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Barsch-Alarm.de - Angeln auf Raubfisch: Tipps & Tricks


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Wer viel mit kleinen Suspendern twitcht, landet immer wieder unglücklich gehakte Barsche. Die Drillinge sind einfach so scharf, dass sich ein Barsch den Köder nur mal anschauen muss, um im nächsten Moment von dem ausbrechenden Köder überrascht zu werden und eine Flunke abzubekommen. Im Drill schaltet sich dann oft noch der zweite Greifer ein und packt den Barsch am Kiemendeckel, im Nacken oder im Augenbereich. Das erhöht sowohl die Fangquote als auch die Wahrscheinlichkeit, den Fisch zu landen.

Fürs Wettkampfangeln ist das super. An Gewässern mit wenig Fischen passt das auch. Wenn man aber am Barschschwarm steht, zufällig mal nicht in eine Competition verwickelt ist und mindestens die kleinen Fische zurücksetzen will, kann man eigentlich ein wenig abrüsten.

dietel am 11.11.11 um 08:21 [ 12 Kommentare ]

Wer viel mit dem T-Rig operiert, kennt das Phänomen bestens: Besonders weiche Gummis werden von den Fischen oft vom Haken gezogen. Auf Dauer leiern die Gummis dadurch aus und werden Stück für Stück unbrauchbarer (man kann sie immer weiter einkürzen). Was aber noch „schlimmer“ ist: Nach einem Fehlbiss hängt der Köder so schief auf dem Haken, dass der Verfolger garantiert nicht noch einmal zubeißt.

Für dieses Problem gibt’s gleich mehrere Lösungen. Eine solide Möglichkeit, das Gummi vor dem Verfall zu schützen, stellt das Eindrehen eines Hitchhikers in die Gumminase dar. Den Hitchhiker kann man dann ins „Z“ des Offsethaken schieben und dann den Köder ganz normal weedless oder exposed aufziehen. Bei einem (Fehl-)Biss rutscht der Hitchhiker dann mit. Das Gummi bleibt unbeschädigt. Dem Verrutschen hat man damit aber nicht vorgebeugt. Das funzt besser mit Fahrradschlauch-Stückchen, speziellen Worm Holding-Keepern, Silikon-Stoppern oder dicker Mono.

dietel am 29.07.11 um 06:34 [ 20 Kommentare ]

Da ich im Sommer an die See fahre, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich meine Blinker ohne groß Taschen mit zu schleppen in meiner Weste transportieren kann. Dabei kam mir die Idee, Korken zu benutzen. Als ich an meine Schublade ging und reinschaute leuchteten mir die gesammelten Korken bereits entgegen.

Doch es kam anders. Unter all den Korken lag eine Ü-Eihülle und da machte es „klick“. Ich hatte schon vergebens versucht schwimmende Kunstköderhalter zu basteln aber das war absolut die Rettung.

foxpower am 14.01.11 um 11:02 [ 13 Kommentare ]

Als ich vor einer Weile über der Lösung verschiedener kleinerer Angel-Probleme brütete, fiel mir ein Utensil in die Hände, das sich als extrem vielseitig herausstellte. Ursprünglich entwickelt um Kabel und ganze Kabelbäume untereinander zu befestigen oder an Gegenstände zu fixieren, werden sie heute in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen verwendet.

Die Rede ist vom Kabelbinder. Und die für uns Raubfischangler interessanten Einsatzmöglichkeiten werde ich nun vorstellen. Als da wären: Kabelbinder als Abstandhalter beim Wobbler, als Gummi- und Köderfisch-Fixierer an Systemen, als Ösenschließer von Spinnerbaits und als Hakenhalter beim Swimbait-Fischen.

bullmod am 05.06.10 um 06:53 [ 10 Kommentare ]

Kennt ihr das? Beim Abbauen der Rute wandert euer Blick zuerst in die Angeltasche. Dann greift ihr in die linke Hosentasche. Nix. In die rechte. Ein paar Wirbel. Jackentasche 1 bis 4. Jede Menge Krimskrams - aber immer noch kein Klettband. Ätzend! Naja. Dann wird die Rute halt in zwei Teilen zum Auto getragen. Und am nächsten Morgen findet ihr das olle Ding dann in der Bauchtasche vom Kapuzenpulli.

Das muss alles nicht sein. Man kann z.B. auch ein Einmachgummi hinten an der Rute befestigen. Noch eleganter ist aber die Lösung von meinem Kumpel Jochen: Er kauft sich einen dünnen Fahrradschlauch der genau so dick ist, dass er press am Rutengriff anliegt…

dietel am 04.06.10 um 05:43 [ 13 Kommentare ]

Warum man nicht mit jeder Baitcaster jedes Ködergewicht werfen kann? Mit welcher Baitcaster kann ich dann meine bevorzugten Ködergewichte werfen? Diese Fragen stellen Neueinsteiger hier mit am häufigsten. Während nach Oben hin meist nur Grenzen durch die Robustheit der Rolle gesetzt sind, sieht es mit den leichtesten noch werfbaren Ködergewichten anders aus. Da es jetzt schon einen Sticky mit einer Auflistung der Rollen (und ihrem Einsatzbereich) gibt, jetzt hier noch die Theorie dahinter.

Bestimmende Größen sind hier (wenn man alle Bremsen offen hat) die Art und Qualität der Achsenlager (Reibung) und das Gewicht der Spule samt Schnurfüllung (Trägheit). Auch die verwendete Schnur, Luftwiderstand des Köders in Relation zu seinem Gewicht sowie die Rute spielen eine Rolle.

Baraccus am 21.12.09 um 10:55 [ 21 Kommentare ]

Die Geschmacks- und Geruchs-Forscher, die in den Berkley Laboratorien in Spirit Lake (Iowa) an den GULP! ALIVE! und Powerbait-Formeln arbeiten, beschäftigen sich nicht nur mit den Stoffen, die die Fische zum Zupacken motivieren. Sie sind natürlich auch bemüht, die Düfte und Geschmäcker herauszufinden, die Fische nicht so gern mögen bzw. sogar vom Attackieren abhalten. Forschungsleiter Keith Jones: „Die Substanz, die die Fische am meisten abstößt, sind Insektenschutzmittel, die DEET enthalten.“ DEET (Diethyltoluamid) ist seit den 1950er Jahren für seine Abwehrwirkung bekannt und ist u.a. im allseits bekannten Klassiker unter den Insektenschutzmitteln enthalten. Die Berkley-Forscher haben herausgefunden, dass Schwarzbarsche eine Konzentration von weniger als 1:1000000 wahrnehmen können!!! Das bedeutet, dass ein mit „DEET-Händen“ befingerter Köder bis zu einer Stunde abstoßend riecht und schmeckt! Auch Sonnenschutzmittel haben es in sich. Besonders wenn sie PABA (p-Aminobenzoesäure) enthalten. Weitere Appetithemmer sind Seifen und Waschmittel (wegen der Tenside) oder in Nahrungsmitteln enthaltene Konservierungsstoffe. Aber es gibt auch Substanzen, die weit weniger negativen Einfluss auf das Angelergebnis haben als man annahm: So hatten die Schwarzbarsche in den Tests keine Scheu vor Ködern gezeigt, die in Motoröl und Benzin eingetaucht wurden.

dietel am 08.12.09 um 09:11 [ 24 Kommentare ]

Lange Zeit habe ich meine Abu Revo Premier an einer Medium Rute von Daiko mit Ködern ab 8 Gramm gefischt – und war hochzufrieden, mit Leichtigkeit beförderte die Gute doch auch Leichtgewichte auf gute Weiten! Verglichen mit meiner damaligen Daiwa Pixy musste sie sich jedoch konsequenterweise geschlagen geben, Gewichte von deutlich weniger als 5 Gramm waren mit der Pixy im Gegensatz zu meiner Premier problemlos möglich.

Doch woran lag dies? Die Pixy wie auch die Premier waren beides sehr leichte, kleine Low-Profile-Rollen, äußerlich schreien beide nach Light-Applikationen! Maßgeblich für den Wurfablauf und die erreichbare Untergrenze beim Ködergewicht ist bei einer Baitcastingrolle in jedem Fall die Spule bzw. das Spulengewicht. Als ich mir bei meinen damaligen Überlegungen die Spule der Premier näher betrachtete, war klar, dass sie leicht genug wäre, um der Pixy in Sachen Wurfperformance zu konkurrieren – der Haken saß offenkundig an anderer Stelle. Fündig wurde ich eher zufällig: Bekannte von mir waren schon seit einiger Zeit dabei, ihre japanischen Rollen mit anderen Kugellagern auszustatten – ob dies die Lösung wäre?

makomatic am 02.07.09 um 06:26 [ 31 Kommentare ]

Viele Menschen haben Probleme damit, den Palomarknoten so zu binden, dass der Haken garantiert nach oben steht. Meiner Erfahrung nach steht der Haken nach dem Zuziehen des Knotens öfter nach oben, wenn die Hakenspitze beim Auffädeln nach unten weist. Meine Lösung war es, immer zuerst das FC-Vorfach zu binden und das Rig dann richtig rum an die Hauptschnur zu knoten. Allerdings bleiben 2 Probleme: Erstens steht der Haken auch dann nicht konstant sauber im 90-Grad-Winkel zur Schnur ab, wenn man das Schnurende noch mal durchs Öhr zurückführt. Ergo muss man immer wieder ein bisschen nachjustieren und den Haken zurechtrücken. (Dabei habe ich immer ein bisschen Angst, dass ich beim Zurechtzurren den Knoten beschädige und binde das Rig vorsichtshalber öfter mal neu als mir eigentlich lieb ist.) Zweitens ist das Binden eines Dropshot-Paternosters Glückssache. Und das fängt manchmal richtig gut.

Eine perfekte Lösung für dieses Problem hat unser User Bassmaster-Gonz vor ein paar Wochen hier im Forum präsentiert. Diese Version des „neuen“ Dropshot-Knotens war der Fisch&Fang kürzlich ein paar Seiten wert. Insofern wäre es ja fatal, wenn wir all denen, die noch nix vom Bassmaster-Gonz-Knoten mitbekommen haben, nicht zeigen würden, wie man ihn bindet, zumal unser amtierender Dickbarsch-König holle die einzelnen Arbeitsschritte sauber dokumentiert hat...


Nachdem mein kleiner Beitrag zum Thema „Hechtsichere Dropshot-Vorfächer“ einige Barsch-Alarm-User dazu motiviert hat, ihren Senf dazuzugeben, möchte ich hier eine Diskussionsgrundlage zur Vorfachfrage beim Angeln mit leichten Suspendern einbringen. Vielleicht erscheinen da ja dann wieder so schöne Lösungen in der Kommentarleiste, so dass die Barsch-Alarm-Leser am Ende aus einer ganzen Palette an Suspender-Vorfächern auswählen können.

Das Kernproblem: Die feinen Suspender sind aufs Milligramm austariert. Schon ein überdimensionierter Karabiner lässt sie in den Spinnstops nach vorne überkippen und langsam absinken. Ein herkömmliches Stahlvorfach mit einem Wirbel zum Anknoten an der Hauptschnur und einem Einhänger wiegt noch mehr. Dementsprechend verlieren die meist recht teuren (Japan-)Wobbler ihren wesentlichen Produktvorteil gegenüber preiswerteren Modellen. Das ideale Vorfachmaterial müsste schwerelos vor dem Köder im Wasser stehen und so den Schwebezustand in den Zupfpausen erhalten.

dietel am 15.10.08 um 07:45 [ 29 Kommentare ]


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