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Barsch-Alarm.de - Angeln auf Raubfisch: Meeresräuber


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Der Fang eines Marlins ist mit Sicherheit der Traum vieler Angler. Kein anderer Fisch der Ozeane ist so kampfstark und ästhetisch wie der Marlin. Der Marlin gehört zu der Familie der Billfische. Insgesamt gibt es in den Weltmeeren zehn verschiedene Billfischarten. Die größten Vertreter dieser Familie sind der blaue und schwarze Marlin sowie der Broadbill, zu Deutsch Schwertfisch. In Kenia kommen alle großen Marlin und Billfische in großen Zahlen vor. Je nach Saison können blaue, schwarze und gestreifte Marline, Schwertfisch und Segelfische gefangen werden. Die Hauptsaison für den schwarzen Marlin ist in Kenia von Mitte Juni bis Ende August.

Der Schwarze Marlin wird in diesem Zeitraum vor allem auf den vor Watamu liegenden Bänken gefangen. Bereits bei der Anfahrt auf die Bänke ist die Luft vor Spannung geradezu aufgeladen. Hunderte von Seevögeln kreisend kreischend über den Tonnen von Freakies, Bonitos und Skippjacks welche an der Oberfläche nach kleinen Fischchen schnappen. In manchen Zeiten sind so viele Freakies und andere kleine Tunfische auf den Banks, dass man vom Beginn der Bank bis deren Ende stets von Vögeln umkreist ist. Man muss nur Eins und Eins zusammen zählen, um zu wissen, dass so viele Köderfische automatisch die großen Räuber der Ozeane anlocken.

TFun am 02.09.10 um 11:52 [ 10 Kommentare ]

Viele machen es schon seit Jahren. Andere fahren immer noch Kutter. Die nächsten assoziieren das Thema „Dorsch“ mit Norwegen. Und dann gibt’s auch noch Leute, denen das Dorschangeln gar nichts sagt. Den erstgenannten brauche ich nichts zu erzählen. Aber allen anderen möchte ich mit dieser kleinen Foto-Story, die im Rahmen des Junggesellenabschieds meines Kumpels Hans-Wolfram vor Rügen entstand, zeigen, wie schön das Dorschangeln vom Kleinboot ist.

Dabei fährt man nicht besonders weit vor die Küste und sucht den Tiefenbereich von 15 (tagsüber) bis 4 m (nachts) ab. Während die kleineren Dorsche derzeit oft in Schulen unterwegs sind, muss man sich die großen Dorsche einzeln suchen. Das Auffinden der Dickdorsche ist uns bei unserem Ausflug leider nicht geglückt. Und trotzdem hatten wir – der Armin, der Hürthi, der Latschi und ich eine Menge Spaß auf Hackis „Einbaum“. Denn die Bisse kommen hart wie beim Zanderangeln. Nur ist die Frequenz meistens viel höher. Wir haben nicht mitgezählt. Aber zwischen 40 und 50 Dorsche dürften wir gefangen haben. Kein schlechtes Ergebnis für 5 Stunden auf dem Wasser...

dietel am 04.06.10 um 07:22 [ 4 Kommentare ]

Martin Joswig von Fishing&Adventures und ich hirnten schon im letzten Jahr darüber, wo wir 2009 unserem heiß geliebten Silber der Meere nachstellen könnten. Nach unserem mehr als erfolgreichem Destinations-Test in Kuba vergangen Jahres war ein Reiseziel quasi gesetzt: Kuba! Alternativ dazu wollten wir aber noch eine neue Destination zum Tarponangeln in diesem Jahr antesten. Nach kurzem Überlegen kam eigentlich kein anderer Ort als Boca Grande in Florida in Frage. Der Ruhm, die „Tarpon Capitol of the world“, also die Welthauptstadt des Tarponfischens zu sein, eilt Boca Grande seit Jahrzehnten voraus. Also stand der Entschluss fest, „ab nach Boca Grande!“

Unsere kleine Reisegruppe, mit vier Mitreisenden relativ überschaubar, startete an einem kühlen Dienstagmorgen direkt von Stuttgart aus. In gut zehn Stunden ging es direkt über Atlanta, ab in den Sonnenstaat und ran an die großen Fische. Am Flughafen in Fort Meyers holten wir unsere amerikanischen „Kleinwagen“ ab, einen normalen Mittelklassewagen, und fuhren in Richtung Boca Grande. Da wir am kommenden Morgen bereits um 6 Uhr zum Fischen aufbrechen wollten, endete der erste Abend relativ früh…

TFun am 01.10.09 um 07:33 [ 24 Kommentare ]

Ich habe noch gut die Worte meiner Lehrerin im Kunstunterricht in den Ohren: „Schwarz ist keine Farbe“ gab es da immer zu hören, aber ich fange mal ganz am Anfang an. Ich war gestern mal wieder nach langer Zeit auf der Ostsee, um mit meinem Bruder die seit Monaten geplante Brüder-Ostseetour zu machen.

Es sollte mit Gufis auf Dorsch im Flachwasser gehen. Als 20 km vor dem Ziel dann Schneeschauer einsetzten und die Temperaturanzeige 0,5 Grad Celsius anzeigte, kamen uns die ersten Zweifel, ob dies das ideale Wetter für die Ostsee wäre. Wenigstens der Wind spielte mit, denn mit 2-3 Stärken aus Süd konnte nicht viel schief gehen. Also das Boot geslippt, Tackle verstaut und Vollgas in Richtung Fanggründe. Wir starteten bei 7-8 m Wassertiefe.

pechi24 am 01.12.08 um 10:33 [ 11 Kommentare ]

Erst sollte dieser Beitrag eine Fortsetzung von „Tinsen das erst mal am Fjord“ werden. Da ich über meinen zweiten Angelurlaub in Norwegen gar nicht berichtet habe und mein letzter Norwegen-Trip nun schon wieder 11 Monate hinter mir liegt, macht ein Fangbericht irgendwie wenig Sinn, da ich mich an die Feinheiten nicht mehr so erinnern kann, um einen fesselnden Artikel zu verfassen. Was liegt also näher, als ein wenig näher auf das Angeln in Norwegen allgemein einzugehen.

Viele von Euch kennen sicherlich diese suchterzeugenden Momente im Leben eines Anglers. Der saftige Einstieg eines Meterhechtes auf dem Bodden, das trockene „Tock“ eines Zanders, der „Blutrausch“ in einem Barschschwarm oder der Adrenalinschock eines knallharten Rapfenbisses. All diese Momente zwingen uns täglich erneut ans Wasser – egal ob es vom Himmel „kübelt“, die Sonne einem die letzten Hautfetzen abbrennt oder die Nase einfriert. Sucht bleibt Sucht.

Tinsen am 07.08.07 um 08:30 [ 27 Kommentare ]

Wir erinnern uns ans letzte Jahr um diese Zeit: Deutschland im Ausnahmezustand. Kollektives WM-Fieber. Gefüllte Stadien. Großartige Spiele. Geradlinige Kombinationen. Grandiose Tore. Gut gelaunte Gäste. Geiles Wetter... An Dorsche hat damals jedenfalls kaum einer von uns gedacht. Nicht so schlimm. Können wir ja dieses Jahr machen. Denn auch wenn es gerade den Anschein macht - der Sommer ist noch nicht vorbei. Somit befinden wir uns mitten in einer Phase, in der das Dorschangeln mit am meisten Spaß macht. Jetzt kann man in Shorts und T-Shirt mit dem Kleinboot und leichtem Tackle auf die friedlich vor sich hindümpelnde Ostsee. Und dabei auch noch richtig gute Fische fangen.

Kurz vor dem Peenestromtreffen war ich mit Hacki und Bodo auf der Ostsee unterwegs, um ein paar Dorsche zum Räuchern zu fangen und möglichst große Fische vor die Linse zu pumpen. Aber irgendwie wollten die Dinger nicht so richtig. Dass die Räuchertonne trotzdem voll geworden ist, geht auf ein paar ganz einfache Tricks zurück, die dem Dorsch-Rookie an kritischen Tagen evtl. den einen oder anderen Dorsch bescheren, der die Kombination Tannenbaum und Pilker verweigert hätte...

dietel am 05.07.07 um 05:10 [ 5 Kommentare ]

Dorsche findet man so ziemlich überall. In Norwegen sowieso. Denn wo immer sich hier Herings- und Makrelenschwärme tummeln, sind auch Dorsche in der Nähe, um sich an den recht einfach zu erbeutenden Fettfischen schadlos zu halten. Aber auch bei uns in der Ost- und Nordsee machen sie die Seegraswiesen und Wracks unsicher. Hier fängt man sie beim Schleppen, Jiggen oder Pilken. In der Dämmerung kommen die Fische dann oft auch unter Land. Das wissen die Küstenspinnfischer sehr zu schätzen. Denn so ein Dorschdrill beim Watangeln mit feinem Gerät zählt meines Erachtens zu den schönsten Dingen, die einem Spinnfischer widerfahren können.

Im Folgenden stellen euch meine Kumpels Veit, Jochen, Steve, Hacki und ich fünf Top-Dorsch-Köder für verschiedene Einsatzzwecke vor, mit denen ihr eigentlich für so ziemlich jede Art der Dorschangelei gerüstet seid – vom ganz schwerzen Pilken und Naturköderangeln vor den dorschträchtigen Steilküsten dieser Erde einmal abgesehen.

dietel am 26.03.07 um 16:27 [ 9 Kommentare ]

Samstag, 9.7.2005. Zusammen mit Felix bin ich nach Heikendorf bei Kiel gefahren. Pünktlich um 6.30 standen wir vor der MS Jan Cux, wo uns das Pure-Fishing Meeresangel-Team in Person von Kai Herrmann und Matthias Bielfeld und Dennis Martens erwartete. Unsere Mission war, für die Fisch&Fang zu dokumentieren, ob die neuen Gulp-Saltwater Wurm-, Krebs- und Fisch-Imitate mit Naturködern mithalten können, wenn es vom Kutter auf Dorsche geht. Für diesen Samstag waren optimale Bedingungen für ein Vergleichsangeln angesagt: 26 Grad, leichte Bewölkung und Windstärke 4 bis 5.

Das kam Kai und Mathias natürlich sehr gelegen. Denn für die Beiden stand natürlich eine Menge auf dem Spiel. Schließlich ernteten Sie für ihre eidesstattliche Erklärung in Sachen Gulp-Salzwasserköder mehr Unverständnis als Beifall. Auf der Fahrt zur ersten Drift habe ich die Kollegen denn auch gleich gefragt, wieso sie sich dieser Diskussion überhaupt ausgesetzt haben. Dazu Mathias: „Wir haben die ersten Gulp-Salzwasserköder vor drei Jahren getestet. Auf die hat aber leider erst mal gar nichts gebissen. Es folgten weitere Prototypen, bei denen das Fangergebnis ähnlich dürftig ausgefallen ist. Dann kam letzten Herbst ein Anruf aus der Pure-Fishing-Zentrale. Man teilte uns mit, dass jetzt eine Formel gefunden war, die Fische fängt und die jetzt in Holland, England und Frankreich gleichzeitig getestet werden sollte...

dietel am 31.10.05 um 18:09 [ 11 Kommentare ]

„Hannes, hast du am Freitag Zeit? Die Meerforellen sind da! Ich würde es gern noch mal versuchen!“ Diesen Spruch hat mit Jörn (der Tiger) am Dienstag auf dem AB hinterlassen. „Hannes, komm nach Rügen. Zusammen mit Chrischi hatte ich am letzten Freitag 6 Mefos. Dieses Wochenende sind ähnlich gute  Bedingungen!“ Das war Torsten am Mittwoch am Telefon. Meerforellen-Alarm! Und ich keine Zeit. Bis Samstagnachmittag gab’s ein paar wichtige Dinge zu erledigen. Mist. Denn so langsam wird es echt höchste Zeit für den ersten Silberbarren aus der Ostsee.

Doch da gab’s noch mal einen Anruf. Diesmal war es Norbert aka fun-and-fishing: „Hannes, hast Du am Sonntag um 2 schon was vor?“ „Wieso?“ „Ich will an die Ostsee zum Meerforellenangeln. Und wenn wir um 2 Uhr losfahren, sind wir kurz vor Sonnenaufgang da. Wenn wir nichts fangen, wird’s ein super Tag mit Bombenwetter!“ Lange musste ich da nicht überlegen. Und auch unser Godfather zögerte nur Sekunden, als ich ihn am Samstagabend anrief, um ihn als dritten Mann zu verpflichten. Weil er gerade Gassi war, ging’s für ihn fast direkt aus der Kneipe auf die Piste.

dietel am 04.04.05 um 14:25 [ 11 Kommentare ]

Nachdem die Saison im Süßwasser so langsam auch für die Härtesten unter uns ausklingt (die Hechte sind jetzt auch bald in Meckpomm geschont), haben wir mal Zeit, uns ein bisschen mit den Angeltechniken fürs Salzwasser zu beschäftigen. Zum Beispiel mit dem Pilken vom Kutter:

Da sich die Dorsche immer in Grundnähe aufhalten, gilt es den Pilker schwer genug zu wählen. Neben der Gewässertiefe solltet Ihr bei der Wahl der Gewichtsklasse unbedingt auch das Wetter ins Kalkül ziehen. Hier gilt die Anglerweisheit „Je rauher die See, umso schwerer der Pilker“. Bei relativ flachem Wasser (bis ca. 20 m) und ruhiger See reichen 70 g bei einer Schnurstärke von 0,35 mm völlig aus. Weil die Ostsee nicht viel tiefer als 30 m ist, ist ein 100 g-Pilker fast schon eine Art „Allzweckwaffe“.

dietel am 14.02.05 um 21:38 [ 8 Kommentare ]


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