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Barsch-Alarm.de - Angeln auf Raubfisch: Echolot-Tipps


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Unter Auflösung versteht man die Anzahl von Bildpunkten, aus denen sich das Echolotbild zusammensetzt. Die Hersteller geben meist die Anzahl der waagerechten und der senkrechten Bildpunkte an.

 

Bsp.:

Bildpunkte waagerecht            64

Bildpunkte senkrecht            128

 

Die Anzahl der Bildpunkte lässt sich durch Multiplikation diese beiden Werte ermitteln. In diesem Beispiel 64 x 128 = 8.192 Bildpunkte gesamt

 

Für den Anwender ist die Anzahl der senkrechten Bildpunkte von entscheidender Bedeutung, denn je mehr Bildpunkte ein Bildschirm in der Senkrechten aufweist, desto genauer werden Details sichtbar. Unter Details verstehe ich so elementare Dinge wie z.B. das Erkennen von Bodenbewuchs, Sprungschichten, Futterfischen und Fischen. Ferner wird durch eine hohe Anzahl der senkrechten Bildpunkte eine präzise und fein strukturierte Darstellung der Bodenstruktur, Graulinie und Fischsicheln erreicht.

 

dietel am 20.10.02 um 15:27 [ Kommentare? ]

 

 

Ein gutes Echolot ist ein Hilfsmittel, das mit wenigen Handgriffen die von Euch  gewünschten Informationen liefert. Es macht keinen Sinn, wenn Ihr einen Grossteil der kostbaren Angelzeit damit verbringen müsst, ein Echolot zu programmieren. Denn in der Zeit, wo Ihr mit dem Echolot beschäftigt seid, angelt Ihr nicht – und wenn Ihr nicht angelt, fangt Ihr auch keine Fische. Aus diesem Grunde verfügt ein gutes Echolot über ein ausgereiftes Automatikprogramm, das dem Angler alle nötigen Einstellungen abnimmt. Zusatzfunktionen, wie z.B. Bildschirmbeleuchtung oder Zoom sollten per Tastendruck einfach abrufbar sein.

Euer Joachim Stollenwerk

(Mehr Infos findet Ihr auf www.raubfisch.com!)

dietel am 20.10.02 um 15:19 [ 2 Kommentare ]

 

 

Die Bodenhärteanzeige, auch Graulinie genannt, zeigt an, ob der Gewässergrund hart oder schlammig ist. Ferner ermöglicht sie es, am Grund befindliche Gegenstände, wie z.B. Wracks oder versunkene Baumstämme, sichtbar zu machen. Bei Echoloten mit einer hohen Auflösung ist es sogar möglich, direkt am Grund stehende Fische zu orten.

 

Praxistipp Graulinie:

 

Nehmen wir einmal an, Ihr habt es auf Zander abgesehen und Euer Echolot zeigt mehrere große Fische in Grundnähe an. Jetzt werdet Ihr vielleicht unsicher, denn Zander sind bodennah lebende und großwüchsige Schwarmfische – Karpfen aber auch. Ihr könnt jetzt im Zweifelsfall stundenlang mit den tollsten Kunstködern auf Karpfen angeln oder die Sache systematisch angehen – eindeutig die bessere Variante.

dietel am 20.10.02 um 15:18 [ Kommentare? ]

 

 

Manche von Euch werden in einer Familie groß geworden sein, in der seit Generationen der Angelsport ausgeübt wird. Glückwunsch, denn Euch wurde ein jahrzehntelanger Erfahrungsschatz in die Wiege gelegt. Ihr habt dann vom Euren Eltern oder Verwandten gelernt, dass besagte Bucht im Frühjahr der Angelplatz schlecht hin ist. Vielleicht bekamt Ihr sogar wichtige Hintergrundinformationen, mit denen Ihr dann zu einem echten Meisterangler wurdet. Denn nur das gesamte Verständnis um die Abläufe am Wasser, zeichnet einen Profi aus.

 

Viele von Euch werden aber keinen Lehrmeister gehabt haben. Ich hatte im Übrigen auch keinen. Mein Wissen habe ich mir im wesentlichen durch Beobachten und Schlussfolgern selber angeeignet. Bei diesem Beobachten spielte der Einsatz von Echoloten eine entscheidende Rolle. Anhand eines Beispieles möchte ich Euch schildern, wie einem ein Echolot weiterhelfen kann:

 

dietel am 20.10.02 um 15:17 [ 2 Kommentare ]

 

 

Kleine Kinder lernen das Fahrradfahren häufig mit Hilfe von Stützrädern. Die Darstellung von Fischsymbolen erinnert mich immer an Stützräder. Fischsymbole sehen zwar schön aus und werden meist auch in verschiedenen Größen dargestellt, sind aber aus meiner Sicht wirklich nur etwas für den Echolotneuling. Warum ich so denke?

 

Fischsymbole sind das Ergebnis von einem Rechnerprogramm, das Rohechos in Fischsymbole umwandelt. Bei dieser Umwandlung bleiben jedoch viele Informationen auf der Strecke. Noch schlimmer ist, dass manche Dinge vom Rechnerprogramm falsch interpretiert werden. Falschanzeigen sind dann die Folge.

 

dietel am 20.10.02 um 15:15 [ 1 Kommentar ]

 

 

Schallwellen kennt jeder von Euch, denn jeder gehörte Ton sind Schallwellen, die Ihr Ohr wahrnimmt. Ob Ihr nun einen hohen oder einen tiefen Ton hört, hängt von der Frequenz ab. Hohe Töne haben eine hohe Frequenz, tiefe Töne hingegen eine tiefe Frequenz.

 

Hohe Töne sind nicht sehr weit, aber klar und deutlich zu hören. Tiefe Töne sind noch in großer Entfernung und in einem weiten Umkreis wahrnehmbar, allerdings undeutlich. Achtet einmal darauf, wenn Ihr Euch einer Musikveranstaltung nähert. Als erstes werdet Ihr die tiefen Töne hören, jedoch nur als mattes, undeutliches „bum – bum“. Je näher Ihr dann dem Geschehen kommt, umso mehr hohe, verständliche Töne werden von Eurem Ohr wahrgenommen.

 

dietel am 20.10.02 um 15:14 [ Kommentare? ]

 

Eine komplexe Abhandlung über die Funktionsweise von Echoloten würde den Rahmen hier deutlich sprengen. Deshalb erfahrt Ihr hier das Wesentliche in einer kurzen Zusammenfassung: 


 


Ein Geber, der unterhalb der Wasserlinie montiert wird,  sendet trichterförmig nach unten gerichtete Schallwellen ins Wasser. Treffen diese auf einen Gegenstand, wird das Signal reflektiert. Diese reflektierten Signale werden wiederum vom Geber erfasst. Der Geber hat somit die Aufgabe,  Schallwellen auszusenden und zu empfangen. Das Echolot errechnet nun aus der vergangenen Zeit zwischen Schallwellenaus- und Eingang sowie der Signalintensität die Tiefe und die Struktur eines georteten Gegenstands. Diese Daten werden aufbereitet und auf dem Bildschirm dargestellt. Aus diesem Grunde könnt Ihr erkennen, wie der Untergrund beschaffen ist und in welcher Tiefe sich Fische aufhalten.


 

dietel am 20.10.02 um 15:13 [ Kommentare? ]

 

 

Eines der wichtigsten Bauteile eines Echolotes ist der Geber, der unterhalb der Wasserlinie am Boot montiert wird. Er hat die Aufgabe, Schallwellen zu senden und zu empfangen. Im Inneren des Gebers befindet sich ein künstlich hergestellter Kristall, dessen Form und Größe die Frequenz und den Geberwinkel bestimmt.

 

Der Geberwinkel bestimmt, welche Gewässerfläche in welcher Tiefe erfasst wird. Mit einem kleinen Geberwinkel wird eine kleinere Fläche erfasst, als mit einem großen Geberwinkel.

 

dietel am 20.10.02 um 15:11 [ Kommentare? ]

 

 

Die Zeiten, in den Echolote in Übersee bis zu 50 % günstiger eingekauft werden konnten, sind schon lange vorbei. Wer zur Zeit beispielsweise ein Echolot bei seinem USA Urlaub erwirbt, spart auf den ersten Blick rund 10 %, gegenüber dem Kauf in Deutschland. Führt man das Gerät bei der Einreise nach Deutschland regulär ein, kommen Zoll- und Einfuhrkostenkosten hinzu, die meist die gesparten 10 % deutlich übersteigen. Führt man das Gerät am Zoll vorbei nach Deutschland ein, macht man sich nicht nur strafbar, sondern kommt auch schell in eine Sackgasse.
dietel am 20.10.02 um 15:10 [ 2 Kommentare ]


 

Echolote wurden ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt. Die Marine stand vor dem Problem, dass sich feindliche U-Booten unentdeckt Ihren Booten nähern konnten, um sie dann zu torpedieren. Um diese unsichtbaren Gegner aufspüren zu können, wurden Echolote entwickelt und eingesetzt. Viele von Euch werden den Film „Das Boot“ gesehen haben, und sich an die Geräusche erinnern, die im Innern des U-Bootes zu hören waren, als die Schallwellen des feindlichen Echolotes auf das U-Boot trafen.  Für das Militär war ein entscheidender Schritt gelungen, denn der bisher unsichtbare Gegner wurde plötzlich sichtbar und konnte gezielt bekämpft werden.

dietel am 20.10.02 um 15:08 [ Kommentare? ]


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