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Barsch-Alarm.de - Angeln auf Raubfisch: Meeresräuber


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In den Sommerferien war ich mit meiner Familie 3 Wochen lang in Norwegen mit dem Wohnmobil unterwegs. Natürlich wollte ich auch angeln, da ich aber leider kein Boot zur Verfügung hatte probierte ich es vom Ufer und ich war erstaunt wie gut das klappt. In diesem Bericht möchte ich euch zeigen was man für Möglichkeiten vom Ufer hat, welche Methoden die besten sind und wo man am besten fängt.

Erstmal zum Gerät: Ich nahm drei Combos zum Meeresangeln nach Norwegen mit, die mir folgende Bereiche abdeckten.Meine leichteste Combo war die Abu Rocksweeper Nano kombiniert mit einer 300 XGe von Mitchell. Mit dieser Rute fischte ich hauptsächlich Gummis wie den Berkley Split Belly, Berkley Ripple Shad 9 cm oder Keitech Fat Swing Impact 3.8 mit einem 7 oder 10 gr Jigkopf. Gefangen habe ich damit hauptsächlich Lippfische, die mir an der kleinen Rocke einen kurzen aber harten Drill lieferten.

Juli am 20.09.11 um 06:18 [ 11 Kommentare ]

„Hi Hannes, was machst Du denn gerade?“ „Ich steh in Schönefeld. Auf dem Flughafen.“ „Und? Wo geht’s hin?“ „An den Saltstraumen. Nach Norwegen. Zum Filmen.“ „Aha. Dann wird’s nix mit nem Angelausflug heute.“ „Nee. Eher nicht. Wobei ich heut Abend bestimmt noch ne Rute in den Fjord schmeiße.“ „Und? Freust Du Dich da drauf?...“ Die Frage kam fast ein bisschen despektierlich daher. So als könne man sich als hauptamtlicher Barsch- und Zanderangler nicht auf dieses Norwegen freuen. Wo man doch gar nicht mit Toppies und Finesse-Montagen angeln kann.

Da der Anruf aus unseren eigenen Reihen kam (und zwar vor ca. 2 Wochen, als ich mich auf dem Flughafen in Schönefeld mit Ziel Bodø/Nordnorwegen befand), möchte ich „dieses Norwegen“ ein bisschen näher vorstellen. In erster Linie denjenigen, die mir diese Frage ähnlich gestellt hätten. Ich war nämlich auch mal einer von euch und habe mich selber viel zu spät auf dieses Land und seine Fische eingelassen. Wären Felix und Flohze vor nunmehr 9 Jahren nicht so hartnäckig gewesen – ich wüsste nicht, ob ich auf meinen inzwischen 6. Norwegentrip zurückblicken könnte und mich schon auf den nächsten freuen würde. Wenn man aber einmal da war, will man wieder hin. Davon kann jeder ein Lied singen, der die manchmal beschwerliche aber immer schöne Reise in den Norden angetreten hat. So richtig erholt kommt man von da oben zwar nie zurück. Dafür strotzt der Kopf vor Intensiverlebnissen. Und der Rechner quillt über vor lauter Fotos.

dietel am 04.07.11 um 07:17 [ 21 Kommentare ]

Der Fang eines Marlins ist mit Sicherheit der Traum vieler Angler. Kein anderer Fisch der Ozeane ist so kampfstark und ästhetisch wie der Marlin. Der Marlin gehört zu der Familie der Billfische. Insgesamt gibt es in den Weltmeeren zehn verschiedene Billfischarten. Die größten Vertreter dieser Familie sind der blaue und schwarze Marlin sowie der Broadbill, zu Deutsch Schwertfisch. In Kenia kommen alle großen Marlin und Billfische in großen Zahlen vor. Je nach Saison können blaue, schwarze und gestreifte Marline, Schwertfisch und Segelfische gefangen werden. Die Hauptsaison für den schwarzen Marlin ist in Kenia von Mitte Juni bis Ende August.

Der Schwarze Marlin wird in diesem Zeitraum vor allem auf den vor Watamu liegenden Bänken gefangen. Bereits bei der Anfahrt auf die Bänke ist die Luft vor Spannung geradezu aufgeladen. Hunderte von Seevögeln kreisend kreischend über den Tonnen von Freakies, Bonitos und Skippjacks welche an der Oberfläche nach kleinen Fischchen schnappen. In manchen Zeiten sind so viele Freakies und andere kleine Tunfische auf den Banks, dass man vom Beginn der Bank bis deren Ende stets von Vögeln umkreist ist. Man muss nur Eins und Eins zusammen zählen, um zu wissen, dass so viele Köderfische automatisch die großen Räuber der Ozeane anlocken.

a.knausenberger am 02.09.10 um 11:52 [ 18 Kommentare ]

Viele machen es schon seit Jahren. Andere fahren immer noch Kutter. Die nächsten assoziieren das Thema „Dorsch“ mit Norwegen. Und dann gibt’s auch noch Leute, denen das Dorschangeln gar nichts sagt. Den erstgenannten brauche ich nichts zu erzählen. Aber allen anderen möchte ich mit dieser kleinen Foto-Story, die im Rahmen des Junggesellenabschieds meines Kumpels Hans-Wolfram vor Rügen entstand, zeigen, wie schön das Dorschangeln vom Kleinboot ist.

Dabei fährt man nicht besonders weit vor die Küste und sucht den Tiefenbereich von 15 (tagsüber) bis 4 m (nachts) ab. Während die kleineren Dorsche derzeit oft in Schulen unterwegs sind, muss man sich die großen Dorsche einzeln suchen. Das Auffinden der Dickdorsche ist uns bei unserem Ausflug leider nicht geglückt. Und trotzdem hatten wir – der Armin, der Hürthi, der Latschi und ich eine Menge Spaß auf Hackis „Einbaum“. Denn die Bisse kommen hart wie beim Zanderangeln. Nur ist die Frequenz meistens viel höher. Wir haben nicht mitgezählt. Aber zwischen 40 und 50 Dorsche dürften wir gefangen haben. Kein schlechtes Ergebnis für 5 Stunden auf dem Wasser...

dietel am 04.06.10 um 07:22 [ 4 Kommentare ]

Martin Joswig von Fishing&Adventures und ich hirnten schon im letzten Jahr darüber, wo wir 2009 unserem heiß geliebten Silber der Meere nachstellen könnten. Nach unserem mehr als erfolgreichem Destinations-Test in Kuba vergangen Jahres war ein Reiseziel quasi gesetzt: Kuba! Alternativ dazu wollten wir aber noch eine neue Destination zum Tarponangeln in diesem Jahr antesten. Nach kurzem Überlegen kam eigentlich kein anderer Ort als Boca Grande in Florida in Frage. Der Ruhm, die „Tarpon Capitol of the world“, also die Welthauptstadt des Tarponfischens zu sein, eilt Boca Grande seit Jahrzehnten voraus. Also stand der Entschluss fest, „ab nach Boca Grande!“

Unsere kleine Reisegruppe, mit vier Mitreisenden relativ überschaubar, startete an einem kühlen Dienstagmorgen direkt von Stuttgart aus. In gut zehn Stunden ging es direkt über Atlanta, ab in den Sonnenstaat und ran an die großen Fische. Am Flughafen in Fort Meyers holten wir unsere amerikanischen „Kleinwagen“ ab, einen normalen Mittelklassewagen, und fuhren in Richtung Boca Grande. Da wir am kommenden Morgen bereits um 6 Uhr zum Fischen aufbrechen wollten, endete der erste Abend relativ früh…

a.knausenberger am 01.10.09 um 07:33 [ 24 Kommentare ]

Ich habe noch gut die Worte meiner Lehrerin im Kunstunterricht in den Ohren: „Schwarz ist keine Farbe“ gab es da immer zu hören, aber ich fange mal ganz am Anfang an. Ich war gestern mal wieder nach langer Zeit auf der Ostsee, um mit meinem Bruder die seit Monaten geplante Brüder-Ostseetour zu machen.

Es sollte mit Gufis auf Dorsch im Flachwasser gehen. Als 20 km vor dem Ziel dann Schneeschauer einsetzten und die Temperaturanzeige 0,5 Grad Celsius anzeigte, kamen uns die ersten Zweifel, ob dies das ideale Wetter für die Ostsee wäre. Wenigstens der Wind spielte mit, denn mit 2-3 Stärken aus Süd konnte nicht viel schief gehen. Also das Boot geslippt, Tackle verstaut und Vollgas in Richtung Fanggründe. Wir starteten bei 7-8 m Wassertiefe.

pechi24 am 01.12.08 um 09:33 [ 11 Kommentare ]

Erst sollte dieser Beitrag eine Fortsetzung von „Tinsen das erst mal am Fjord“ werden. Da ich über meinen zweiten Angelurlaub in Norwegen gar nicht berichtet habe und mein letzter Norwegen-Trip nun schon wieder 11 Monate hinter mir liegt, macht ein Fangbericht irgendwie wenig Sinn, da ich mich an die Feinheiten nicht mehr so erinnern kann, um einen fesselnden Artikel zu verfassen. Was liegt also näher, als ein wenig näher auf das Angeln in Norwegen allgemein einzugehen.

Viele von Euch kennen sicherlich diese suchterzeugenden Momente im Leben eines Anglers. Der saftige Einstieg eines Meterhechtes auf dem Bodden, das trockene „Tock“ eines Zanders, der „Blutrausch“ in einem Barschschwarm oder der Adrenalinschock eines knallharten Rapfenbisses. All diese Momente zwingen uns täglich erneut ans Wasser – egal ob es vom Himmel „kübelt“, die Sonne einem die letzten Hautfetzen abbrennt oder die Nase einfriert. Sucht bleibt Sucht.

Tinsen am 07.08.07 um 08:30 [ 27 Kommentare ]

Wir erinnern uns ans letzte Jahr um diese Zeit: Deutschland im Ausnahmezustand. Kollektives WM-Fieber. Gefüllte Stadien. Großartige Spiele. Geradlinige Kombinationen. Grandiose Tore. Gut gelaunte Gäste. Geiles Wetter... An Dorsche hat damals jedenfalls kaum einer von uns gedacht. Nicht so schlimm. Können wir ja dieses Jahr machen. Denn auch wenn es gerade den Anschein macht - der Sommer ist noch nicht vorbei. Somit befinden wir uns mitten in einer Phase, in der das Dorschangeln mit am meisten Spaß macht. Jetzt kann man in Shorts und T-Shirt mit dem Kleinboot und leichtem Tackle auf die friedlich vor sich hindümpelnde Ostsee. Und dabei auch noch richtig gute Fische fangen.

Kurz vor dem Peenestromtreffen war ich mit Hacki und Bodo auf der Ostsee unterwegs, um ein paar Dorsche zum Räuchern zu fangen und möglichst große Fische vor die Linse zu pumpen. Aber irgendwie wollten die Dinger nicht so richtig. Dass die Räuchertonne trotzdem voll geworden ist, geht auf ein paar ganz einfache Tricks zurück, die dem Dorsch-Rookie an kritischen Tagen evtl. den einen oder anderen Dorsch bescheren, der die Kombination Tannenbaum und Pilker verweigert hätte...

dietel am 05.07.07 um 05:10 [ 5 Kommentare ]

Dorsche findet man so ziemlich überall. In Norwegen sowieso. Denn wo immer sich hier Herings- und Makrelenschwärme tummeln, sind auch Dorsche in der Nähe, um sich an den recht einfach zu erbeutenden Fettfischen schadlos zu halten. Aber auch bei uns in der Ost- und Nordsee machen sie die Seegraswiesen und Wracks unsicher. Hier fängt man sie beim Schleppen, Jiggen oder Pilken. In der Dämmerung kommen die Fische dann oft auch unter Land. Das wissen die Küstenspinnfischer sehr zu schätzen. Denn so ein Dorschdrill beim Watangeln mit feinem Gerät zählt meines Erachtens zu den schönsten Dingen, die einem Spinnfischer widerfahren können.

Im Folgenden stellen euch meine Kumpels Veit, Jochen, Steve, Hacki und ich fünf Top-Dorsch-Köder für verschiedene Einsatzzwecke vor, mit denen ihr eigentlich für so ziemlich jede Art der Dorschangelei gerüstet seid – vom ganz schwerzen Pilken und Naturköderangeln vor den dorschträchtigen Steilküsten dieser Erde einmal abgesehen.

dietel am 26.03.07 um 16:27 [ 9 Kommentare ]

Samstag, 9.7.2005. Zusammen mit Felix bin ich nach Heikendorf bei Kiel gefahren. Pünktlich um 6.30 standen wir vor der MS Jan Cux, wo uns das Pure-Fishing Meeresangel-Team in Person von Kai Herrmann und Matthias Bielfeld und Dennis Martens erwartete. Unsere Mission war, für die Fisch&Fang zu dokumentieren, ob die neuen Gulp-Saltwater Wurm-, Krebs- und Fisch-Imitate mit Naturködern mithalten können, wenn es vom Kutter auf Dorsche geht. Für diesen Samstag waren optimale Bedingungen für ein Vergleichsangeln angesagt: 26 Grad, leichte Bewölkung und Windstärke 4 bis 5.

Das kam Kai und Mathias natürlich sehr gelegen. Denn für die Beiden stand natürlich eine Menge auf dem Spiel. Schließlich ernteten Sie für ihre eidesstattliche Erklärung in Sachen Gulp-Salzwasserköder mehr Unverständnis als Beifall. Auf der Fahrt zur ersten Drift habe ich die Kollegen denn auch gleich gefragt, wieso sie sich dieser Diskussion überhaupt ausgesetzt haben. Dazu Mathias: „Wir haben die ersten Gulp-Salzwasserköder vor drei Jahren getestet. Auf die hat aber leider erst mal gar nichts gebissen. Es folgten weitere Prototypen, bei denen das Fangergebnis ähnlich dürftig ausgefallen ist. Dann kam letzten Herbst ein Anruf aus der Pure-Fishing-Zentrale. Man teilte uns mit, dass jetzt eine Formel gefunden war, die Fische fängt und die jetzt in Holland, England und Frankreich gleichzeitig getestet werden sollte...

dietel am 31.10.05 um 17:09 [ 11 Kommentare ]


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