BA - Crew › Jan
Zuständig als Moderator für: Rapfen & Co., Norddeutschland, Ostdeutschland, Süddeutschland, Westdeutschland, Süßwasser im Ausland, Hotspots im Meer.
Name: Jan Josefiak
Geburtsdatum: 17.12.1974
Geburtsort: Düsseldorf / aufgewachsen in Krefeld
Beruf: Unternehmer (Konsumgütervertrieb & -marketing)
Beginn der Angelkarriere: Schon in frühester Kindheit habe ich die Wesen des Wassers bejagt. Waffe war anfangs meist ein Kescher, aber auch Speere oder Pfeil und Bogen kamen (meist vergeblich) zum Einsatz. Mit 5 habe ich dann zu Ostern meine erste Angel geschenkt bekommen. In den Osterferien am Lago Maggiore mußte ich allerdings zunächst – kein Witz! – ohne Haken fischen, weil meine tierliebende ältere Schwester es so befahl. Ich konnte diese Tyrannei aber schnell abschütteln, was die Ausbeute dann auch deutlich verbesserte. Seither weiß ich, daß manchmal besser fängt, wer sich über sinnlose Verbote hinwegsetzt…

Bevorzugte Angelmethoden: Eigentlich alle Varianten des Spinnfischens, insbesondere aber Jiggen und Jerken.
Lieblingstackle: Dream Team momentan: Shimano Lesath MH 2,70 m + Stella FB 2500; leider noch nie gefischt. Favoriten im allgemeinen: Shimano, Berkley, Sportex.
Lieblingsgewässer: Am ehesten die großen, tiefen, klaren Seen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Aber auch die Berliner Stadtspree mit ihrem urbanen Charme.
Lieblingszielfisch: Zander, Hecht, Rapfen.

Warum ich bei BA mitmache: Wegen der einmaligen Mischung aus Niveau, Humor und Obsession; wegen der informativen und amüsanten Berichte; wegen der Expertise und Diskussionskultur in den Foren; wegen der geräumigen, gut besuchten Galerie; wegen all der Freundschaften und Bekanntschaften, die sich hier ergeben haben und noch ergeben werden; wegen vergangener und zukünftiger Exkursionen. Und weil ich ein bißchen dazu beitragen möchte, daß BA als beste Spinnfischerseite im Netz weiterhin wächst und gedeiht.
Welchen Fisch möchtest Du in Deinem Leben unbedingt noch fangen? Den Zander, der meinem Team den Sieg bei der NKS beschert, oder zumindest ein Ticket für die Finals... Außerdem natürlich Schwarzbarsch und Musky. Von schwerttragenden und blauflossigen Giganten der Meere ganz zu schweigen…
Schlimmstes Trauma: Maifestspiele 1999. Anstatt sich ordnungsgemäß auf die gegnerischen Mannschaften zu konzentrieren, brechen irgendwelche Chaoten mein Auto auf und stehlen fast mein gesamtes Tackle, das ich bekloppterweise im Wagen hatte liegen lassen. Sportexruten, Shimanorollen, Kleinkram ohne Ende – alles weg! Aus Protest habe ich damals die Seiten gewechselt und dem schwarzen Block den Rücken gekehrt. Spaß. Aber im Auto lasse ich seitdem kein Tackle mehr!
DAS Geheimnis Deines Erfolges: Hartnäckigkeit, Experimentierfreude, systematisches Variieren. Und Mißerfolge möglichst schnell und gründlich runterspülen.
Standpunkt zu C&R: Sollte ausdrücklich erlaubt werden. Praktizieren kann auch nicht schaden, im Gegenteil. Ich selbst setze fast jeden Fisch zurück (natürlich immer erst nach Rücksprache mit der Rechtsabteilung). Selbstverständlich ist eine maßvolle Entnahme aber völlig in Ordnung, da geht die „Kochtopfangler-sind-Mörder“-Aufgeregtheit der Hardcore-Releaser zu weit. (Nen quergehakten Brassen kann man von mir aus ruhig mal mitnehmen...)
Haltung zum Ansitzangeln: In meiner Jugend war ich Karpfenangler, mittlerweile würde mich ein Ansitz aber kaum noch reizen. Höchstens mal auf Quappe; oder Schleie; oder Aal. Manchmal stört mich allerdings die Überheblichkeit, mit der Fliegen- und Spinnfischer auf das „Plumpsangeln“ herabschauen; insbesondere dann, wenn sie von den Raffinessen dieser Art des Angelns nicht die geringste Ahnung haben.
Was schätzt Du in anglerischer Hinsicht an Deutschland: Die Gewässervielfalt und die Naturbelassenheit vieler Gewässer, insbesondere im wilden Osten rund um die Hauptstadt: Mecklenburgische Seenplatte, Boddenlandschaft und Ostsee, Oder, Havel, Spree – da kann man sich eigentlich nicht beklagen.

Was stört Dich in anglerischer Hinsicht an Deutschland: 1. Die Rechtslage: Insbesondere die Rechtsunsicherheit bei C&R (sowie das Wettkampfverbot) infolge einer restriktiven Auslegung des Tierschutzgesetzes (Stichwort „vernünftiger Grund“). Aber auch das vielerorts bestehende Schlepp- und Driftverbot. Und natürlich die pauschale Raubfischschonzeit in Berlin. 2. Das schlechte bis grausige Image des Angelns (irgendwo zwischen Modellbahnbau und Pädophilie).