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Zum Zander-Karneval nach Holland
Und das lief auch erst mal recht zäh an. Tote Hose von ca. 8.30 bis 10:15... Hmm, wird schwer heute, kein Biss, kein gar nichts. Ein klassischer Sauregurkentag einfach. Und dann aus dem Nichts: Plötzlich ein mega „Ruck/Knall“ in meinem Handgelenk und die Rute biegt und biegt sich. Und hey: Dieser Fisch wollte sogar mal mehr Schnur haben. Endlich mal Bremse öffnen und richtig drillen, yeeeeeeaaaaaaaaaaha. War ich gar nicht mehr gewohnt von den Holland-Zandern. War das überhaupt einer? Ein paar Größere hatte ich auch schon gefangen, aber die haben sich eher wie ein „nasser Sack“ gedrillt. Also wohl ein größerer Hecht. Auch gut! Nach gefühlten vier Minuten Drill kam der Fisch dann an die Öberfläche... Wow! Doch kein Hecht, sondern eine mega Zander! Das Vermessungsergebnis: stolze 96 cm! Dazu die absolute mega Plauze. Geschätzt ca. 9-11 Kilo – ich hatte jedenfalls Probleme beim Halten. Daher auch der etwas verzerrte Gesichtsausdruck.
Als Beilage gabs noch einen kleinen Barsch von mir und für Rolf einen schwer verdienten Zander. So, Schluss für heute. Aber da war doch noch was? Ach ja. Das Rausslippen über diese verdammte „Holzkante“. Um die Geschichte mal ein wenig zu verkürzen: Auf Biegen und Brechen haben wir das Boot mit einigen Schrammen, blutigen Fingern und nassen Füssen/Schuhen tatsächlich wieder aus dem Wasser raus bekommen. Aber dieser Tag wäre nicht dieser Tag gewesen, wenn Rolf beim Umladen von unserem Angelequipment nicht aufgefallen wäre, dass schon wieder einer der Reifen Luft verliert... Aaaaaaaarghs!!! Zum Glück hatte er noch einen weiteren Ersatzreifen am Trailer montiert und wir konnten die Heimreise antreten. Danke an Rolf für diesen, trotz Höhen und Tiefen, schönen Angeltag mit einem super Fisch. Was tut man nicht alles fürs einen Karnevals-Zander... Gruß Luiz
Datum: 21.02.2009 |
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