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Barney Army

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Das klassische Eisangeln ist ja bedingt durch den Klimawandel ein aussterbender Zeitvertreib. Da der Blick aus dem Fenster aktuell allerdings nicht zum Spinnfischen einlädt, habe ich mir gedacht, dass am Samstag für mich das erste Mal diese Form der Angelei auf dem Plan steht. Ursprünglich hatte ich vor, es mit @DurtyPerch auf Meerforelle in der Region um Rostock zu versuchen. Allerdings macht uns eben dieses besagte Eis einen Strich durch die Rechnung.
Kurz gemault, nachgedacht und Plan geschmiedet. Nun werde ich, wie oben erwähnt, mal das Eisangeln auf Hecht probieren. So oft wird man wahrscheinlich nicht mehr die Chance bekommen.Was sind so eure Erfahrungen in diesem Bereich? Ich selbst werde auf jeden Fall ausführlich berichten.
 

Bookwood

BA Guru
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Hier bei uns in Bayern größtenteils verboten. Höre aber gerne von euch wie es läuft.
 

fragla

Barsch Vader
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Abgesehen davon das es hier untersagt ist die Eis Flächen zu betreten, finde ich Eis Angeln gefährlich und langweilig. Du merkst keinen Biss (Köfi) und die Fische sind träge. Könnte ich mir maximal zocken auf Barsch vorstellen.
 

Barney Army

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Themenstarter
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Abgesehen davon das es hier untersagt ist die Eis Flächen zu betreten, finde ich Eis Angeln gefährlich und langweilig. Du merkst keinen Biss (Köfi) und die Fische sind träge. Könnte ich mir maximal zocken auf Barsch vorstellen.
Mag sein. Die Eisdicke ist unbedenklich und deine Einwände kann ich erst am Sonntag kommentieren. Zumindest ist es mal was anderes und lässt sich nicht so oft erleben.
 

Mohrchen

Barsch Vader
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Wir haben als Kinder oder Jugendliche einfach die Spitzenteile unser Grund- oder Hechtruten genommen und haben die Stationärrolle mit Klebeband daran befestigt und ab dafür.
Monofile Schnur, Pose, Stahlvorfach, Drilling durch den Rücken des toten Köderfisches und kurz über Grund angeln - natürlich vorher Köderfische stippen.
 

WildundFisch

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Wir haben als Kinder oder Jugendliche einfach die Spitzenteile unser Grund- oder Hechtruten genommen und haben die Stationärrolle mit Klebeband daran befestigt und ab dafür.
Monofile Schnur, Pose, Stahlvorfach, Drilling durch den Rücken des toten Köderfisches und kurz über Grund angeln - natürlich vorher Köderfische stippen.
So ähnlich hab ich das auch gemacht, irgendein abgebrochenes Spitzenteil in einen "Griff" aus Haselnuss eingeklebt und mit Klebeband eine Rolle dran gefummelt. Das ist allerdings auch schon 17 oder 18 Jahre her.
Was auch gut funktioniert hat war Dropshot.
 

Stefan_M

Bigfish-Magnet
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Moin!

Früher haben wir das auch zelebriert. Allein der Köderfischfang war ja schon eine Herausforderung. Löcher wurden noch mit der Axt geschlagen. Danach warste warm! :sweatsmile: Wenig Futter, mit zerstoßenen Eierschalen gepimpt, war meist die beste Option.
Die Stadt gibt leider keine Eisflächen frei und - zweites leider - gibt es eine tragfähige Eisdecke viel zu selten.

Tote Köderfische haben wir natürlich auch mitgebracht, wenn man denn welche hatte. Meeresfische haben mich damals nicht überzeugt.

Wenn man den Köfi alle 1 - 2 Minuten ein wenig - wirklich wenig - bewegt, kommt er dem Lebenden in der Fängigkeit recht nah. Wir haben da mal "Vergleichsstudien" gefahren, als es noch erlaubt war. ;)

Grüße, Stefan
 

Seppel

Finesse-Fux
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Moin,
echt spannend habe ich leider noch nie gemacht. Komme ja auch aus der Ecke und wüsste gar nicht wo hier Eisflächen freigegeben sind?

BTW kann nur empfehlen nie alleine aufs Eis zu gehen. Ich bin mal beim Schlittschuhlaufen in Meckpomm auf einem freigegeben! Teich eingebrochen. Wasser war nur Hüfttief und der Weg ins warme nur 10-15 Minuten zu Fuß- aber Alter Falter, seit dem weiß ich was Kälte ist!
 

Stefan0975

Echo-Orakel
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Funktioniert eigentlich gut und ist relativ einfach. Falls deutliche Minusgrade sind, hilft eine kleine Kelle um das Loch immer wieder eisfrei zu schöpfen. Die passive Methode ist toter Köderfisch ein Stück über Grund angeboten, etwas aktiver dann Köfi zum Beispiel am Fireball analog Vertikalangeln, oder halt typische Vertikalköder. Wer es fein mag, mit Mormyschka und vielleicht noch einer einzelnen Made oder einem Stück Rotwurm drauf, steigt die Palette der fangbaren Fische und die Frequenz deutlich.
 

Mohrchen

Barsch Vader
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Hier bei mir auf dem See gibt es, glaube ich, auch noch keine offizielle Freigabe für die Eisfläche. Das interessiert aber hier keinen und am Wochenende herrscht "Volksfest-Stimmung" auf dem Eis.
 

Hecht911

Master-Caster
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Ich habe gerade einmal in der Mediathek gekramt - 2012 im Februar war ich in unseren Breitengraden das letzte Mal mit der Angel auf dem Eis.
IMG_0008.jpeg

Die intensivsten Eisangelerfahrungen stammen aus den 90er Jahren in Norwegen und Schweden - Quappe, Hecht und Barsch vom Eis. Das waren schon sehr schöne Erlebnisse!

Den Restbestand an noch vorhandenem Equipment habe ich eben mal hervorgekramt. Zwei Eisangelruten - eine feinere Für Barsch und Weißfisch und eine für Quappe und Hecht habe ich noch gefunden. Dazu eine kleine Auswahl an Zockern, Balance-Jigs und Gummikram …

IMG_3724.jpeg

IMG_3725.jpeg

Ich glaube, am Wochenende stell ich mich mal wieder aufs Eis …
 

Angelfuchs

Gummipapst
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Ich habe bei uns in Langenzenn mal spaßeshalber bei der Stadt angerufen, ob die die Eisfläche vom Traumsee bei Keidenzell offiziell zum Betreten gesperrt oder freigeben wird. Weder noch, da es dafür kein Personal gibt.

Dieser See friert sehr unterschiedlich zu, da ein Bach in ihn einmündet und den See durchfließt.
Eisangeln ist dort verboten, aber ich habe vom Eis zumindest abgerissene Kunstköder und Feeder-Kram aus Bäumen und Büschen am Ufer geborgen.
 

Le Toque

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Warum sind die Eisangelruten eigentlich so megakurz? War am Forellensee und bei den Leuten mit diesen Ruten sah das Drillen ziemlich wurstelig aus.
Ich mit meiner 180cm Rute fühlte mich da besser.
 

Hecht911

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Warum sind die Eisangelruten eigentlich so megakurz? War am Forellensee und bei den Leuten mit diesen Ruten sah das Drillen ziemlich wurstelig aus.
Ich mit meiner 180cm Rute fühlte mich da besser.
Das hat sicher mindestens zwei Gründe … erstens willst Du wegen der Köderkontrolle und Animation direkt über dem Eisloch stehen, zweitens ist es nicht selten erforderlich, beim Drill besserer/größerer Fische die Rute ins Eisloch zu stecken, um die Schnur vor dem schafkantigen Eis zu schützen. Das handling mit einer längeren Rute ist da einfach hinderlich, vor allem wenn Du schnell reagieren musst.

Na und praktisch zu transportieren ist der ganze Bums ja auch.
 

Le Toque

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Das hat sicher mindestens zwei Gründe … erstens willst Du wegen der Köderkontrolle und Animation direkt über dem Eisloch stehen, zweitens ist es nicht selten erforderlich, beim Drill besserer/größerer Fische die Rute ins Eisloch zu stecken, um die Schnur vor dem schafkantigen Eis zu schützen. Das handling mit einer längeren Rute ist da einfach hinderlich, vor allem wenn Du schnell reagieren musst.

Na und praktisch zu transportieren ist der ganze Bums ja auch.
Die Argumente überzeugen mich nicht so richtig...;)
Dass das Eis "scharfkantig" ist habe ich tatsächlich noch nie gemerkt und auch noch nie berücksichtigt, sowie nie eine Beschädigung der Schnur festgestellt.
Werde aber nun mal zum Kanal gehen und direkt versuchen eine Schnur mit Eis durchzuschneiden.:D
 

Hecht911

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Kein Problem, ist meine Sicht auf das Thema „kurze Rute“ - muss man sich ja auch irgendwie schön reden …

So rein praktisch kannst Du ja mal versuchen, einen Köder aus 3m Entfernung über die Rute in einem Eisloch zu versenken und es danach noch einmal mit einem 30 cm langen Stock probieren.

Ich glaube, dass die Länge/Kürze der Rute vor allem bei der Präsentation von kleinen, leichten Ködern eine sehr viel größere Rolle spielt.

Andererseits wirst Du die Meter-Mutti auch nicht über die 3 Meter lange Rute durchs Eisloch bringen und dann zwangsläufig irgendwann die lange Rute an die Seite legen und zur Schnur greifen …

Aber wie geschrieben, dass sind nur meine bescheidenen praktischen Erfahrungen, das soll letztendlich jeder machen wie er will. Die eigene Praxis ist ohnehin durch kein Angelforum zu ersetzen. ;-)
 

RollieFree

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Wir waren in den letzten Wochen bereits 2x auf dem Eis, einmal zu dritt und einmal zu viert. Über die Tragfähigkeit braucht man sich eigentlich keine Gedanken machen, solange das Gewässer nicht riesig ist und man die Zu- und Abläufe außen vor lässt. Letzten Sonntag waren auf einem 20ha See mit 8m Tiefe ca. 20cm Eisdecke. Das hält schon.
Hat wirklich Spaß gemacht, auch wenn wir gänzlich ohne Fisch geblieben sind. Wir haben ca alle 1,5 stunden ein neues Loch gebohrt - also vllt so 30stk in zwei Tagen. Egal ob flach tief über oder auf Grund abgelegt - nischt!
Als Köder haben wir gefrorene Heringe aus dem Russenmagazin verwendet :)

Was wir nun falsch gemacht haben, wissen wir auch nicht, aber vllt kommen ja noch ein paar Tipps von euch..

Btw: BC gefällt mir besser als Stationär. Paar tropfen Speiseöl ins Loch das es nicht ständig zufriert. Aufpassen das die Schnur nicht irgendwo anfriert.

Hoffe bei euch geht mehr!
 

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