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Als ein von vielen Spinnanglern wenig beachtet und als graue Maus gehandelter Fisch (ihn wird’s kaum stören), genießt der Döbel meist ein ungestörtes Dasein. Ob es an seiner unscheinbaren Gestalt, der Tatsache das es ein Cyprinide ist oder an seinem wenig schmackhaftem Fleisch liegt, weiß ich nicht. Ich möchte aber die vielen spannenden Momente mit Leuciscus cephalus nicht missen.

Er kommt zwar auch in Seen und stehenden Altarmen vor, doch beangele ich ihn lieber im Fluss. Hier kann man, ähnlich dem Hechtangeln, gezielt mögliche Standplätze beangeln. Dies sind tiefe, ruhige Stellen außerhalb der Hauptströmung, Grenzen zwischen Strömungen unterschiedlicher Geschwindigkeit, Einstände unter Büschen und Gehölz und hinter großen Steinen auf dem Grund des Flusses. Besonderes Augenmerk gilt jedoch dem Wehr und überlaufenden Staustufen.

Cobb am 16.07.09 um 08:33 [ 13 Kommentare ]

Seit ganz kurzem arbeite ich nun in Spanien bei Ebro Carp. Von hier aus werde ich euch in Zukunft immer mal wieder einen aktuellen Bericht zur Angelei bei uns am Ebro und den anderen tollen Gewässern hier in der Gegend liefern. Nachdem wir im Frühjahr öfter mit lang anhaltenden Regenfällen und Sturm zu kämpfen hatten, ist der Sommer jetzt voll da. Die Karpfen sind am Laichen und auch der Wels macht sich so langsam startklar zum Liebesspiel. Am Caspe Staussee werden zur Zeit eher die kleineren Welse gefangen. Ein Zeichen dafür, dass die Waller hier oben schon mit der Fortpflanzung begonnen haben.

Hier am unteren Staussee hat nun eine der besten Zeiten im Jahr zum Spinnfischen auf große Welse begonnen. Die richtig Dicken werden sowieso fast ausnahmslos hier im Delta gefangen, wo die Flüsse Segre und Cinca zusammenfließen. Nie waren die Chancen auf ein 100-Kilo-Fisch größer als jetzt. Und diese fressen nicht nur Pellets. Die letzten Tage waren aufgrund des langen Wochenendes, bedingt durch den ersten Mai sehr stressig, aber ich habe es geschafft , für euch ein paar echte Spinnangelprofis zu einem Kurzinterview zum Thema Wels einzuladen…

profiblanker am 08.05.09 um 12:11 [ 5 Kommentare ]

Hier mal ein Thailand-Bericht, in dem es diesmal nicht um Fische im XXL-Format geht, sondern über das Spinnfischen auf Snakeheads in den großen Stauseen. Anglerisch relevant sind eigentlich nur zwei, der insgesamt sechs verschiedenen Snakeheadspezies. Der Striped Snakehead (Pla Chon), durchschnittlich 0.5-2 kg (max.5 kg) schwer, der fast in allen Gewässern vorkommt und sein grosser Bruder Giant Snakehead (Pla Shado), den man überwiegend in den grossen Reservoirs findet.

Der Shado ist in der Literatur mit einem Maximalgewicht von 30 kg angeben, diese Einschätzung teile ich nicht, ein max. Gewicht zwischen 15 – 20 kg halte ich für realistischer. Schon in dieser Größenordnung gibt es keinerlei Bildmaterial. Der IGFA Weltrekord liegt irgendwo im 10 kg-Bereich. Fische in der Größenordnung sind natürlich extrem selten und dazu noch überaus smart.

Dart am 16.09.07 um 07:28 [ 24 Kommentare ]

Da im Forum öfters mal nach Hotspots gefragt wird, hab ich mich entschlossen mal einen kleinen Artikel zu schreiben. Ich hoffe, meine Erfahrungen bringen den einen oder anderen näher zu seiner Traumforelle.

Zunächst mal zum Tackle. Um für alle Fälle gewappnet zu sein, braucht ihr folgendes Material: Leichte Spinnrute mit 16er Mono für kleinere Köder (2er Spinner). Mittlere Spinnrute mit 25er Mono für größere Köder (Spinner ab 7 Gramm). An großen Flüssen ist eine Geflochtene auch nicht verkehrt, da man mit einer dünnen Mono in der Strömung schnell den Kontakt zum Köder verliert. Langer, großer Karpfenkescher, da man oft über Büsche hinweg fischt. Und wenn man dann mal eine Großforelle am Haken hat, weiß man wieder wieso man den Kescher dabei hat.

david_skibb am 07.05.07 um 06:38 [ 7 Kommentare ]

Nicht nur bei den Gelegenheitsanglern ist der Gang ins Forellenparadis besonders beliebt. Auch so manchen ausgehungerten Spinnangler bringt die Zuchtforelle während der Raubfischschonzeit über den Winter. Und mit dem spätestens Anfang April einsetzenden Schonzeitende ist die Forelle in naturbelassenen Gewässern und in den Pachtgewässern der Angelvereine einer der ersten Räuber, dem man offiziell mit Kunstköder nachstellen darf. Nachdem sie den ganzen Winter Ruhe vor unseren Ködern hatten, sind die nächsten Wochen mit die beste Zeit, um es auf die Salmoniden zu versuchen.

Zusammen mit meinen Angelkollegen Steve, Veit, Jochen, David und Axel möchte ich Euch sechs Salmoniden-Köder für alle Situationen vorstellen - wohl wissend, dass es durchaus noch eine ganze Menge mehr fängiger Forellenköder gibt, die die Forellencracks unter euch ja gern in Form eines knackigen Kommentars im Anschluss an diesen Artikel empfehlen können.

dietel am 17.04.07 um 15:31 [ 8 Kommentare ]

Wer kennt das nicht. Ich bin gerade für eine Woche zum Wallerfischen an den Po gefahren und schon beim ersten Blick auf den Fluss wird mir klar, dass hier alles andere als "normale" Bedingungen herrschen. Doch was tun, wenn ich mit solchen Situationen wie, extremes Hochwasser oder Niedrigwasser konfrontiert werde. Ich konnte in den letzten Jahren am Po einiges lernen und denke nun einen Großteil der Bedingungen die es dort gibt, zu kennen.

HOCHWASSER: Das beste Bespiel für eine extreme Bedingungsänderung konnten die Teilnehmer des Wallercups in diesem Jahr am eigenen Leibe erfahren. Das Wasser stieg in 48 h auf rund 5m über dem Normalwasserstand. Wer sich hier nicht anpassen konnte, tat sich außerordentlich schwer. Wie also vorgehen bei Hochwasser am Po?

Andreas Knausenberger am 23.02.07 um 17:03 [ 7 Kommentare ]

In diesem Bericht soll es sich einmal um ein paar Species drehen, denen die Angelwelt zumindest offiziell wenig Beachtung schenkt, deren Fang aber durchaus spannend sein kann. Und meistens ist man bei der Pirsch rein stückzahlenmäßig weit erfolgreicher als beim Angeln auf Barsch, Zander, Hecht & Co. Gemeint sind die gemeinen Waldpilze, speziell Unterarten wie Pfifferling, Marone oder Steinpilz.

Gerade jetzt stehen die Chancen auf Kapitale und Massenfänge gleichermaßen gut. Hotspots für die meisten schmackhaften Pilze sind Mischwälder mit Buchen (Sammlerweisheit I: "Unter Buchen musst Du suchen!"), Birken (Sammlerweisheit II: "Unter Birken musst Du wirken!"), Tannen und Kiefern. Vorteilhaft ist es, wenn die Sonne Licht ins Dunkel des Waldes schickt und es ein bis zwei Tage vorher ordentlich geregnet hat. Beim Sammeln konzentriert man sich als Laie am besten auf die Pilzsorten, die man eindeutig identifizieren kann.

dietel am 11.09.06 um 18:19 [ 29 Kommentare ]

Der Waller ist mittlerweile in vielen deutschen Gewässern ein Teil des Fischbestandes geworden. Alle größeren Flüsse beherbergen Waller verschiedenster Größen, wobei Flüsse wie Rhein, Main, Neckar, Oder, Donau oder Naab die besten Bestände aufweisen. Unterschätzen darf man auch nicht die Seen die an den oben genannten Flüssen grenzen. Vergleichbar mit dem Rapfen, ist der Waller eher ein Neuling als Zielfisch der Raubfisch- und Spinnangler. Aber da er sich genauso explosionsartig wie der Rapfen in unseren Flüssen vermehrt hat, wird er in einigen Jahren mit Zander & Co mithalten können.

Bei uns im Rhein wird der Wurm von den Anglern als Köder mittlerweile verschmäht, es sei denn man möchte dauernd einen 10-20cm Winzling von Wels am Haken haben. Je heißer der Sommer, desto mehr Waller werden in den Folgejahren gefangen. Durch diese Erfahrung fische ich jetzt im Sommer gezielt auf  Waller. Im Sommer ist der Waller am aktivsten und man hat im Fluss große Chancen mit dem richtigen Gerät einen Bartelträger zu erwischen.

William Borosch am 12.04.06 um 14:50 [ 19 Kommentare ]

Wer einmal an einem schönen Gewässer in Deutschland ein Wochenende verbringen will, der kommt früher oder später am Neckar oberhalb von Heidelberg nicht vorbei. Bekannt in unseren Kreisen durch viele kapitale Karpfenfänge und nicht zuletzt als „El Dorado“ für den Wallerjäger. Doch es muss nicht immer ein tagelanger Ansitz auf die Riesenkämpfer sein. Da der Neckar in regelmäßigen Abständen gestaut wird, ist die Strömung mäßig bis gering. Ideal also zum BellyBoaten.

Das fischen am Neckar vom Boot aus ist nur gestattet, wenn das Boot max. drei Meter vom Ufer verankert liegt. Kann man sich also sparen. Jetzt kommt das BellyBoat zum Einsatz. Da das BellyBoat offiziell kein Boot ist, sondern eine Schwimmhilfe, kommt eine Angelmethode in den Bereich des Möglichen, auf die ich jetzt genauer eingehen werde: Hochfrequenz auf Döbel.

Heinzmann am 09.11.05 um 07:29 [ 16 Kommentare ]

Am Vatertagwochenende erhielt ich die Chance an einem Forellenbach in der Rhön zu angeln. Dummerweise war an diesem Samstag das Bundesligaheimspiel meiner „05er“ gegen die Bayern. Als eingefleischter 05-Fan und stolzer Dauerkartenbesitzer musste ich deshalb am Samstag wieder nach Hause fahren. Na ja der halbe Donnerstag sowie der Freitag ist ja auch was!

Endlich vor Ort muss ich feststellen dass ich die Spinnerbox zu Hause vergessen habe. Am Vatertag hat kein Angelladen auf, deshalb muss ich wohl oder übel auf meine Wobbler setzen. DAS FÄNGT JA SCHON GUT AN! Schnell den Angelerlaubnisschein studiert: Achtung, nur ein Drilling erlaubt! Also mit viel Geduld von den entsprechenden Wobblern die Drillinge aus den Sprengringen gefummelt, dann die 1.80 Mitchell Top Spin WG 5gramm zusammengesteckt und ab zum Wasser. Dort angekommen ist meine Freude groß, denn vor mir windet sich ein uriger naturbelassener Bach.

clausborn am 10.05.05 um 19:14 [ 39 Kommentare ]


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