Rute blind kaufen, wie macht ihr das?

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Munni

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Also das rum wedeln in nem Laden bringt mir gar nichts.
Da empfinde ich es als leichter online die Specs anzusehen und ein paar Quellen nachzulesen.
Tackletour schreibt auch super Reviews.
Am Ende muss ich aber auch damit angeln um wirklich sagen zu können ob das was ist.
Aber wenn es grundsätzlich ne ordentliche Rute ist findet sich immer ein Einsatzzweck :D
 

XxHansenxX

Echo-Orakel
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Also das rum wedeln in nem Laden bringt mir gar nichts.
Da empfinde ich es als leichter online die Specs anzusehen und ein paar Quellen nachzulesen.
Tackletour schreibt auch super Reviews.
Am Ende muss ich aber auch damit angeln um wirklich sagen zu können ob das was ist.
Aber wenn es grundsätzlich ne ordentliche Rute ist findet sich immer ein Einsatzzweck :D
Irgendwann hast du genug Erfahrung gesammelt damit die das Wedeln genügt. Zumindest kannst du es gut Einschätzen ob dir die Rute gefällt oder nicht. So ist es bei mir jedenfalls:D
 

Munni

Finesse-Fux
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Irgendwann hast du genug Erfahrung gesammelt damit die das Wedeln genügt. Zumindest kannst du es gut Einschätzen ob dir die Rute gefällt oder nicht. So ist es bei mir jedenfalls:D
In die Hand nehmen und wedeln bringt mir Anhaltspunkte zu:
Gewicht, Rückstellgeschwindigkeit, vielleicht noch Anhaltspunkt zum Wurfgewicht und ich kann natürlich die Verarbeitung besser prüfen.

Das sind Sachen die kann ich genau so als Zahl interpretieren. Vielleicht hast du irgendwann genug Erfahrung gesammelt um die Zahlen zu interpretieren ;)
Verarbeitung bin ich eh nicht so pingelig, die meisten Japaner haben da einen mehr als ausreichenden standard für mich.

Darüber hinaus hat man beim trocken wedeln im Verhältnis kaum Auswahl und ist stark durch den Verkäufer beeinflusst.
 

XxHansenxX

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In die Hand nehmen und wedeln bringt mir Anhaltspunkte zu:
Gewicht, Rückstellgeschwindigkeit, vielleicht noch Anhaltspunkt zum Wurfgewicht und ich kann natürlich die Verarbeitung besser prüfen.

Das sind Sachen die kann ich genau so als Zahl interpretieren. Vielleicht hast du irgendwann genug Erfahrung gesammelt um die Zahlen zu interpretieren ;)
Verarbeitung bin ich eh nicht so pingelig, die meisten Japaner haben da einen mehr als ausreichenden standard für mich.

Darüber hinaus hat man beim trocken wedeln im Verhältnis kaum Auswahl und ist stark durch den Verkäufer beeinflusst.
Quasi russisches Roulette nur für Angler:D
 

XxHansenxX

Echo-Orakel
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Ist das dieses Ragebait? Oder einfach nur frech gegenüber den letzten örtlichen Tackle-Händlern?
.
Nein habe meinen Stamm-Angelladen aber ich kriege meine Ruten vom Händler mit Rabatten Online. Auch bei den Rollen. Dennoch kaufe ich alles andere im Angelladen. Also ich gehe nicht in den Laden und dann mit leeren Händen raus. Ich gebe meist mehrere Hundert Euronen aus bis die Saison rum ist.
 

lars1079

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Weist Du was Du wirklich suchst? Mir macht es den Anschein, dem wäre nicht so!
 

AndyS

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Ich habe tatsächlich eine Evergreen Poseidon Salty Sensation The Marksman blind gekauft, ja mei, was heißt "blind", hier im Forum durchgelesen alle Meinungen und Erfahrungen und dann halt gekauft und bis heuer überhaupt nicht bereut !!!!!
 

Le Toque

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich lasse mir da auch etwas Zeit bei der Recherche. Meine Rutenbestellungen der letzten Jahre waren durchschnittl. 90-95 % so wie ich es erwartet habe.
Da ich aber keine Raketenwissenschaft aus meinem Tackle mache reicht das völlig aus.
 

F.E.N

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Ich bin kein Profi, angle erst seit 2 Jahren mit Spinningzeug, aber das einfachste ist es in den Laden zu gehen, und die Ruten zu wedeln. Man kann natürlich ohne Köder und Wasserdruck jetzt nicht sich viel vorstellen, wie die Rute sich beim Angeln verhalten würde, aber man bekommt wenigstens mitgeteilt, welche Art von Köder man damit fischen kann, je nach stiffness und bend.

Danach lese ich mir bei amerikanischen oder japanischen Foren Sachen durch zu Rute X, wenn ich was finde. Wenn ich die Rute nicht im Laden wedeln kann, schaue ich meistens auf Spitzenringdicke, Power Rating, Länge, Wurfgewicht und Aktion.

Am Ende wird es wiederum ein Blindbuy, aber man nimmt halt Maßnahmen und kann abschätzen, was ungefähr ankommen wird im Paket.

Hatte dadurch wenige Reue Momente.
 

kiwifahrer

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In die Hand nehmen und wedeln bringt mir Anhaltspunkte zu:
Gewicht, Rückstellgeschwindigkeit, vielleicht noch Anhaltspunkt zum Wurfgewicht und ich kann natürlich die Verarbeitung besser prüfen.
Finde ich auch. Gerade Masse und Verteilung derselben lässt sich so gut spüren. Z.B. ist eine kopflastige Rute schnell entlarvt. Und wenn man die Rute schon im Angelladen oder auf einer Messe in die Hände bekommt, dann kann man zusätzlich zum Probeschwingen vorsichtig die Aktion sichtbar machen, indem man das Rutenende in der Raumecke festklemmt, mit der linken Hand am ausgestreckten Arm abstützt und mit der rechten ausgestreckten Hand in verschiedenen Winkeln an der Spitze zieht. Dadurch kann man schon zu 90% den Aktionstyp sehen und man spürt ungefähr in welchem Kraftbereich die Rute liegt. Noch konsequenter wäre es, Rolle und Schnur zu montieren und gegen die z.B. in Bodennähe fixierte Schnur die Köderführung zu simulieren. Da kann man z.B. durchaus mal vorsichtig in die lose Schnur twitchen und fühlen wie sich das verhält. Natürlich lässt sich so auch die vollständige Biegekurve bei beliebigen Belastungswinkeln testen und sehen. Wenn ein Kumpel Fotos macht, kann man sich das ganze nochmal aus größerer Entfernung von der Seite ansehen wenn es beliebt. Sollte im Angelladen alles möglich sein und ist besser als nichts - Richtig werfen und fischen der Zielköder ist natürlich immer besser, da braucht man nicht reden.
 

ATRiot01

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Vor 35 Jahren hätte bei mir unter den letzten beiden Beiträgen sowas wie „Thema verfehlt, setzen.“ gestanden. Laut TE geht explizit um die fehlende Möglichkeit die Rute zu begrabbeln. Es gibt halt auch Leute die keinen Moritz oder ähnliches in zumutbarer Entfernung haben.
Ganz im Ernst: bei vielen kleinen Händlern ist halt „nur“ Mainstreamware ala Balzer, DAM, Mikado, evtl. noch FTM etc. machbar und rentabel, ich kenne Ecken im großen D da ist man locker 50-80km vom nächsten Hearty Rise oder BullsEyehändler entfernt, von Loomis, Evergreen oder Tict ganz zu schweigen. Da is halt Nix mit anpacken und Trockenfi**en….für mich bleibt da in erster Linie das Forum und weitere Internetrecherge, am besten mit Videos.

Nur mal aus Interesse @F.E.N:
„Spitzenringdicke“? Kann mir unter dem Kriterium leider wenig vorstellen, soviele verschiedene Hersteller, Einlagematerialien und Bauformen gibts da auf dem Markt eigentlich nicht die in Stangenruten verbaut werden…
 

F.E.N

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Vor 35 Jahren hätte bei mir unter den letzten beiden Beiträgen sowas wie „Thema verfehlt, setzen.“ gestanden. Laut TE geht explizit um die fehlende Möglichkeit die Rute zu begrabbeln. Es gibt halt auch Leute die keinen Moritz oder ähnliches in zumutbarer Entfernung haben.
Ganz im Ernst: bei vielen kleinen Händlern ist halt „nur“ Mainstreamware ala Balzer, DAM, Mikado, evtl. noch FTM etc. machbar und rentabel, ich kenne Ecken im großen D da ist man locker 50-80km vom nächsten Hearty Rise oder BullsEyehändler entfernt, von Loomis, Evergreen oder Tict ganz zu schweigen. Da is halt Nix mit anpacken und Trockenfi**en….für mich bleibt da in erster Linie das Forum und weitere Internetrecherge, am besten mit Videos.

Nur mal aus Interesse @F.E.N:
„Spitzenringdicke“? Kann mir unter dem Kriterium leider wenig vorstellen, soviele verschiedene Hersteller, Einlagematerialien und Bauformen gibts da auf dem Markt eigentlich nicht die in Stangenruten verbaut werden…
Ja, also ich habe es literal übersetzt, im englischen heißt es "Tipring Diameter" es ist nichts ausschlaggebendes natürlich, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass dünnere bzw. schmalere Tiprings, softer und weicher sind in der Spitze, als dickere Spitzen. Ich habe zB. vom selben Hersteller eine Rute die 1.4mm Spitzenring hat, und eine die 1.6mm hat, und die 1.6mm Rute lässt sich besser jiggen mit selben Gewichten als die 1.4mm, zB mit einem 7gramm Jig und 3inch Shad.

Beide Ruten haben den selben Taper und dieses Gewicht ist bei beiden Ruten im Wohlfühlbereich. Wenn ich dann die Daten bzgl. Spitzenring sehe, Powerrating und Aktion, kann ich mir ungefähr vorstellen, welche Ködergewichte ich mit einer Rute aktiv bearbeiten kann. Sind Einschätzungen, aber haben bis heute durchaus gut geklappt. Bin kein Profi.
 

ATRiot01

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Ahh… Du meintest also schlicht den Durchmesser, bzw. die Ringgröße. Da achte ich auch drauf, allerdings eher entgegengesetzt zu deiner Erfahrung, ich pers. mag kleine Ringe, meist 4,5er oder 4er. und sehe da beim Einsatz von Braid keinerlei Nachteile, grade bei Jiggen eher den immensen Vorteil des geringeren Gewichts (Masseträgheit). Lediglich bei -Graden ist das halt weniger geil.
Konnte bisher halt auch bei keiner Rute aufgrund der Ringe Rückschlüsse auf die Aktion ziehen, außer halt das Wissen das kleinere Ringe potentiell eine schnellere Rückstellung bzw. „Ruheposition“ des Blanks ermöglichen….aber das ist schon ganz weit in der Materie und hier auch Off topic, sorry an den TE dafür.
 

F.E.N

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Ahh… Du meintest also schlicht den Durchmesser, bzw. die Ringgröße. Da achte ich auch drauf, allerdings eher entgegengesetzt zu deiner Erfahrung, ich pers. mag kleine Ringe, meist 4,5er oder 4er. und sehe da beim Einsatz von Braid keinerlei Nachteile, grade bei Jiggen eher den immensen Vorteil des geringeren Gewichts (Masseträgheit). Lediglich bei -Graden ist das halt weniger geil.
Konnte bisher halt auch bei keiner Rute aufgrund der Ringe Rückschlüsse auf die Aktion ziehen, außer halt das Wissen das kleinere Ringe potentiell eine schnellere Rückstellung bzw. „Ruheposition“ des Blanks ermöglichen….aber das ist schon ganz weit in der Materie und hier auch Off topic, sorry an den TE dafür.
Ist etwas komplex darzustellen. Also es gibt regular-action Ruten, die haben 2mm Ringe, das heißt natürlich nicht, dass die besser zum Jiggen wären, weil dickerer Ring =/= mehr Jigtauglichkeit. Die wären was zum Einleiern.

Ich mache es so, dass ich mir zB Ruten anschaue, die fast action haben, und dann zusätzlich den Durchmesser des Spitzenrings in Kombination mit der Rutenlänge.
Habe eine kurze Rute, 1.98m L, fast Action und eine Rute die ist 2.29m ML, fast Action, und beide haben ein Spitzenring von 1.4mm. Aufgrund dem Längenunterschied und das Teilen des selben Spitzenrings, ist die kürzere Jigtauglicher als die Längere, welches wiederum weicher daherkommt. Habe auch eine Rute, die hat zB. bei 2.40m, ML fast Action ein Spitzenring von 1.6mm, und die ist definitiv Jigtauglicher als die 2.29m ML. Ich denke wenn die 2.29m ein Spitzenring von 1.5mm hätte, wäre sie vom Jiggen her gleich wie die 1.98m Rute. Alle drei Ruten sind vom selben Hersteller, also die Materialien müssten dann identisch sein.

Alle Ruten haben fast ähnliche Wurfgewichtsbereiche, zudem die benutzen Köder sowieso im Idealbereich der jeweiligen Ruten liegen.

Also das waren meine Erfahrungen. Ist vermutlich verwirrend aber für mich persönlich ist es eine "gute" Basis bei Blindbuys.

Wenn ich eine Rute sehen würde, die zB 2.29m lang ist, ML, 1.5mm Tipdiameter, könnte ich mir *ungefähr* vorstellen, was mich so erwartet.
 

Machete

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Kaufen. Am Wasser ausgiebig testen und wenn es gar nicht passt, wieder verkaufen. ;)

Eigentlich ganz einfach und praktiziert wohl der Großteil hier auch so. Grundlegende Eigenschaften und Einsatzbereiche kann man auch den Spezifikationen der Hersteller entnehmen. Perfekt sind natürlich Foren wie dieses hier, wo man auf eine große Menge Infos, Erfahrungsberichte und Tests zurückgreifen kann. Am Ende ist aber jeder noch so gut gemeinte Eindruck immer subjektiv gefärbt.
 

Erlkönig

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Ist etwas komplex darzustellen. Also es gibt regular-action Ruten, die haben 2mm Ringe, das heißt natürlich nicht, dass die besser zum Jiggen wären, weil dickerer Ring =/= mehr Jigtauglichkeit. Die wären was zum Einleiern.

Ich mache es so, dass ich mir zB Ruten anschaue, die fast action haben, und dann zusätzlich den Durchmesser des Spitzenrings in Kombination mit der Rutenlänge.
Habe eine kurze Rute, 1.98m L, fast Action und eine Rute die ist 2.29m ML, fast Action, und beide haben ein Spitzenring von 1.4mm. Aufgrund dem Längenunterschied und das Teilen des selben Spitzenrings, ist die kürzere Jigtauglicher als die Längere, welches wiederum weicher daherkommt. Habe auch eine Rute, die hat zB. bei 2.40m, ML fast Action ein Spitzenring von 1.6mm, und die ist definitiv Jigtauglicher als die 2.29m ML. Ich denke wenn die 2.29m ein Spitzenring von 1.5mm hätte, wäre sie vom Jiggen her gleich wie die 1.98m Rute. Alle drei Ruten sind vom selben Hersteller, also die Materialien müssten dann identisch sein.

Alle Ruten haben fast ähnliche Wurfgewichtsbereiche, zudem die benutzen Köder sowieso im Idealbereich der jeweiligen Ruten liegen.

Also das waren meine Erfahrungen. Ist vermutlich verwirrend aber für mich persönlich ist es eine "gute" Basis bei Blindbuys.

Wenn ich eine Rute sehen würde, die zB 2.29m lang ist, ML, 1.5mm Tipdiameter, könnte ich mir *ungefähr* vorstellen, was mich so erwartet.
Glaube die Verwirrung kommt daher das du den Tip Diameter also die des Blanks meinst aber SpitzenRing Durchmesser schreibst. Hat beides ja nicht direkt miteinander zu tun da es Ringe des gleichen RingDurchmessers für verschiedene BlankDurchmesser gibt.
 

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