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Barsch-Alarm.de - Angeln auf Raubfisch: Barsch


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Mit dem ersten Startseitenbericht im Jahr 2010 möchte ich euch einen Führungsstil für No-Action-Shads vorstellen, den ich als meinen wohl größten angeltechnischen Fortschritt des zurückliegenden Angeljahres einstufen würde, wenn mich jemand fragen würde. Meine Kumpels und ich haben das Ding „Hibbel-Technik“ genannt. Zum einen, weil der Köder kaum zur Ruhe kommt. Zum anderen, weil er auch lethargische Barsche „hibbelig“ und aggressiv macht. Der grundlegende Unterschied zum Faulenzen oder Jiggen liegt darin, dass der Köder bewusst unkontrolliert fallen darf. Der Verlust des Köderkontakts wird hier Methode.

Darauf gekommen bin ich auf Arbeit: Bei meinen Produktvorführungen an den Testbecken diverser Angelgerätehändler sahen No-Action-Shads immer besonders überzeugend aus, wenn ich sie schnell mit kurzen zackigen Sprüngen über den Boden zupfte und an schlaffer Schnur fallen ließ. Sie schlugen dabei richtige Salti und standen dann entweder auf dem Kopf oder kippen zur Seite weg, um beim nächsten Hopser zu einer Seite auszubrechen. Mein Standard-Spruch: „So viel zum Thema „No-Action“…“ Tatsächlich wundert man sich aber auch wirklich, wie hibbelig so ein No-Action-Shad tanzt, wenn man ihm aktiv Leben einhaucht. In der Angelpraxis provozieren die hektischeren und unkoordinierten Ausbrecher der No-Action-Shads oft deutlich mehr Bisse im Vergleich zum durch seinen Schaufelschwanz gebremsten Action-Shad. Deshalb pflege ich seit letztem Sommer einen ziemlich aggressiven Umgang mit den schlanken Softies. Dabei vermische ich Techniken wie Twitchen, Jerken oder auch Pilken mit dem Jiggen und Einleiern.

dietel am 13.01.10 um 17:09 [ 18 Kommentare ]

Hier mal ein Tipp von einem unserer Berkley-Juniors. Er war auf Barsche unterwegs und stellt euch in seinem kurzen Report sein Erfolgssystem vor:

„ Als letzte Woche Backfischfestzeit war, war ich Montag bis Freitag von morgens bis abends am Aufbauen, aber am Freitagabend dachte ich mir, dass ich nochmal mit zwei Kollegen an den See zum Spinnfischen gehen sollte, weil Samstag und Sonntag der See gesperrt wird. Um 18.30 Uhr ging´s dann mit den ersten Würfen los, und zwar mit dieser Montage: Unten ein Gummifisch am Jigkopf und ca. 50 cm darüber ein direkt auf die Hauptschnur gebundener Drop Shot-Haken. Da der Gummifisch am Bleikopf das DS-Blei ersetzt, wird es auch nicht benötigt.

black_bass am 25.08.09 um 11:24 [ 13 Kommentare ]

Seit dem Jahr 2007 dokumentieren diejenigen, die das wollen, ihre herausragenden Barschfänge in einem Thread im Barschforum, der den schönen Namen „Barschking“ trägt. Den Titel dieses Threads verpassen wir dann auch dem erfolgreichsten Angler. (Dem Angler, dessen fünf größte Barsche die höchste Durchschnittslänge erreichen.)

Im Jahr 2008 war dies unser inzwischen auch aus dem TV bekannte User Holle mit einer Durchschnittslänge von 50,2 cm!!! Neben einem 52er fing er drei 50er und einen 49er! Und allesamt vom Ufer! Ein sensationelles Fangergebnis und allemal Grund genug, dem guten Mann ein bisschen auf die Zähne zu fühlen. Und weil Holle nicht nur ein guter, sondern auch aufgeschlossener Angler ist, hat er sich bereit erklärt, meine Fragen zu beantworten. Ihr findet das komplette Exklusiv-Interview, wenn ihr hier unten auf mehr... klickt.

dietel am 10.02.09 um 08:32 [ 36 Kommentare ]

Was für ein Jahr für uns Barschfreunde. Die 2007er Rekorde, von denen ich glaubte sie seien nur sehr schwer zu knacken, sind gleich mehrfach überboten worden. Von 131 Fischen waren 77 über der magischen 40cm Marke und sogar 10 50plus Endbarsche in der Wertung. Nicht nur im Berliner und Brandenburger Raum wurde 2008 gut gefangen, nein es scheint fast europaweit ein gutes Barschjahr gewesen zu sein. So zeigen es die Fänge von Bremen über Berlin und Köln bis hin zum Edersee und nach Norditalien.

Allen voran hat uns Holle die Meßlatte, mit Durchschnittswerten von über 50cm und einer Gesamtlänge von 2.51m, hochgelegt. Für dieses Traumergebnis und seine „Selbstdisqualifikation“ gilt ihm der Respekt von uns allen, so glaube ich zumindest. Natürlich zollen wir aber auch allen anderen Teilnehmern unseren Respekt, deshalb wird es auch in diesem Jahr wieder ein paar kleine Preise geben.

hansen & dietel am 08.02.09 um 13:26 [ 26 Kommentare ]

Leider sieht es so aus, als würde das Eis erst mal abschmelzen. Kein Grund, den angekündigten Überblick über die besten Eisangel-Köder zu verschieben. Denn auch wenn zunächst einmal wenig Hoffnung besteht, dass es wieder kälter wird – die nächste Eisangel-Saison kommt bestimmt…

Natürlich ist das Dropshotten am Eisloch ein probates Mittel, wenn die Fische am Start sind. Um sie jedoch in unseren Wirkungsbereich zu locken, bedarf es ein bisschen mehr als das subtile Schwanzzucken eines kleinen No-Action-Shads. Deswegen sind auf dem Eis oft diejenigen Köder besser, die ein bisschen blinken, blitzen und ggf. sogar noch leuchten. Um es auf den Punkt zu bringen: Blech ist Trumpf! In diesem Bericht beschränke ich mich jetzt mal auf die drei Klassiker Zocker, Balance-Jig und Mormyschka.

dietel am 20.01.09 um 10:17 [ 12 Kommentare ]

Da wir uns der Eisangelei in diesem Winter wohl länger widmen können, als wir das gewohnt sind, gibt’s auf Barsch-Alarm jetzt ein mehrteiliges Eisangelfeature, in dem wir uns mit der Hardware und den Ködern beschäftigen. In diesem ersten Teil geht es um die Ruten-, Rollen und Schnurwahl und alles andere, was man sonst noch so alles zur Eisangel-Hardware rechnet.

Im nächsten Teil unseres Eisangel-Specials geht’s dann um ein paar ausgewählte Köder und die Herangehensweise auf dem Eis. Zunächst aber haken wir erst einmal die Basics ab. Falls ihr Ergänzungen und Tipps parat habt, schreibt ihr die am besten als Kommentar unter diesen kleinen Artikel - oder ihr verfasst gleich selber einen eigenen Bericht und schickt ihn an jd@barsch-alarm.de. Als kleine Belohnung für die Mühen, liegen schon ein paar ganz nette Eisangelköder für die Einsender bereit.

dietel am 12.01.09 um 13:32 [ 7 Kommentare ]

Beim Barschangeln kommt es in manchen Fällen auf die Größe an. Dazu ein Beispiel aus meinem Hausgewässer, einem 650 ha großen See in Brandenburg. Der See verfügt über einen guten Bestand an Barschen und Hechten und über riesige Ukeleischwärme. Beste Bedingungen also um auf Räuberjagd zu gehen. Ein Erlebnis aus der letzten Zeit zeigte mir auf, wie sehr man eigentlich am Fisch vorbei angeln kann.

Ich stand dort also mit meinem Boot an einer Schilfkante wo  das Wasser innerhalb kürzester Zeit auf bis zu zehn Meter abfällt. Das Echolot zeigte riesige Kleinfischschwärme und so begann ich hochmotiviert diese Stelle zu beangeln. Kleinere Suspender, Spinner, Drop-Shot und  kleinste Gummifische  am Fluorocarbonvorfach flogen von nun in Richtung Fischbrut. Nur leider musste ich nach kurzer Zeit feststellen, dass es heute doch nicht so leicht werden würde, einen Barsch zu fangen. Denn normalerweise dauert es an diesen Spots meistens keine fünf Minuten und man hat den ersten Fisch am Band. Hier und da mal ein Stubbser oder Anfasser und ein paar Nachläufer, die sich aber als kleinere Gesellen entpuppten.

baheza am 29.06.08 um 05:57 [ 17 Kommentare ]

Kennt ihr das? Gestern habt ihr mit Gummifischen noch richtig gut gefangen. Ihr kommt ans Wasser. Seid heiß. Und so sicher. Schließlich habt ihr das Tackle noch mal exakt auf die Angelsituation abgestimmt. Erster Wurf. Die Vorfreude kennt keine Grenzen. Weil: Gleich knallt’s ja. Hmmmmm. Okaaaaay. Dann halt beim zweiten Versuch. Nein?! Ihr wechselt Formen, Größen, Gewichte und Farben. Mal ein Fehlbiss. Mal ein kleiner Huscher. Dafür aber regelmäßig Brassenkontakt.

Kann sein, dass die Barsche nicht da sind. Viel wahrscheinlicher aber ist es, dass sie sich ins Mittelwasser verdrückt haben. Auf die Idee hat uns ein netter Schwabe names Micha gebracht, den mein Kumpel Jochen an der Havel kennen gelernt hat. Micha fing beim Testen seiner neuen Baitcaster-Kombo mit seinen Suspendern die Barsche aus der oberen Wasserschicht heraus. Die dazu passende Theorie kommt von Jochen: Wenn die Barschspots von großen Brassenschwärmen heimgesucht werden, werden die Barsche ins Mittelwasser vertrieben. Der Verdacht, dass es einen Zusammenhang zwischen Brassenkontakten auf Gufi und Barschfängen im Mittelwasser gibt, hat sich inzwischen erhärtet. Wobbler haben während der großen Havel-Brassen-Invasionen meistens viel besser gefangen. Und darüber hinaus auch viel weniger ungewollte Kollisionen mit Friedfischen verursacht als ein Gummifisch. Vorausgesetzt, es waren extrem langsam geführte Suspender… 

dietel am 14.02.08 um 09:08 [ 24 Kommentare ]

Nachdem es ja den Rapfenking schon in mehrjähriger Tradition gibt, hatte ich gedacht, es wäre sinnvoll etwas Ähnliches für unsere gestreiften Lieblinge ins Leben zu rufen. Und siehe da die Sache lief…

Nach mehr als 300 gewerteten Fischen von 54 ehrlichen Teilnehmern steht er nun fest, der Barschking 2007. Anfang des Sommers war er noch fest in der Hand von unserm „Zanderkranken“ Max. Am ersten Juli aber übernahm Minnkota die Führung und gab sie bis zu Schluss nicht mehr ab. Aber nicht nur er hat große Fische gefangen im letzten Jahr, allein 7 Teilnehmer haben die magische 2 Meter Grenze erreicht. 5 Barsche von durchschnittlich      40 cm und mehr in einem Jahr zu fangen ist wirklich keine schlechte Leistung. Die Anstrengungen der Teilnehmer sollten natürlich nicht unbelohnt bleiben deshalb habe ich mich bemüht, für die ersten Zehn kleine Preise zu organisieren. An dieser Stelle wird es Zeit, unserem Admin Johannes Dietel zu danken, der mir vorsorglich ein paar Tormentoren von ABU als Preise zukommen lassen hat. Gleicher Dank gilt auch Fish-Dude, der Gutscheine für seinen Webshop Tarakito.net bereitgestellt hat und Holle welcher speziell für den Barschking einen Köder gebastelt hat (viel Spass damit Freddy).

hansen am 07.02.08 um 08:00 [ 13 Kommentare ]

Mit kleinstmöglichen Mitteln ganz groß abräumen. Was in der freien Wirtschaft eine Menge Grips und auch ein bisschen Glück erfordert, funktioniert am Wasser einfacher. Lediglich etwas Mut zur Kleinheit ist gefragt! Denn das maximale Beutespektrum beim Angeln bieten Mini-Jigs, Mormyschkas oder Ice-Flies. Diese kleinen Köder aus Blech, Wolfram oder Blei imitieren Zooplankton, welches das Grundnahrungsmittel vieler Fischarten ist. Deshalb warten die großen Fangerfolge oft am Anfang der Nahrungskette.

Hinter dem Begriff „Zooplankton“ stehen die kleinsten Tierchen im Wasser, die sich von pflanzlichem Plankton (z.B. Kieselalgen, Grünalgen oder Blaualgen) ernähren. Beim Zooplankton handelt es sich namentlich um überwiegend winzig kleine, frei im Wasser schwebende oder aktiv schwimmende Tierchen wie beschalte Amöben, Sonnen- und Wimpertierchen und Kleinkrebse wie Wasserflöhe, Ruderfußkrebse und Muschelkrebse. Aber auch Fischlarven zählen noch zum tierischen Plankton. Man geht davon aus, dass sich in unseren Gewässern ca. 90 Unterarten herumtreiben. Die größten Arten werden bis zu 3 mm lang.

dietel am 18.01.08 um 15:05 [ 18 Kommentare ]


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