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Meiner damaligen Lieblingslektüre, dem Blinker-Sonderheft „Barsch“, konnte ich entnehmen, dass man diese Köder am besten mit einer 3 m langen und weichen Rute fischt, um die Bisse gut zu erkennen. Das war natürlich doof. Weil meine Barschrute – ja, Leute, damals hatte man EINE Barschrute – 1,8 m lang war. Und für eine Glasfaserrute war sie auch noch ziemlich straff. Egal. Für den ersten Test musste das auch so gehen. Am Wasser angekommen, wollte ich erst mal sehen, wie sich so ein Twister eigentlich bewegt, wenn man ihn durchs Wasser zieht. Also hab ich das Ding an der Spundwand runtergelassen und bin einfach ein paar Meter gelaufen, um den Gummiköder knapp unter der Wasseroberfläche beobachten zu können. Und zack – da hing schon eine Hechtfritte am Haken. Wenig später ein paar Barsche. Und das obwohl ich ja gar nicht streng nach Anleitung gearbeitet habe. Schließlich sollte man die Weichplastikköder ja über den Grund zupfen. Das habe ich in den folgenden Wochen, Monaten und Jahren einigermaßen perfektioniert. Vor ein paar Jahren habe ich das simple Einleiern dann wieder für mich entdeckt… dietel am 18.07.10 um 14:39 [ 13 Kommentare ]
2. Welchen Gewässertyp bevorzugst du im Mai? 3. Welches sind die Hotspots? In welcher Tiefe suchst du die Fische? 4. Wie sieht deine Angelstrategie aus? leoseven und dietel am 07.05.10 um 09:18 [ 7 Kommentare ]
Darauf gekommen bin ich auf Arbeit: Bei meinen Produktvorführungen an den Testbecken diverser Angelgerätehändler sahen No-Action-Shads immer besonders überzeugend aus, wenn ich sie schnell mit kurzen zackigen Sprüngen über den Boden zupfte und an schlaffer Schnur fallen ließ. Sie schlugen dabei richtige Salti und standen dann entweder auf dem Kopf oder kippen zur Seite weg, um beim nächsten Hopser zu einer Seite auszubrechen. Mein Standard-Spruch: „So viel zum Thema „No-Action“…“ Tatsächlich wundert man sich aber auch wirklich, wie hibbelig so ein No-Action-Shad tanzt, wenn man ihm aktiv Leben einhaucht. In der Angelpraxis provozieren die hektischeren und unkoordinierten Ausbrecher der No-Action-Shads oft deutlich mehr Bisse im Vergleich zum durch seinen Schaufelschwanz gebremsten Action-Shad. Deshalb pflege ich seit letztem Sommer einen ziemlich aggressiven Umgang mit den schlanken Softies. Dabei vermische ich Techniken wie Twitchen, Jerken oder auch Pilken mit dem Jiggen und Einleiern. dietel am 13.01.10 um 18:09 [ 18 Kommentare ]
„ Als letzte Woche Backfischfestzeit war, war ich Montag bis Freitag von morgens bis abends am Aufbauen, aber am Freitagabend dachte ich mir, dass ich nochmal mit zwei Kollegen an den See zum Spinnfischen gehen sollte, weil Samstag und Sonntag der See gesperrt wird. Um 18.30 Uhr ging´s dann mit den ersten Würfen los, und zwar mit dieser Montage: Unten ein Gummifisch am Jigkopf und ca. 50 cm darüber ein direkt auf die Hauptschnur gebundener Drop Shot-Haken. Da der Gummifisch am Bleikopf das DS-Blei ersetzt, wird es auch nicht benötigt. black_bass am 25.08.09 um 11:24 [ 14 Kommentare ]
Im Jahr 2008 war dies unser inzwischen auch aus dem TV bekannte User Holle mit einer Durchschnittslänge von 50,2 cm!!! Neben einem 52er fing er drei 50er und einen 49er! Und allesamt vom Ufer! Ein sensationelles Fangergebnis und allemal Grund genug, dem guten Mann ein bisschen auf die Zähne zu fühlen. Und weil Holle nicht nur ein guter, sondern auch aufgeschlossener Angler ist, hat er sich bereit erklärt, meine Fragen zu beantworten. Ihr findet das komplette Exklusiv-Interview, wenn ihr hier unten auf mehr... klickt. dietel am 10.02.09 um 09:32 [ 36 Kommentare ]
Allen voran hat uns Holle die Meßlatte, mit Durchschnittswerten von über 50cm und einer Gesamtlänge von 2.51m, hochgelegt. Für dieses Traumergebnis und seine „Selbstdisqualifikation“ gilt ihm der Respekt von uns allen, so glaube ich zumindest. Natürlich zollen wir aber auch allen anderen Teilnehmern unseren Respekt, deshalb wird es auch in diesem Jahr wieder ein paar kleine Preise geben. hansen & dietel am 08.02.09 um 14:26 [ 26 Kommentare ]
Natürlich ist das Dropshotten am Eisloch ein probates Mittel, wenn die Fische am Start sind. Um sie jedoch in unseren Wirkungsbereich zu locken, bedarf es ein bisschen mehr als das subtile Schwanzzucken eines kleinen No-Action-Shads. Deswegen sind auf dem Eis oft diejenigen Köder besser, die ein bisschen blinken, blitzen und ggf. sogar noch leuchten. Um es auf den Punkt zu bringen: Blech ist Trumpf! In diesem Bericht beschränke ich mich jetzt mal auf die drei Klassiker Zocker, Balance-Jig und Mormyschka. dietel am 20.01.09 um 11:17 [ 12 Kommentare ]
Im nächsten Teil unseres Eisangel-Specials geht’s dann um ein paar ausgewählte Köder und die Herangehensweise auf dem Eis. Zunächst aber haken wir erst einmal die Basics ab. Falls ihr Ergänzungen und Tipps parat habt, schreibt ihr die am besten als Kommentar unter diesen kleinen Artikel - oder ihr verfasst gleich selber einen eigenen Bericht und schickt ihn an jd@barsch-alarm.de. Als kleine Belohnung für die Mühen, liegen schon ein paar ganz nette Eisangelköder für die Einsender bereit. dietel am 12.01.09 um 14:32 [ 8 Kommentare ]
baheza am 29.06.08 um 05:57 [ 17 Kommentare ]
Kann sein, dass die Barsche nicht da sind. Viel wahrscheinlicher aber ist es, dass sie sich ins Mittelwasser verdrückt haben. Auf die Idee hat uns ein netter Schwabe names Micha gebracht, den mein Kumpel Jochen an der Havel kennen gelernt hat. Micha fing beim Testen seiner neuen Baitcaster-Kombo mit seinen Suspendern die Barsche aus der oberen Wasserschicht heraus. Die dazu passende Theorie kommt von Jochen: Wenn die Barschspots von großen Brassenschwärmen heimgesucht werden, werden die Barsche ins Mittelwasser vertrieben. Der Verdacht, dass es einen Zusammenhang zwischen Brassenkontakten auf Gufi und Barschfängen im Mittelwasser gibt, hat sich inzwischen erhärtet. Wobbler haben während der großen Havel-Brassen-Invasionen meistens viel besser gefangen. Und darüber hinaus auch viel weniger ungewollte Kollisionen mit Friedfischen verursacht als ein Gummifisch. Vorausgesetzt, es waren extrem langsam geführte Suspender… dietel am 14.02.08 um 10:08 [ 24 Kommentare ]
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