Zeigt her eure vierbeinigen Freunde

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balu684

Gummipapst
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Viel loben, keine Strafen (oder nur im Tonfall der Sprache), auch mal ignorieren können auch wenn er noch so süß ist, eben wie ein sehr warmherziger , verantwortungsvoller "Rudelchef" benehmen - und es wird laufen. Welpenstunden auf jeden Fall, Grundkurs Hundeschule macht auch Sinn - in guten Hundeschulen zeigt man Dir DEINE Fehler.
Welpen sind und durchlaufen Phasen wie Kinder , und dieser Vergleich kann helfen.
Wenn
- Dir Dein pubertierender Hund im Flachwasser die Handlandung eines deutlich Ü1-Hechtes verpatzt, weil er "helfen" will
- Du ihn dann anbrüllst: "Du bist der dämlichste Hund der Welt" (war stumpf gelogen)
- Er sich sofort mit fragendem Blick auf den Rücken wirft
- Du dann unverständlich sowas wie "Sorry, war nicht so gemeint" murmelst
- Er sich wieder hinstellt, mit dem Blick "wieder grün, wir beide ?"

Dann weißt Du : Läuft mit uns.
Aus aktuellem Anlass......auch an sich selber arbeiten und selbstbewusst sein.
Wir hatten am Wochenende eine Einzelstunde, weil meine Frau etwas Probleme mit unserer hat, was so das verhalten gegenüber anderen Hunden angeht. Auch so kleine Probleme wegen folgen und Aufmerksamkeit.
Die Hundetrainerin hat eben auch bestätigt, das meine Frau nicht selbstsicher genug ran geht und deswegen unser Hund sie vor anderen beschützen will.
Daher darf meine Frau jetzt auch nur noch eine kurze Leine benutzen und muss viel an sich und der Kommunikation mit dem Hund üben.
Wenn ich mit unserer Unterwegs bin, darf sie frei laufen. Sie kommt auf Kommando sofort zurück, wenn wir an eine Wegkreuzung kommen, wartet sie, bis sie den Befehl bekommt, wo es hin geht.
Wenn ich anderen Hunden begegne, dann kommt sie sofort zu mir zurück, läuft rechts neben mir, mit der Schnauze an meiner Hand und geht dann erst auf andere zu, wenn ich es erlaube. Ausnahme ist ihr Bester freund, da kann ich sie nicht aufhalten.
 

El-Cattivo

Bigfish-Magnet
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Aus aktuellem Anlass......auch an sich selber arbeiten und selbstbewusst sein.
Wir hatten am Wochenende eine Einzelstunde, weil meine Frau etwas Probleme mit unserer hat, was so das verhalten gegenüber anderen Hunden angeht. Auch so kleine Probleme wegen folgen und Aufmerksamkeit.
Die Hundetrainerin hat eben auch bestätigt, das meine Frau nicht selbstsicher genug ran geht und deswegen unser Hund sie vor anderen beschützen will.
Daher darf meine Frau jetzt auch nur noch eine kurze Leine benutzen und muss viel an sich und der Kommunikation mit dem Hund üben.
Wenn ich mit unserer Unterwegs bin, darf sie frei laufen. Sie kommt auf Kommando sofort zurück, wenn wir an eine Wegkreuzung kommen, wartet sie, bis sie den Befehl bekommt, wo es hin geht.
Wenn ich anderen Hunden begegne, dann kommt sie sofort zu mir zurück, läuft rechts neben mir, mit der Schnauze an meiner Hand und geht dann erst auf andere zu, wenn ich es erlaube. Ausnahme ist ihr Bester freund, da kann ich sie nicht aufhalten.
Den Befehl!?

Elli holt sich bei uns lediglich immer ein "OK".;)
 

Cybister

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Es sind wohl mehr ältere Hunde als Welpen angemeldet. Insofern bin ich froh, dass getrennt wurde. Ich glaube nicht, dass es sonst sinnvoll gewesen wäre.
Ja und nein. Gerade Zurechtweisungen durch ältere, gut sozialisierte Rudelkumpels sind wirksamer, als alles das was wir so leisten können. Gerade was Hund-Hund-Interaktion angeht.
 

blankmaster

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Die Hundetrainerin hat eben auch bestätigt, das meine Frau nicht selbstsicher genug ran geht
Demokratie ist was feines - wurde aber nicht von Hunden erfunden. Für Hunde dürfen Entscheidungen des Halters nicht zur Diskussion gestellt werden.
Ein Hund braucht einen klaren "chef", der klar (auch nonverbal) sagt, "wo es lang geht". Wenn ein Hund "das Gefühl" hat, dass die Spitze der Pyramide des Rudels nicht klar und konsequent führt, macht ihn das uU unsicher, oft "hilft" er. Er übernimmt dann die Führung - "na gut, einer muss es ja machen" .:)
Wenn die Spitze der Pyramide für den Hund nicht klar definiert ist, kann es dann zu Situationen kommen, in denen der Hund sein Rudel ungewünscht "beschützt".
Wenn es gut läuft, darf der Hund auch "eigene Ideen, was jetzt zu tun ist" umsetzen - aber ausnahmslos nur, wenn er sich (wie oben beschrieben) vorher vom Rudelführer das "ok" geholt hat. Gerne mit fragendem Blick, eine (auch nonverbale) Geste des Rudelführers als "kannste machen" ist dann erforderlich.
 

benwob

BA Guru
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Aus aktuellem Anlass......auch an sich selber arbeiten und selbstbewusst sein.
Jep, absolut richtig.

Haben auch einen Einzeltrainer, mit dem wir uns alle paar Wochen mal treffen und Rücksprache halten.
Das hat uns deutlich besser geholfen als die Welpen-/Hundeschule.

Eine der wichtigsten Sachen, die ich von unserem Trainer mitgenommen habe ist, dass man natürlich derjenige sein muss, der sagt wo es lang geht, gerade bei einem Hund wie Jack, der beim Endgewicht vermutlich mal 45kg+ haben wird, aber dass man auch mit dem Hund zusammen Spass haben und den Hund auch mal Quatsch machen lassen muss.
Also nach dem Motto "Chef und Kumpel zugleich".
Jack bekommt von mir ganz klare Ansagen und es gibt hier auch ganz klare Regeln, was allerdings aktuell in seiner Flegelphase oftmals nur theoretisch bei ihm ankommt, aber wir machen halt auch Blödsinn zusammen, balgen auf der Couch oder dem Boden, spielen Verstecken oder Fangen und kuscheln auch viel.

Zusammen Spass haben heißt also nicht nur Spazierengehen, Aportierspielchen und Training.

IMG_20260225_103423.jpg
 
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balu684

Gummipapst
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Jep, absolut richtig.

Haben auch einen Einzeltrainer, mit dem wir uns alle paar Wochen mal treffen und Rücksprache halten.
Das hat uns deutlich besser geholfen als die Welpen-/Hundeschule.

Eine der wichtigsten Sachen, die ich von unserem Trainer mitgenommen habe ist, dass man natürlich derjenige sein muss, der sagt wo es lang geht, gerade bei einem Hund wie Jack, der beim Endgewicht vermutlich mal 45kg+ haben wird, aber dass man auch mit dem Hund zusammen Spass haben muss und den Hund auch mal Quatsch machen lassen muss.
Also nach dem Motto "Chef und Kumpel zugleich".
Jack bekommt von mir ganz klare Ansagen und es gibt hier auch ganz klare Regeln, was allerdings aktuell in seiner Flegelphase oftmals nur theoretisch bei ihm ankommt, aber wir machen halt auch Blödsinn zusammen, balgen auf der Couch oder dem Boden, spielen Verstecken oder Fangen und kuscheln auch viel.

Zusammen Spass haben heißt also nicht nur Spazierengehen, Aportierspielchen und Trainig.
Sehe ich genauso. Die Hundeschule war gut, aber da geht man nicht auf Einzelprobleme ein, die bei jedem speziell sind.
Unsere Ilvy ist mittlerweile schon größer als jeder Goldie oder Labbi in der Nachbarschaft. Ist halt als Schäfer schlanker wird aber auch auf Ihre 35+ Kg kommen. Da haben viele halt respekt und haben gleich angst, obwohl sie mit 10 Monaten einfach spielen will.

Aber das wird alles und es macht total spaß.
 

Seppel

Finesse-Fux
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Ich finde ebenfalls eine Welpenklasse ist absolut wichtig für die Sozialisation. Bin damals auch extra nicht in eine Rasseklasse gegangen, so konnte sie gleich groß und klein kennenlernen.

Als sie rausgewachsen war und der Unterricht der Junghunde losging bin ich nach der zweite Stunde ausgetreten. Der Trainer absolut sympathisch mit tollem erziehungsansatz aber die anderen Besitzer- alter Falter!!! Die gingen mir so auf den Sa**!
Von Modepüppi bis zum Lehrer der dem Hundetrainer erklärt wie es geht….

@silversurfer stell Dich auf eine Mischung aus Comedy& Drama ein ✌️
 

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