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Barsch-Alarm.de - Angeln auf Raubfisch: Fischküche


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Das Jahr konnte anglerisch kaum besser anfangen: Über die Feiertage bin ich in Angeln, der 1. Januar, ganz leichter Südwest, einigermaßen trocken. Nicht groß gefeiert, also ohne Kater: Angeln!  Zwar ist mein Hausgewässer zugefroren, so dass es hier nix wird, aber die Ostsee ist nur um die Ecke – nach einer halben Stunde Fahrt steh ich bis zum Bauch in der Flensburger Förde. Die 28-gr-Snaps fliegen fast bis zum Horizont, auf jeden Fall bis zur Kante, wo es bis auf 8–10 m Tiefe runtergeht. Nach etlichen Würfen, einem versemmelten Biss und irgendwie doch nass gewordenen Kippen dann ein beherzter Ruck in der Rute – nach einem erstaunlich zähem Gerangel ist der schöne Dorsch dann doch gelandet: 64 cm, kein schlechter Uferdorsch!

Beim Stranden spuckt der Räuber zwei  ca. 15 cm große Artgenossen aus – einen lebend! Den  kann ich also releasen & den großen für ne Mahlzeit mit Freunden mitnehmen, ohne schlechtes Gewissen … Etwas später, die Dämmerung bricht gerade herein, der zweite – mit 47 cm ein ganzes Stück kleiner, aber die richtige Größe für eine Zweiermahlzeit, meine Eltern wird’s freuen. Meine ersten Dorsche seit ca. 20 Jahren! Geil!

angeliter am 10.01.06 um 07:30 [ 8 Kommentare ]

Mit der italienischen, der französischen und der schwäbischen Küche vereinen sich in diesem Rezept die feinsten Küchen Europas. Aber keine Angst: Die Barsch-Alarm-Cuisine bleibt auch hier ihrem userfreundlichen Ansatz treu. Zum Einsatz kommen also wieder ausschließlich Komponenten, die binnen weniger Minuten vor- und zubereitet sind. Als da wären:

Frische Barschfilets (oder auch welche vom Zander bzw. Dorsch); Zitrone; Weißwein; Spinatravioli (hier greifen wir auf Convenient Food aus dem Supermarkt zurück); geschälte und frische Tomaten; eine Zwiebel und frische Kräuter (Estragon, Salbei, Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Basilikum sowie Rosmarin). Daraus zaubern wir ein köstliches Dreikomponentenmahl bestehend aus klassisch gebratenen Fisch, einer italo-schwäbischen Beilage und einer leicht modifizierten Sauce Provencale.

dietel am 05.08.05 um 05:06 [ 7 Kommentare ]

Dass Gnocci und Fisch eine hervorragende Kombination sind, hat sich vielleicht schon rumgesprochen. Speziell wenn man sie brät, passen sie wunderbar zu einer Menge Fischgerichte. Kam das Gemüse beim „Überbackenen Gemüse-Dorsch“ noch zum Dorsch in die Auflaufform, wird es jetzt den Gnocci begegeben. Aber zunächst einmal zu den Zutaten für diese leckere Gericht, das man in wenigen Minuten zubereitet hat: 

Wir brauchen für 2 Personen ca. 400 bis 500 g Dorschfilet (Zander, Scholle, Barsch etc. schmecken na klar auch), 500 g Fertig-Gnocci, 1 grüne Paprika, 1 Zwiebel, 2 große Strauchtomaten, etwas Estragon, Salz und Pfeffer plus 1 Zitrone. Dazu passt Sekt genauso gut wie Weißwein oder ein kühles Blondes. Oder auch ne Limo! Das Ganze wird dann in zwei Pfannen zubereitet. In einer brät der mit Zitrone gesäuerte Fisch. In der anderen das Gemüse mit den Gnocci.

dietel am 23.07.05 um 09:20 [ 3 Kommentare ]

Für alle, die ab und an mal nach einem echten Gaumenschmaus lüstern habe ich hier einen absoluten Knallfrosch für die Geschmackssensoren parat: den mit Sahne überbackenen Gemüse-Dorsch aus dem Ofen. In Kombination mit den gebratenen Gnocci sicher Nichts für kalorienbewusst kochende Fischfans – dafür aber genau das Richtige für den Rustikal-Gourmet. Wir brauchen für 4 Personen: 4 Dorschfilets (zw. 700 und 1000 g), 0,5 l trockenen Weißwein, 1 kleine Zwiebel, Dill, 3 große Möhren, zwei Stängel Lauch, 250 g Sahne, 1 Lorbeerblatt, etwas Estragon, Salz sowie Pfeffer. Und dann natürlich die Gnocci. Ich vertraue hier auf solche aus den Kühlregalen der Supermärkte, z.B. auf welche von der Firma „a la carte“. Die kann man nämlich direkt braten, was den Genuss mindestens verdoppelt.

Vor uns liegen nun eine Menge Beilagen und vier Arbeitsstufen. Erst müssen wir den Fisch in einem Sud pochieren. Dann wird das Gemüse blanchiert. Jetzt kümmern wir uns um die Sahnesoße, die wir dann über den Fisch und das Gemüse gießen, bevor das Ganze in den Ofen geht. Last but not least sind die Gnocci dran. Vorab wird aber erst mal der Fisch gesäuert (eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Kochen mit Zitronensaft beträufeln).

dietel am 22.07.05 um 07:13 [ 11 Kommentare ]

Obwohl ich eigentlich überzeugter Catch-and-Releaser bin, landet bei mir auch der ein oder andere Fisch in der Küche, denn wer kann schon dauerhaft zu den Köstlichkeiten, die man mit der Angel fängt, „Nein“ sagen!? Ein schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist natürlich wichtig, nur sollte man neben dem Erholungswert beim Angeln auch den Punkt des „Nahrungserwerbes“ nicht außer Acht lassen, solange es nicht mit Raubbau endet! Gezielte Entnahme („selective harvesting“) schadet keinem Gewässer!

Besonders gern nehme ich den ein oder anderen Fisch mit, wenn ich diesen nur küchenfertig in der eigenen Küche abzuliefern brauche und mich dann auf einen Gaumenschmaus der besonderen Art freuen darf. So wieder einmal geschehen letzte Woche! Abgeliefert habe ich in der Küche 1,5 kg leckeres Zanderfilet und herausgekommen ist Folgendes...

RobertB am 14.07.05 um 07:23 [ 14 Kommentare ]

Da das erste Rezept so gute Resonanzen hervor gerufen hat, habe ich hier noch mal eins für die Schnelle. Ist lecker und schnell gemacht. Zutaten: Eine rohe Kartoffel (je nach Größe), ein Zanderfilet ohne Haut, Mehl, Salz, Pfeffer, Muskat und Olivenöl.

Den Zander in Portionsstücke schneiden. Die Kartoffel grob raspeln und gut ausdrücken. Die Kartoffel mit Mehl, Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Masse wird so ca. 1 cm dick auf die Hautseite gelegt und angedrückt. Jetzt werden die Filets mit der Kartoffelseite nach unten in das heiße Olivenöl gelegt. Wenn die Kartoffelkruste schön braun ist wird das ganze noch mal gewendet.

Happynes am 16.06.05 um 07:28 [ 10 Kommentare ]

Hier möchte ich Euch mal ein etwas anderes Zanderrezept vorstellen: nämlich Ravioli mit Zanderfüllung. Um dieses köstliche Gericht zu zaubern, braucht ihr folgende Zutaten für den Nudelteig: 500g Mehl - 4 Eier - 6 Eigelb - Pernod - Safranfäden - Salz und Muskatnuss. Für die Füllung: 100g Zander (sehr kalt) - 60g bis 70g Sahne (sehr kalt) - gemahlenen Türkischen Pfeffer - getrocknete und 1 Tag vorher eingelegte Tomaten - Pernod - Petersilie.

Dann kanns losgehen: 100 ml Pernod in einen Topf geben Safran und Muskat zugeben, alles zusammen aufkochen und vom Feuer nehmen. Mehl in eine Schüssel sieben, Eier, Eigelb und den Pernod mit dem Safran dazu geben. Alles mit der Hand durchkneten (das macht keine Küchenmaschine mit) bis ein fester Klos entstanden ist und nichts mehr in der Schüssel klebt. Man sollte den Teig mindestens 10 min kneten.

Happynes am 18.05.05 um 12:06 [ 20 Kommentare ]

Da ich nicht nur möglichst viel Freizeit am Wasser verbringe, sondern auch gerne meine selbstgefangenen Fische der häusliche Küche zuführe, will ich Euch heute auch mal ein Rezept vorschlagen! Und zwar rustikalen Nudelsalat mit leckerem Räucherfisch (der Fisch hier links ist frisch aus dem Ofen).

Die Zutaten sind schnell verarbeitet und lassen sich für beliebig viele Esser anpassen. Als erstes, während die Nudeln kochen, bereitet man Zwiebel-, Gewürzgurken-, Schinkenwurst- und Paprikawürfel vor. Der eigenen Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Mais und junge Erbsen eignen sich auch gut als zusätzliche Beigaben.

franki am 21.02.05 um 10:17 [ 10 Kommentare ]

Vielen von uns schmeckt Nichts besser als ein frisch gefangener Fisch. Der sollte eigentlich gleich vom Wasser in die Pfanne wandern. Aber wer keine Köchin zu Hause hat, steht immer vor dem Problem, dass man nach dem Fischen und Filettieren kaum noch die Energie aufbringt, den Fisch auch noch zuzubereiten. Gebraten ist der ja schnell. Aber die Beilagen…

Weil ich ja öfter mal längere Zeit an bestimmten Gewässern fische und tagsüber wenig zum Einkaufen komme, hab ich mir ein paar Beilagen zurechtgelegt, die ich erstens eine Weile im Kühlschrank aufbewahren kann, so dass ich nach dem Fischen echt nur noch den Fisch zubereiten muss. Zweitens sind diese Salate auch noch recht schnell zubereitet. Drittens megagesund. Was will man mehr? Also gleich mal ran an die Kartoffel. Denn kaum eine Beilange passt besser zum Bratbarsch oder Zander wie der schwäbische Kartoffelsalat.

dietel am 14.02.05 um 10:57 [ 27 Kommentare ]

Tomatensoße ist ja ein echter Allrounder. Sie passt auf Pizzas, an Nudeln, zu Fleisch und ganz hervorragend auch zum Fisch. Besonders Zander und Barsche schmecken genial, wenn man sie auf „roter Soße“ anreicht. Zusätzlicher Vorteil: eine gute Tomatensoße ist blitzschnell zubereitet.

Als Zutaten passen Weißbrot, getoastetes Schwarzbrot (gesünder), Reis oder Kartoffeln. Wenn’s ein paar Vitamine mehr sein dürfen, macht sich (Tiefkühl-)Gemüse gut.  Wir brauchen für dieses Gericht außerdem etwas Salz, Pfeffer, Fondor, Kräuter der Provence, Estragon, geschälte Dosentomaten, Tomatenmark, Butter, eine Zwiebel und ggf. noch einen Schluck Weißwein oder Sekt.

dietel am 05.08.04 um 08:15 [ 6 Kommentare ]


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