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Barsch-Alarm.de - Angeln auf Raubfisch: Gewässer-Reportagen


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Letztes Jahr ist in der Märzausgabe der Fisch und Fang ein Interview von mir mit dem Fischereimeister Markus Kühlmann abgedruckt worden. Das ursprüngliche Interview war gegenüber der Druckversion länger und außerdem in einen Artikel über das Fischereimanagement des Ruhrverbands eingebettet. Damit diese ganzen zusätzlichen Informationen nicht auf meiner Festplatte „verrotten“, habe ich mich jetzt noch einmal aufgerafft und den kompletten Artikel für eine Serie hier auf Barschalarm aufbereitet. Hier und heute startet diese Serie mit Teil 1:

Die Interessengruppen der Berufs- und Sportfischer sind sich nicht immer grün. Doch an den Talsperren des Sauerlands und Bergischen Lands stellt die Berufsfischerei definitiv keine Konkurrenz für die Angler dar. Vielmehr erhöht sie die Chancen für passionierte Sportfischer auf kapitale (Raub)fische sogar! Der Hauptgrund dafür ist die nachhaltige Bewirtschaftung. Seit 1991 wird das Fischereimanagement an den Talsperren des Ruhrverbands unter der professionellen Obhut des Fischereimeisters Markus Kühlmann durchgeführt. Zu den Ruhrverbandstalsperren gehören unter anderem die Raubfischtopadressen Möhne- und Biggetalsperre. Herr Kühlmann sorgt als öffentlich bestellter Fischereisachverständiger mit seinem Team in allen neun Verbandstalsperren für artenreiche und gesunde Fischbestände.

Setjuk am 09.03.10 um 10:44 [ 7 Kommentare ]

All den Stereotypen der Pauschalballermänner, Sangriaeimer und Rentnerinsulanern zum Trotz bietet die Insel viel mehr. Radfahren, Wandern oder eben Angeln. Es gibt eine Vielzahl an Fischen, Fischarten und Angelmöglichen vom Ufer und vom Boot. Mit diesem Bericht möchte ich euch ein paar ganz gute Angelplätze vorstellen und euch auch sonst noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben.

Erstmal was zum Administrativen: Auch auf Malle braucht man, den immer wieder kursierenden Gerüchten zum Trotz, einen Angelschein. Diese Licencia de pesca recreativa bekommt man bei der Conselleria d'Agricultura i Pesca in der Calle Foners 10 in Palma, sowie bei deren Außenstellen in diversen Orten auf der Insel. Zu der Lizenz gibt es eine Broschüre auf Katalan und Kastilisch, in der Schonmaße, Reservas maritimas, gefährliche Fische und anderes beschrieben werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, das Merkblatt mit Abbildungen der Fische mit Schonmaß, das in der Conselleria ausliegt, mitzunehmen. Für die Lizenz muss ein Antrag ausgefüllt, die Gebühr von 13,60 Euro (Stand 2009) auf einer Bank eingezahlt (Einzahlungsformular liegt aus) und eine Kopie des Personalausweises mitgebracht werden. Die Lizenz gilt 2 Jahre. Liest sich vielleicht etwas kompliziert, ist aber in einer Stunde erledigt. Man stelle sich vor ein Spanier wollte in Deutschland angeln...

lelox am 14.10.09 um 11:44 [ 12 Kommentare ]

Nach einer tollen Tour an den Edersee im Juli 2008 war eine Wiederholung schon längst überfällig. Beim letzten Mal konnten wir mit sechs Anglern einige schöne Barsche, aber auch zwei gute Hechte überlisten. Genaueres kann man in einem ausführlichen Bericht lesen, der hier auf „barsch-alarm.de“ zu finden ist.

Bei dieser Ederseetour reduzierte sich die Mannschaft auf meinen guten Angelfreund Matthias und mich. Für einen halben Tag kam außerdem Marcel (BA-Name: „SkelliMarcel“) dazu und unterstützte uns als Guide. Wir waren insgesamt vier Tage am Edersee und kamen in dieser Zeit auf dem Campingplatz Rehbach recht günstig unter. Unser Zelt stand in direkter Nähe zum Bootssteg der Segelschule Rehbach, bei der wir ein Ruderboot gemietet hatten. Optimale Bedingungen also, um jede potentielle Beißzeit mitzunehmen und das Beste aus einer solchen Angelreise zu machen.

Plipp am 01.10.09 um 06:25 [ 7 Kommentare ]

Mecklenburg-Vorpommern ist für viele das Angelland Nr. 1 in Deutschland. Das Bundesland bietet mit seiner schier unendlichen Seenplatte und seinen Küsten- und Boddenrevieren aber nicht nur für die weniger als 2 Millionen Einwohner MVs genügend Platz zum Fischen, sondern für jede Menge Gastangler aus der ganzen Republik.

Schließlich ist das Land mit über 2000 Seen sogar mehr als das Land der 1000 Seen. In dieser Rechnung sind übrigens nur die Seen mit einer Größe von mindestens einem Quadratkilometer enthalten…Kurzum, hier findet jeder seinen Platz und seinen Fisch. Und das in oftmals unberührter, ursprünglicher Natur. Jede Saison werden Anglerträume aufs Neue wahr. Denn der Fischbestand des Bundeslandes ist einmalig. Neben Dorsch, Hornhecht, Lachs, Meerforelle und Co. sind natürlich insbesondere der Hecht, der Zander und der Barsch begehrte Beute. Insbesondere an den Großseen im Landesinneren gibt es schöne Ecken um Barsch und Hecht auf die Schuppen zu legen. Wer hier das Herzstück, die Mecklenburgische Seenplatte mit der Mutter aller Seen, der Müritz bereist, wird um ein Unternehmen nicht drum herum kommen: Die Müritz-Plau GmbH. Sie ist vielen Barschalarmern ja auch seit dem vorjährigen Forumstreffen auch bekannt.

Setjuk am 24.09.09 um 10:31 [ 7 Kommentare ]

Wir haben in diesem Jahr unseren Urlaub in Rheinsberg ca. 100 km nördlich von Berlin verbracht. Dort im Norden Brandenburgs beginnt bereits die Müritz Seenplatte und die unzähligen Seen sind mit Kanälen verbunden, so dass man von dort aus mit dem Boot bis in die Ostsee fahren könnte. (Auf dem kleinen Bild hier links seht ihr den Blick vom Leuchtturm über die Hafenausfahrt auf den Rheinsberger See.) Ich hatte da im Internet ein Hafendorf gefunden, das für einen Fischer, der im Sommer mit der Familie Urlaub zu machen hat, genial aussah. Das Haus direkt am Hafenbecken, Bootsverleih vor Ort und das Boot direkt an den hauseigenen Steg legen.

Rainer Seidler am 04.09.09 um 06:33 [ 12 Kommentare ]

Am 26. April hatte der Ruhrverband zum Tag der offenen Tür am Möhnesee eingeladen. Der Verband bewirtschaftet die großen Talsperren im Sauerland. Das Team um Markus Kühlmann hat an diesem Tag am Fischereigehöft in Körbecke den über 800 Besuchern einiges geboten. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich alle Angelsportbegeisterten am Geburtsort von Millionen potenzieller Meterhechte über die Arbeit der Berufsfischer und die zahlreichen Talsperren des Ruhrverbands informieren. Denn am Gehöft laufen die Fäden für die Hege und Pflege der Fischbestände in Möhne, Bigge, Lister und Co. zusammen. Hier hat Fischereimeister Kühlmann sein Büro zur Planung des fischereilichen Managements und der Besatzmaßnahmen und hier werden unzählige Raubfische für die Talsperren erbrütet und „vorgestreckt“.

Die Kinderstube der Hechte und Seeforellen, das Bruthaus, war für alle Besucher zugänglich. Die Fischeier werden dort in speziellen Glasgefäßen erbrütet.

Setjuk am 12.06.09 um 10:47 [ 10 Kommentare ]

Die Slawen haben die Müritz zu recht kleines Meer (Morcze) getauft. Denn das ist Sie mit ihren rund 110 Quadratkilometern wirklich. Das schöne bei dieser riesigen Wasserfläche: Darunter finden sich eine Menge Raubfische. Die sind zwar nicht immer einfach zu finden, doch irgendwann knallt’s immer in der Rute. Das habe ich bei meinen jüngeren Fishing-Trips an das Herz der Mecklenburgischen Seenplatte wiedereinmal festgestellt. Und alle BA-User, die bei dem diesjährigen Treffen dort zum Fischen sein werden, können das sicher bald mit dicken Barschbildern in der Galerie bestätigen.

Meine persönliche Müritz-Saison fing sehr bescheiden an. Anfang Mai hatte ich wenig Fischkontakt, doch die Ausdauer wurde wie immer mit ein paar Räubern belohnt. Zusätzlich sind mir eine Killerbrasse und einem Killerrotauge beim Spinnfischen eingestiegen. Die Weißfischscheibe hatte einen Twister voll genommen. Im Drill hat sich der Fisch allerdings eher wie ein Stück Holz verhalten. Doch dank gummierten Keschers gestaltete sich die Landung vom Boot recht einfach und es roch in meinem Boot nach kurzen Landgang des dicken Brassens nicht all zu streng.. Irgendwie verrückt diese Raubbrassen. Das Rotauge dagegen fand einen Hechtblinker zum fressen gern. Im Drill dachte ich zuerst an einen Barsch und staunte nicht schlecht, als ich eine Silberne Flanke im Wasser vor mir erblickte.

setjuk am 17.08.08 um 05:41 [ 3 Kommentare ]

Zusammen mit einigen langjährigen Angelfreunden war ich Ende Juli zum ersten Mal am Edersee angeln. Um diese Chance bestmöglich zu nutzen, hatten wir uns für das Wochenende drei Angelboote (mit Fischkasten und E-Motor) gemietet. Außerdem waren wir am Freitag mit einem ortskundigen Fishing-Guide verabredet, der uns für ein paar Euros ein wenig Einblick in die Angelei am Edersee geben sollte.

Nachdem wir unsere Angelscheine besorgt hatten und die Boote soweit beladen waren, kam der Guide pünktlich zu unserer Anlegestelle. Es war 14 Uhr, ziemlich hell und auch heiß. Nach kurzer Absprache waren wir uns einig, dass unter den momentanen Umständen nur Barschangeln an den Bootsstegen möglich sein konnte. Im Anschluss montierten wir leichte Spinnruten um 1,80m und fuhren los. Zwischen den Stegen (X1) hatten wir anfangs große Probleme, Fische zu finden, sahen dann aber gegen 16 Uhr endlich Barsche jagen. Im Anschluss konnte ich mit meinem Bootskollegen Marcel knapp 15 mittlere Barsche fangen.

Plipp am 17.08.08 um 05:35 [ 16 Kommentare ]

Abwechslung, schöne Fische und eine nette Landschaft – das ist die Nahe bei Idar-Oberstein. Ich angele in der Nahe beim A.V. Dickkopf in Georg-Weierbach. Die Pachtstrecke unseres Vereins ist sehr abwechslungsreich und streckt sich über mehrere km hin. So gibt es von schnell fließenden Rauschen bis hin zu fast stehenden Gewässerabschnitten eigentlich alles – Abwechslung pur. Auch außerhalb des Wassers ist für Abwechslung gesorgt; mal steht man auf grünen Wiesen, wenige Meter weiter „mitten im Wald“.

Die Fischarten sind sehr zahlreich. So gibt’s es Döbel, die in Massen vorkommen, Hechte, Barsche, Bach- und Regenbogenforellen, Bachsaiblinge, Aale, und natürlich die ganze Palette Friedfische, die uns hier mal nicht interessieren soll. Döbel gibt es in allen Größen. Ich habe schon welche zwischen 6 und 48cm gefangen, allerdings werden auch oft welche von über 50cm gefangen. Besonders zur Brutzeit ist das Wasser oft schwarz vor Döbelbrut, die natürlich auch gutes Futter für die anderen Raubfische darstellt. Deshalb gehen die Döbel bei uns sehr gut auf Spinner der Größen 1-3 und in Farben, die nach Döbel aussehen; sprich Gold/Kupfer.

Barsch28 am 11.07.07 um 13:13 [ 14 Kommentare ]

Der Winter hält Einzug an der Ostsee. Die ersten Minusgrade lassen das Laufen zu einer rutschigen Angelegenheit werden. Ein paar romantische Urlauber genießen die Stille, die sich in dieser Jahreszeit über die Küste legt. Es geht kaum Wind. Die Brandung ist ruhig. Hier und da stehen Angler in dicken Jacken und Wathosen bis zur Hüfte im eiskalten Wasser und feuern ihre Köder weit hinaus in die See. Es ist die Zeit, wo Dorsche und Meerforellen dicht „unter Land“ ziehen.

Die Chancen stehen gut, ein paar schöne Fische in traumhafter Natur vom Ufer aus zu erbeuten. Wer Meeresangeln ohne Kleinboot oder Kutter erleben möchte, der sollte sich jetzt warm anziehen und den fast menschenleeren Stränden einen Besuch abstatten. Für mich eine gute Gelegenheit, euch einmal das winterliche Watfischen auf Hiddensee vorzustellen, wohin mich vor einigen Wochen ein Kurzurlaub verschlagen hatte.

netzfisch am 08.12.06 um 07:53 [ 11 Kommentare ]


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