aus. meine sind aus China, die von Browning sehen genau so aus, und die von Korum auch.

mit der Vorfachlänge, bzw. dem Abstand von Korb zu Haken muss man rumspielen, ich hatte jetzt so 60-80cm Abstand. einfach 2 Stopper auf die hauptschnur, Karabinerwirbel (da kommt dann der Korb dran), nochmal 2 Stopper, Schlaufe binden und Vorfach einschlaufen. ich hatte nur Method Vorfächer dabei, daher war mein Vorfach nur 10cm lang.
 

flax98

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Mein liebster Schleiensee liefert diese Saison mal garnicht . Habe ihn daher einige Zeit ruhen lassen.
Der September ist meiner Erfahrung nach der beste Schleienmonat und so bin ich heute Vormittag nochmal hin.
Einen sehr kampfstarken 75er Schuppi und eine 49er Schleie gab esIMG_20260903_084042~2.jpgIMG_20260903_111855.jpg
 

waldgeist

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Ich bin gestern mal wieder unglaublich früh aufgestanden, um einen neuen Tümpel anzusteuern. Das Ding kannte ich bis dato nur von Google-Maps und dort hinterlegten Fotos etwaiger Wanderer: Nicht mal einen Hektar klein, am Ufer bewaldet, ein wenig Schilf, Seerosen - ein interessanter Schleienteich, so dachte ich. Durchs Gestrüpp und Unterholz gekrochen, ein wenig verschwitzt und gespannt wie'n Flitzebogen musste ich, am Ufer einmal angekommen, feststellen, dass der Pfuhl beinahe trocken liegt. Ok, die Fotos von Google sind auch schon vier Jahre alt...schade.

Ok, Gedöhns wieder in die Karre gefeuert und schnell zu "meinem" neu entdeckten Karpfen-Dorfteich geballert. Tackle drapiert, zwei kompakte Futterplätze mit'm Method aufgebaut und ab die Luzi - erstmal schön ausgedehnte zwei Stunden blanken. Geil! Der Wind drückte auch richtig satt von der Seite. Obwohl mir die Karpfen an der Wasseroberfläche laut klatschend zu verstehen gaben, dass es sie noch gibt, wollte sich keiner erbarmen, am Hartmais oder Wafter zu lutschen. Wollte mir irgendwie nicht schmecken. Aber ich hatte direkt nebenan noch einen anderen Dorfteich, der für Frequenzgiebel gut ist. Wenigstens Giebel drillen sollte doch noch drin sein...

Der Wind frischte immer mehr auf und ich musste am mittlerweile dritten Gewässer echt weit schmeißen: Mit 60m Wurfdistanz habe ich echt bereits 2/3 des Tümpels überworfen, nur um die Montage am gegenüberliegenden Ufer vorm Schilf zu platzieren. Es gibt keine andere Möglichkeit, dort zu fischen. Ich hasse es, so weit werfen zu müssen, vor allem bei diesem Wind - aber wenn's nicht anders geht. Gegen 10:30 Uhr kam dann endlich der ersehnte Biss. Ein Vorteil von solcher einer Wurfdistanz: Selbst größere Fische laufen sich am Puffer der Monoschnur und der Aktion der Rute kaputt. Ich musste also nicht das Loomband zerreißen. Im Uferbereich legte der Kollege dennoch ein paar Meterfluchten hin. Ist schon geil, wenn das Material so gut zusammengestellt ist, dass man selbst bei so einem stabilen 65er Schuppi steht's die volle Kontrolle im Drill hat, trotz 20er Vorfach.

Das war's dann auch. Es sollte gestern bei diesem einen Fisch bleiben. Find' ich völlig ausreichend. :)
Bin kurz nach 12 Uhr heimgefahren, denn ohne vorher gefrühstückt zu haben, sind mir längere Ansitze schlichtweg dezent unangenehm. Zumal es kurz danach auch gewaltig angefangen hat zu schütten, inklusive Blitz, Donner und umfallender Bäume. Außerdem habe ich an der heimischen Werkbank noch ein Bastelprojekt fertig zu stellen, welches dann alsbald im entsprechen Thread veröffentlicht wird. ;)

IMG_8214.jpeg
 
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Vik le Trik

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Beim ersten Ansitz vom Boot haben wir geschneidert. Es gab extremen Wind aus Ost und nur ein paar Bleie hatten Appetit auf Boilies und Tigernüsse. Vielleicht habe ich auch noch nicht lange genug angefüttert. Bei so einem großen Gewässer dauert das sicher. Also weitermachen und wieder raus.
Diesmal hat's geklappt: Drei Bisse, zwei könnten wir fangen. Einen Spiegler bei meinem Kumpel und nen Schuppi für mich. Beide um die 80cm groß. Scheint fast ne Einheitsgröße hier zu sein.
Mal sehen, wie es weitergeht. Der heiße Herbst kommt noch.
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