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Barsch-Alarm.de - Angeln auf Raubfisch: Fangberichte
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"Noch 197 Tage, dann gehts endlich los!"... Ich erinner mich noch genau an meine Worte, welche ich zu Jannik sagte. Die Zeit schien wie im Fluge zu vergehen. Nach ausgiebigen Planungen für unser diesjähriges Gruppentreffen am Edersee und einem herrlich warmen Sommer ging es am 26.7.2010 um 07:38 endlich los. Maik und Guido kamen aus Kiel mit dem Auto runter zu mir und wir luden schnell meine Sache in Maiks demolierten Golf, um in Richtung Nord-Hessen aufzubrechen. Zu allem Überfluss habe ich morgens beim Einladen Guidos Jerke mit dem Sitz in Drei geteilt. Aber wer seine zweiteilige Jerke auch unbedingt zusammengesteckt lassen muss...
Oh je, was soll das bloß werden, fragte ich mich als wir grade auf Höhe Braunschweig waren. Maik fuhr über eine der zahlreichen Bodenwellen, der Reifen schliff an irgendeiner Kante und die ganze Karre stank nach verschmortem Gummi. Wir hatten noch rund 200 Km vor uns, die Autobahn war Austragungspunkt vieler nerviger Elefantenrennen und in mir wurde es immer unruhiger. Ich wollte endlich da sein. Am Ziel unserer Reise. Am so sehr geliebten Edersee. Parallel zu uns war Lukas unterwegs, der Jannik aus Bonn abholte, um gemeinsam in See zu stechen. Die Hamburger Jungs fuhren mit dem Zug, um 11:00 Uhr startete auch für die 4 Jungs das ,,Abenteuer Edersee".
Ich habe in diesen Ferien, genauer gesagt vom 26.06-02.07.2010, meinen Urlaub mit meinem Freund Christoph in Otterndorf verbracht. Otterndorf ist ein gar nicht mal so kleiner Ort, in der nähe von Cuxhafen. Das schöne daran war, dass wir in einer Feriensiedlung, deren Häuser alle samt am Wasser liegen, gehaust haben. Die Ferienanlage besteht aus verschiedenen Seen, die allesamt durch Kanäle verbunden sind und die Häuser liegen dann direkt am Ufer der Kanäle und zu guter letzt liegt jedem Haus ein Kanu bei, mit dem wir auch sehr viel Spaß hatten. Da wir aber dass Wasser direkt vor der Tür hatten, lag es nahe, dass wir uns im örtlichen Kiebitzmarkt eine Wochenkarte für die umliegenden Gewässer erwarben.
Zunächst fuhren wir mit dem Boot die Kanäle ab, um vielversprechende Spots zu erkunden, dies musste leider ohne Rute geschehen, denn für Gastangler ist das fischen vom Boot leider nicht gestattet. Dabei trafen wir dann auch die ersten einheimischen Angler, die eigentlich allesamt sehr freundlich waren und uns bereitwillig Tipps gaben. Uns wurde gesagt, dass der Barschbestand „ganz gut“ und die Durchschnittsgröße eher mäßig sei. Am ersten Angeltag des Urlaubs, am Montag, klapperten wir zunächst die umliegenden Brücken nach Barschen ab und es dauerte auch nicht lange, bis wir die ersten Fänge verzeichnen konnten. Die Größe ließ jedoch stark zu wünschen übrig...
Als ich letzten Mittwoch nach dem Training nochmal eine Runde an den See wollte um noch ein bisschen zu „spinnen“, passierte etwas, was ich wahrscheinlich so schnell nicht vergessen werde…
Ein Kumpel von mir (AsvPatrick) und ich standen also an unserem Vereinssee und es ging erst schleppend los. Nach einer halben Stunde gingen wir an meinen zur zeitigen Lieblingsspot. Jetzt waren wir auch schon zu dritt und es wurde auch schon ziemlich eng an dem nicht so großen Platz. Nach ein paar erfolgslosen Würfen machte ich einen 10cm Berkley T-Tail Minnow in Olive Pearl an einem 10gr Jig, weil ich verhältnismäßig weit raus musste, dran. Vor dem ersten Wurf sagte ich zu meinem Vater und zu Patrick, dass ich jetzt einen Barsch fange (an der gleichen Stelle konnte ich letzte Woche schon einen 45er fangen)… Und wie sollte es anders kommen? Ich fing direkt einen - und was für einen!!!
Eigentlich waren es ja insgesamt drei Nächte, aber es hört sich einfach besser an. So oder so: Im Frühjahr 2010 waren meine Freundin und ich, nebst Kind, dem Winter für drei Wochen in den thailändischen Süden entflohen. Die letzten Tage vor dem Rückflug ins eisige Deutschland haben wir zum Shoppen und Sightseeing in Bangkok verbracht, lange bevor sich die Roten und Gelben bekämpft und die schöne Stadt verwüstet haben.
Vor dem Abflug aus Deutschland hatte ich mich natürlich über die anglerischen Gegebenheiten auf Koh Samui informiert, war aber zu dem Entschluss gekommen, dass angebotene Kutterangeln auf Grundfische nicht in Anspruch zu nehmen und stattdessen am Ende des Urlaubs in der Nähe von Bangkok auf Barramundis zu angeln.
Samstag. 22.5.2010. Hamburg City. Das erste Barsch-Alarm-Treffen in der Hansestadt. Fast alle sind pünktlich um 8 vor Ort. Nur der „Vati“ und sein Kompagnon Veit tauchen nicht auf. 8.01 Uhr. 8.05 Uhr. 8.10 Uhr. Na toll. Immer noch keine Spur vom Orga-Team. Das schlug erst um viertel nach 8 auf. Unsere Ausrede: Das Navi hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es kam einfach nicht klar mit diesem hanseatischen Gassengewirr. Und ein bisschen verkalkuliert hatten wir uns obendrein. Zum Glück sieht das der durchschnittliche Barsch-Alarmer nicht so eng. Als wir ankamen, waren alle bester Dinge. Nicht zuletzt, weil sich schon die ersten guten Barsche an den Ködern der Teilnehmer vergriffen hatten.
Die ausgelassene Stimmung sollte sich dann noch steigern, als die Starterpakete an den Mann gebracht waren und der Plan für den Angeltag stand: Wir wollten zuerst die Alster rocken, um dann abends in den Hafen überzuwechseln, wo wir den Zandern nachstellen wollten und die Fänger der schönsten Fische die von Berkley gestifteten Urban Spirit-Ruten in Empfang nehmen sollten…
Hallo Kollegen, ich schon wieder! Ich möchte euch heute mal von einem Fangtag im Sommer des vergangenen Jahres berichten. Es war einem Freitagabend im Sommer als mich mein Tackledealer anrief. Voller Aufregung erzählte er mir, dass die neuen Ruten angekommen sind. Da war für mich natürlich schon eines klar, morgen geht’s in den Angelladen und danach zum Testangeln. Am Samstagmorgen bin ich dann um 8.00 Uhr aufgestanden und sofort mit meinem Vater in Richtung Angelladen gedüst. Dort angekommen wurde ich schon erwartet (bin ja auch ihr bester Kunde). Als ich die Rute das erste mal in der Hand hatte war mir sofort klar, das ich sie mir kaufe. Dann hab ich mir noch ne nette Rolle rausgesucht und ein paar Kleinigkeiten in meinen Korb gepackt. Kaum zu Hause angekommen schnappte ich mir das Telefon und rief meinen Kumpel an:"Komm lass und an Bach gehen hab neues Tackle okay? Bin in 5 Minuten bei dir". Er natürlich gleich:" Aber es regnet doch gerade". Aber dann machte es bei ihm auch schon tütütüt.
Am Bach angekommen, kleinen, frisch gekauften Attractor B draufgehauen und schon knallte es in meiner Rute. Sofort war klar: Barsch!!!
Mein Traumtag war der 7.11.2009. Schon am Abend zuvor habe ich beschlossen, dass ich am nächsten Tag an meinen Hechtsee gehen werde und vielleicht nach einer Woche ohne einen einzigen Fisch mal wieder ein kleines Erfolgserlebnis haben werde. Es war bereits halb 10 als ich am See ankam und ich montierte wie immer den Attractor Größe H in der Farbe Gold/Metal, da ich auf diese Farbe schon 2 Bisse verzeichnen konnte. Eine Stunde fischte ich bereits ohne einen einzigen Biss zu verzeichnen können und ich wechselte mit unmotivierter Miene erneut den Platz. An dem Platz an dem ich jetzt fischte konnten schon einige kapitale Hechte gefangen werden, unter anderem dieses Jahr schon eine 1,14cm Mutti. Beim dritten Wurf, den ich links von mir in Ufernähe platzierte, passierte es ca. 5 m vor mir. Ich spürte einen Widerstand. Das ist ein besserer dachte ich mir und zückte rasch den Kescher. Der Drill war wirklich unspektakulär und ging vielleicht eine halbe Minute. Als ich den fisch im Kescher hatte, ging erst mal ein Freudenschrei über den ganzen See. Zwei Passanten waren so nett und haben mich kurz samt Fisch fotografiert und danach durfte er nach dem Vermessen auch wieder schwimmen.
Im September stand also endlich Urlaub an, da es kein reiner Angelurlaub werden sollte und der Ort eher durch Zufall durch Bekannte ausgewählt wurde, fing ich an, etwas über das Timmeler Meer und die Umgebung zu recherchieren. Google und Co. führten nur bedingt zu Ergebnissen, die das Gewässer einschätzen ließen, so dass ich hier im Forum fragte, ob jemand mir etwas dazu sagen könne. Was daraus entstand, führte zum Einen zu einer sehr gelungenen Angelwoche und zum Anderen zu einem wirklich schönen Angeltrip mit Kelle, hier aus dem Forum. Aber dazu später mehr.
Gebucht hatten wir ein schnuckeliges Ferienhaus an einem künstlichen Kanal mit direktem Zugang zum See, Sauna und Co, Boot mit E-Motor ( ich musste dem Vermieter gefühlte Tage lang erklären, dass ich den E-Motor dem 2-Takter vorziehe ) und so ließen wir uns überraschen, was die einwöchige Flucht aus dem Alltag zu bieten hat. Wie dem auch sei, ich denke jeder Angler kennt das innere Verlangen direkt, ohne Umwege und Zeit zu verlieren ans Wasser zu müssen, wenn man ein neues Gewässer erreicht und dann: Erkunden, Analysieren, Hoffnung ins Unermessliche steigern und am besten direkt mit allem, was die Tackleboxen hergeben, einmal die komplette Palette durchs Wasser zu ziehen. Natürlich ging es mir kein Stück anders. Kaum angekommen und ausgeladen, erstmal zu Steg und schauen, wie das Boot aussieht, wo der Motor ist, wie das Wasser aussieht, die Dropshotrute mitgenommen (hat Vorteile wenn man die Montage vor der Fahrt schon zusammenbastelt). Ist ja schließlich ein Steg mit Booten, also mal nach gucken ob da nicht Gestreifte herumlungern. Erster Eindruck : „Man hier angelt ja jeder“ eine Pose neben der anderen dümpelte im braunen undurchsichtigen Wasser, gefolgt von dem Gedanken „Was eine Suppe…“
Der anglerische Trip in den USA fing mit dem Ausflug zu BassProShops und Cabelas an. Vorgenommen hatte ich mir, eine schöne Spinnrute und eine schöne, dazu passende Rolle zu kaufen. Und natürlich schönes Gummi-Zeug, Wobbler, Würmer, … usw., die hier in Deutschland, im Gegensatz zu den USA, meiner Meinung nach viel zu teuer sind. Also bei Cabelas angekommen, zuerst mal nach einer schönen Rute Ausschau gehalten. Nach längerer Zeit habe ich diese dann auch gefunden, die Cabelas MagTouch. So, jetzt noch die dazu passende Rolle. Am Ende hielt ich die Daiwa Exceler 1500 in der Hand. Weil wir uns für diesen Tag nichts mehr vorgenommen hatten konnte ich noch in der Kunstköderabteilung „shoppen“ gehen. Da gab´s auch noch so manch anderer Köder, wie z.B. den LC Pointer zum günstigen Preis. Am nächsten Tag ging es dann direkt nach dem Frühstück zu BassProShops, wo ich auch noch mal das ein oder andere Ding gekauft habe. 
Schon lange wurden im Westdeutschlandforum Pläne für ein gemeinsames Treffen geschmiedet. Am 31.Oktober sollte es dann soweit sein. Schwierigkeiten im Vorfeld, z.B. das kollektive Abspringen von zuvor Angemeldeten, wurden vom „harten Kern“ ignoriert und so sollten sich 7 tapfere Barsch-Alarm-User am Laacher See treffen.
Leider hatte Taino das Pech, von seinem Navi in die Irre geführt zu werden und somit kam er nicht mehr rechtzeitig am Treffpunkt an, bzw. fand nicht den Weg zu den Booten. Gegen halb 7 waren wir, Believer,Schwede123, moselangler und pitpearch auf dem Wasser. Gabbo und shi_ttakind sollten wenig später mit einem selbst gepimpten Kanu folgen. Nachdem wir die erfolgversprechenden Bereiche des Westufers abgefischt hatten, wechselten wir, schleppender Weise, die Seeseite…
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